M1: Die eigene Qualität zum Tragen bringen

Für die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag ab 20 Uhr erneut ein heißes Match auf dem Programm. Nach dem verloren gegangenen Derby bei der HSG Böblingen/Sindelfingen geht es nun zur SG Oberhausen/Unterhausen. In der Ernst-Braun-Halle von Lichtenstein-Unterhausen soll diesmal aber am Ende ein besseres Ergebnis von der Anzeigetafel leuchten als noch zum Saisonauftakt in der Murkenbachhalle.

„Oberhausen/Unterhausen ist zuhause eine ganz andere Mannschaft als auswärts“. Nach zwei absolvierten Spieltagen tritt diese, gar nicht so neue, Erkenntnis einmal mehr zutage. Das soll heißen, dass die Heimstärke eigentlich schon seit Jahren bekannt ist und regelmäßig zu bemerkenswerten Erfolgen führt. Bis in die Spitzengruppe der heutigen Oberliga spülte es das Team, auch durch die Leistungen in der eigenen Halle, einst. Diese Qualität will das Team gegen die zumindest auf dem Papier favorisierten Herrenberger zum Tragen bringen.

Ganz andere Ambitionen hegen natürlich die Gäste aus dem Gäu. Mit dem Heimsieg aus der Vorwoche im Rücken soll nun auch in Lichtenstein ein Erfolgserlebnis her. Allerdings ist sich Marco Melo sicher. „Im Vergleich zum Spiel gegen Nürtingen müssen wir uns noch einmal steigern, wenn wir die Punkte mitnehmen wollen“. Auch wenn der SG-Coach insgesamt mit dem Auftritt im Premierenheimspiel zufrieden war, weiß er aber auch, dass in allen Mannschaftsteilen das Potential noch nicht ausgeschöpft ist. Auch taktisch gibt es klare Vorstellungen, die Marco Melo an seine Spieler hat. „Wir müssen die Abwehr des Gegners in Bewegung bringen und gleichzeitig einen schnellen Rückzug hinbekommen“, so der Coach. Ganz oben auf der Agenda steht aber natürlich die eigene Chancenverwertung. Und da weiß Melo: „Wenn wir so treffen wie in Böblingen, verlieren wir auch in Unterhausen“.

Im Kader gibt es für den Samstag nicht die großen Veränderungen. Allerdings fehlt mit Tim Frommer ein wichtiger Spieler für das Duell um die zwei Punkte. Allerdings ist auch das eine Chance für die Akteure, die bisher weniger Einsatzzeiten erhielten. Ins Tor zurückkehren wird dagegen Nicolas Rhotert. Nachdem der Keeper am vergangenen Samstag nicht zur Verfügung stand, dürften die Gäste mit ihm und Sebastion Rica-Kovac zwischen den Pfosten hervorragend aufgestellt sein.

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