M1: Gelingt gegen den Tabellendritten ein Befreiungsschlag?

Für die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg beginnt die Saison mit dem Heimspiel am Sonntag um 17:30 Uhr gegen den TV Weilstetten auf eine gewisse Art und Weise von neuem. Denn die Partie gegen den Tabellendritten der Oberliga ist nicht nur das erste Heimspiel des Jahres 2026, sondern auch gleichzeitig das Debüt unseres Interimstrainers Tim Gauß. Dabei steht der bisherige SG-Nachwuchstrainer vor der heiklen Aufgabe, der Mannschaft neues Selbstvertrauen einzuimpfen.

Eine Woche Zeit konnte Tim Gauß inzwischen mit seiner neuen Mannschaft trainieren. Wobei neu eigentlich auch nur relativ zu sehen ist. Denn quasi die halbe Mannschaft hatte Gauß schon in der Jugendzeit unter den Fittichen. Als Mitglied des siebenköpfigen Kompetenz-Teams hatte er zumindest mit allen anderen Akteuren schon auf die eine oder andere Art und Weise Kontakt. Natürlich ersetzt dies nicht die tägliche Trainingsarbeit. Und da gibt sich der neue Coach durchaus optimistisch. Allerdings war auch eine Woche zuvor der Eindruck im Vorfeld des Spiels in Schutterwald sehr gut. Für Tim Gauß steht daher fest, dass er eher in die Köpfe als in die Körper seiner Spieler vordringen muss. „Grundsätzlich kann ich in einer Woche sportlich ohnehin nichts Grundlegendes ändern“, weiß auch Tim Gauß. Eines hat er sich allerdings für sein Debüt schon auf die Fahnen geschrieben: „Ich will mehr Tempo spielen lassen, wir brauchen mehr einfache Tore“.

Ob das gleich gegen den TV Weilstetten gelingt, dürfte die spannende Frage für den Sonntag sein. Die Mannschaft von Trainer Felix Euchner hat ihre derzeit gute Platzierung vor allem den letzten Partien mit vier Siegen aus fünf Spielen zu verdanken. Mit Jan Bitzer verfügt das Team über einen spielstarken und torgefährlichen Spielmacher. Insgesamt ist das Team aber sehr ausgeglichen besetzt. Wie stark die Mannschaft einzuschätzen ist, bewies allein das Hinspiel, als Weilstetten auch ohne Bitzer die SG H2Ku mit 33:31 besiegen konnte.

Dennoch zeigt die Vergangenheit, dass die Spiele zwischen beiden Mannschaften immer wieder auch überraschende Ergebnisse brachten. Bei den Verantwortlichen hofft man natürlich auch darauf, dass sich der Heimvorteil auch trotz des fast zeitgleich stattfindenden Finals der Europameisterschaft zugunsten der Herrenberger auch als echter Vorteil erweist. Gerade jetzt braucht die Mannschaft jede nur mögliche Unterstützung!

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