F1: Große Vorfreude und Respekt vor den Gegnerinnen
Am großen Heimspieltag der SG H2Ku Herrenberg beschließen unsere Kuties den langen Handballtag mit dem Heimspiel gegen die TG 88 Pforzheim. Ab 20 Uhr soll gegen den ambitionierten Aufsteiger alles dafür getan werden, die zwei Punkte in der Markweghalle zu behalten.
Die Partie vor den eigenen Fans hätte durchaus unter besseren Vorzeichen stattfinden können. Doch die Niederlage bei der bis dahin punktlosen HSG Leinfelden/Echterdingen bringt unsere Regionalligafrauen unter erhöhtem Zugzwang. Dabei war die Pleite vor den Toren von Stuttgart besonders ärgerlich, weil die Herrenberger Gäste das Spiel eher durch die eigenen Fehler als durch die Stärke der Kontrahentinnen verloren hatten. Inzwischen ist die Partie intern ausgewertet worden. Wichtig wird es nun sein, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Allerdings wartet mit der TG Pforzheim nicht unbedingt eine Mannschaft, die im Vorübergehen zu schlagen ist – ganz im Gegenteil. Schon die Vorsaison ließ erahnen, dass die Gäste auch in der Regionalliga eine gute Rolle spielen könnten. Hatten die Herrenberger Kuties in ihrer Staffel drei Spieltage vor dem Ende den Aufstieg perfekt gemacht, standen solche Szenarien in Pforzheim nicht einmal ansatzweise zur Debatte. Denn die TG 88 marschierte mit null Minuspunkten durch die Oberliga.

Die Vorahnung von Herrenbergs Coach Heiko Fleisch, dass sich Pforzheim gleich hinter den großen fünf Teams der Tabelle einreiht, hat sich nach dem sechsten Spieltag auch voll bestätigt. Im bisherigen Verlauf spielten die Gäste gegen die exakt gleichen Gegnerinnen wie Herrenberg, steht aber mit 6:6 Punkten bedeutend besser da. Verantwortlich für die gute Platzierung ist einerseits die drittbeste Abwehr, auf der anderen Seite haben die Aufsteigerinnen mit Noemi Hoefs und Marlis Mader gleich zwei echte Torjägerinnen in ihren Reihen.
„Die beiden Spielerinnen müssen wir unbedingt in den Griff bekommen“, hat Heiko Fleisch deshalb vor dem Anpfiff ganz weit oben auf der Agenda stehen. Doch noch immer hat der Trainer nicht seinen kompletten Kader zur Verfügung stehen. Nora Allmendinger wird am Samstag ebenso fehlen wie Sandra Kußmaul. Trotzdem sprach der Herrenberger Trainer im Vorfeld von einer gelungenen Trainingswoche. Und dann wäre ja auch noch der Faktor Zuschauer. „In einer hoffentlich vollen Halle wollen die Mädels als letzte Mannschaft an einem tollen Handballtag noch einmal ein Highlight setzen“, verspricht Heiko Fleisch eine bis zum Umfallen kämpfende Mannschaft.



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