F1: Am Ende hakte es im Angriff

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg gab es am vorletzten Spieltag der Saison nach längerer Zeit mal wieder eine Niederlage zu verkraften. Das 30:32 (18:16) bei der SG Weinstadt hatte allerdings für die Kuties keinen Einfluss auf die Tabellenführung. Die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga war zuvor schon gesichert gewesen.

Immerhin haben sich in diesem absoluten Spitzenspiel Zweiter gegen Erster die Gastgeberinnen die Führung in der Rückrundentabelle mit bisher nur drei Minuspunkten erobert. Kein Beinbruch zwar für die Herrenbergerinnen, gewonnen hätten sie das Gipfeltreffen aber dennoch gerne. Ihnen gegenüber stand allerdings auch ein Team, das bis in die Haarspitzen motiviert war. Durch eine mögliche Konstellation mit einer Dreiergruppe in der Endabrechnung um den Relegationsplatz für die Regionalliga brauchten die Gastgeberinnen zur Sicherheit noch einen Punkt, de am besten natürlich gleich gegen den Meister eingefahren werden sollte.

Zu sehen bekamen die etwa 200 Zuschauer in der Beutalsbacher Sporthalle zunächst aber erst einmal Magerkost von ihrer eigenen Mannschaft. Zu dominant ar das Auftreten der Kuties, die ab der ersten Minute mit voller Konzentration zu Werke gingen. Nach zwölf Minuten war ein deutliches 11:5 herausgespielt, nach dem Ende der Startviertelstunde betrug der Vorsprung beim 12:7 noch immer fünf Treffer. Warum die Gastgeberinnen aber auf Rang zwei im Klassement geführt werden, zeigte sich danach. Die folgenden drei Herrenberger Fehler nutzten sie postwendend zu ebenso vielen eigenen Toren. Beim 10:12 war damit wieder alles offen. Noch aber stemmte sich die Kuties erfolgreich gegen die SG Weinstadt. Allerdings war zur Halbzeit der Vorsprung mit dem 18:16 noch immer nur knapp.

Nach der Pause sollte sich das Bild dann aber grundlegend wandeln. Noch ein Mal konnte Sofia Brand auf 19:16 stellen, danach drückten die Weinstädterinnen dem Spiel langsam ihren Stempel auf. Einerseits agierte die Deckung der Kuties nicht mehr so aufmerksam, zum anderen – und das war viel entscheidender – fand die Herrenberger Offensive nun kaum noch eine Lücke im immer stärker werdenden Abwehrverbund der SG Weinstadt. Wenn noch etwas ging, dann meist über die Rechtsaußen Sandra Kußmaul, die einmal mehr bis kurz vor dem Ende eine überragende Leistung bot. Aber auch ihre Tore konnten es nicht verhindern, dass die Gastgeberinnen beim 25:24 zum ersten Mal in Führung gingen.

Eine Vorentscheidung in der inzwischen zur Hitzeschlacht mutierten Partie war dies aber keineswegs. Wenige Minuten vor dem Ende hielt Gabriela Istrati zunächst einen Strafwurf, dann warf Sandra Kußmaul ihre Farben wieder mit 30:29 in Front. Dass gerade sie danach noch zweimal von der Rechtsaußenposition scheiterte, entbehrte dabei nicht einer gewissen Tragik. „Kein Vorwurf. Wir sind ja erst durch Sandra in diese Position gekommen, dass wir noch um den Sieg spielen konnte“, nahm Trainer Heiko Fleisch auch sofort jegliche Kritik den Wind aus den Segeln. Am Ende spielten die Gastgeberinnen ihre ganze Qualität aus und verbuchten so den für sie eminent wichtigen Heimsieg. „Wir müssen die Niederlage zwar aufarbeiten, werden sie aber nicht zu hoch aufhängen. Immerhin haben wir hier beim Tabellenzweiten verloren“, rückte Heiko Fleisch die Relationen gleich wieder gerade.

Am Sonntag empfangen die Kuties dann um 16 Uhr zum letzten Saisonspiel die SG Dornstetten in der Markweghalle.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Istrati (alle im Tor); Schoeneberg (9/5), Schäberle, Kappus (1), Stäudle (1), Kußmaul (10), Schmidt (2), Schweizer, Venth (2), Brand (5), Schröder

F1: Die Saison ist noch nicht zu Ende

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg geht es am Samstag und eine Woche später sonntags auf die unmittelbare Zielgerade der diesjährigen Saison. Das große Ziel mit der Rückkehr in die Regionalliga ist seit zwei Wochen geschafft, nun wartet am Samstag um 18 Uhr mit der SG Weinstadt der Zweitplatzierte der Tabelle.

Tabellarisch relevant ist die Partie zwar nicht mehr, dennoch birgt die Begegnung in der Sporthalle von Weinstadt-Beutelsbach noch Einiges an Brisanz. Klar ist schon vor dem Anpfiff, dass die SG H2Ku nicht mehr von der Spitzenposition verdrängt werden kann. Ebenso ist der zweite Rang der Gastgeberinnen im Klassement zementiert. Möglich macht dies zwei Spieltage vor Rundenende der bessere direkte Vergleich von Weinstadt sowohl gegen Bargau/Bettringen als auch gegen Böblingen/Sindelfingen. Da sich zudem mit dem TSV Denkendorf der wohl hartnäckigste Konkurrent um Platz zwei durch zuletzt drei sieglose Spiele selbst aus dem Aufstiegsrennen genommen hat, ist der Weg für Weinstadt frei.

Somit können die Gastgeberinnen ihr letztes reguläres Heimspiel gegen die Herrenbergerinnen zugleich als Härtetest vor den Relegations-Spielen um den Aufstieg angehen. Und dann gäbe es noch einen Motivationsgrund. Kommt die Erfolgsserie der H2Ku-Frauen in der Rückrunde mit nur zwei Minuspunkten schon eindrucksvoll daher, steht die Bilanz der SG Weinstadt der von der SG H2Ku kaum etwas nach. Nur einen Remis mehr steht auf der Negativseite. Das heißt: Sollte Weinstadt gegen den Gäu-Club gewinnen, wäre die Mannschaft sogar Rückrundenmeister.

Auch wenn dieser inoffizielle Titel bei den Gästen nicht die oberste Priorität genießen dürfte, wird die Fahrt im mit Mannschaft und Fans vollbesetzten Bus in den Rems-Murr-Kreis dennoch kein Wochenendausflug werden. „Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen“, stellt Heiko Fleisch auch unmissverständlich klar. Nach den Meisterfeierlichkeiten hatte der Herrenberger Coach seiner Mannschaft zwei freie Tage verordnet, danach ging es ab der vorletzten Woche bis zum Samstag mit insgesamt vier Trainingseinheiten in die Vorbereitung auf die letzten beiden Partien.

Personell wird Trainer Fleisch wieder einen gut aufgestellten Kader zur Verfügung haben. Nicht dabei sein kann neben der langzeitverletzten Juliane Seidel nach Lage der Dinge nur Sophy Lide. Das Nachwuchstalent auf Rechtsaußen wird in den Qualifikationsspielen der A-Jugend gebraucht und wird demnach die letzten beiden Partien des frischgebackenen Aufsteigers nicht mehr bestreiten.

F1: Gelingt am Samstag der große Wurf?

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag das wohl bisher wichtigste Spiel der bisherigen Runde auf dem Programm. Wenn die Kuties um 17:45 Uhr in fremder Halle beim TSV Heiningen antreten, könnten sie etwa neunzig Minuten später die Rückkehr in die Regionalliga geschafft haben. Grundvoraussetzung ist dafür allerdings ein Sieg bei den zuletzt sehr starken Gastgeberinnen.

Heiko Fleisch ist genau wie sein ganzes Trainerteam und natürlich auch die Mannschaft selbst voller Vorfreude auf die drittletzte Partie der Saison. „Natürlich ist das Spiel in Heiningen etwas ganz Besonderes“, gibt der Herrenberger Coach auch ohne Umschweife zu. „Das ist genau das, was wir wollten. Nun wollen wir das Ding auch klarmachen“, strahlt der Coach im Vorfeld eine große kämpferische Einstellung aus. Das gleiche erwartet er auch von seiner Mannschaft. Dabei ist er sich auch sicher: „Die Mannschaft ist sehr fokussiert und wird die Aufgabe mit der nötigen Konsequenz angehen“. Nötig ist eine Topleistung in der Voralbhalle auf jeden Fall, wobei in dieser Frage die Tabelle ein eher widersprüchliches Bild abgibt.

Fakt ist, dass der TSV Heiningen mit dem 7. Tabellenplatz faktisch den Klassenerhalt geschafft hat. Vor etwa zwei Monaten sah das allerdings noch ganz anders aus. Mit zuletzt nur einer Niederlage in den vergangenen sieben Partien hat sich die Mannschaft wieder aus den unteren Tabellenregionen freigeschwommen und könnte in den letzten Partien so etwas wie das Zünglein an der Waage im Kampf um die Spitzenplätze werden. Denn das Team von Trainer Sven Fischer spielt nach dem Spiel gegen Herrenberg noch gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen und den TSV Denkendorf. Zu den Leistungsträgerinnen gehören unter anderem Katharina Schloot, Theresa Kurz oder auch Maja Seeger. Eine besondere Stellung nimmt dabei auch Johanna Biegert ein, die nach mehreren Jahren Frisch Auf Göppingen und einer mehrmonatigen Handballpause im Spätherbst zum TSV Heiningen wechselte und dort wie erwartet zur Leistungsträgerin avancierte.

Trotz dieses Leistungshochs der Heiningerinnen gehen die H2Ku-Frauen als Favorit ins Rennen. Denn der guten Statistik von Heiningen haben die Herrenbergerinnen noch beeindruckenderes entgegenzusetzen. Nur eine einzige Niederlage seit Mitte Oktober des letzten Jahres, Ende Januar im Heimspiel gegen Bargau/Bettringen, gab es zu verschmerzen. Die SG H2Ku stellt mit Abstand die beste Offensive. Und auch die Abwehr überzeugte bei den letzten Siegen mit nur durchschnittlich etwas mehr als 20 Gegentoren. Vieles spricht also für Herrenberg, allerdings dürfte gerade bei diesem Spiel auch die Psyche eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Doch auch da gibt sich Heiko Fleisch zuversichtlich. „Wir hatten diesen Druck auch zuletzt in Böblingen und gegen Denkendorf und haben das prima gelöst“, so der Trainer. Und weiter: „Wir haben immer in Etappen gedacht. Damit sind wir bis jetzt immer gut gefahren. Und die nächste Etappe heißt nun Heiningen“. Damit will Heiko Fleisch natürlich auch den Druck von seiner Mannschaft nehmen.

Die Zuversicht von Trainerteam und Mannschaft gründet sich derweil auch darauf, dass am Samstag bis auf die langzeitverletzte Juliane Seidel alle Spielerinnen an Bord sind. „Die Mannschaft hat sich diesen ersten Matchball absolut verdient. Es ist umso schöner, dass bis auf Juliane alle dabei mithelfen können“, freut sich der Herrenberger Coach für seine Mädels. Er und die ganze Mannschaft hoffen natürlich auch, dass eine möglichst große Anzahl von Fans den Weg ins etwa 80 Kilometer entfernte Heiningen auf sich nehmen und so für eine tolle Atmosphäre sorgen können.

F1: Der Countdown läuft!

Der Countdown läuft!

Am Samstag liegt ab 17:45 Uhr der 1. Matchball zum Aufstieg bereit. In der  Heininger Voralbhalle müssen wir unbedingt für Heimspielatmosphäre sorgen, damit sich unsere Kuties wie in der Markweghalle fühlen.

Deshalb: Kommt nach Heiningen! Bildet Fahrgemeinschaften! Mobilisiert Freunde und Familie! Zieht Euch Eure SG-Kleidung an und bekennt Euch zur Mannschaft!

Für Euch gibt es noch als sportliche Information auf den Weg:

Wann und wie würden unsere Kuties aufsteigen?

  1. Beim einem Sieg, egal in welcher Höhe, spielt unsere Mannschaft in der kommenden Saison in der Regionalliga – Hurra!
  2. Bei einem Remis käme es auf das Spiel vom Tabellenzweiten SG Weinstadt gegen den VfL Pfullingen an, das 15 Minuten später beginnt. Sollte Weinstadt die Partie gewinnen, steigen die Kuties an diesem Samstag noch nicht auf. Dann könnten sie das allerdings beim direkten Duell in Weinstadt nachholen – Hurra!
  3. Bei einer Niederlage würde unser Team nur aufsteigen, wenn die SG Weinstadt ihr Heimspiel gegen Pfullingen verliert. Bei jedem anderen Ergebnis kann die Entscheidung dann auch wieder in Weinstadt fallen. Oder spätestens dann im Heimspiel gegen die SG Dornstetten.

F1: Kuties erspielen sich drei Matchbälle zum Aufstieg

Der Aufstieg für die Herrenberger Oberligafrauen rückt immer näher. Mit dem 28:26 (12:11) gegen den TSV Denkendorf haben sich die Kuties eine ausgezeichnete Ausgangslage für die letzten drei Spiele geschaffen. In denen reicht der Mannschaft ein einziger Sieg für die Rückkehr in die Regionalliga.

Bis sich diese Konstellation ergab, lag aber noch ein hartes Stück Arbeit vor den Gastgeberinnen. Und allein der Start in dieses Spiel zeigte, wie schwer die Aufgabe gegen den Tabellendritten der Liga werden würde. Nach drei technischen Fehler und zwei vergebenen Chancen führte Denkendorf mit 4:1. „Wir hatten bis dahin dennoch eine gute Abwehr gestellt. Deshalb machte mich dieser Start auch nicht nervös“, gab sich Heiko Fleisch trotz des Rückstands entspannt. Wie Recht er damit hatte, zeigte sich keine zwei Minuten später. Denn in dieser kurzen Zeitspanne hatten die Kuties den Rückstand in ein 5:4 gedreht. Durch das hohe Tempo und das damit verbundene Risiko hakte es bei beiden Mannschaften im Angriff des öfteren, die Abwehrreihen gaben sich hingegen kaum eine Blöße. Mit einem 12:11 ging es schließlich in die Kabinen.

Der zweite Durchgang brauchte zwar etwas Anlaufzeit, danach jedoch nahm das Spiel auch offensiv Fahrt auf. Während auf Denkendorfer Seite Jule Riehs das Zepter schwang, schlüpfte auf Herrenberger Seite Emma Schweizer in diese Rolle. Mit Tordrang und intelligenten Anspielen schwang sich die Spielmacherin zu ihrer besten Saisonleistung auf. Da passte es auch ins Bild, dass sie gleich selbst mit ihrem 26:22 vier Minuten vor dem Ende den Deckel auf das Spiel machte. Dass die H2Ku-Frauen mit ständigen Wechseln das Tempo über die komplette Spielzeit hochhalten konnten, entging natürlich auch Gästecoach Hönig nicht, der nach Spielende nur feststellen konnte: „Herrenberg ist so unglaublich breit besetzt. Das merkt man gar nicht, wenn die das ganze Spiel durchwechseln“.

Mit dem 28:26 haben die Herrenbergerinnen nun drei Spieltage vor dem Ende fünf Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Weinstadt. Nach dem Willen von Mannschaft und Trainer soll der Aufstieg am besten gleich im ersten Anlauf beim TSV Heiningen am 11.April gelingen.

F1: Der Fokus liegt nur auf diesem Spiel

Für die Frauen der SG H2ku Herrenberg steht am Sonntag um 17 Uhr erneut ein Spitzenspiel ins Haus. Nach dem beeindruckenden Sieg bei der HSG Böblingen/Sindelfingen können die Kuties diesmal auf ihren Heimvorteil bauen. Der Gegner TSV Denkendorf dürfte allerdings sportlich noch ein Stück höher einzustufen sein. Das lässt sich allein schon am Tabellenbild ablesen, reisen doch die Gäste als Tabellendritte in die Markweghalle an.

Das große Rechnen kann beginnen. Es ist ein Rechnen, ob und wann der Tabellenführer aus Herrenberg die Rückkehr in die Regionalliga perfekt machen kann. Dass diese mathematische Möglichkeit schon an diesem Sonntag eintreten könnte, haben sich die H2Ku-Frauen vor allem durch eine enorme Konstanz verdient. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres hat das Team von Trainer Heiko Fleisch nach leichten Anlaufschwierigkeiten nur noch eine Partie verloren – zuhause gegen Bargau/Bettringen.

Sollte am Samstag nun die HSG Böblingen/Sindelfingen in Bargau gewinnen und einen Tag später die SG Weinstadt in Köngen unterliegen, könnten die Herrenbergerinnen mit einem Heimsieg die Meisterschaft schon perfekt machen. Das Gute an dieser Konstellation: Diese relevanten Spiele sind beim Anpfiff in der Markweghalle schon beendet. Der vielleicht schlechte Nebeneffekt: Sollten die Ergebnisse nicht wie gewünscht laufen, könnte es eventuell schon vor dem Anpfiff zu einem Spannungsabfall kommen. An diese Möglichkeit glaubt Heiko Fleisch eigentlich nicht, er baut aber dennoch vor: „Wir werden dieses Thema sicher ansprechen“.

Viel lieber schaut er aber ohnehin auf sein eigenes Team. Und da ist für ihn klar, dass es gegen Denkendorf eine harte Nuss zu knacken gilt. „Die Mannschaft spielt einen unheimlich schnellen Ball, das hat uns schon im Hinspiel alles abverlangt“, so der Coach. Dennoch weiß er aber auch um die Stärke seiner eigenen Mannschaft. Und was noch wichtiger ist: Der Kader ist fast komplett einsatzbereit. Das „fast“ beinhalt allerdings eine schmerzliche Nachricht. Bei Linksaußen Juliane Seidel hat sich die Knieverletzung inzwischen als Kreuzbandriss herausgestellt. „Sportlich und menschlich ist das für uns alle natürlich ein Riesenschock. Mir tut das unendlich leid für Juliane“, zeigt sich Heiko Fleisch betroffen.

Vielleicht werden die Kuties aber genau deswegen am Sonntag noch eine Schippe drauflegen, um gegen Denkendorf zumindest eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen herzustellen. Daneben hofft das Team natürlich auf eine volle Markweghalle. Verdient haben sie sich einen großen Zuspruch auf jeden Fall.

F1: Die nächste Hürde ist übersprungen

Mit einem deutlichen 33:25 (14:11) bei der HSG Böblingen/Sindelfingen haben die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg ihre Tabellenführung in der Liga souverän verteidigt. Etwa eine Viertelstunde dauerte es, bis die Kuties ihr volles Leistungsvermögen abrufen konnten.

„Derbysieger, Derbysieger!“, hallte es laut nach Spielschluss durch die Böblinger Murkenbachhalle. Die überschwängliche Freude der Herrenbergerinnen war mehr als verständlich, hatten sie doch nicht nur das prestigeträchtige Spiel beim geografischen Nachbarn gewonnen, sondern auch einen weiteren, extrem wichtigen Schritt in Richtung Regionalliga gemacht. Bis es soweit war, brauchte es aber eine Weile. Nach einer Viertelstunde stand es 8:8 und eine Siegermannschaft war noch nicht auszumachen. Das lag daran, dass beide Teams in der Anfangsphase eine gewisse Nervosität nicht ablegen konnten. Die Gäste hatten zudem damit zu kämpfen, dass sich kurz vor dem Anpfiff Sofia Brand krank meldete. Aufgrund eines grippalen Infekts war die quirlige Rückraumspielerin nur sporadisch einsetzbar. Allerdings wurde schon im späteren Verlauf der ersten Halbzeit deutlich, dass für Brand eben andere Spielerinnen in die Bresche sprangen. In den kurzen Einsatzzeiten band Sofia Brand zudem ständig zwei Gegenspielerinnen – ein Umstand, der viele Räume im Angriff schaffte. Bis zum Halbzeitpfiff konnten sich die Kuties dann bis auf ein 14:11 absetzen.

Die zweite Halbzeit sollte dann zu großen Teilen den Gästen aus Herrenberg gehören. Zwar konnten die BöSi´s bis auf 13:15 verkürzen, danach übernahmen die Gäste aber klar das Kommando. Die Grundlage für einen eindrucksvollen Sturmlauf bis zehn Minuten vor dem Ende legte dabei die Abwehrarbeit. „Spaß am Erfolg, Freude auf den nächsten Zweikampf“ hieß die Parole, die vor dem Spiel in der Kabine mittels Plakat ausgegeben wurde. Und die Kuties befolgten dies energisch. Die Angreiferinnen von Böblingen/Sindelfingen wurden immer wieder in die Mitte gedrängt, wo der Innenblock mit Katrin Schröder und Stefanie Schoeneberg schon wartete. Und wenn der Ball dennoch den Weg durch die Defensive fand, stand dahinter mit Alexandra Harm eine überragende Torhüterin, die ihren Kasten beim 6:0- Lauf unter anderem über sieben Minuten komplett sauber halten konnte. Es war die Phase, in der sich die Kuties bis auf 30:19 absetzen konnten.

Doch nicht nur die Abwehr zeigte eine überzeugende Vorstellung. Die Tempogegenstöße, die mit zentimetergenauen Pässen von Katrin Schröder eingeläutet wurden, die Treffer von außen durch Sandra Kußmaul oder die sehenswerten Treffer von Shana Stäudle im zweiten Durchgang waren allein das Eintrittsgeld wert. Dass die nie aufsteckenden Gastgeberinnen bis zum Schlusspofiff noch auf 25:33 verkürzen konnten, war für die Kuties leicht verschmerzbar.

Am nächsten Sonntag wartet nun auf die Kuties das Topspiel gegen den TSV Denkendorf. Ein Erfolg gegen den Tabellendritten könnte bei günstiger Konstellation sogar schon zum Aufstieg in die Regionalliga führen.

SG H2Ku Herrenberg: Harm, Göhlich, Istrati (alle im Tor); Schoeneberg (7/3), Schäberle (1), Kappus (2), Stäudle (5), Kußmaul (3), Schmidt (8), Seidel, Schweizer (1), Venth (3), Brand (3), Schröder, Lide

F1: Derby und Spitzenspiel sorgt für viel Zündstoff

Wenn am Samstag um 19:30 Uhr die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg bei der HSG Böblingen/Sindelfingen antreten, dann ist schon vorher viel Brisanz in der Partie. Zum einen natürlich ist das Duell in der Böblinger Murkenbachhalle ein echtes Derby, zum anderen wollen sich die Gastgeberinnen sicher auch für die denkwürdige, weil äußerst knappe Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Nicht zuletzt sind die BöSi-Frauen wie auch die Kuties mitten im Kampf um einen der ersten beiden Tabellenplätze.

Es scheint so, als ob sich die HSG Böblingen/Sindelfingen dieses Spiel exakt zur richtigen Zeit zurechtgelegt hat. Nach drei sieglosen Spielen zu Jahresbeginn hat das Team in den letzten drei Partien deutlich die Kurve bekommen. Besonders beeindruckend war dabei das 33:28 in der Vorwoche beim VfL Waiblingen II. „Da brauchen wir nicht lange drumherum reden. Böblingen ist eine richtig gute Mannschaft mit vielen guten Einzelspielerinnen“, weiß auch Heiko Fleisch. Deshalb schiebt der Herrenberger Trainer auch die klare Favoritenrolle weit weg. „Die Tabelle sagt dazu vielleicht ja, mehr aber auch nicht“. Vor allem, wenn der Blick zurück auf das Hinspiel geht, wird schnell klar, woher der große Respekt von Heiko Fleisch kommt. Seinerzeit gelang den Kuties nur ein hauchdünnes 24:23 durch ein Treffer durch Sofia Brand praktisch mit dem Schlusspfiff.

Grundsätzlich geht der Blick von Trainer und Mannschaft aber nach vorn. Dass die Herrenbergerinnen bei einem Sieg in der Murkenbachhalle einen wichtigen Schritt Richtung Regionalliga gehen könnte, ist Heiko Fleisch zwar klar, rt hängt das aber nicht zu hoch. „Wir sind zuletzt ganz gut damit gefahren, in Etappen zu denken. Und die nächste Etappe heißt erst einmal Böblingen/Sindelfingen. Danach sehen wir weiter“.

Eine gute Nachricht gibt es aber schon vor dem Spiel in Sachen Personal. Bis auf die am Knie verletzte Juliane Seidel wird Trainer Fleisch der gesamte Kader zur Verfügung stehen.

F1: Kuties setzen sich weiter ab

Es war eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, die am Samstag auf die Oberligafrauen der SG H2Ku wartete. Doch auch die Auswärtshürde SG Herbrechtingen-Bolheim wurde von den Kuties souverän gemeistert. Das 29:18 (13:9) war dabei der fünfte Erfolg in Serie mit mehr als zehn Treffern Differenz.

Der Beginn der Partie verhieß dabei erst einmal nichts Gutes für die Kuties. Mit 5:2 waren die Gastgeber schnell enteilt. Grund dafür waren auch gleich zwei vergebene Strafwürfe der Gäste in dieser Startphase. Nervös wurden Trainer und Mannschaft dennoch nicht. „Unsere Abwehr stand ja schon in dieser Zeit sicher“, glaubte Trainer Heiko Fleisch auch an eine schnelle Umkehr des Ergebnisses. Genau so kam es dann auch. Vier Tore binnen kürzester Zeit brachten die Gäste am Ende der Startviertelstunde mit 6:5 in Führung. Im Gleichschritt ging es dann weiter bis zum 9:9. Knapp sieben Minuten waren hier bis zur Halbzeit noch zu absolvieren, ein Torerfolg sollte Herbrechtingen bis dahin nicht mehr gelingen. Es war der Endspurt bis zum Pausenpfiff, der die Kuties mit einem beruhigendem 13:9 in die Kabine gehen ließ.

Diese Konsequenz in der Abwehr setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. Als die quirlige Sofia Brand in der 38. Minute das 18:11 markierte, war das schon eine Vorentscheidung. Die Zügel ließen die H2Ku-Frauen dennoch nicht schleifen- ganz im Gegenteil. Neben der konsequenten Abwehrarbeit wurde auch in der Offensive das Tempo über die komplette Spielzeit hochgehalten. Vor allem die Gegenstöße über die erste und zweite Welle schraubten das Ergebnis zur Freude von Heiko Fleisch immer mehr in die Höhe. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende sorgte Sofia Brand beim 25:15 zum ersten Mal für einen Vorsprung von zehn Toren. So konnten es sich die Kuties aufgrund der Defensivleistung sogar leisten, am Ende im Angriff nicht unbedingt das volle Risiko zu gehen.

Letztlich war das 29:18 auch in dieser Höhe völlig verdient. „Das war heute ein überragendes Gesamtpaket“, freute sich Trainer Heiko Fleisch nach Spielende. Besonders angetan war er dabei erneut von seiner Abwehr, die wieder einmal unter zwanzig Gegentore blieb. Das war umso bemerkenswerter, da mit Stefanie Schoeneberg eine verlässliche Größe für den Innenblock der Defensive nicht mit von der Partie war. Hier sorgte Nadine Schäberle jedoch dafür, dass überhaupt kein Qualitätsabfall zu verzeichnen war.

Das Positive am Wochenende sollte sich jedoch auch noch am Sonntag fortsetzen. Durch die knappe Niederlage des TSV Denkendorf beim VfL Pfullingen haben die Herrenbergerinnen nun bereits fünf Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Am Samstag geht es nun zum Kracher-Derby zur HSG Böblingen/Sindelfingen.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Istrati; Schäberle (1), Kappus (3/2), Stäudle (2), Kußmaul (8), Schmidt (2/1), Seidel, Schweizer, Venth (2), Brand (9), Schröder (2), Lide

F1: Mit voller Konzentration Tabellenführung verteidigen

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg ist die Zielgerade der diesjährigen Saison fast schon in Sichtweite. Noch sieben Spiele haben die Kuties zu absolvieren. Den Beginn macht dabei das Spiel am Samstag um 20 Uhr in eigener Halle gegen den VfL Pfullingen.

Die letzten drei klaren Siege der Herrenbergerinnen darf man getrost in die Kategorie Pflichtsiege einordnen. Dennoch waren die Partien gegen die Letztplatzierten in der Tabelle auch eine Ansage an die Konkurrenz, dass die SG H2Ku in jedem Spiel die volle Konzentration auch gegen leichtere Gegner auf die Platte bringt, Insofern dürfen auch die Pfullingerinnen sicher nicht damit rechnen, dass sie von den Gastgeberinnen unterschätzt werden. „Davor habe ich aber ohnehin keine Angst“, muss Heiko Fleisch über dieses Thema gar nicht erst nachdenken. Dafür gibt es auch gute Gründe. Zum einen haben die Kuties inzwischen den nötigen Erfolgshunger, um noch länger den Platz an der Sonne zu bekleiden. Zum anderen ist natürlich auch das Hinspiel Warnung genug.

Anfang November letzten Jahres trafen sich beide Mannschaften zum Hinrundenspiel in Pfullingen. Es wurde ein dramatisches Match mit einem knappen Herrenberger Sieg. Dabei verspielten die Gäste seinerzeit einen Acht-Tore-Vorsprung zur Pause innerhalb einer knappen Viertelstunde. Als die H2Ku-Frauen am Ende dennoch gewannen, war das für Heiko Fleisch Grund genug, vom wichtigsten Sieg der Saison zu sprechen.

Nach den Wünschen von Trainer und Mannschaft darf es am Samstag natürlich auch gerne weniger dramatisch zugehen. Heiko Fleisch weiß genau, was es dazu bedarf: „Ich kann es immer wieder nur wiederholen: Punkte gibt es nur für 100 Prozent Einsatz“.

Das Ziel Heimsieg ist klar, und auch die Aufstellung ließ am Ende der Trainingswoche kaum Wünsche offen. Nach Lage der Dinge wird die SG H2Ku im Heimspiel mit voller Kapelle antreten können. Der volle Kader wünscht sich für den Samstagabend dann eigentlich nur noch eine ebenso volle Halle.