mB1: Sieg in Altensteig: SG H2Ku Herrenberg setzt Erfolgsserie souverän fort

mB1: Mit einem klaren 22:32-Auswärtssieg (8:11) setzt die SG H2Ku Herrenberg ihre beeindruckende Serie in der Oberliga der männlichen B‑Jugend fort

wD2: Dramatischer Sieg in FDS

wD2: Am vergangenen Wochenende ging es für die weibliche D2 nach Freudenstadt zum Rückspiel. Möglicherweise schon die Vorentscheidung um die Meisterschaft in der Bezirksliga.

F1: Kuties setzen ihre Erfolgsserie fort

Mit einem deutlichen 33:22 (12:9) gegen den VfL Pfullingen haben die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg ihre Tabellenführung in der Liga souverän verteidigen können. Auch wenn die Gäste über einen längeren Zeitraum in Sichtweite der Kuties bleiben konnten, war der Erfolg am Ende unbestritten.

Im Vorfeld war die Spannung groß, ob die Pfullingerinnen den H2Ku-Frauen wie schon im Hinspiel das Leben schwer machen könnten. Immerhin waren die Herrenbergerinnen durch den nur knappen Hinspielsieg ausreichend vorgewarnt. So ganz konzentriert gingen sie allerdings in der Startphase nicht zu Werke. Immer wieder wurden hochkarätige Möglichkeiten ausgelassen, die es den Gästen ermöglichten, auf Tuchfühlung zu bleiben. Zu einem Rückstand kam es für Herrenberg aber nicht, da die Abwehr ganze Arbeit leistete. Dafür bekam sie dann auch nach Spielende ein Sonderlob von Heiko Fleisch. Weniger zufrieden war der Kuties-Trainer allerdings mit seiner Offensivabteiling. „Mir hat ein wenig der letzte Kampf und Wille gefehlt“. Letztlich sollte sich das allerdings auf ein Hadern auf einem sehr hohen Niveau herausstellen. Nach den 8:8 nach zwanzig Minuten konnte die SG H2Ku die Zügel bis zur Pause wieder fester in die Hand nehmen. Dennoch war beim Halbzeitpfiff und dem damit verbundenen 12:9 noch keine Entscheidung gefallen.

Der zweite Abschnitt zeigte dann ein deutlich konzentrierteres Auftreten der Gastgeberinnen. Die Torquote konnte entscheidend erhöht werden. Dabei gelang es nun immer öfter, über die erste und zweite Welle zum Erfolg zu kommen. Nach knapp vierzig Minuten hatten die Kuties dann zwar im Angriff erfolgreich nachjustiert, Pfullingen blieb dennoch bis zum Herrenberger 19:16 in Sichtweite. Was dann folgte, war eine Machtdemonstration, die so nicht zu erwarten war. Mit einem 11:1-Lauf brach praktisch ein Sturm über den VfL Pfullingen herein, der erst nach dem 30:17 abebbte. Im Positionsangriff waren Sofia Brand und Sina Venth im Rückraum nicht zu stellen, zudem zermürbte das hohe Herrenberger Tempo die Gäste nun völlig.

Wären die H2Ku-Frauen in den letzten Minuten nicht so nachlässig gewesen, hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können. So konnte Pfullingen zumindest noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Am Samstag steht dann der Gang zur SG Herbrechtingen-Bolheim auf dem Programm. Dieses Spiel dürfte der SG H2Ku Herrenberg wieder alles abverlangen. Obwohl Herbrechtingen im unteren Mittelfeld feststeckt, ließ das Team in den letzten beiden Spielen mit einem Sieg gegen Pfullingen und einem Remis bei der HSG Böblingen/Sindelfingen aufhorchen.

SG H2Ku: Harm (1), Göhlich, Istrati (alle im Tor); Schoeneberg (6/3), Schäberle, Kappus (2/1), Stäudle (3), Kußmaul (4), Schmidt (4), Seidel, Schweizer, Venth (7), Brand (6), Schröder, Lide

M1: Keine Chance trotz Traumstart

Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg hat die Reise ins Badische nach Bruchsal kein Erfolgserlebnis bereitgehalten. Das 31:41 (13:22) bei der SG Heidelsheim/Helmsheim war eher noch ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Dass es am Ende zu einer solch hohen Niederlage kommt, war in den ersten Minuten allerdings noch nicht absehbar.

Der beschwerlichen Anreise durch den Freitagnachmittagsverkehr auf der Autobahn A8 zum Trotz zeigten sich die Herrenberger von Beginn an hellwach und verblüfften die Hausherren zunächst mit ihrer sehr effizienten Spielweise. Im Angriff wurde jeder Fehler der Heidelsheimer sofort bestraft, zudem zeigte Torhüter David Herz in der Anfangsphase eine überragende Leistung. Über ein 4:0 ging es bis zum 6:1 nach nur sieben Minuten. Dieses muntere Katz-und-Maus-Spiel der H2Ku-Männer ging genau bis zum 9:4 in der 11.Spielminute. Scheinbar hatten die Gäste schon hier ihr Pulver verschossen. „Glänzten“ bis dahin die Hausherren noch mit einer hohen Fehlerquote, waren es nun die Herrenberger, die mit ebenso einfachen Fehlern die SG Heidelsheim/Helmsheim binnen kürzester Zeit wieder ins Spiel brachten.

Die Gastgeber nahmen solche Einladungen natürlich gerne entgegen. Nach nicht einmal einer Viertelstunde war der Traumstart schon wieder Geschichte und der Vorsprung beim 9:9 aufgebraucht. Noch bis zum 11:11 durch Paul Lewe konnte die SG H2Ku das Spiel offenhalten, dann brach es über die Gäste herein. In den verbleibenden rund vierzehn Minuten bis zur Pause wurden die Gäste zum Spielball der Heidelsheimer, die ihren Vorsprung beim Pausenpfiff bereits auf 22:13 ausgebaut hatten.

„Wir mussten nach der Pause noch etwas probieren“, begründete Trainer Tim Gauß die Umstellung der Abwehr auf eine Offensive 5:1-Variante. Mit Lennart Lohrer auf der vorgezogenen Position war das insgesamt auch durchaus erfolgversprechend. Mit zwei Treffern in Folge gleich nach der Pause wurde der Optimismus gleich etwas genährt. Allerdings gelang es nicht, den Rückstand insgesamt noch entscheidend zu verkürzen. Als Rechtsaußen Florian Dannenberg eine knappe Viertelstunde vor dem Ende auf 31:25 verkürzen konnte, war dies gleichzeitig der geringste Rückstand, den die Herrenberger noch erreichen konnten. „Vor allem das Fehlen von Kenneth Stiegen, Oliver Sudar und Moritz Werner im Rückraum hat uns jeglicher Alternativen beraubt“, musste auch Tim Gauß später konstatieren.

Durch die nachlassenden Kräfte konnte sich Heidelsheim/Helmsheim immer weiter absetzen und steuerte am Ende auf das ungefährdete 41:31 zu. „Schade, dass wir uns nicht noch etwas Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geholt haben“, haderte Trainer Gauß am Ende mit der Höhe der Niederlage. Dennoch ist die Hoffnung vorhanden, mit einem dann sicher wieder volleren Kader beim Tabellenzweiten HTV Meißenheim erfolgreicher abzuschneiden.

SG H2Ku: Herz, Sauer (beide im Tor); Kälbly (5), Lohrer (1), Broß, Böhm (2), Fischer (1), Frommer (2), Jacobs (1), Krebs (4), Wittke (7/3), Lewe (3), Dannenberg (5)

F1: Mit voller Konzentration Tabellenführung verteidigen

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg ist die Zielgerade der diesjährigen Saison fast schon in Sichtweite. Noch sieben Spiele haben die Kuties zu absolvieren. Den Beginn macht dabei das Spiel am Samstag um 20 Uhr in eigener Halle gegen den VfL Pfullingen.

Die letzten drei klaren Siege der Herrenbergerinnen darf man getrost in die Kategorie Pflichtsiege einordnen. Dennoch waren die Partien gegen die Letztplatzierten in der Tabelle auch eine Ansage an die Konkurrenz, dass die SG H2Ku in jedem Spiel die volle Konzentration auch gegen leichtere Gegner auf die Platte bringt, Insofern dürfen auch die Pfullingerinnen sicher nicht damit rechnen, dass sie von den Gastgeberinnen unterschätzt werden. „Davor habe ich aber ohnehin keine Angst“, muss Heiko Fleisch über dieses Thema gar nicht erst nachdenken. Dafür gibt es auch gute Gründe. Zum einen haben die Kuties inzwischen den nötigen Erfolgshunger, um noch länger den Platz an der Sonne zu bekleiden. Zum anderen ist natürlich auch das Hinspiel Warnung genug.

Anfang November letzten Jahres trafen sich beide Mannschaften zum Hinrundenspiel in Pfullingen. Es wurde ein dramatisches Match mit einem knappen Herrenberger Sieg. Dabei verspielten die Gäste seinerzeit einen Acht-Tore-Vorsprung zur Pause innerhalb einer knappen Viertelstunde. Als die H2Ku-Frauen am Ende dennoch gewannen, war das für Heiko Fleisch Grund genug, vom wichtigsten Sieg der Saison zu sprechen.

Nach den Wünschen von Trainer und Mannschaft darf es am Samstag natürlich auch gerne weniger dramatisch zugehen. Heiko Fleisch weiß genau, was es dazu bedarf: „Ich kann es immer wieder nur wiederholen: Punkte gibt es nur für 100 Prozent Einsatz“.

Das Ziel Heimsieg ist klar, und auch die Aufstellung ließ am Ende der Trainingswoche kaum Wünsche offen. Nach Lage der Dinge wird die SG H2Ku im Heimspiel mit voller Kapelle antreten können. Der volle Kader wünscht sich für den Samstagabend dann eigentlich nur noch eine ebenso volle Halle.

M1: Den Vorzeichen zum Trotz mit Siegeswillen zum Freitagsspiel

Wenn die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Freitag ab 20:15 Uhr bei der SG Heidelsheim/Helmsheim antreten, könnten die Vorzeichen für die Gäste aus dem Gäu deutlich besser stehen.

Allein die Anreise zum Spiel im Sportzentrum Bruchsal wird den Spielern nach einem langen Tag vor allem mental einiges abverlangen. Denn genau zum „besten“ Wochenend- und Feierabendverkehr setzt sich die Mannschaft auf der Autobahn A8 in Richtung Bruchsal in Bewegung – inclusive der Großbaustelle Pforzheim. „Eine gute Spielvorbereitung sieht natürlich anders aus. Wir müssen es aber so nehmen, wie es eben ist“, stellt sich Tim Gauß der Situation. Den Herrenberger Trainer treiben allerdings noch ganz andere Sorgen um. Denn mehrere Spieler fallen wie schon in der Vorwoche aus oder gehen zumindest krankheitsbedingt angeschlagen ins Spiel. So wird Kenneth Stiegen mit seiner Schulterverletzung in dieser Saison überhaupt nicht mehr auflaufen können. Auch Lukas Bechinka und Oliver Sudar werden am Freitag nicht mit von der Partie sein. Bei Lennart Lohrer gibt aber zumindest wieder grünes Licht.

Hinter den Einsätzen von Moritz Werner und Nik Wittke steht derweil aufgrund grippaler Infekte ein dickes Fragezeichen. Für Tim Gauß ergibt sich aus der komplizierten Personalsituation allerdings kein Taktikwechsel. „Auf Zeitverschleppung zu gehen, bringt uns nicht weiter“, weiß der Coach. Er hofft eigentlich eher auf eine Art Trotzreaktion seines Teams eben aufgrund der viele, schlechten Vorzeichen.

Mit einem vollen Kader würde das Unterfangen Auswärtssieg sicher realistischer erscheinen. Auf der anderen Seite ist Heidelsheim eine Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld, die auch schlagbar ist. Das Hinspiel zeigte das beim 30:28 der Herrenberger deutlich. Für einen Doppelpunktgewinn bedarf es aber des 100-prozentigen Abrufen des eigenen Leistungsvermögens. Als Lohn würde dann auch vorerst der Sprung von den Abstiegsrängen winken. Mehr Motivation geht eigentlich fast gar nicht.

wC1: SG-Mädels drehen das Spiel in der Schlussphase

wC1: Am vergangenen Sonntag trafen die SG-Mädels auswärts auf die HSG Hossingen-Meßstetten. In einem spannenden Spiel auf Augenhöhe setzte sich am Ende die SG gegen die stark spielenden Hossinger Mädels durch und gewannen mit 30:28 (13:15).

wD1: Ungeschlagen zum Staffelsieg

wD1: Mit einem souveränen 41:27 Sieg beenden die Mädels die Staffel der Bezirksoberliga und stehen ungeschlagen mit 24:0 Punkten und einer beeindruckenden Tordifferenz von +185 Toren im Viertelfinale des Bezirks

wC2: Sieg in lange offener Partie

wC2: Die weibliche C-Jugend der SG H2KU Herrenberg hat am 1. März 2026 in der Bezirksoberliga einen hart erkämpften 31:27-Auswärtssieg bei HB Kinzigtal  gefeiert. Trotz des verdienten Erfolgs blieb die Partie lange spannend, da Kinzigtal immer wieder herankam und nie aufsteckte.

F1: Es brauchte eine lange Anlaufphase

Die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg haben mit dem 38:23 (15:13) beim TSV Köngen den dritten überdeutlichen Sieg in Folge eingefahren. An ein solch hohes Ergebnis war nach Ablauf der ersten Hälfte allerdings noch nicht zu denken.

Momentan gibt es in der Oberliga zwei Konstante. Die eine – sehr erfreuliche aus Herrenberger Sicht – ist, dass die Kuties auch an diesem Wochenende mit einem Sieg die Tabellenführung verteidigen konnten. Die zweite Konstante ist, dass das unmittelbare Verfolgerteam fast schon wöchentlich wechselt. Derzeit nimmt diese Rolle der TSV Denkendorf ein, der nach der überraschenden Niederlage der SG Weinstadt in Waiblingen auf den zweiten Platz vorrücken konnte. Immerhin beträgt der Vorsprung nun auf Platz zwei schon drei Zähler.

Foto: Nur in der ersten Halbzeit musste Heiko Fleisch sein Team aufrütteln

Dass aber auch die H2Ku-Frauen nicht vor Überraschungen sicher sein können, deutete sich in Köngen gerade im ersten Durchgang an. Nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeberinnen, die als Drittletzte der Tabelle als klare Außenseiterinnen ins Spiel gingen, mit 7:5 vorne. „Uns hat die Konsequenz in Abwehr und Angriff gefehlt“, war der Grund für Herrenbergs Coach Heiko Fleisch schnell gefunden. Eine kurze Deckung für Sofia Brand und eine überzeugende Köngener Torhüterleistung brachte die Kuties neben ihren eigenen Unkonzentriertheiten in arge Bedrängnis. Dies zog sich durch die komplette erste Halbzeit. Immerhin konnte die SG H2Ku aber beim 15:13 noch mit einer Führung in die Pause gehen.

Dass Heiko Fleisch in der Kabine dann die richtigen Worte gefunden haben dürfte, wurde bereits in den Startsequenzen der zweiten Halbzeit deutlich. Nicht einmal fünf Minuten waren absolviert, da lagen die Gäste bereits mit 21:14 in Front. Es war die gewünschte Vorentscheidung, die dann auch die nötige Sicherheit in Angriff und Abwehr brachte. Von nun an waren die Kuties nicht mehr aufzuhalten. Sina Venth tankte sich beim 28:18 zum ersten Zehn-Tore-Vorsprung durch. Der Hunger der Herrenbergerinnen war damit aber keineswegs gestillt. Als ob man sich für die erste Halbzeit rehabilitieren wollte, drückten die H2Ku-Frauen aufs Tempo. Am Ende stand ein 38:23 und die Erkenntnis, dass die Punkte in der Liga nicht mit halber Kraft einzufahren sind. Dass seine Mannschaft dies noch während der Partie erkannt hat und gegensteuern konnte, dürfte auch Trainer Heiko Fleisch am Ende gefreut haben.

Foto: Nur in der ersten Halbzeit müsste Heiko Fleisch sein Team aufrütteln