M1: Bleibt die Hoffnung weiter erhalten?

Ein extrem wichtiges Auswärtsspiel steht am Sonntag ab 16 Uhr für die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg auf dem Programm. Wenn die Mannschaft der Trainer Tim Gauß und Christian Dürner in der Pforzheimer Bertha-Benz-Halle auf die gastgebende SG Pforzheim/Eutingen II trifft, schwingt für die Gäste weiter die Hoffnung auf den Verbleib in der Oberliga Württemberg mit. Um diese Hoffnung auch auf den letzten Spieltag zu übertragen, ist aber einmal mehr ein Sieg die Voraussetzung dafür.

Eigentlich waren den Herrenbergern vor wenigen Wochen nach der enttäuschenden Leistung und der damit verbundenen Niederlage in Leonberg schon alle Felle in Sachen Klassenerhalt davongeschwommen. Doch dann folgten drei Siege in Folge, die den Abstand zum rettenden Ufer zwei Spieltage vor dem Saisonende auf nur noch einen Punkt zusammenschmelzen ließen. Und auch wenn die H2Ku-Männer im Vergleich zu den beiden möglichen Mitkonkurrenten HSG Ettlingen und HSG Konstanz II noch immer die schlechteren Karten besitzen, ist die Stimmung im Team hervorragend. „Wir sind derzeit auf dem Höhepunkt von Stimmung und Motivation angekommen“, freut sich Trainer Tim Gauß über die Entwicklung der Mannschaft. „Jetzt wollen wir natürlich auch in Pforzheim gewinnen“, gibt es vom Coach eine klare Ansage in Richtung Pforzheim.

Natürlich weiß Tim Gauß selbst am besten, dass es auch diesmal keine leichte Aufgabe wird. „Pforzheim hat eine hochmotivierte junge Truppe mit dem erfahrenen Spielmacher Paul Lupus als Lenker und Denker“. Aber Gauß weist auch auf die Ausgeglichenheit der Liga hin: „In dieser Liga kann wirklich jeder jeden schlagen“. Warum also auch nicht den Tabellenfünften? In unguter Erinnerung ist den Herrenbergern allerdings noch das Hinspiel, das die H2Ku-Männer in eigener Halle hoch mit 32:38 verloren. Auf einen erneuten Heimvorteil hoffen dabei die Gäste auch im Rückspiel. Meist verlieren sich in der riesengroßen, 2000 Zuschauer fassenden Bertha-Benz-Halle nur wenige Zuschauer. Deshalb wünschen sich Mannschaft und Trainer möglichst viele Zuschauer aus dem Gäu, die für eine Heimspielstimmung sorgen könnten.

Gar nicht so viel über Taktik und Spielweise wollte Tim Gauß im Vorfeld der wichtigen Partie reden. „Es wird auf den Kopf ankommen“, hat er vor dem Spiel erkannt. Und auch hierv erhofft er sich aufgrund der letzten Spiele einen zumindest kleinen Vorteil. Optimistisch kann Trainer Gauß aber zumindest schon einmal auf die Quantität in seinem Kader blicken. Ein dickes Fragezeichen steht bisher nur hinter dem Einsatz von Torhüter David Herz, der sich unter der Woche krankheitsbedingt vom Training abmelden musste.

SG H2Ku II will endlich ersten Rückrundensieg

Auch für die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg stehen noch zwei Spiele in dieser Saison auf dem Programm. Und auch für sie geht es am Samstag auf Reisen. Allerdings ist für das Team des Trainerduos Marcel Kohler und Maxi Schöllkopf der Zug in Richtung Klassenerhalt längst abgefahren. Allerdings lebt zumindest die Hoffnung auf den ersten Rückrundensieg Runde noch immer. Die beste Möglichkeit dafür ergäbe sich dabei am Samstag ab 18 Uhr. Dann geht es zum Vorletzten SV Remshalden, der ebenfalls bereits abgestiegen ist. „Wir werden unseren Fans bis zur letzten Minute zeigen, dass wir noch immer hochmotiviert in die Spiele gehen“, verspricht Co-Trainer Maxi Schöllkopf.

Auskommen muss das Trainerteam allerdings einmal mehr ohne eine Vielzahl von Spielern, so dass auch im letzten Auswärtsspiel der laufenden Runde nur ein Rumpfaufgebot zur Verfügung stehen wird.

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