F1: Große Vorfreude und Respekt vor den Gegnerinnen
/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardtAm großen Heimspieltag der SG H2Ku Herrenberg beschließen unsere Kuties den langen Handballtag mit dem Heimspiel gegen die TG 88 Pforzheim. Ab 20 Uhr soll gegen den ambitionierten Aufsteiger alles dafür getan werden, die zwei Punkte in der Markweghalle zu behalten.
Die Partie vor den eigenen Fans hätte durchaus unter besseren Vorzeichen stattfinden können. Doch die Niederlage bei der bis dahin punktlosen HSG Leinfelden/Echterdingen bringt unsere Regionalligafrauen unter erhöhtem Zugzwang. Dabei war die Pleite vor den Toren von Stuttgart besonders ärgerlich, weil die Herrenberger Gäste das Spiel eher durch die eigenen Fehler als durch die Stärke der Kontrahentinnen verloren hatten. Inzwischen ist die Partie intern ausgewertet worden. Wichtig wird es nun sein, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Allerdings wartet mit der TG Pforzheim nicht unbedingt eine Mannschaft, die im Vorübergehen zu schlagen ist – ganz im Gegenteil. Schon die Vorsaison ließ erahnen, dass die Gäste auch in der Regionalliga eine gute Rolle spielen könnten. Hatten die Herrenberger Kuties in ihrer Staffel drei Spieltage vor dem Ende den Aufstieg perfekt gemacht, standen solche Szenarien in Pforzheim nicht einmal ansatzweise zur Debatte. Denn die TG 88 marschierte mit null Minuspunkten durch die Oberliga.

Die Vorahnung von Herrenbergs Coach Heiko Fleisch, dass sich Pforzheim gleich hinter den großen fünf Teams der Tabelle einreiht, hat sich nach dem sechsten Spieltag auch voll bestätigt. Im bisherigen Verlauf spielten die Gäste gegen die exakt gleichen Gegnerinnen wie Herrenberg, steht aber mit 6:6 Punkten bedeutend besser da. Verantwortlich für die gute Platzierung ist einerseits die drittbeste Abwehr, auf der anderen Seite haben die Aufsteigerinnen mit Noemi Hoefs und Marlis Mader gleich zwei echte Torjägerinnen in ihren Reihen.
„Die beiden Spielerinnen müssen wir unbedingt in den Griff bekommen“, hat Heiko Fleisch deshalb vor dem Anpfiff ganz weit oben auf der Agenda stehen. Doch noch immer hat der Trainer nicht seinen kompletten Kader zur Verfügung stehen. Nora Allmendinger wird am Samstag ebenso fehlen wie Sandra Kußmaul. Trotzdem sprach der Herrenberger Trainer im Vorfeld von einer gelungenen Trainingswoche. Und dann wäre ja auch noch der Faktor Zuschauer. „In einer hoffentlich vollen Halle wollen die Mädels als letzte Mannschaft an einem tollen Handballtag noch einmal ein Highlight setzen“, verspricht Heiko Fleisch eine bis zum Umfallen kämpfende Mannschaft.
M1/ Der Favoritenrolle vollauf gerecht werden / M2 gegen Stetten
/0 Kommentare/in Allgemein, Männer 1, News/von petergebhardtWohl zum ersten Male in dieser Saison gehen die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg als haushoher Favorit ins Rennen. Wenn um 17:45 Uhr der Anpfiff zur Partie gegen den HSC Radolfzell in der Markweghalle ertönt, soll das der Auftakt zu einem erfolgreichen Spiel sein. Alles andere wäre für Mannschaft und Zuschauer eine Riesenenttäusch. Aber Vorsicht ist vor dem Aufsteiger dennoch geboten, warnt Marco Melo.
Langsam wähnt sich der Herrenberger Trainer in der richtigen Richtung. Seit der enttäuschenden Niederlage bei der SG Oberhausen/Unterhausen am dritten Spieltag haben sich die H2Ku-Männer stetig gesteigert. Drei Siege in Folge stehen seither zu Buche. In der Tabelle ist der Kontakt zur Spitzengruppe hergestellt, momentan rangiert das Team mit 8:4 Punkten auf Rang 5. Am Samstag sollen nun zwei weitere Zähler dazukommen. Marco Melo ist derweil die Rollenverteilung im Vorfeld bewusst. „Natürlich sind wir die Favoriten. Wir nehmen die Rolle aber auch gerne an. Das haben wir uns auch erarbeitet“. Die Gefahr, den Gegner dabei zu unterschätzen, sieht dabei Trainer Melo eigentlich nicht: „Die Jungs sind heiß darauf, den vierten Sieg in Folge einzufahren“. Vor allem will sich die Mannschaft natürlich auch noch in eine gute Ausgangsposition für das Derby eine Woche später beim TSV Altensteig bringen. Das ist aber genau der Aspekt, vor den Marco Melo warnt: „Wir freuen uns alle auf das Derby, ganz klar. Zuerst aber müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen“.

Der Gegner aus dem Bodenseeraum ist in der abgelaufenen Saison zusammen mit dem letztwöchigen Gast in der Markweghalle, der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen, aus der Landesliga in die Verbandsliga aufgestiegen. Im Gegensatz zu Mimmenhausen ist der HSC Radolfzell allerdings weniger gut in die Saison gestartet. Null Punkte standen bis zur Vorwoche noch in der Statistik. Im sechsten Spiel hat es dann endlich geklappt. Im Kellerduell gegen den TSV Betzingen gab es ein 29:27 und damit die ersten Pluspunkte. Die Gäste kommen also durchaus mit Selbstbewusstsein in die Markweghalle.
Inwieweit das gegen die SG H2Ku ausreicht, wird eine spannende Frage sein. Spannend wird auch sein, wie viele freie Plätze es auf der Herrenberger Auswechselbank geben wird. Einige Spieler waren unter der Woche wieder angeschlagen oder verletzt und mussten pausiere, Marco Melo hofft dennoch auf einen gut gefüllten Kader. Eine ebenso gut gefüllte Markweghalle wünscht sich indes die gesamte Mannschaft. „Die Spieler freuen sich, wenn am großen Heimspieltag die Unterstützung noch größer sein wird als ohnehin“, hat Marco Melo vor dem Match verraten.
SG-Zweite trifft auf Stetten
Für unser Landesligateam geht es bereits um 15:30 Uhr um weitere wichtige Punkte in der Landesliga. Gegen den TV Stetten will das Team der Trainer Marcel Kohler / Maximilian Schöllkopf einen vollen Erfolg einfahren und damit im zweiten Heimspiel hintereinander auch den zweiten Sieg in Folge erringen. Als Tabellendritter gilt es dabei, das bisherige Punktekonto von 7:5 Zählern auszubauen, um sich oben weiter festzusetzen. Der Gegner aus Stetten hat in dieser Runde erst vier Spiele bestritten und rangiert mit 4:4 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Auch zu dieser Partie erhofft sich die Mannschaft bereits eine lautstarke Unterstützung.
Das gilt natürlich auch für die Bezirksligamänner, die bereits um 13:15 Uhr als verlustpunktfreier Tabellenzweiter auf den Sechsten des Tableaus, die SG Dunningen/Schramberg, treffen.
M1: Den Auswärtsbock endlich umgestoßen
/0 Kommentare/in Allgemein, Männer 1, News/von petergebhardtFür die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg hat es im dritten Anlauf der noch jungen Saison endlich mit dem ersten Auswärtssieg geklappt. Bei der HSG Rottweil setzte sich das Team von Trainer Marco Melo am Ende deutlich mit 34:26 (15:11) durch.
Einer schlechten Generalprobe folgte eine gelungene Premiere. Was am Theater schon seit Urzeiten als geflügelter Satz gilt, hatte diesmal auch für die SG H2Ku Bestand. „Mit dem Abschlusstraining am Donnerstag war ich überhaupt nicht zufrieden“, blickte Marco Melo nach Spielende noch einmal ein paar Tage zurück. Umso zufriedener war der Herrenberger Coach dann aber nach der Leistung im Spiel selbst: „Ich habe mich riesig über die Reaktion der Mannschaft gefreut“. In der Rottweiler Doppelsporthalle zeigten die Gäste von Beginn an, dass sie gewillt waren, die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Tim Frommer eröffnete mit dem 1:0 den Torreigen für die H2Ku-Männer, die krankheitsbedingt auf Yanick Broß verzichten mussten. Der Halbrechte Frommer überzeugte mit seinem Tempo und dem Zug zum Tor. Immer wieder steuerte er mit viel Dynamik die Schnittstelle in der Rottweiler Abwehr an. Auf der Spielmacherposition hielt Lukas Krebs ebenfalls die Spielgeschwindigkeit hoch. Nach fünf Minuten sorgte Sven Jabobs für ein 4:2, was dem Herrenberger Spiel weitere Sicherheit verleihen sollte.

Als Finn Böhm nach einer knappen Viertelstunde mit dem 8:5 zum ersten Mal für einen Drei-Tore-Vorsprung sorgte, lag auch bei den mitgereisten Fans der Glaube an einen Sieg in der Luft. Das lag vor allem auch daran, dass die Gastgeber mit der Defensivarbeit der H2Ku-Männer enorme Probleme hatten. „Rottweil hat gegen unsere Abwehr kaum Lösungen gefunden“, konnte sich Marco Melo freuen. Auf der anderen Seite konnten sich die Gäste gegen die offensive 3:2:1-Abwehr der Hausherren immer wieder Chancen herausspielen. Als zum Halbzeitpfiff ein 15:11 von der Anzeigetafel leuchtete, sorgte das auf Herrenberger Seite für viele zufriedene Gesichter.
Auch nach der Pause sollte sich daran nicht viel ändern. Bis zur 40. Minute blieb die HSG Rottweil auf Tuchfühlung, danach sorgten Paul Lewe, Finn Böhm, Tim Frommer und Lennart Lohrer für das vorentscheidende 25:17. Auch wenn die Hausherren unter anderem mit einem 7 gegen 6 noch einmal alles versuchten, ließen sich die Herrenberger nicht mehr verunsichern. Beim 32:22 betrug der Vorsprung dann sogar zehn Treffer. Mehr als Ergebniskosmetik zum Endresultat von 34:26 sollte den Gastgebern allerdings nicht mehr gelingen.
Nach dem ersten Auswärtssieg der Saison stehen nun für die SG H2Ku zwei Heimspiele in Folge auf dem Programm. Dabei geht es am Samstag gegen die Aufsteiger HSG Mimmenhausen/ Mühlhofen und eine Woche später den HSC Radolfzell.
F1: Mit Herz und Leidenschaft der Personalmisere trotzen
/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardtWenn unsere Regionalligafrauen am Samstag um 20 Uhr in der heimischen Markweghalle auf den HC Schmiden-Oeffingen treffen, sind die Rollen seit spätestens Mitte der Woche noch einmal klarer verteilt als ohnehin schon.
Eine Niederlage haben die Gäste aus Oeffingenin ihren vier Spielen bisher hinnehmen müssen. Ansonsten gab es drei Siege. Dass diese eine Niederlage gegen den TSV Bönnigheim auch noch ziemlich deutlich war, können unsere Kuties nur allzu gut nachvollziehen. Denn für unsere Frauen setzte es in Bönnigheim am letzten Wochenende mit dem 24:35 ebenfalls eine klare Niederlage. So wäre es wohl auch in Bestbesetzung sehr schwer gewesen, den Vorjahreszweiten zu besiegen. Nun hat allerdings die Personalsituation in den letzten Tagen eine Eigendynamik entwickelt, die einen Heimsieg noch einmal extrem schwerer erscheinen lässt.

Klar war schon vorher, dass mit Stefanie Rau und Sandra Kußmaul zwei wichtige Spielerinnen für die Partie gegen Schmiden ausfallen würden. Während Steffi Rau beim nächsten Match wieder dabei sein dürfte, ist bei Sandra Kußmaul auch in der kommenden Woche noch ein Ausfall zu befürchten. Am Dienstag nun hat sich unser Neuzugang Nora Allmendinger im Training eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen, die eine mehrwöchige Pause nach sich ziehen könnte. Und als ob dies alles nicht genug schlechte Nachrichten sind, wurde vor zwei Tagen bei Anna Weingärtner auch noch eine Fraktur am Finger diagnostiziert, die noch aus der Vorwoche stammt. Mit diesen Verletzungen steht fest, dass sowohl die Kreisposition als auch die beiden Planstellen in der Innenverteidigung nicht von den Stammkräften, die dafür eigentlich vorgesehen sind, besetzt werden. Zusätzlich erschwert wird die Aufgabe auch noch dadurch, dass Rückraumspielerin Sofia Brand zwar mit von der Partie sein kann, jedoch laut ihrem Trainer noch nicht auf ihren einhundert Prozent agieren kann.
Improvisieren ist also für Heiko Fleisch angesagt. Im Innenblock der Abwehr dürfte vieles auf Nadine Schäberle und Laureen Kappus hinauslaufen. Wie die nötigen Verschnaufpausen aufgefangen werden, wird eine spannende Frage sein. Ebeno verhält es sich auf der Kreisposition, wo Heiko Fleisch praktisch eine Variante aus dem Hut zaubern muss. Unter der Woche hat sich die Mannschaft noch einmal zusammengesetzt und sich auf das Match eingeschworen. „Die Spielerinnen wollen Schmiden einen großen Kampf liefern“, verspricht Heiko Fleisch im Vorfeld. Aber natürlich weiß auch der H2Ku-Coach: „Wir brauchen auf allen Positionen und auch von den Fans auf der Tribüne einen Sahnetag. Aufgeben ist aber auf jeden Fall keine Option“.
M1: Kommt der erste Auswärtssieg?
/0 Kommentare/in Allgemein, Männer 1, News/von petergebhardtFür die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg geht es am Samstag (20 Uhr) zum dritten Mal in dieser Saison auf Reisen. Im Gegensatz zu den ersten zwei Partien soll bei der HSG Rottweil diesmal jedoch ein Punktezuwachs in der Tabelle erfolgen.
Die zwei Gesichter der SG H2Ku Herrenberg sind bisher mehr als deutlich geworden. Die Niederlagen in Böblingen und Oberhausen/Unterhausen waren beide ein Produkt von zu vielen ausgelassenen Torchancen und einer Vielzahl von technischen Fehlern. Warum genau diese beiden Faktoren in der heimischen Markweghalle weit weniger Bedeutung hatten, galt es im Vorfeld der Partie am Samstag zu analysieren. Ein weiteres Problem ist bisher, dass selbst während einer Partie große Schwankungen im Spiel der SG H2Ku zu verzeichnen sind. Deshalb fordert Trainer Marco Melo als oberstes Ziel: „Wir müssen endlich mehr Konstanz in unser Spiel bringen“. Viel haben die Erfolgsaussichten in Rottweil auch mit der Leidenschaft zu tun, mit der die Herrenberger auftreten werden. Gerade dieses Feuer im Spiel war zuletzt die Grundlage für den deutlichen Heimsieg gegen die TG Schömberg.

Ungeachtet der Einstellung und der erforderlichen Tagesform steht mit der HSG Rottweil allerdings noch ein starker Gegner in den Startlöchern, um ihrerseits den dritten Heimsieg in Folge einzufahren. Denn die Gastgeber haben ihrerseits das gleiche Problem wie der Gäu-Club. Zwei Heimsiegen gegen Schömberg (30:29) und Radolfzell (30:22) stehen zwei Auswärtspleiten in Oberhauen/Unterhausen (31:37) und Mimmenhausen/Mühlhofen (23:26) gegenüber. Insofern stehen beide Teams schon etwas unter Zugzwang. Die HSG Rottweil möchte ihre Heimserie ausbauen, die Herrenberger wollen endlich auswärts siegen. Für Marco Melo hat die Qualität entscheidend mit zwei Namen zu tun. „Rottweil hat mit Tim und Nico Singer zwei überragende Akteure, die bisher noch nicht gemeinsam gespielt haben. Sollte das ausgerechnet gegen uns passieren, wird es noch einmal ein gehöriges Stück schwerer“, weiß der Coach.
Im Kader wird es für das Spiel kaum Änderungen geben. Weiterhin fehlen werden David Herz, Nico Sauer und wohl auch Kenneth Stiegen. Sollte Letzterer wieder voll einsatzfähig sein, werden es für den Rückraumspieler allerdings nur noch Abschiedsspiele sein. Denn Kenneth Stiegen hat Verein und Mannschaft darüber informiert, seinen Lebensmittelpunkt ab Anfang Dezember nach Hannover zu verlegen. Nach Silas Baitinger ist Kenneth Stiegen damit der zweite Spieler, der sich im Laufe der Vorrunde von der SG H2Ku verabschiedet.
F1: Kuties müssen der vielen Ausfälle Tribut zollen
/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardtDie Hoffnung fuhr zwar mit nach Bönnigheim, aber dennoch mussten die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg eine bittere Niederlage ins Gepäck verstauen. Der gastgebende TSV Bönnigheim setzte sich in einem weitgehend einseitigen Spiel mit 35:24 (18:12) durch, hatte dabei aber auch den Vorteil, auf einen arg dezimierten Gegner zu treffen.
Keine Frage, die Ausfälle von Sandra Kußmaul und Stefanie Rau sowie die eingeschränkte Einsatzfähigkeit von Sofia Brand und Nadine Schäberle verhießen vor dem Anpfiff nichts Gutes. Dennoch war die Mannschaft, in der mit Charlotte Leidner und Lenja Idel zwei weitere Talente eine Chance erhielten, hochmotiviert in der Bönnigheimer Sporthalle am Start. Allerdings gelang es von Beginn an zu selten, die Abwehr der Gastgeberinnen unter Druck zu setzen. So dauerte es über fünf Minuten, ehe Emma Schweizer den ersten Treffer zum 1:3 erzielte. Nach diesem Muster ging es dann auch erst einmal weiter. Nach acht Minuten stand es bereits 6:2. Und als die Gastgeberinnen nach einer Viertelstunde bereits auf 13:5 gestellt hatten, deutete sich für die Kuties sogar ein Debakel an. Dass es nicht dazu kam, lag an dem Schalter, den die H2Ku-Frauen zumindest für eine gewisse Zeit umlegen konnten.

Acht Minuten lang spielte Herrenberg genau so, wie es sich Heiko Fleisch sicherlich über die ganze Zeit gewünscht hätte. Die Abwehr um den Innenblock mit Nora Allmendinger und Anna Weingärtner ließ kaum etwas zu, und die ins Tor gekommene Gabriela Istrati konnte einige wichtige Akzente setzen. Im Angriff dagegen schnürte Saskia Schmidt einen Viererpack, der dem Team mit dem Anschluss zum 15:11 wieder Leben einhauchte. Die vergebene Chance im Gegenstoß auf das 15:12 sowie eine umstrittene Zeitstrafe für Anna Weingärtner bedeutete aber dann das jähe Ende der Aufholjagd. Beim Halbzeitpfiff waren mit dem 18:12 die alten Verhältnisse fast wieder hergestellt.
Waren in der Halbzeitpause noch einige Hoffnung auf eine Wende im Spiel vorhanden, waren diese keine fünf Minuten nach Wiederanpfiff dahin. Vier Gegentore in Folge sorgten mit dem 22:12 für die endgültige Entscheidung. Spätestens ab hier war es dann ein Charaktertest für die Mannschaft. Der wurde auch zum größten Teil bestanden. „Die Abwehr hat recht gut agiert und unsere Moral ist intakt“, konnte Trainer Fleisch konstatieren, der sich auch darüber freuen durfte, dass sein Team um jeden Ball kämpfte.
Am Samstag geht es dann mit einem sicherlich breiter besetzten Kader in der Markweghalle gegen den HC Schmiden/Oeffingen. Anwurf ist dann um 20 Uhr.
M1: Der Trainer erwartet eine Reaktion der Mannschaft
/0 Kommentare/in Allgemein, Männer 1, News/von petergebhardtWenn die Verbandsligahandballer der SG H2Ku Herrenberg am Samstag um 20 Uhr in eigener Halle gegen die TG Schömberg antreten, dann steht wie schon beim ersten Heimspiel vor zwei Wochen die Mannschaft unter dem Druck, dieses Spiel eigentlich gewinnen zu müssen.
Schon beim Heimauftakt gegen die SG Nürtingen-Zizishausen war die Ausgangslage eine ähnliche. Nach der Pleite bei der HSG Böblingen/Sindelfingen musste gegen die Aufsteiger unbedingt ein Sieg her, um einen klassischen Fehlstart zu vermeiden. Seinerzeit hielten die Spieler diesem Druck stand und siegten im ersten Heimspiel souverän mit 35:28. Vor dem samstäglichen Spiel nun gegen die TG Schömberg stand allerdings erst einmal die Aufarbeitung der Niederlage bei der SG Oberhausen/Unterhausen. Das war vor allem deshalb notwendig, weil auch in der Lichtensteiner Ernst-Braun-Halle die gleichen Zutaten zum Misserfolg führten wie schon beim Derby in Böblingen. Dabei vermisste Trainer Marko Melo vor allem das Feuer im Team und die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

Über den Gegner TG Schömberg hat sich Trainer Melo natürlich schon wie bei anderen Spielen auch per Video informieren können. Was aber vielleicht viel aussagekräftiger sein dürfte, ist das Testspiel, was beide Teams in der Vorbereitung bestritten haben. Hier waren die Herrenberger zwar mit mehr Tempo unterwegs, führten auch lange Zeit, hatten es aber durch ihre schlechte Chancenverwertung versäumt, als Sieger vom Parkett zu gehen. In der Schlussphase machten die Gäste durch ihre Physis und ihre Erfahrung aus dem Rückstand sogar noch ein 33:32. Auch wenn es seinerzeit nur ein Testspiel war, bot es dennoch für den Samstag Anschauungsunterricht vom Feinsten.
Sollte die Mannschaft daraus die richtigen Lehren ziehen, ist am Samstag gegen Schömberg natürlich auch ein Sieg drin. „Ich erwarte eigentlich von der Mannschaft eine Reaktion“, wünscht sich Marco Melo ein anderes Spiel als noch bei der SG Oberhausen/Unterhausen. Vor allem will er Kampf, Leidenschaft und ein hohes Tempo von Beginn an sehen. Nicht mithelfen wird dabei wie zuletzt auch schon Kenneth Stiegen. Der Rückraum-Shooter ist nach seiner schweren Verletzung im Frühjahr noch immer nicht so weit, der Mannschaft helfen zu können. Auch Silas Baitinger wird fehlen. Der Rückraumspieler hat sich inzwischen vom Team abgemeldet und wird damit auch in Zukunft nicht für die SG H2Ku auflaufen. Zudem ist auch Torhüter David Herz verletzungsbedingt keine Option. Für ihn rückt wie schon in Lichtenstein Nicolas Rhotert neben Sebastian Rica-Kovac ins Gehäuse.
Landesligamannschaft will nach Sieg nachlegen
Die zweite Mannschaft der SG H2Ku Herrenberg tritt am Super-Heimspiel-Samstag im Vorfeld der Verbandsligapartie um 17:45 Uhr in der Markweghalle gegen den VfL Waiblingen II an und will nach dem knappen Sieg in Tübingen natürlich unbedingt nachlegen. Gegen den VfL Waiblingen II dürfte das aber alles andere als leicht werden, stehen doch die Gäste mit drei Siegen aus drei Partien momentan an der Spitze der Tabelle. Das Selbstvertrauen nach dem ersten Doppelpunktgewinn ziehen die Schützlinge des Trainerduos Marcel Kohler und Maximilian Schöllkopf aber auch daraus, dass Waiblingen zwei seiner drei Siege nur äußerst knapp gewinnen konnte. Zudem hoffen Trainer und Mannschaft auch auf die Unterstützung der eigenen Fans.
SG H2Ku Herrenberg GbR &
SG H2Ku Herrenberg Handball GmbH
Anschrift:
im VfL-Center
Schießmauer 6
71083 Herrenberg










