Am vergangenen Wochenende ging es für die weibliche D2 nach Freudenstadt zum Rückspiel. Möglicherweise schon die Vorentscheidung um die Meisterschaft in der Bezirksliga.
Das Ziel war klar, denn das Hinspiel wurde mit 5 Toren Unterschied verloren. So musste jetzt mit 6 Toren Differenz gewonnen werden. Da man in der kompletten Saison schon zum vierten Mal auf die Mädels aus dem Schwarzwald traf, war der Gegner niemand unbekanntes mehr und die wD2 wusste im Vorfeld schon Bescheid, man bekommt es mit einem richtig schweren Gegner zu tun.
Deshalb begann die Anreise schon sehr früh, sodass die SG-Mädels sich dann vor Ort optimal auf dieses wichtige Spiel vorbereiten können.
Das Trainerteam Niehage/Schick/Kremm hat die Mädels vor dem Warmmachen in der Halle noch zum gemeinsamen Spaziergang gebeten. So bekamen die Mädels am frühen Morgen vor der Partie noch einmal den Kopf frei.
Der Beginn des Spiels lief wie geplant. Die wD2 der SG H2Ku übernahm sofort das Kommando und konnte bis Mitte der ersten Halbzeit mit 3 Toren in Führung gehen (6:9). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wechselte die Führungsposition jedoch und die SG Freudenstadt/Baiersbronn konnte mit einer Führung von 2 Toren (15:13) in die Pause gehen.
Nachdem die SG-Mädels noch furios in die Partie gestartet sind, wurde der Beginn der zweiten Halbzeit leider überschattet von diversen kleinen Fehlern im Angriff und vergebenen Torchancen. Die SG Freudenstadt/Baiersbronn war zu diesem Zeitpunkt mit 5 Toren davongezogen (20:15).
10 Minuten vor Ende des Spiels sah sich das Trainerteam zur Auszeit gezwungen. Ab jetzt funktionierte wieder fast alles. Konzentriertes Angriffsspiel und eine stabilere, aufmerksame Abwehr waren die Auslöser für eine eindrucksvolle Aufholjagd. Mit absolutem Willen stellten die Mädels den Ausgleich wieder her (22:22). Es entwickelte sich eine hochdramatische Schlussphase. Die Mädels behielten bei diesem wilden Hin und Her aber die Kontrolle und konnten mithilfe einer starken Torwartleistung, am Ende einen verdienten 25:26 Auswärtssieg einfahren.
5 Tore haben dem SG-Nachwuchs leider gefehlt um die Meisterschaft aus eigener Kraft vorzeitig einzufahren. Jetzt gilt es zu hoffen, das Freudenstadt doch noch einen Punkt, in den letzten beiden Spielen, verliert. Gleichzeitig muss dafür dennoch das eigene, letzte Saisonspiel nächste Woche in Schramberg gewonnen werden.
Auch schon ohne die verdiente Meisterschaft, wären alle Beteiligten gewaltig stolz, wie sich die Mannschaft in dieser Runde entwickelt hat und viele gemeinsame Erfolgserlebnisse feiern durfte. Ein Sieg zum Abschluss der Saison wäre ein verdientes und gelungenes Ende.
Am nächsten Sonntag fährt die Mannschaft zur SG Duningen/Schramberg. Das Team freut sich auf erfolgreiche letzte Momente und viele Zuschauer beim letzten Spiel.

Es spielten: Kira Helbig (im Tor), Matea Saula (9), Mila Kusnadi (5), Anna Haag (3), Emma Niehage (3), Ina Schweickerdt (2), Iva Hupfeld (2), Frida Beck (1), Mara Ulmer (1), Lisa Böttinger, Lili Reichart, Nika Ritter.