An den vergangenen beiden Wochenenden absolvierten die C1-Mädels aus Herrenberg zwei
Heimspiele in der Haslacher Sporthalle. Während das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweite, HSG
Hossingen-Meßstetten aufgrund einer schwereren Verletzung beim Gegner abgebrochen werden
musste, gewann die SG am vergangenen Samstag gegen die HSG Rietheim-Weilheim deutlich mit
39:22 (18:9).
Zunächst einmal ging es gegen die ambitionierten Mädels der HSG Hossingen-Meßstetten, die bis
dato mit nur einem Minuspunkt sehr erfolgreich in die Saison gestartet waren. Demensprechend war
die SG auf dieses Spiel bestens vorbereitet. Die Partie verlief zunächst sehr ausgeglichen. Hossingen
legte 1:0 vor, die SG glich aus. Bis zum 5:5 konnte sich keines der Teams entscheiden absetzen. Zwar
standen die Herrenbergerinnen überragend gut in der Abwehr und konnte die Gäste von der Alb
mehrfach ins Zeitspiel drängen. Dennoch gelang es der HSG immer wieder dann doch ein Tor zu
erzielen. Mit der Zeit kam die SG im Angriff aber besser ins Spiel. Herrenberg zog mit einem tollen 4:0
Lauf auf 9:5 davon. Doch Hossingen ließ sich nicht abschütteln blieb den Gastgeberinnen dicht auf
den Fersen. Am Ende trennten sich beide Teams zur Halbzeit mit 14:11.
Im zweiten Durchgang blieb es weiter spannend. Dennoch schienen die Herrenberger C1-Mädels den
Gegner gut im Griff zu haben. Beim Stande von 16:13 in der 28. Spielminute kam es dann im
Zweikampf zu einem Zusammenstoß zwischen einer Herrenberger Angreiferin und einer Hossinger
Abwehrspielerin. Hierbei musste aufgrund von Atemnot der Rettungsdienst gerufen werden, so dass
das Spiel dann abgebrochen werden musste. Aktuell findet die Planung für ein Nachholtermin statt.
Somit wird es in jedem Fall noch einmal zu einem spannenden Aufeinandertreffen beider Teams
kommen.
Das zweite Spiel am vergangenen Samstag gegen die HSG Rietheim-Weilheim stand zunächst unter
ungünstigen Vorzeichen. Nachdem eine Spielerin bereits privat verhindert war und zwei weitere
Spielerinnen aus privaten Gründen nur in der ersten Halbzeit spielen konnten, meldete sich im Laufe
der Woche noch die Torhüterin krank. Daraufhin mussten mit Lisa Ohnmeiß im Tor sowie Elli Bessey
und Matea Zelic gleich drei Anleihen aus der C2 bei den C1-Mädels mit aushelfen. Alle drei brachten
sich aber hervorragen in die Mannschaft ein. Es zeigte sich schnell, dass die Sorgen völlig
unbegründet waren. Über 4:1, 8:2 und 11:4 zeigte sich schnell, dass die SG den Rietheimern in allen
Belangen völlig überlegen war. In der Abwehr gab es für die Gäste nahezu kein Durchkommen. Im
Angriff konnten die SG-Mädels schalten und walten, wie sie wollten. Es waren hin und wieder
Unkonzentriertheiten, die dafür gesorgt haben, dass die eine oder andere 100%tige Chance liegen
geblieben ist. Dennoch wurde bereits zur Halbzeitpause mit dem 18:9 für klare Verhältnisse gesorgt.
Nach der Pause ging es gerade so weiter, wie der erste Durchgang beendet wurde. Mit vier Treffern
in Folge konnte der Vorsprung innerhalb von zweieinhalb Minuten auf 23:9 ausgebaut werden. Von
da an agierten sg Herrenbergerinnen in der Abwehr nicht mehr konsequent genug, so dass der
Vorsprung bis zum 26:12 aus Sicht der Gäste konstant gehalten werden konnte. Doch dann schaltete
die SG noch einmal einen Gang hoch und der Vorsprung wuchs auf 17 Tore an. Am Ende gewannen
die Herrenbergerinnen deutlich gegen die HSG Rietheim-Weilheim mit 39:22.
Aufgrund der anstehenden Handball Frauen WM Spiele in Stuttgart, zu denen auch die C1-Mädels
zusammen mit 100 SGlern gehen wird, wurde die nächste Partie auf Mittwoch, den 3. Dezember
verlegt. Hier erwartet die SG im nächsten Spitzenspiel die punktgleich HSG Stuttgarter Kickers/TuS
Metzingen 2. Man kennt sich bereits aus mehreren Begegnungen in der Vorbereitung. Hier wird
sicherlich die Form entscheiden, wer am Ende die Nase vorn haben wird.
Für die SG spielten: Mila Hammer (6), Felicia Kurz (5), Amelie Krebs (4), Alicia Pitigoi (4), Yara Ritter
(4), Emma Schuster (4), Elli Bessey (3), Thea Böse (3), Julie Dreher (3), Carlotta Keipert (2), Ida
Hellener (1), Lisa Ohnmeiß und Matea Zelic.