Im ersten Rückrundenspiel starteten die SG-Mädels gegen den SV Allensbach vor heimischem Publikum in die Rückrunde. Nachdem das Spiel in den ersten zehn Minuten noch recht ausgeglichen war, überrannten die SG die Gäste vom Bodensee völlig und gewannen am Ende mehr als deutlich mit 43:18 (26:8).

Zu Beginn der ersten Halbzeit schienen beide Teams noch auf Augenhöhe zu spielen. Allensbach ging mit 1:0 in Führung. Die SG glich wieder zum 1:1 aus. Bis zum 3:3 in der siebten Minute konnten die Gäste immer wieder ein Tor vorlegen und Herrenberg egalisierte wieder das Ergebnis. Beim 4:3 gingen die SG-Mädels dann erst einmal in Führung. Doch der SV ließ sich nicht abschütteln und blieb bis zum 6:5 in der 11. Minute auf Tuchfühlung. Von da an stand die Abwehr der Herrenbergerinnen, so dass es für den Allensbacher Angriff kein Durchkommen mehr gab. Aus der starken Abwehr heraus gelang der SG viele einfache Tore. Aber auch im Positionsangriff konnten die Herrenberger Mädels nach belieben kombinieren. So dominierte die SG ab dem zweiten Spielabschnitt der ersten Halbzeit das Spielgeschehen und ging über 12:5 in der 22. Spielminute vorentscheidend mit 22:6 in Führung. Zwar gelang den Gästen vom Bodensee noch zwei Tore. Doch am Ende verabschiedeten sich beide Teams mit einer deutlichen 26:8 Führung für Herrenberg in die Halbzeitpause.

Für die zweite Halbzeit war die Vorgabe klar formuliert: Nicht nachlassen und weiterhin auf das Tempo drücken. Dies wurde von den SG-Mädels mit Bravour umgesetzt. Es dauerte fast sieben Minuten, bis Allensbach den neunten Treffer erzielen konnte. Zwischenzeitlich hat die SG die Führung weiter auf 32:8 ausgebaut. Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel aus SG-Sicht etwas zerfahren. Hinzu kam noch eine doppelte Unterzahl aufgrund von zwei Zeitstrafen. Viele zum Teil klare Torchancen wurden ausgelassene. In der Schlussphase kamen die SG-Mädels aber auf ihre Erfolgsspur zurück und beendeten die Partie am Ende mehr als deutlich mit 43:18.

Am kommenden Sonntag trifft die SG auswärts auf den Tabellenletzten SpVgg Mössingen. Nachdem bereits das Hinspiel mit 51:14 gewonnen wurde. Ist die Favoritenrolle klar der SG zugeordnet. Dennoch darf Mössingen auf keinen Fall unterschätzt werden.

Für die SG spielten: Mila Hammer (9), Felicia Kurz (8), Julie Dreher (7), Thea Böse (5), Amelie Krebs (5), Alicia Pitigoi (5), Emma Schuster (2), Carlotta Keipert (1), Romy Wohlbold (1), Alison Cramer, Ida Hellener und Yara Ritter