M1: Keine Punkte im letzten Spiel des Jahres

Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg gab auch im letzten Auswärtsspiel der Hinrunde der Saison 2025/26 keinen Doppelpunktgewinn. Mit dem 28:33 (14:15) bei der HSG Konstanz II bleibt es nicht nur bei einem einzigen Auswärtspunkt, sondern auch bei der Platzierung im Abstiegsbereich.

Schon vor dem Anpfiff war klar, dass die Aufgabe noch um einiges schwerer werden würde als ohnehin schon. Denn mit Nik Wittke und Paul Lewe fehlten krankheitsbedingt zwei Spieler, die noch zuletzt beim Heimsieg gegen den TV Ehingen zu den Leistungsträgern zählten.

Dennoch konnten die Gäste die komplette erste Halbzeit offenhalten. Für Trainer Jörg Ebermann war aber weniger die spielerische Leistung dafür verantwortlich. „David Herz hat uns in der ersten Hälfte mit seinen Paraden im Spiel gehalten“, so seine Einschätzung. Insgesamt vermisste er das Feuer und die Leidenschaft, die es in einer fast leeren Halle natürlich auch nur schwer entfachen lässt. An der Einstellung der Spieler wollte Jörg Ebermann dabei aber gar keinen Vorwurf gelten lassen. „Die Jungs wollen natürlich immer gewinnen. Doch am Ende fehlen oft einige Prozentpunkte“, legt er den Finger in die Wunde.

David Herz zeigte eine starke Leistung

Was er damit genau meinte, konnte man dann gleich nach dem Seitenwechsel erkennen. Mit 14:15 in die Kabine gegangen, sollte der Start gleich zur eigenen Führung genutzt werden. Doch genau das Gegenteil trat ein. Mit einem 1:5- Lauf stand es schon 20:15, bevor die Herrenberger überhaupt wieder richtig auf dem Parkett standen. Es waren letztlich genau diese wenigen Minuten, in denen die Gäste die Partie aus der Hand geben. Im weiteren Verlauf der Partie gab es zwar immer wieder Möglichkeiten zum Verkürzen, diese wurden aber nicht genutzt. Auch wenn das Momentum nach einer roten Karte gegen den Konstanzer Leon Ulmer beim Stand von 24:21 auf die Seite der SG H2Ku hätte kippen können, schlug nur der Gastgeber aus dieser Situation Potential. So war die Partie neun Minuten vor dem Ende beim 27:22 eigentlich entschieden. Die restlichen Minuten brachte die HSG Konstanz II dann souverän über die Bühne.

SG H2Ku: Herz, Rhotert; Dannenberg, Kälbly (1/1), Werner (5), Böhm (5), Sudar (5), Stiegen (3), Bechinka (1), Fischer (2), Frommer (1), Jacobs (1), Krebs (4)

M1 / M2: Männer 1 am Sontag in Konstanz / Männer 2 empfangen Spaichingen am Samstag

Noch einmal alles in die Waagschale werfen

Für die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg heißt es im Jahr 2025 noch ein einziges Mal Punktesammeln für einen versöhnlichen Hinrundenabschluss. Bei der HSG Konstanz II wollen die Männer um das Trainergespann Jörg Ebermann / Christian Dürner am Sonntag ab 16:10 Uhr alles dafür geben, um zwei wichtige Punkte mit ins Gäu zu nehmen.

Es ist schon eine jahrelange Tradition, dass die Herrenberger Mannschaften zu ihren Auswärtsspielen bei der Ankunft am Spielort noch einen Spaziergang absolvieren. Jener am Sonntag dürfte dabei einer der angenehmsten sein, steht doch die Konstanzer Schänzlehalle fast schon malerisch am Seerhein, der den oberen mit dem unteren Bodensee verbindet. Kein schlechter Ort also, um noch einmal Kraft zu tanken für die schwere und nicht ganz unbedeutende Partie bei der Konstanzer Drittligareserve. Mit einem Sieg könnten sich die Herrenberger weiter Richtung Mittelfeld orientieren, bei einer Niederlage droht das ungemütliche Überwintern im Tabellenkeller.

Die Motivation ist vor Beginn der Partie natürlich vorhanden. Daß mit dem Heimsieg vom vergangenen Wochenende nun auch noch eine Portion Selbstvertrauen dazugekommen ist, wünscht sich nicht nur Trainer Jörg Ebermann. Der Erfolg gegen den TV Ehingen war mit dem Blick auf die Tabelle enorm wichtig. Mit der HSG Konstanz II wartet nun ein Gegner auf die SG H2Ku, die zwar in ähnlichen Tabellenregionen unterwegs ist wie zuletzt Ehingen, aber eine entschieden andere Tendenz aufweist. Nach sechs Spieltagen war das Team von Trainer Benjamin Schweda mit ihren 12:2 Punkten ganz weit oben zu finden. Seither, genauer gesagt seit fünf Spielen, gab es nur noch Niederlagen. Die zwar handballerisch hervorragend ausgebildete Mannschaft musste ihrer jungen Altersstruktur und der damit einhergehend fehlenden Erfahrung wahrscheinlich mehr Tribut zollen, als dies geplant war. Ein Umstand, den Jörg Ebermann vom eigenen, insgesamt noch sehr jungen Team nur zu gut kennt. Zudem gibt es auch immer mal wieder Abstellungen zum Drittligateam der HSG Konstanz. So war es auch am vergangenen Wochenende, als bei der überraschenden Niederlage beim TSV Altensteig der Konstanzer Dreh-und Angelpunkt, Tim Enninghorst nicht mit von der Partie war.

Für die Herrenberger gilt es nun am Sonntag, diesen Negativlauf der Gastgeber nach Möglichkeit nicht enden zu lassen. Wichtig wird sein, in Konstanz eine hohe Konstanz an den Tag zu legen. Immer wieder hatten mehrminütige Schwächephasen ausgereicht, um Spiele als Verlierer zu beenden.

Zurückgreifen kann Jörg Ebermann auf den Kader aus der Vorwoche. Das heißt allerdings auch, dass mit Janek Förch ein erfahrener Akteur mit seinen Leistenproblemen weiterhin ausfallen wird. Trotz einiger Schwächungen durch den grassierenden Erkältungsvirus hofft der Herrenberger Coach aber auf den Einsatz aller anderen Spieler. Da sich Nicolas Rhotert aus dem Herrenberger Verbandsligateam in den letzten Wochen in der ersten Mannschaft regeltechnisch festgespielt hat, wird der Torhüter auch das letzte Spiel des Jahres im Oberligateam absolvieren.

H2Ku- Verbandsligamänner empfangen Samstag den TV Spaichingen

Zur besten Handballzeit empfangen die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Samstag um 20 Uhr den TV Spaichingen in der Markweghalle. Natürlich will die Mannschaft im letzten Heimspiel des Jahres 2025 noch einmal alles geben, um zwei Heimpunkte einzufahren.

Auch wenn es bisher nur zwei Pluspunkte sind, die das Team von Coach Marcel Kohler bisher ergattern konnten, dürfte die Hinrunde nicht unbedingt als misslungen betrachtet werden. Es stand und steht neben dem zählbaren sportlichen Erfolg noch immer die Ausbildung und Förderung junger Spieler im Fokus. Und da gab es bereits deutliche Fortschritte zu verzeichnen, wenn man sich beispielsweise die Entwicklung von Spielern wie Yannick Bross oder auch Lennart Lohrer anschaut. Natürlich darf eine solche Entwicklung auch gerne mit Siegen garniert werden.

Am Samstag ergibt sich dafür eine gute Gelegenheit. Als Favorit geht der TV Spaichingen zwar selbstredend ins Rennen, ihre Außenseiterrolle will die „Zweite“ aber bis zum Äußersten ausreizen. Dem Trainergespann steht dabei bis auf Nicolas Rhotert, der im Oberligateam aktiv ist, der komplette Kader zur Verfügung. Ein Wiedersehen wird es für die hoffentlich vielen Herrenberger Handballfans übrigens mit Alexander Job geben. Der in Herrenberg über drei Jahre erfolgreich agierende Trainer ist inzwischen auf der Bank der Gäste für deren Geschicke verantwortlich.

M1: Zum letzten Mal auf Punktejagd

Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg geht es am Sonntag ab 17 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim SV Leonberg/Eltingen ein letztes Mal in dieser Runde um Sieg oder Niederlage. Auch wenn die Herrenberger inzwischen keine Abstiegssorgen mehr haben, wollen sie trotzdem mit Vollgas in die Partie gehen.

In der Hinrunde waren es die Leonberger, die der SG H2Ku einer der empfindlichsten Niederlagen zugefügt haben. Ihrerseits hatte Leonberg/Eltingen mit dem Doppelpunktgewinn eine Serie von sechs Siegen begonnen, die schon früh den Klassenerhalt fix machten. Einen großen Anteil am Erfolg hatte dabei sicher Trainer Christian Auer, der das Team im Spätherbst des letzten Jahres als Vorletzter der Tabelle übernahm und wieder frisches Leben einhauchte.

Für die SG H2Ku gibt es in der Leonberger Sporthalle am Sportzentrum gleich mehrere Gründe, noch einmal alles zu geben. Zum Einen wollen sich die Jungs von Coach Jörg Ebermann für die Hinspielniederlage revanchieren. Zum Anderen könnte man mit einem Erfolg im günstigsten Falle sogar noch bis auf Rang acht vorstoßen. Auf jeden Fall hätte man die Gastgeber in der Tabelle noch überholt, da Leonberg nur einen einzigen Zähler vor den Gästen aus Herrenberg steht. Zu guter Letzt wollen sich die Spieler natürlich auch noch mit einem guten Gefühl in die Sommerpause verabschieden, bevor es im Juni mit einem fast unveränderten Kader in die neue Saison geht.

Kombinierte Busfahrt nach Oppenweiler und Leonberg

Am Sonntag spielt die Männer 2 um 14 Uhr ihr letztes Saisonspiel in Oppenweiler, um 17 Uhr spielt Männer 1 in Leonberg.

Wir haben einen Bus organisiert und fahren mit diesem erst zum Männer 2- Spiel nach Oppenweiler und danach gemeinsam mit der Mannschaft und Fans zum Männer 1- Spiel nach Leonberg und wollen gemeinsam den Verbandsliga- Aufstieg feiern.

Im Bus hat es noch freie Plätze.

Treffpunkt ist um 11:15 Uhr am Hallenbad in Herrenberg am Sonntag, 

Abfahrt ist dann 11:30 Uhr nach Oppenweiler und nach unserem Spiel geht es dann nach Leonberg.

Rückfahrt aus Leonberg ca 19:30 Uhr.

Für Getränke an Bord wird gesorgt.

Bitte meldet Euch bei Miro Mezger oder Nicolas Rhotert. Oder kommt einfach zum Bus ans Hallenbad.