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F3 – erster Heimsieg

2. November 2026/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties/von rhotertjan1
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https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/11/3ee0374c-a2e8-4711-a520-f8fc71d57f09.jpg 1600 1200 rhotertjan1 https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.png rhotertjan12026-11-02 09:49:062026-11-02 09:53:29F3 – erster Heimsieg

F1: Große Vorfreude und Respekt vor den Gegnerinnen

30. Oktober 2026/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardt

Am großen Heimspieltag der SG H2Ku Herrenberg beschließen unsere Kuties den langen Handballtag mit dem Heimspiel gegen die TG 88 Pforzheim. Ab 20 Uhr soll gegen den ambitionierten Aufsteiger alles dafür getan werden, die zwei Punkte in der Markweghalle zu behalten.

Die Partie vor den eigenen Fans hätte durchaus unter besseren Vorzeichen stattfinden können. Doch die Niederlage bei der bis dahin punktlosen HSG Leinfelden/Echterdingen bringt unsere Regionalligafrauen unter erhöhtem Zugzwang. Dabei war die Pleite vor den Toren von Stuttgart besonders ärgerlich, weil die Herrenberger Gäste das Spiel eher durch die eigenen Fehler als durch die Stärke der Kontrahentinnen verloren hatten. Inzwischen ist die Partie intern ausgewertet worden. Wichtig wird es nun sein, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Allerdings wartet mit der TG Pforzheim nicht unbedingt eine Mannschaft, die im Vorübergehen zu schlagen ist – ganz im Gegenteil. Schon die Vorsaison ließ erahnen, dass die Gäste auch in der Regionalliga eine gute Rolle spielen könnten. Hatten die Herrenberger Kuties in ihrer Staffel drei Spieltage vor dem Ende den Aufstieg perfekt gemacht, standen solche Szenarien in Pforzheim nicht einmal ansatzweise zur Debatte. Denn die TG 88 marschierte mit null Minuspunkten durch die Oberliga.

Die Vorahnung von Herrenbergs Coach Heiko Fleisch, dass sich Pforzheim gleich hinter den großen fünf Teams der Tabelle einreiht, hat sich nach dem sechsten Spieltag auch voll bestätigt. Im bisherigen Verlauf spielten die Gäste gegen die exakt gleichen Gegnerinnen wie Herrenberg, steht aber mit 6:6 Punkten bedeutend besser da. Verantwortlich für die gute Platzierung ist einerseits die drittbeste Abwehr, auf der anderen Seite haben die Aufsteigerinnen mit Noemi Hoefs und Marlis Mader gleich zwei echte Torjägerinnen in ihren Reihen.

„Die beiden Spielerinnen müssen wir unbedingt in den Griff bekommen“, hat Heiko Fleisch deshalb vor dem Anpfiff ganz weit oben auf der Agenda stehen. Doch noch immer hat der Trainer nicht seinen kompletten Kader zur Verfügung stehen. Nora Allmendinger wird am Samstag ebenso fehlen wie Sandra Kußmaul. Trotzdem sprach der Herrenberger Trainer im Vorfeld von einer gelungenen Trainingswoche. Und dann wäre ja auch noch der Faktor Zuschauer. „In einer hoffentlich vollen Halle wollen die Mädels als letzte Mannschaft an einem tollen Handballtag noch einmal ein Highlight setzen“, verspricht Heiko Fleisch eine bis zum Umfallen kämpfende Mannschaft.

https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/10/3110-heimspiel-spieltag.png 1350 1080 petergebhardt https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.png petergebhardt2026-10-30 19:12:162026-10-30 19:12:18F1: Große Vorfreude und Respekt vor den Gegnerinnen

F3 gelingt der Auswärtssieg

30. Oktober 2026/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, Uncategorized/von rhotertjan1
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https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/10/dfff0bb7-73a1-43d7-953e-e5ce60e9ee07.JPG-1.jpeg 1600 1200 rhotertjan1 https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.png rhotertjan12026-10-30 16:59:082026-11-02 09:52:25F3 gelingt der Auswärtssieg

F1: Mit Herz und Leidenschaft der Personalmisere trotzen

16. Oktober 2026/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardt

Wenn unsere Regionalligafrauen am Samstag um 20 Uhr in der heimischen Markweghalle auf den HC Schmiden-Oeffingen treffen, sind die Rollen seit spätestens Mitte der Woche noch einmal klarer verteilt als ohnehin schon.

Eine Niederlage haben die Gäste aus Oeffingenin ihren vier Spielen bisher hinnehmen müssen. Ansonsten gab es drei Siege. Dass diese eine Niederlage gegen den TSV Bönnigheim auch noch ziemlich deutlich war, können unsere Kuties nur allzu gut nachvollziehen. Denn für unsere Frauen setzte es in Bönnigheim am letzten Wochenende mit dem 24:35 ebenfalls eine klare Niederlage. So wäre es wohl auch in Bestbesetzung sehr schwer gewesen, den Vorjahreszweiten zu besiegen. Nun hat allerdings die Personalsituation in den letzten Tagen eine Eigendynamik entwickelt, die einen Heimsieg noch einmal extrem schwerer erscheinen lässt.

Klar war schon vorher, dass mit Stefanie Rau und Sandra Kußmaul zwei wichtige Spielerinnen für die Partie gegen Schmiden ausfallen würden. Während Steffi Rau beim nächsten Match wieder dabei sein dürfte, ist bei Sandra Kußmaul auch in der kommenden Woche noch ein Ausfall zu befürchten. Am Dienstag nun hat sich unser Neuzugang Nora Allmendinger im Training eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen, die eine mehrwöchige Pause nach sich ziehen könnte. Und als ob dies alles nicht genug schlechte Nachrichten sind, wurde vor zwei Tagen bei Anna Weingärtner auch noch eine Fraktur am Finger diagnostiziert, die noch aus der Vorwoche stammt. Mit diesen Verletzungen steht fest, dass sowohl die Kreisposition als auch die beiden Planstellen in der Innenverteidigung nicht von den Stammkräften, die dafür eigentlich vorgesehen sind, besetzt werden. Zusätzlich erschwert wird die Aufgabe auch noch dadurch, dass Rückraumspielerin Sofia Brand zwar mit von der Partie sein kann, jedoch laut ihrem Trainer noch nicht auf ihren einhundert Prozent agieren kann.

Improvisieren ist also für Heiko Fleisch angesagt. Im Innenblock der Abwehr dürfte vieles auf Nadine Schäberle und Laureen Kappus hinauslaufen. Wie die nötigen Verschnaufpausen aufgefangen werden, wird eine spannende Frage sein. Ebeno verhält es sich auf der Kreisposition, wo Heiko Fleisch praktisch eine Variante aus dem Hut zaubern muss. Unter der Woche hat sich die Mannschaft noch einmal zusammengesetzt und sich auf das Match eingeschworen. „Die Spielerinnen wollen Schmiden einen großen Kampf liefern“, verspricht Heiko Fleisch im Vorfeld. Aber natürlich weiß auch der H2Ku-Coach: „Wir brauchen auf allen Positionen und auch von den Fans auf der Tribüne einen Sahnetag. Aufgeben ist aber auf jeden Fall keine Option“.

https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/10/1710-heimspiel-speiltag.png 1350 1080 petergebhardt https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.png petergebhardt2026-10-16 18:58:202026-10-16 18:58:23F1: Mit Herz und Leidenschaft der Personalmisere trotzen

F1: Kuties müssen der vielen Ausfälle Tribut zollen

12. Oktober 2026/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardt

Die Hoffnung fuhr zwar mit nach Bönnigheim, aber dennoch mussten die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg eine bittere Niederlage ins Gepäck verstauen. Der gastgebende TSV Bönnigheim setzte sich in einem weitgehend einseitigen Spiel mit 35:24 (18:12) durch, hatte dabei aber auch den Vorteil, auf einen arg dezimierten Gegner zu treffen.

Keine Frage, die Ausfälle von Sandra Kußmaul und Stefanie Rau sowie die eingeschränkte Einsatzfähigkeit von Sofia Brand und Nadine Schäberle verhießen vor dem Anpfiff nichts Gutes. Dennoch war die Mannschaft, in der mit Charlotte Leidner und Lenja Idel zwei weitere Talente eine Chance erhielten, hochmotiviert in der Bönnigheimer Sporthalle am Start. Allerdings gelang es von Beginn an zu selten, die Abwehr der Gastgeberinnen unter Druck zu setzen. So dauerte es über fünf Minuten, ehe Emma Schweizer den ersten Treffer zum 1:3 erzielte. Nach diesem Muster ging es dann auch erst einmal weiter. Nach acht Minuten stand es bereits 6:2. Und als die Gastgeberinnen nach einer Viertelstunde bereits auf 13:5 gestellt hatten, deutete sich für die Kuties sogar ein Debakel an. Dass es nicht dazu kam, lag an dem Schalter, den die H2Ku-Frauen zumindest für eine gewisse Zeit umlegen konnten.

Acht Minuten lang spielte Herrenberg genau so, wie es sich Heiko Fleisch sicherlich über die ganze Zeit gewünscht hätte. Die Abwehr um den Innenblock mit Nora Allmendinger und Anna Weingärtner ließ kaum etwas zu, und die ins Tor gekommene Gabriela Istrati konnte einige wichtige Akzente setzen. Im Angriff dagegen schnürte Saskia Schmidt einen Viererpack, der dem Team mit dem Anschluss zum 15:11 wieder Leben einhauchte. Die vergebene Chance im Gegenstoß auf das 15:12 sowie eine umstrittene Zeitstrafe für Anna Weingärtner bedeutete aber dann das jähe Ende der Aufholjagd. Beim Halbzeitpfiff waren mit dem 18:12 die alten Verhältnisse fast wieder hergestellt.

Waren in der Halbzeitpause noch einige Hoffnung auf eine Wende im Spiel vorhanden, waren diese keine fünf Minuten nach Wiederanpfiff dahin. Vier Gegentore in Folge sorgten mit dem 22:12 für die endgültige Entscheidung. Spätestens ab hier war es dann ein Charaktertest für die Mannschaft. Der wurde auch zum größten Teil bestanden. „Die Abwehr hat recht gut agiert und unsere Moral ist intakt“, konnte Trainer Fleisch konstatieren, der sich auch darüber freuen durfte, dass sein Team um jeden Ball kämpfte.

Am Samstag geht es dann mit einem sicherlich breiter besetzten Kader in der Markweghalle gegen den HC Schmiden/Oeffingen. Anwurf ist dann um 20 Uhr.

https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/10/K1600_DSC_6542.jpg 1200 1802 petergebhardt https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.png petergebhardt2026-10-12 19:38:122026-10-12 19:38:15F1: Kuties müssen der vielen Ausfälle Tribut zollen

F1: Es droht ein Rumpfkader für den Samstag

9. Oktober 2026/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardt

Nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende gehen die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg einerseits mit Zuversicht, aber auch mit einem bangen Blick auf den eigenen Kader um 18 Uhr in das Auswärtsspiel beim TSV Bönnigheim.

Die Erleichterung war groß bei den Kuties, als der Schlusspfiff im Heimspiel gegen die HSG St.Leon/Reilingen ertönte. Das 25:22 bedeutete im schweren Auftaktprogramm die ersten Punkte im dritten Spiel. Damit ist der Mannschaft vor allem der mentale Druck etwas genommen. Am Samstag nun würde das Team von Trainer Heiko Fleisch gerne nachlegen. „Wir fahren natürlich hochmotiviert nach Bönnigheim und werden alles geben. Was dabei am Ende herauskommt, werden wir sehen müssen“. Warum der Herrenberger Coach so kurz vor dem Spiel etwas weniger Optimismus versprühen kann, als er eigentlich möchte, hängt dabei in erster Linie mit der Personalsituation der eigenen Mannschaft zusammen. Fest stand schon vor dem Spiel, dass mit Sandra Kußmaul und Stefanie Rau zwei extrem wichtige Spielerinnen fehlen werden. Während Stefanie Rau privat verhindert ist, laboriert Sandra Kußmaul noch immer an ihrer Verletzung am Knie. Unter der Woche gesellten sich dazu noch die Erkrankungen von Sofia Brand und Nadine Schäberle. Hier gibt es zwar noch ein wenig Hoffnung auf einen Kurzeinsatz, am Training konnten jedoch beide die ganze Woche nicht teilnehmen. „Wir werden auf jeden Fall kein Risiko eingehen“, stellt Heiko Fleisch klar.

Dennoch wird nicht gleich die weiße Flagge geschwenkt werden. „Wenn wir die Chance auf einen Sieg bekommen sollten, wollen wir da sein“, wünscht sich der Herrenberger Coach. Diese Hoffnung basiert sicher auch darauf, dass der TSV Bönnigheim in der Vorwoche eine derbe Niederlage einstecken musste. Zwar war das Team ersatzgeschwächt, doch könnte das 14:36 bei der TG Pforzheim den Spielerinnen noch in den Knochen stecken. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Gastgeberinnen beim HC Schmiden-Oeffingen am ersten Spieltag deutlich mit 38:30 gewinnen konnten. Man darf letztlich gespannt sein, ob die Herrenbergerinnen trotz ihrer Außenseiterrolle an einem oder gar zwei Punkten schnuppern können.

https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/10/1010-auswaerts-spieltag.png 1350 1080 petergebhardt https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.png petergebhardt2026-10-09 19:33:362026-10-09 19:34:46F1: Es droht ein Rumpfkader für den Samstag

F1: Sind die ersten Punkte in Reichweite?

2. Oktober 2026/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardt

Für unsere Regionalligafrauen steht am Samstag um 20 Uhr das zweite Heimspiel der Saison in der Markweghalle auf dem Programm. Gegen die HSG St.Leon/Reilingen soll dabei natürlich ein besseres Ergebnis als zum Auftakt gegen Stuttgart/Metzingen herausspringen. Vielleicht reicht es dann ja auch zu den ersten Punkten der laufenden Runde.

Schon vor den ersten Spielen war klar, dass es für die Kuties ein extrem schweres Auftaktprogramm werden würde. Insofern verfällt bei der SG H2Ku auch niemand trotz der zwei Auftaktniederlagen in Panik. Und auch auf dem Heimspiel am Samstag steht nicht der Stempel des Siegen müssen. Allerdings ist die Chance gegen den Drittligaabsteiger die Chance auf ein Erfolgserlebnis ein wenig höher als gegen Steißlingen und Stuttgart/Metzingen. Jeweils ein Sieg, ein Remis und eine Niederlage bringen den Gästen momentan einen Mittelfeldplatz ein. Und auch die Punkteteilung zuletzt gegen die TG Pforzheim konnte erst in den letzten Minuten gesichert werden. Auf der anderen Seite zeigt gerade auch dieses Resultat, dass St.Leon/Reilingen nervenstark genug ist, um in der Crunchtime zu bestehen.

Für Heiko Fleisch ist aber zumindest die Zielstellung für das Heimspiel klar. Die ersten Punkte sollen her. „Wir haben in Steißlingen vierzig Minuten lang bewiesen, auch mit Spitzenteams mithalten zu können“, zieht der Herrenberger Coach aus der klaren Auswärtsniederlage trotzdem positive Aspekte. Hatte der Trainer am ersten Spieltag mit Stefanie Rau eine wichtige Spielerin nicht zur Verfügung, steht er diesmal vor einem ähnlichen Problem. Mit Sandra Kußmaul fällt verletzungsbedingt erneut eine extrem wichtige Spielerin aus. Die Allrounderin, die sowohl in Angriff als auch Abwehr ein wichtiger Faktor für das Spiel der Kuties ist, wird wegen eines Blutergusses im Knie fehlen. „Das tut uns natürlich sehr weh“, weiß Heiko Fleisch schon in Vorfeld. In der Abwehr werden im Innenblock andere Spielerinnen wie Anna Weingärtner, Nora Allmendinger oder auch Nadine Schäberle neben sicher vermehrt Spielzeiten bekommen. Auf der Rechtsaußenposition stehen Sophy Lide und Shana Stäudle als Alternative zur Verfügung. Allerdings wird sich Heiko Fleisch für den Gegenstoß noch etwas einfallen lassen müssen. Hier ist Sandra Kußmaul unbestritten die stärkste Waffe der SG.

Insgesamt ist der Kader der Kuties in der Breite ausreichend besetzt, um auch solch einen Ausfall zu kompensieren. Vielleicht rückt ja gerade auch deshalb das Team im Verbund mit den eigenen Fans noch weiter zusammen.

https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/10/0310-heimspiel-spieltag.png 1350 1080 petergebhardt https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.png petergebhardt2026-10-02 18:59:032026-10-02 18:59:06F1: Sind die ersten Punkte in Reichweite?

F1: In zehn Minuten die gute Leistung hergeschenkt

28. September 2026/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardt

Für die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg brachte die Fahrt zum TuS Steißlingen keine Punkte. Ganz im Gegenteil – das 23:33 (11:12) wirkt auf den ersten Blick sehr ernüchternd. Allerdings hielten die Kuties das Spiel fast vierzig Minuten lang offen.

Dass in der Regionalliga andere Anforderungen an unser Team gestellt werden als noch in der Vorsaison, war schon vor der Runde klar. Gerade in den beiden Auftaktspielen gegen die Spitzenteams aus Stuttgart/Metzingen und Steißlingen wurde das wieder mehr als deutlich. Hohe Konzentration und ein effektives Abschlussverhalten über die komplette Spielzeit sind Grundvoraussetzungen für angestrebte Punktgewinne. Bei den Herrenberger Frauen waren beim Gastspiel im Mindlestal, zumindest zeitweise, in gleich beiden Kategorien Defizite erkennbar. Allerdings konnten die Kuties über weite Strecken der Partie wie auch zuletzt gut mithalten.

Schon der Beginn zeigte eine konzentrierte und motivierte Gastmannschaft, die dem TuS das Leben schwer machte. Auch wenn nach dem eigenen 4:2 den Gastgeberinnen immer wieder ein Aufschließen gestattet wurde, hatten die H2Ku-Frauen jederzeit die Kontrolle über das Spiel. Mit Alexandra Harm stand ein sicherer Rückhalt im Tor und auch die Abwehr ließ kaum etwas zu. Wenn man den Herrenbergerinnen überhaupt einen Vorwurf im ersten Durchgang machen muss, dann war es die Chancenverwertung. „Wir müssen eigentlich mit einer Führung in die Pause gehen“, fand auch Heiko Fleisch. So waren alleine vier vergebene Strafwürfe einer der Gründe, warum Steißlingen noch vor der Halbzeit durch zwei späte Treffer die Partie drehen konnte. Das 12:11 für die Gastgeberinnen war ein Resultat, was der Leistung der Kuties eigentlich in keiner Weise gerecht wurde.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich erst einmal das gleiche Bild. Es war die 38. Minute, als Stefanie Rau das 15:15 erzielte. Für die Mannschaften und auch die Zuschauer war eigentlich klar, dass es auf eine spannende Schlussphase hinauslaufen würde. Doch es sollte anders kommen. Drei Tore in Folge für den TuS Steißlingen brachten innerhalb kürzer Zeit zum ersten Mal im Spiel einen etwas deutlicheren Vorsprung für ein Team. Das sah auch Trainer Heiko Fleisch, der seine Mannschaft zur Auszeit versammelte. Damit wurde der Lauf der Gastgeberinnen allerdings nicht unterbrochen. Die favorisierten Steißlingerinnen nutzten nun die aufkommende Unsicherheit der Gäste eiskalt aus und spielten sich in den kommenden Minuten in einen regelrechten Rausch. Als die Kuties wieder zum Luftholen kamen, hatten sie in den zurückliegenden zehn Minuten volle 13 Gegentore hinnehmen müssen.

Das 28:17 in der 48. Minute war natürlich nicht nur eine Vorentscheidung. Allerdings – und dafür fand Heiko Fleisch später dann auch lobende Worte – gaben sich Spielerinnen in den letzten gut zehn Minuten nicht auf. „Die Mannschaft bis zum Schluss gefightet“, konnte sich der Herrenberger Coach über die Moral seines Teams freuen. Auch wenn es beim letztlich deutlichen 23:33 natürlich nicht mehr zu Zählbarem gereicht hat, haben die Kuties im Hinblick auf die nächste Partie noch einmal einen versöhnlichen Abschluss hinbekommen. Wenn es am Samstag um 20 Uhr in der Markweghalle gegen die SG St.Leon/Reilingen geht, sollen dann solche Negativ-Phasen wie in Steißlingen nicht mehr vorkommen. Dann könnte es trotz der erneuten Außenseiterrolle vielleicht sogar zu den ersten Punkten reichen.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Istrati; Rau (4/2), Schäberle (4), Kappus, Weingärtner, Stäudle (2), Kußmaul (3), Schmidt (2), Schweizer (4), Huber, Venth, Brand (3), Lide (1), Allmendinger

https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/09/825292657_1999592320966006_2423409121079563357_n.jpg 1365 2048 petergebhardt https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.png petergebhardt2026-09-28 19:42:162026-09-28 19:42:18F1: In zehn Minuten die gute Leistung hergeschenkt

F1: Es wird nicht leichter für die Kuties

25. September 2026/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardt

Die Startphase in der Regionalliga hat es für die Frauen der SG H2Ku Herrenberg wahrlich in sich. Nach dem Auftakt gegen die HSG Stuttgart/Metzingen II müssen die Kuties am Samstag ab 18 Uhr mit der Partie beim TuS Steißlingen erneut bei einem Schwergewicht der Liga antreten. Dennoch wollen Trainer und Mannschaft mit allen Mitteln um ihre Chance kämpfen.

Dass der TuS aus Steißlingen zum Favoritenkreis der Liga gehört, war schon vorher bekannt. Die bisherigen zwei Spiele haben diese Vorhersage noch einmal untermauert. Zwei Auswärtssiege in Leinfelden/Echterdingen (36:19) und in Pforzheim (30:28) katapultierten das Team aus dem Hegau gleich an die Tabellenspitze. „Steißlingen spielt mit ihrer jungen Mannschaft unheimlich schnell. Deshalb ist ein ebenso schneller Rückzug für uns extrem wichtig“, hat Trainer Heiko Fleisch ganz oben auf der Agenda stehen. Gleich darunter kommt dann das Thema Fehlervermeidung. Die eigenen Fehler werden in der Regionalliga eben ganz anders bestraft als in der Oberliga. Schmerzhaft mussten das die H2Ku-Frauen im ersten Spiel gegen Stuttgart/Metzingen erleben, als einige Fehler kurz vor und nach der Pause den Rückstand entscheidend anwachsen ließen.

Insgesamt ist das für Trainer Fleisch aber noch kein Beinbruch: „Wir wussten um die Härte des Auftaktprogramms. Stuttgart und Steißlingen sind beides keine Teams, gegen die wir unbedingt punkten müssen“. Nicht müssen heißt dabei aber nicht, dass man den Sieg auch nicht wollen würde. Ungeplante Punkte sind ja bekanntlich die schönsten. Zumal auch die darauffolgenden Spiele gegen Drittligaabsteiger St.Leon/Reilingen, in Bönnigheim und gegen Schmiden/Oeffingen alles andere als leichte Kost versprechen. Deshalb müssen die Kuties vor allem erst einmal ihre sportlichen Hausaufgaben machen. Und die heißen eben für den Samstag: Rückzug, Rückzug und noch einmal Rückzug. „Wenn wir das hinbekommen, ist das schon so etwas wie die halbe Miete“, glaubt Heiko Fleisch.

Zurückgreifen kann er dabei voraussichtlich auf seinen kompletten Kader. Mit der zuletzt fehlenden Stefanie Rau kehrt auch ein ganz wichtiger Baustein in die Mannschaft zurück. Vielleicht dient ja auch das Video vom letzten Aufeinandertreffen beider Teams im Mindlestal vor 18 Monaten als zusätzliche Motivation. Damals entführten die Kuties nach einem hohen Pausenrückstand mit dem 30:30 einen wichtigen Punkt.

Hier geht es zum Livestream: https://sporteurope.tv/tus-steisslingen-u19w/tus-steisslingen-gegen-h2ku-herrenberg

https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/09/2609-auswaerts-spieltag.png 1350 1080 petergebhardt https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.png petergebhardt2026-09-25 18:07:002026-09-25 07:55:52F1: Es wird nicht leichter für die Kuties

F1: Lehrgeld gegen Spitzenmannschaft bezahlt

21. September 2026/0 Kommentare/in Allgemein, Kuties, News/von petergebhardt

Gleich in die Vollen ging es für die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg am ersten Spieltag der neuen Saison. Gegen die HSG Stuttgart/Metzingen II mussten sich die Kuties am Ende deutlich mit 27:38 (13:17) geschlagen geben. Auch wenn der Erfolg der Gäste unter dem strich hochverdient war, täuscht das Resultat ein wenig über die Kräfteverhältnisse hinweg.

„Wir haben bewiesen, dass wir phasenweise auch gegen die Spitzenteams mithalten können“, konnte Heiko Fleisch zumindest ein teilweise positives Fazit ziehen. Um die Zweitvertretung der Tussies Metzingen ernsthaft in Gefahr zu bringen, hätte es allerdings einer fehlerfreien Vorstellung bedurft. Davon waren die Gastgeberinnen an diesem Abend in der Markweghalle doch ein Stückchen entfernt.

Zuerst hatten in der mit 300 Zuschauern gut gefüllten Halle die lautstarken Gästefans Grund zum Jubeln. Nach einer Viertelstunde kamen die H2Ku-Frauen im Angriff noch gar nicht ins Rollen. Drei Treffer standen bis zu diesem Zeitpunkt auf der Habenseite, dagegen schlugen die bis dahin neun Gegentore mächtig ins Kontor. „Uns hat heute manchmal die geistige Frische gefehlt“, musste Trainer Fleisch nicht nur in der Anfangsphase feststellen. Die zweite Hälfte der ersten Halbzeit sah aber dann doch noch eine beherzt auftretende Heimmannschaft, die sich ergebnistechnisch an ihre Kontrahentinnen heranrobben konnte. Über das 6:10 durch Laureen Kappus konnte Sofia Brand drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff zum 13:15 einnetzen. Es war der Zeitpunkt, als sogar noch mehr möglich war. Heiko Fleisch bezeichnete die Minuten danach als mitentscheidend. Hier ging dann eigentlich alles schief, was schief gehen konnte. Eine Zeitstrafe, ein vergebener Siebenmeter sowie ein sehenswerter Treffer von Sofia Brand, der einen Wimpernschlag zu spät ins Tor einschlug und deshalb keinen Eintrag in die Statistik erhielt, waren die Zutaten für einen enttäuschendes 13:17 zur Pause.

Dass die H2Ku-Frauen auch nach dem Seitenwechsel noch an den Nackenschlägen zuvor kauen mussten, zeigte sich ziemlich schnell. Gerade einmal sieben Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als sich Stuttgart/Metzingen bis auf 23:14 absetzen konnte. Es war die frühe Entscheidung einer Partie, in der sich die Kuties für die Zweite Halbzeit eigentlich noch einmal so viel vorgenommen hatten. Für die restliche Spielzeit blieb es beim Bemühen, den Rückstand noch entscheidend zu verkürzen. Dass dies nicht gelang, lag aber zum Großteil an der Qualität der Gäste. „Stuttgart hatte schon in der letzten Saison die mit Abstand beste Abwehr der Liga“, erklärte Trainer Fleisch, der zudem darauf verwies, dass die Mannschaft nur durch eine Niederlage am grünen Tisch den möglichen Aufstieg in die 3.Liga verpasste.

Insofern konnten alle Beteiligten die Auftaktniederlage richtig einordnen. Allerdings werden die kommenden Wochen nicht leichter, hat doch der Spielplaner den Kuties an den ersten fünf Spieltagen alle Spitzenmannschaften vor die Nase gesetzt. Als nächstes geht es am Samstag zum TuS Steißlingen.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Istrati; Schäberle (3/2), Kappus (2), Weingärtner, Stäudle (6), Kußmaul (2), Schmidt, Schweizer (3), Huber (2), Venth, Brand (7), Lide, Allmendinger (2

https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/09/818141047_1797283568108397_6056897404307928775_n.jpg 1557 1568 petergebhardt https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.png petergebhardt2026-09-21 19:01:162026-09-21 19:01:19F1: Lehrgeld gegen Spitzenmannschaft bezahlt
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  • F1: Große Vorfreude und Respekt vor den Gegnerinnen30. Oktober 2026 - 19:12
  • M1/ Der Favoritenrolle vollauf gerecht werden / M2 gegen Stetten30. Oktober 2026 - 19:09
  • M1: Den Auswärtsbock endlich umgestoßen19. Oktober 2026 - 19:05

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