M1/M2: Beide Männerteams haben nichts zu verlieren
Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag ab 20 Uhr eine extrem große Herausforderung ins Haus. Beim HTV Meißenheim geht der Gäu-Club als klarer Außenseiter in die Partie. Genau deshalb hoffen die Gäste aber dennoch auf eine Überraschung.
„Wenn Meißenheim schwächeln sollte, müssen wir da sein“. Auf solch eine einfache Formel bringt Tim Gauß die Marschroute für die Partie beim Tabellenzweiten. Der Trainer der Herrenberger weiß natürlich genau um die begrenzten Erfolgsaussichten in der Ortenau. Legt man dabei noch das letzte Auswärtsspiel der H2Ku-Männer am vergangenen Freitag bei der SG Heidelsheim/Helmsheim zugrunde, erhöht das auch nicht unbedingt den Glauben an eine Überraschung. Für Trainer Gauß ist die Partie eine Art Bonusspiel. „Wir müssen nicht gewinnen, wollen es aber“, unterstreicht er. Im Videostudium hat Gauß natürlich auch Sequenzen entdecken können, in denen der Tabellenzweite verwundbar wirkte. „Wenn es mal nicht läuft, nimmt meist Alexander Velz das Heft in die Hand und will es richten. Das müssen wir dann verhindern“.
Um den Gastgeber überhaupt erst einmal in Schwierigkeiten bringen zu können, bedarf es allerdings einer eigenen Leistung, die ganz nah an einhundert Prozent heranreicht. Hoffnung macht den Coach dabei vor allem auch, dass sich das Lazarett der Verletzten ein wenig gelichtet hat. Mit der Rückkehr von Oliver Sudar und Moritz Werner ergeben sich vor allem im Rückraum wieder neue Alternativen. Und noch etwas ist für Tim Gauß daran positiv: „Jetzt müssten eigentlich auch die Abläufe wieder flüssiger laufen“. Fehlen werden dennoch die langzeitverletzten Kenneth Stiegen und Janek Förch sowie Lukas Bechinka.

Verbandsligamänner vor fast unlösbarer Auswärtsaufgabe
Noch schwieriger als für die Oberligamänner dürfte sich für die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg der Auftritt am Sonntag ab 17 Uhr gestalten. Für die Mannschaft vom Trainergespann Marcel Kohler und Maxi Schöllkopf geht es zum TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen. Die Gastgeber stellen in der Liga das absolute Nonplusultra dar und gelten schon jetzt als designierte Aufsteiger.
In den Reihen des TSV Allowa stehen mit Spielern wie Aleksa Djokic, Marvin Fuß oder Felix Beutel Spieler mit Drittligaerfahrung. Zudem kann der Tabellenführer auch bisweilen auf die Dienste des ehemaligen Bundesligatorhüters Primoz Prost zurückgreifen. All das macht die Schwere der Aufgabe noch deutlicher.
Die Herrenberger, noch punktlos in der Rückrunde und insgesamt nur mit zwei Pluspunkten ausgestattet, rechnen sich aber genau aus diesem Grunde eine kleine Außenseiterchance aus. Fehlen werden mit Andreas Kohler, Oliver Kohler, Luca Ehler, Linus Kretschmann und Sven Rinderknecht jedoch gleich fünf Spieler.



