M1: Der Trainer erwartet eine Reaktion der Mannschaft
Wenn die Verbandsligahandballer der SG H2Ku Herrenberg am Samstag um 20 Uhr in eigener Halle gegen die TG Schömberg antreten, dann steht wie schon beim ersten Heimspiel vor zwei Wochen die Mannschaft unter dem Druck, dieses Spiel eigentlich gewinnen zu müssen.
Schon beim Heimauftakt gegen die SG Nürtingen-Zizishausen war die Ausgangslage eine ähnliche. Nach der Pleite bei der HSG Böblingen/Sindelfingen musste gegen die Aufsteiger unbedingt ein Sieg her, um einen klassischen Fehlstart zu vermeiden. Seinerzeit hielten die Spieler diesem Druck stand und siegten im ersten Heimspiel souverän mit 35:28. Vor dem samstäglichen Spiel nun gegen die TG Schömberg stand allerdings erst einmal die Aufarbeitung der Niederlage bei der SG Oberhausen/Unterhausen. Das war vor allem deshalb notwendig, weil auch in der Lichtensteiner Ernst-Braun-Halle die gleichen Zutaten zum Misserfolg führten wie schon beim Derby in Böblingen. Dabei vermisste Trainer Marko Melo vor allem das Feuer im Team und die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

Über den Gegner TG Schömberg hat sich Trainer Melo natürlich schon wie bei anderen Spielen auch per Video informieren können. Was aber vielleicht viel aussagekräftiger sein dürfte, ist das Testspiel, was beide Teams in der Vorbereitung bestritten haben. Hier waren die Herrenberger zwar mit mehr Tempo unterwegs, führten auch lange Zeit, hatten es aber durch ihre schlechte Chancenverwertung versäumt, als Sieger vom Parkett zu gehen. In der Schlussphase machten die Gäste durch ihre Physis und ihre Erfahrung aus dem Rückstand sogar noch ein 33:32. Auch wenn es seinerzeit nur ein Testspiel war, bot es dennoch für den Samstag Anschauungsunterricht vom Feinsten.
Sollte die Mannschaft daraus die richtigen Lehren ziehen, ist am Samstag gegen Schömberg natürlich auch ein Sieg drin. „Ich erwarte eigentlich von der Mannschaft eine Reaktion“, wünscht sich Marco Melo ein anderes Spiel als noch bei der SG Oberhausen/Unterhausen. Vor allem will er Kampf, Leidenschaft und ein hohes Tempo von Beginn an sehen. Nicht mithelfen wird dabei wie zuletzt auch schon Kenneth Stiegen. Der Rückraum-Shooter ist nach seiner schweren Verletzung im Frühjahr noch immer nicht so weit, der Mannschaft helfen zu können. Auch Silas Baitinger wird fehlen. Der Rückraumspieler hat sich inzwischen vom Team abgemeldet und wird damit auch in Zukunft nicht für die SG H2Ku auflaufen. Zudem ist auch Torhüter David Herz verletzungsbedingt keine Option. Für ihn rückt wie schon in Lichtenstein Nicolas Rhotert neben Sebastian Rica-Kovac ins Gehäuse.
Landesligamannschaft will nach Sieg nachlegen
Die zweite Mannschaft der SG H2Ku Herrenberg tritt am Super-Heimspiel-Samstag im Vorfeld der Verbandsligapartie um 17:45 Uhr in der Markweghalle gegen den VfL Waiblingen II an und will nach dem knappen Sieg in Tübingen natürlich unbedingt nachlegen. Gegen den VfL Waiblingen II dürfte das aber alles andere als leicht werden, stehen doch die Gäste mit drei Siegen aus drei Partien momentan an der Spitze der Tabelle. Das Selbstvertrauen nach dem ersten Doppelpunktgewinn ziehen die Schützlinge des Trainerduos Marcel Kohler und Maximilian Schöllkopf aber auch daraus, dass Waiblingen zwei seiner drei Siege nur äußerst knapp gewinnen konnte. Zudem hoffen Trainer und Mannschaft auch auf die Unterstützung der eigenen Fans.



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