F1: Sind die ersten Punkte in Reichweite?

Für unsere Regionalligafrauen steht am Samstag um 20 Uhr das zweite Heimspiel der Saison in der Markweghalle auf dem Programm. Gegen die HSG St.Leon/Reilingen soll dabei natürlich ein besseres Ergebnis als zum Auftakt gegen Stuttgart/Metzingen herausspringen. Vielleicht reicht es dann ja auch zu den ersten Punkten der laufenden Runde.

Schon vor den ersten Spielen war klar, dass es für die Kuties ein extrem schweres Auftaktprogramm werden würde. Insofern verfällt bei der SG H2Ku auch niemand trotz der zwei Auftaktniederlagen in Panik. Und auch auf dem Heimspiel am Samstag steht nicht der Stempel des Siegen müssen. Allerdings ist die Chance gegen den Drittligaabsteiger die Chance auf ein Erfolgserlebnis ein wenig höher als gegen Steißlingen und Stuttgart/Metzingen. Jeweils ein Sieg, ein Remis und eine Niederlage bringen den Gästen momentan einen Mittelfeldplatz ein. Und auch die Punkteteilung zuletzt gegen die TG Pforzheim konnte erst in den letzten Minuten gesichert werden. Auf der anderen Seite zeigt gerade auch dieses Resultat, dass St.Leon/Reilingen nervenstark genug ist, um in der Crunchtime zu bestehen.

Für Heiko Fleisch ist aber zumindest die Zielstellung für das Heimspiel klar. Die ersten Punkte sollen her. „Wir haben in Steißlingen vierzig Minuten lang bewiesen, auch mit Spitzenteams mithalten zu können“, zieht der Herrenberger Coach aus der klaren Auswärtsniederlage trotzdem positive Aspekte. Hatte der Trainer am ersten Spieltag mit Stefanie Rau eine wichtige Spielerin nicht zur Verfügung, steht er diesmal vor einem ähnlichen Problem. Mit Sandra Kußmaul fällt verletzungsbedingt erneut eine extrem wichtige Spielerin aus. Die Allrounderin, die sowohl in Angriff als auch Abwehr ein wichtiger Faktor für das Spiel der Kuties ist, wird wegen eines Blutergusses im Knie fehlen. „Das tut uns natürlich sehr weh“, weiß Heiko Fleisch schon in Vorfeld. In der Abwehr werden im Innenblock andere Spielerinnen wie Anna Weingärtner, Nora Allmendinger oder auch Nadine Schäberle neben sicher vermehrt Spielzeiten bekommen. Auf der Rechtsaußenposition stehen Sophy Lide und Shana Stäudle als Alternative zur Verfügung. Allerdings wird sich Heiko Fleisch für den Gegenstoß noch etwas einfallen lassen müssen. Hier ist Sandra Kußmaul unbestritten die stärkste Waffe der SG.

Insgesamt ist der Kader der Kuties in der Breite ausreichend besetzt, um auch solch einen Ausfall zu kompensieren. Vielleicht rückt ja gerade auch deshalb das Team im Verbund mit den eigenen Fans noch weiter zusammen.

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