Nach einer makellosen Spielzeit ohne eine einzige Niederlage haben die Handballerinnen der
weiblichen D-Jugend (wD) ihrer Dominanz die Krone aufgesetzt. Beim Final4-Turnier in Allensbach
ließ das Team der SG H2Ku Herrenberg nichts anbrennen und sicherte sich mit einem souveränen
47:30-Finalsieg hochverdient die Bezirksmeisterschaft.
Schon die reguläre Saison glich einem Triumphzug: Mit zwölf Siegen aus zwölf Spielen und einer
beeindruckenden Tordifferenz von +184 Treffern marschierte die Mannschaft förmlich durch die
Gruppenphase. Auch im Viertelfinale gegen den TSV Dettingen-Wallhausen gab sich das Team keine
Blöße und untermauerte mit einem Gesamtergebnis von 96:52 aus zwei Partien frühzeitig seine
Titelambitionen.
Nervenstark im Hexenkessel von Allensbach
Nun ging es dieses Wochenende, mit doch einiger Nervosität im Gepäck, nach Allensbach zum Final4.
Direkt im Halbfinale traf man hier auf die Gastgeberinnen der SV Allensbach, welche in der Staffel Süd
den 2. Platz erreichten. Das Spiel sollte sich gerade zu Beginn, wie erwartet, sehr ausgeglichen
gestalten, jedoch konnten sich die Mädels durch Tempospiel, schönes Give & Go und hinterlaufen der
Abwehrlinien bis zur Halbzeit ein kleinen 3 Tore Vorsprung erarbeiten (22:19).
In der zweiten Halbzeit sollte sich jedoch das Blatt endgültig zu Gunsten der SG wenden und man
konnte den Vorsprung schnell auf +6 Tore ausbauen. Diesen Vorsprung wurde dann noch Stück für
Stück weiter ausgebaut, sodass man ein hartes und körperlich betontes Spiel (insgesamt 5x Gelb, 5x 2
Minuten & eine rote Karte) mit 41:32 für sich entscheiden konnte.
Blitzstart ebnet Weg zur Meisterschaft
Im darauffolgenden Finale traf man auf die, aus der „Gruppenphase“ schon bekannte Mannschaft aus
Rottenburg. In einem über weiten Strecken fairen und temporeichen Spiel konnte man sich schon zu
Beginn schnell absetzen. So stand es nach nicht einmal 6 Minuten schon 10:1. Dieser Vorsprung sollte
über das ganze Spiel hinweg nicht mehr gefährdet sein und man gewann souverän mit 47:30. An
dieser Stelle muss man jedoch auch den Mädels aus Rottenburg Respekt zollen, die im Finale
nochmals alle Kraftreserven mobilisierten, jedoch am Ende der körperlichen und konditionellen
Überlegenheit der H2Ku Mädels nichts mehr entgegenzusetzen hatten.
Blick nach vorn: Das Verbandsturnier wartet
Neben den nackten Zahlen beeindruckte vor allem die Entwicklung der Mannschaft über die gesamte
Saison hinweg. Das Team glänzte nicht nur durch individuelle Stärke in Abwehr und Angriff, sondern
vor allem durch ein blindes Verständnis im kooperativen Spiel.
Als Belohnung für diese außergewöhnliche Leistung geht es in zwei Wochen zum Verbandsturnier der
Bezirksmeister. Dort dürfen sich die Mädels mit den besten Mannschaften des Verbandes messen und
die Saison auf höchstem Niveau ausklingen lassen.
Für die SG spielten: Marie, Juli, Matea, Martha, Theresa, Lina, Cleo, Lara, Malea, Lia, Carlotta, Leni