F1: Kuties erspielen sich drei Matchbälle zum Aufstieg
Der Aufstieg für die Herrenberger Oberligafrauen rückt immer näher. Mit dem 28:26 (12:11) gegen den TSV Denkendorf haben sich die Kuties eine ausgezeichnete Ausgangslage für die letzten drei Spiele geschaffen. In denen reicht der Mannschaft ein einziger Sieg für die Rückkehr in die Regionalliga.
Bis sich diese Konstellation ergab, lag aber noch ein hartes Stück Arbeit vor den Gastgeberinnen. Und allein der Start in dieses Spiel zeigte, wie schwer die Aufgabe gegen den Tabellendritten der Liga werden würde. Nach drei technischen Fehler und zwei vergebenen Chancen führte Denkendorf mit 4:1. „Wir hatten bis dahin dennoch eine gute Abwehr gestellt. Deshalb machte mich dieser Start auch nicht nervös“, gab sich Heiko Fleisch trotz des Rückstands entspannt. Wie Recht er damit hatte, zeigte sich keine zwei Minuten später. Denn in dieser kurzen Zeitspanne hatten die Kuties den Rückstand in ein 5:4 gedreht. Durch das hohe Tempo und das damit verbundene Risiko hakte es bei beiden Mannschaften im Angriff des öfteren, die Abwehrreihen gaben sich hingegen kaum eine Blöße. Mit einem 12:11 ging es schließlich in die Kabinen.

Der zweite Durchgang brauchte zwar etwas Anlaufzeit, danach jedoch nahm das Spiel auch offensiv Fahrt auf. Während auf Denkendorfer Seite Jule Riehs das Zepter schwang, schlüpfte auf Herrenberger Seite Emma Schweizer in diese Rolle. Mit Tordrang und intelligenten Anspielen schwang sich die Spielmacherin zu ihrer besten Saisonleistung auf. Da passte es auch ins Bild, dass sie gleich selbst mit ihrem 26:22 vier Minuten vor dem Ende den Deckel auf das Spiel machte. Dass die H2Ku-Frauen mit ständigen Wechseln das Tempo über die komplette Spielzeit hochhalten konnten, entging natürlich auch Gästecoach Hönig nicht, der nach Spielende nur feststellen konnte: „Herrenberg ist so unglaublich breit besetzt. Das merkt man gar nicht, wenn die das ganze Spiel durchwechseln“.
Mit dem 28:26 haben die Herrenbergerinnen nun drei Spieltage vor dem Ende fünf Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Weinstadt. Nach dem Willen von Mannschaft und Trainer soll der Aufstieg am besten gleich im ersten Anlauf beim TSV Heiningen am 11.April gelingen.



















