Nachdem die C1-Mädels der SG H2Ku Herrenberg im Mai vergangenen Jahres nur denkbar knapp die Qualifikation um die Regionalliga verpasst hatten, war das Ziel, in der Baden-Württemberg Oberliga ganz vorne mitzuspielen. Doch nach dem erfolgreichen Auftakt gegen den VfL Waiblingen 2 setze es gleich zu Beginn der Saison einen Dämpfer gegen den TV Nellingen. Die SG erwischte einen rabenschwarzen Tag, vergab zahlreiche Torchancen und verlor gegen den späteren Tabellendritten mit 17:21. Die darauffolgenden fünf Partien wurden allesamt gewonnen. Gegen die SpVgg Mössingen erzielte die SG sogar ihren höchsten Erfolg und gewann mehr als deutlich mit 51:14. Im zweitletzten Spiel der Rückrunde verloren die C1-Mädels noch einmal gegen den späteren Tabellenzweiten HSG Stuttgarter Kickers/TuS Metzingen 2, so dass die SG zwischenzeitlich auf den dritten Tabellenplatz zurückfallen musste. Die SG-Mädels konnten diese Niederlage aber schnell überwinden und beendete die Hinrunde mit zwei weiteren deutlichen Siegen gegen die HSG Fridingen/Mühlheim (35:25) und HSG Hossingen-Meßstetten (31:18). Nach dem Turniersieg beim Dreikönigsturnier bei den Panthers in Gaggenau, an denen auch zwei Regionalisten teilnahmen, starteten die Herrenbergerinnen furios in die Rückrunde. Mit dem deutlichen 43:18 Erfolg gegen den SV Allenbach setzte die SG gleich mal ein dickes Ausrufezeichen. Ihren Höhepunkt der Saison hatten die SG-Mädels in der Rückrunde in Hossingen. Nachdem die Herrenbergerinnen Mitte der zweiten Halbzeit noch mit sechs Toren zurück lagen, drehte die SG das Spiel in der Schlussphase und gewann am Ende mit 30:28. In den beiden Spitzenspielen gegen den TV Nellingen und die HSG Stuttgarter Kickers/TuS Metzingen 2 konnte sich am Ende Herrenberg durchsetzen, so dass nach dem letzten Spiel in Rietheim dann endlich die Meisterschaft in der Baden-Württemberg Oberliga gefeiert werden konnte.

Im Bild hintere Reihe von links: Andreas Dreher (Trainer), Amelie Krebs, Yara Ritter, Alison Cramer, Mila Hammer, Ida Hellener, Julie Dreher, Carsten Krebs (Trainer).

Vordere Reihe von links: Alicia Pitigoi, Thea Böse, Feli Kurz, Romy Wohlbold, Carlotta Keipert, Emma Schuster.

Am vergangenen Wochenende hatten die weibliche C1 der SG H2Ku Herrenberg gleich zwei Heimspiele. Am Samstag trafen die SG-Mädels auf den durch Ausfälle geschwächten VfL Waiblingen 2 und gewannen deutlich mit 40:17 (19:5). Am darauffolgenden Sonntag war dann die HSG Fridingen/Mühlheim zu Gast in Herrenberg. Hier taten sich die SG-Mädels etwas schwerer, gewannen aber am Ende deutlich mit 22:13 (9:8).

Im ersten Spiel gegen den VfL Waiblingen war die Marschrichtung klar. Es wird keine Mannschaft unterschätzt und es wird konzentriert gespielt. Das zeigten die Gastgeberinnen in beeindruckender Weise. Die SG legte los wie die Feuerwehr und führte bereits nach acht Minuten mit 8:0. Erst eine Minute später gelang den Waiblingern der erste Treffer zum 8:1. Die SG spielte aber konzentriert weiter und baute die Führung bis zur Halbzeit uneinholbar auf 19:5 aus. Auch im zweiten Durchgang ließ die SG nicht locker. Tor um Tor wurde der Vorsprung ausgebaut. Am Ende gewann die SG deutlich gegen Waiblingen deutlich mit 40:17.

Am Sonntag ging es dann gegen die HSG Fridingen/Mühlheim. Es war bereits vor dem Spiel klar, dass mit der HSG ein anderer Gegner kommen würde. Man merkte bereits in den ersten Minuten, dass zwei Abwehrstarke Mannschaften aufeinandertrafen. In den ersten drei Minuten legte Fridingen ein Tor vor und die SG zog nach. Nach den ersten sechs Spielminuten stand es gerade einmal 3:3. Nach dem 4:4 in der 11. Spielminute drehte sich der Spieß. Dieses Mal legte Herrenberg vor und die HSG glich wieder aus. Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Am Ende des ersten Durchgangs hatte die SG beim 9:8 die Nase leicht vorne.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien das Spiel so weiter zu laufen. Die SG legte zum 10:8 vor und Fridingen erzielte den Anschlusstreffer zum 10:9. Von da an nahmen die Herrenbergerinnen das Heft in die Hand. Mit einem 5:0 Lauf setzten sich die SG-Mädels auf 15:9 ab. Bis zur 48. Spielminute hatten die Gäste aus dem Raum Tuttlingen beim 22:12 gerade einmal vier Tore in der zweiten Halbzeit geschossen. Dies war der bärenstarken Abwehr der SG-Mädels zu verdanken. Sekunden vor dem Spielende gelang den Mädels aus Fridingen dann der letzte Treffer zum 22:13 Endstand.

Am kommenden Sonntag kommt es nun in Stuttgart-Möhringen zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten aus Herrenberg und dem Tabellenführer HSG Stuttgarter Kickers/TuS Metzingen 2. Im Hinspiel hatte die SG gegen die junge zweite Garde aus Stuttgart beim 28:29 das Nachsehen. Auch die Turnierbegegnungen in der Vorbereitung verliefen immer wieder knapp, allerdings mit dem Glücklichen Ausgang für Herrenberg. Somit ist eins sicher gestellt. Dieses Spiel wird viel Spannung mit sich bringen. Der Sieger wird die Meisterschaft in der Staffel 3 der Baden-Württemberg Oberliga für sich entscheiden.

Es spielten: Alicia Pitigoi, Julie Dreher, Yara Ritter, Felicia Kurz, Emma Schuster, Romy Wohlbold, Alison Cramer, Ida Hellener, Carlotta Keipert und Amelie Krebs.