F1: Es droht ein Rumpfkader für den Samstag
Nach dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende gehen die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg einerseits mit Zuversicht, aber auch mit einem bangen Blick auf den eigenen Kader um 18 Uhr in das Auswärtsspiel beim TSV Bönnigheim.
Die Erleichterung war groß bei den Kuties, als der Schlusspfiff im Heimspiel gegen die HSG St.Leon/Reilingen ertönte. Das 25:22 bedeutete im schweren Auftaktprogramm die ersten Punkte im dritten Spiel. Damit ist der Mannschaft vor allem der mentale Druck etwas genommen. Am Samstag nun würde das Team von Trainer Heiko Fleisch gerne nachlegen. „Wir fahren natürlich hochmotiviert nach Bönnigheim und werden alles geben. Was dabei am Ende herauskommt, werden wir sehen müssen“. Warum der Herrenberger Coach so kurz vor dem Spiel etwas weniger Optimismus versprühen kann, als er eigentlich möchte, hängt dabei in erster Linie mit der Personalsituation der eigenen Mannschaft zusammen. Fest stand schon vor dem Spiel, dass mit Sandra Kußmaul und Stefanie Rau zwei extrem wichtige Spielerinnen fehlen werden. Während Stefanie Rau privat verhindert ist, laboriert Sandra Kußmaul noch immer an ihrer Verletzung am Knie. Unter der Woche gesellten sich dazu noch die Erkrankungen von Sofia Brand und Nadine Schäberle. Hier gibt es zwar noch ein wenig Hoffnung auf einen Kurzeinsatz, am Training konnten jedoch beide die ganze Woche nicht teilnehmen. „Wir werden auf jeden Fall kein Risiko eingehen“, stellt Heiko Fleisch klar.

Dennoch wird nicht gleich die weiße Flagge geschwenkt werden. „Wenn wir die Chance auf einen Sieg bekommen sollten, wollen wir da sein“, wünscht sich der Herrenberger Coach. Diese Hoffnung basiert sicher auch darauf, dass der TSV Bönnigheim in der Vorwoche eine derbe Niederlage einstecken musste. Zwar war das Team ersatzgeschwächt, doch könnte das 14:36 bei der TG Pforzheim den Spielerinnen noch in den Knochen stecken. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Gastgeberinnen beim HC Schmiden-Oeffingen am ersten Spieltag deutlich mit 38:30 gewinnen konnten. Man darf letztlich gespannt sein, ob die Herrenbergerinnen trotz ihrer Außenseiterrolle an einem oder gar zwei Punkten schnuppern können.




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