M1: Der Funken Hoffnung lebt noch

Mit einer engagierten Leistung haben sich die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg im Heimspiel gegen den TuS Altenheim zwei Heimpunkte gesichert. Das 32:27 (14:13) brachte nicht nur den Sprung vom letzten auf den 12. Tabellenplatz, sondern auch wichtiges Selbstvertrauen für die letzten Saisonspiele.

Schon vor dem Spiel war klar, dass es für beide Teams die wohl letzte Chance sein würde, im Kampf um den Klassenerhalt noch entscheidend einzugreifen. Mit diesem Druck konnten zunächst die Gäste weitaus besser umgehen. Nach knapp einer Viertelstunde führte Altenheim mit 8:4 und hatte sogar die Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen. War in den vergangenen Spielen dieser Zeitraum meist der Beginn von schwachen Herrenberger Minuten, legten die Gastgeber diesmal den Schalter genau in die andere Richtung um. Ein 5:0- Lauf sorgte nach zwanzig Minuten mit dem 9:8 für die erste Führung. Eine Auszeit von Tim Gauß fünf Zeigerumdrehungen vor dem Ende des ersten Abschnitts schien dann genau zur rechten Zeit gekommen zu sein, denn mit zwei Treffern gelang noch ein knapper Vorsprung beim Gang in die Kabinen.

Die ersten Minuten nach Wiederbeginn gehörten dann eindeutig den H2Ku-Männern. Gästecoach Robin Haller monierte, dass sein Team einen katastrophalen Start hingelegt hatte: „Wir haben nichts von dem auf die Platte bekommen, was wir uns vorgenommen hatten“. Tim Gauß dagegen konnte in dieser Phase mit seiner Mannschaft hochzufrieden sein. „Das haben wir richtig gut gemacht“, freute er sich nach Spielende. Abschütteln ließen sich die Gäste allerdings noch nicht. Jedoch war bei den Gastgebern eine ganz andere Körpersprache zu sehen. Auf dem Parkett und auf der Ersatzbank pushte sich die Mannschaft gegenseitig zu einer starken Leistung.

Für die endgültige Entscheidung sorgte dann ein Doppelpack der besonderen Art. Erst verwandelte Florian Dannenberg das Rückhandanspiel von Oliver Sudar als Einläufer an den Kreis zum 30:26, danach erzielte Tim Frommer nach dem vierten Pass des angedrohten Zeitspiels aus schwieriger Position das 31:26. Da nütze es auch wenig, dass es Gästecoach immer wieder mit neuen Taktikvarianten probierte. Diesmal hatten die Herrenberger stets die richtige Antwort parat. Am Ende schaffte die SG H2Ku sogar noch mit den fünf Toren Vorsprung auch noch den besseren Part im direkten Vergleich. „Man weiß ja nie“, kommentierte Trainer Gauß diesen Umstand nach Spielende.

Nach der Osterpause tritt die Mannschaft dann am 11.April beim TV Ehingen an.