F2: Zusammen stehen, zusammen spielen

Am letzten Sonntag fand ein spannendes Spiel in der Bezirksoberliga zwischen den Frauen des TV Großengstingen und den SG Kuties 2 statt.

Zu Beginn hatten die Frauen der SG Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Das Angriffsspiel der Großengstingerinnen war durch die erste und zweite Welle sehr schnell, und die Abwehr agierte in einer 5:1-Formation. Dadurch mussten sich die Kuties erst herantasten. In dieser Zeit konnten sich die Frauen von der Alb mit einem 7:3 absetzen. Doch als sie nach etwa zehn Minuten den Dreh heraus hatten, nutzten die SG-Frauen ihre Chancen, spielten ihre Angriffe konsequent durch und erzielten regelmäßig Tore. Auch die Abwehr stand kompakt und geschlossen, sodass sie ihre Stärke zeigen und viele Bälle für sich gewinnen konnten. So ging es mit einem 10:15 in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit ließ die zuvor hervorragende Leistung der Kuties nach, und die Frauen von Großengstingen konnten sich Tor für Tor herankämpfen. Die Abwehr der SG bot wieder mehr Raum für Lücken, die die Frauen von der Alb konsequent nutzten. Der Angriff funktionierte ebenfalls nicht mehr so gut wie in der ersten Halbzeit. Die Umstellung der Großengstinger Abwehr auf eine 6:0-Formation bereitete den Kuties Schwierigkeiten. Ab der 50. Minute entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Teams: Welche Mannschaft würde die zwei Punkte für sich beanspruchen?

In der 59. Minute und 34 Sekunden nahmen die Kuties bei einem Spielstand von 26:26 ihre Auszeit. Nun musste alles passen: die Zeit im Blick behalten und keine überstürzten Aktionen. Gesagt, getan: In den letzten Sekunden fiel der entscheidende Siegtreffer, und der Krimi fand sein Ende. Mit einem 26:27 nahmen die Kuties die zwei Punkte mit nach Hause.

Vielen Dank an die Fans für die großartige Unterstützung! Am kommenden Sonntag steht für die Kuties das letzte Spiel der Hinrunde gegen die Damen des VfL Pfullingen 2 an.

F1: Zehn Minuten ohne Treffer geben den Ausschlag

Ganz knapp an den Punkten vorbei schlitterten die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg am Samstag im Heimspiel gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen. Beim 23:24 (13:12) hatten die Kuties in den Schlusssekunden zwar noch die Möglichkeit zum Ausgleich, verloren hatten sie die Partie aber schon vorher.

Die etwa 200 Zuschauer in der Markweghalle sahen von der ersten Minute an eine Mannschaft, die mit aller Macht gewillt war, die zwei wichtigen Punkte verbuchen zu können. Engagiert zu Werke gehend, wurde zwar im Vorwärtsgang einiges an Chancen liegen gelassen, dafür strahlte die Abwehr von Beginn an die Souveränität aus, die in den letzten beiden Spielen doch ein wenig vermisst wurde. Und das, obwohl mit Katrin Schröder ein elementarer Bestandteil des Innenblocks nicht mit dabei war.

Nach dem 4:2 der Kuties war der weitere Verlauf der ersten Halbzeit von gegenseitiger Neutralisation geprägt. Keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Genau das spiegelte sich auch am Halbzeitstand von 13:12 wider.

Souverän vom Siebenmeterpunkt – Theresa Gramer

Besser kamen dann aber trotzdem die Gastgeberinnen aus der Kabine. Nach einigen Minuten des Abtastens konnten die Kuties durch Stefanie Schoeneberg, Sina Venth und Sandra Kußmaul in der 43. Minute auf 18:15 stellen. Aufgrund der bis dahin relativ wenig erzielten Tore erhielt dadurch die Hoffnung auf den fünften Saisonsieg ernsthafte Nahrung. Statt der eigentlich erwarteten Sicherheit im Spiel der SG H2Ku trat aber nun für die nächsten zehn Minuten das genaue Gegenteil ein. Neun Angriffe in Folge blieben erfolglos, die Gäste nutzten diesen Blackout für sieben Treffer ihrerseits. Und so sahen sich die Kuties sieben Minuten vor dem Ende beim 18:22 plötzlich mit vier Treffern im Hintertreffen.

Aufgeben war aber für die H2Ku-Frauen keine Option. Nachdem die vom Strafwurfpunkt souveräne Theresa Gramer mit dem Anschluss zum 19:22 die Torflaute beendete, kam noch einmal Leben ins Spiel der Kuties. Auch wenn Leinfelden durch Svenja Biehl in der 57. Minute nochmals auf 24:21 erhöhte, kamen die Gastgeberinnen tatsächlich eine Minute vor dem Ende zum 23:24. Und es wäre sogar noch mehr drin gewesen. Zwanzig Sekunden vor dem Ende gelang der wichtige Ballgewinn. Zu einem erfolgversprechenden Abschluss kam es aber nicht mehr.

„Vielleicht fehlten uns am Ende ein paar Sekunden“, trauerte Trainerin Melanie Schittenhelm der letzten Szene etwas nach. Wohlwissend aber, dass die Partie schon eine Viertelstunde vorher entschieden war.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Azemi; Schoeneberg (1), Kappus (2), Maile, Stäudle (3), Kußmaul (3), Schmidtz (3), Link, Schweizer (2), Venth (1), Brand (3), Gramer (5/5), Lide

F1: Der Bock soll heute umgestoßen werden

Zwei Spiele tragen unsere Kuties noch bis zum Jahreswechsel aus. Das vorrangige Ziel heißt dabei natürlich Punktesammeln. Dies betrifft vor allem das Spiel am heutigen Abend ab 20 Uhr vor den eigenen Fans in der Markweghalle. Dass die HSG Leinfelden-Echterdingen wohl kaum im Vorübergehen zu schlagen ist, dessen ist man sich im Lager der Gastgeberinnen aber sehr wohl bewusst.

Im Vorfeld gab es für die Mannschaft aber erst einmal eine überraschende Nachricht zu verdauen, denn Melanie Schittenhelm wird nach dem Ende der Saison ihren Trainerjob in Herrenberg aufgeben. „Ich habe aber immer noch immer unheimlich viel Spaß mit der Mannschaft und höre nicht wegen der letzten Niederlagen auf“. So entschlossen kommt es aus Melanie Schittenhelm heraus, wenn sie auf die Beweggründe ihres Abschieds von der SG H2Ku nach dem Ende der laufenden Runde  angesprochen wird. „Am Ende ist der Aufwand aber inzwischen zu groß geworden. Ich bin nun seit knapp fünfzehn Jahren als Trainerin unterwegs, davor zwanzig Jahre als Spielerin“. Allein das macht ihre Entscheidung dann doch wieder nachvollziehbar. „Wir hätten gerne mit Melanie weitergemacht“, unterstreicht auch Vorstandssprecher Jan Rhotert in einer ersten Reaktion. Nach der Saison soll nun für die Handballerin auch einmal das Private im Mittelpunkt stehen. „Ich habe viele Freunde in den letzten Jahren viel zu selten gesehen. Auch das möchte ich nachholen“, so Schittenhelm. Zuvor will sie aber mit aller Kraft für einen erfolgreichen Abschluss der Runde sorgen. Und das soll am besten schon heute beginnen.

Drei Niederlagen in Folge haben das Tabellenbild der Kuties zuletzt etwas in Schieflage gebracht. Mit 8:14 Punkten steckt die Mannschaft mitten in der Abstiegszone fest. Das Positive ist, dass die Herrenbergerinnen in der Offensive statistisch gesehen durchaus mit einigen Spitzenteams der Liga mithalten können. Leider fehlt es auch immer einmal wieder an der Konstanz. Dieses Problem taucht in dieser Saison aber auch im Defensivbereich des Öfteren auf. Zwar gibt es noch immer viele Spiele mit einer guten Abwehrarbeit, allerdings zeigten auch gerade die beiden letzten Partien mit 34 zuhause gegen Göppingen und 39 Gegentoren in Schwetzingen, dass es beileibe nicht immer so läuft, wie sich das die Mannschaft vorgestellt hat. Stellten die Kuties in der letzten Runde noch die beste Abwehr der Liga, sieht das in dieser Saison etwas anders aus. Insgesamt hat das aber auch mit der erhöhten Qualität der Gegnerschaft in dieser Saison zu tun.

Deswegen braucht natürlich auch nicht alles infrage gestellt zu werden. Am wichtigsten, so wird es auch heute wieder sein, ist es, die eigene Leistungsfähigkeit zu 100 Prozent abzurufen. Gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen wird das aber auch unabhängig vom Tabellenstand nötig sein. Die Mannschaft um Trainerin Silke Zindorf zeichnet sich durch eine große Ausgeglichenheit aus. Die Verantwortung und auch das Torewerfen sind beim früheren Drittligisten auf viele Schultern verteilt. Zudem ist auffällig, dass unsere Gäste bis auf wenige Ausnahmen eine sehr konstante Saison spielen und kaum überraschende Ergebnisse einspielten. Vor allem die Defensive sticht dabei noch heraus. Im Schnitt kassiert die HSG Leinfelden-Echterdingen mehr als vier Tore weniger pro Spiel als die SG H2Ku.

Für das heutige Spiel kann man trotz der besseren Platzierung unserer Gäste aber trotzdem von einem Spiel auf Augenhöhe ausgehen. Das zumindest ist die Zielvorstellung, die nach dem Schlusspfiff am besten noch mit den zwei Pluspunkten garniert sein soll. Auch unsere Zuschauer sind wie bisher schon in der laufenden Runde ein wichtiges Puzzleteil, sie sollen das Zünglein an der Waage sein. Schon einmal hatten unsere Kuties drei Niederlagen in Folge zu verbuchen. Das war am Anfang der Saison, darauf folgten vier Siege aus fünf Spielen. Einwände gegen eine Wiederholung dürfte es aus Herrenberger Sicht wohl kaum geben.

Personell es heute vier Ausfälle zu beklagen. Neben den beiden Verletzten Selina Nüßle und Nadine Schäberle fehlt Katrin Schröder aus privaten Gründen. Zudem wird die Mannschaft in Zukunft auf Ajllina Becirovic verzichten müssen. Das 19-jährige Eigengewächs hat die SG H2Ku auf eigenen Worten mit sofortiger Wirkung verlassen. Auch mehrere Gespräche mit der Rückraumspielerin konnten sie nicht von ihrem Entschluss abbringen.

F2: Wieder als Mannschaft in der Halle

Nach langer Zeit standen die Kuties 2 am vergangenen Wochenende endlich wieder als Team in der Halle. Das zeigt, dass die Besprechung der Mannschaft gut getan hat. Zu Beginn der Partie wurde den Frauen der SG klar, dass es ein schnelles und kräftezehrendes Spiel werden würde. Die Damen aus Rottenburg konnten die Kuties 2 zweimal mit einer schnellen Mitte überlaufen und so in Führung gehen (6:3). Doch auch die Kuties hatten ihre großartigen Momente und nutzten diese, um in der 12. Minute den Ausgleich zu erzielen.

Mit clever von hinten heraus gespielten Bällen konnten die SG-Frauen in der 15. Minute die Führung übernehmen (7:9). Leider konnten die Kuties ihre Leistung nicht konstant halten, sodass die Teams mit einem 15:15 in die Halbzeitpause gingen. Die zweite Halbzeit verlief fast genauso wie die erste. Die Kuties hatten ihre starken Phasen, in denen alles glatt lief, aber auch Momente, in denen die Frauen aus Rottenburg sie überrannten. Nichtsdestotrotz kämpften sich die Kuties immer wieder durch eine geschlossene Mannschaftsleistung an den Ausgleich heran. Am Ende reichten die Kräfte jedoch nicht aus, und die Damen des TV Rottenburg konnten mit einem 29:25 die zwei Punkte für sich beanspruchen. Dennoch können die Kuties auf dieses Spiel mit einem Lächeln zurückblicken: Die Wünsche und Ziele aus der Besprechung wurden erfüllt, und auch das Spiel hat das Potenzial der Mannschaft gezeigt.

Vielen Dank an die mitreisenden Fans für die Unterstützung von der Tribüne!

Beim nächsten Spiel geht es zu den Frauen aus Großengstingen, und die Kuties hoffen auch dort auf die Unterstützung ihrer Fans.

F1: Die Abwehr wird zum Sorgenkind

Mit einer ernüchternden Niederlage sind Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg von ihrer Fahrt nach Nordbaden zurückgekehrt. Bei der HG Oftersheim/Schwetzingen gab es für die Kuties beim 34:39 (17:18) nichts zu holen. Durch den Sieg zogen die Gastgeberinnen zunächst an der SG H2Ku vorbei.

Vor dem Spiel war die Stimmung bei den Kuties durchaus optimistisch. Zum einen wussten sie wegen der im Bus mitfahrenden Fans um die Unterstützung während der Partie, zum anderen winkte bei einem Erfolg in Schwetzingen der Schritt zurück ins Tabellenmittelfeld. Nach der Partie sah die Gefühlslage dann aber komplett anders aus. „Wir sind alle sehr enttäuscht“, brachte es Melanie Schittenhelm wohl im Namen der gesamten Mannschaft auf den Punkt. Vor allem die Defensivleistung dürfte der Herrenberger Trainerin nicht geschmeckt haben.

In den ersten Minuten konnte sie sich vor allem erst einmal darüber freuen, dass der Angriff eine Effizienz zeigte, die zuletzt noch so vermisst wurde. 7:5 hieß es nach nicht einmal acht Minuten durch Laureen Kappus. Die Spielmacherin konnte geschickt die Lücken nutzen, die oftmals durch die Konzentration von Oftersheim auf Sandra Kußmaul am Kreis entstanden. Dass die Kapitänin nach ihrer längeren Verletzungspause immer besser in Fahrt kommt, ist dabei eine der positiven Lehren des Spiels.

Auch wenn die Trefferquote natürlich so nicht über die sechzig Minuten zu halten war, zeigte sich Trainerin Schittenhelm mit dem ersten Durchgang doch zufrieden. Das bezog sich allerdings weniger auf die Abwehrarbeit. Zu oft gelangen den Gastgeberinnen einfache Tore. Besonders Schwetzingens Saskia Zachert konnte mit ihren Rückraumwürfen von den Kuties kaum gestoppt werden. Das 18:17 zur Pause für Oftersheim/Schwetzingen zeigte dabei genau, wo die Herrenberger Problemstelle lag.

Dagegen wollten die Gäste im zweiten Durchgang dann wirkungsvoll ankämpfen. Mit einer 5:1-Deckung, bei der Paulina Link als vorgezogene Spitze agierte, sollte der Spielfluss der Gastgeberinnen effektiv unterbunden werden. „Eine Zeitlang konnten wir den Gegner damit auch verunsichern“, befand Melanie Schittenhelm später. Eine Zeitlang hieß in diesem Falle eine knappe Viertelstunde. Danach gab es für fünf Minuten eine Offensivflaute, von der sich die Kuties nicht mehr erholen sollten. Vom 25:24 stellte Oftersheim auf 30:24 zehn Minuten vor dem Ende. Eine letzte Möglichkeit für eine Wende im Spiel gab es aber dennoch. Mit zwei schnellen Treffern binnen weniger Sekunden durch Laureen Kappus und Theresa Gramer stand es neun Minuten vor dem Ende nur noch 31:27. Aber auch diese Chance wurde letztlich durch zwei Gegentore nicht genutzt. Fünf Gegentore in den letzten drei Minuten schraubten das Ergebnis dann sogar noch bis an die Grenze von 40 Gegentreffern.

Die Chance auf Wiedergutmachung bietet sich den H2Ku-Frauen am Samstag, wenn es in eigener Halle dann gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen geht.

F1: Eigene Fehler schneller abschütteln

Wenn die Regionalligafrauen der SG H2Ku am Sonntag um 13:45 Uhr zum Auswärtsspiel bei der HG Oftersheim/Schwetzingen antreten, dann kann man diese Partie durchaus als richtungsweisend bezeichnen. Mit einem Sieg wollen sich die Kuties nach zuletzt zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückbewegen.

Einträchtig nebeneinander liegen beide Teams in der Tabelle der Regionalliga Baden-Württemberg. Dies täuscht allerdings etwas über die Brisanz des Spiels hinweg. Denn für beide Mannschaften geht es nach einem gespielten Drittel der Saison schon um relativ viel. Die Gastgeberinnen kämpfen mit ihren sechs Pluspunkten darum, den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Die Kuties hingegen werden alles versuchen, nicht noch weiter in der Tabelle Richtung Abstiegszone abzurutschen. Bei einer Niederlage müssten sie Oftersheim/Schwetzingen vorerst vorbeiziehen lassen.

Dass die H2Ku-Frauen die Qualität haben, aus der Nordstadthalle in Schwetzingen die zwei Punkte mitzunehmen, haben sie in der jüngeren Vergangenheit schon bewiesen. Das Zwischenhoch mit vier Siegen aus fünf Partien wurde inzwischen allerdings durch zwei Niederlagen zuletzt gestoppt. Für Melanie Schittenhelm liegt dabei der Schlüssel zum Sieg in der Offensive. „Wir verlieren nach eigenen Fehlern zu schnell den Kopf. Wir müssen unsere eigenen Fehler schneller abschütteln“, hat die Trainerin erkannt. Deshalb gilt es, mehr Sicherheit ins Spiel zu bringen. Am besten geht das natürlich über Erfolgserlebnisse in Form von Siegen.

Gewarnt sind die Gäste vor allem noch aus dem Vorjahr, als Oftersheim/Schwetzingen die Kuties mit einer empfindlichen Niederlage zurück ins Gäu schickte. In der Gegenwart heißt es, ein besonderes Auge auf das Tempospiel der Gastgeberinnen zu legen. „Niemand in der Liga spielt die schnelle Mitte so konsequent wie Schwetzingen“, hat Melanie Schittenhelm eine deutliche Warnung an ihre Spielerinnen.

Insgesamt steht aber trotzdem das klare Ziel Auswärtssieg auf der Agenda. Stefanie Schoeneberg wird ihren Teil dazu allerdings nicht beitragen können. Die Kreisläuferin ist privat verhindert und wird sicher schwer zu ersetzen sein. Vielleicht gelingt dies aber neben personellen Umstellungen auch mit der Hilfe der Fans, die zusammen mit der Mannschaft im Bus die Fahrt nach Schwetzingen antreten werden.

F2: Gegen die neue Tabellenspitze

Dieses Wochenende geht es zu den Frauen nach Rottenburg, der neuen Tabellenspitze in der Bezirksoberliga. Nach den letzten Spielen, die eher enttäuschend für die Kuties 2 ausgingen, gab es eine Mannschaftsbesprechung. Nach der haben die SG Frauen 2 neuen Kampfgeist entwickelt und wollen jetzt am Wochenende wieder ihre Leistung in der Halle zeigen. Ziel ist die Motivation nicht zu verlieren, Spaß am Spiel zu haben und den Frauen auf dem ersten Platz das Leben schwer zu machen. Die Kuties 2 freuen sich auf ihre Fans. Am morgigen Samstag um 18:00 Uhr in der Volksbank Arena in Rottenburg.

F2: Schwarzer Sonntag für die Kuties 2 – die Black Week wurde eingeleitet

Am vergangenen Wochenende waren die Kuties 2 in der Sporthalle Bühl in Rutesheim zu Besuch. In diesem Spiel setzten alle große Hoffnung auf zwei Punkte, doch die Motivation und den 100 prozentigen Willen spürte man nicht bei den Frauen 2 von Herrenberg. Die ersten Minuten waren dennoch auf Augenhöhe, die zwei Mannschaften wetteiferten um die Führung. Doch ab Minute 14 brach alles bei den Kuties ein und sie ließen die Rutesheimer Frauen einfach so davon ziehen.

Jeden Fehler bestraften die Gegner, die sich aktuell auf dem letzten Tablettenplatz befinden, sofort mit einem Tor und konnten sich innerhalb von 5 Minuten mit 6 Toren absetzen. So ging man mit 18:11 in die Halbzeit. Die ersten 4 Minuten der zweiten Hälfte waren auch in dieser Halbzeit die besten der Kuties 2. Sie konnten den Vorsprung der Rutesheimer Frauen auf 4 Tore verkürzen zu einem 18:14. Doch auch dieses mal ist der Knoten nicht geplatzt und die SG Frauen fielen wieder zurück in das Tief der ersten Halbzeit. Viele Fehler, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr.

Die SKV Rutesheim nutzten die gegebenen Chancen und holten sich die ersten 2 Punkte. So wurde die Partie nach 60 Minuten mit einem 31:21 abgepfiffen und wieder konnten die Kuties 2 keine Punkte mit nach Hause nehmen. Doch genau jetzt heißt es Mund abwischen, Kopf hoch und weiter machen! Nach einer zweistündigen Mannschaftssitzung am Montagabend gehen die Frauen 2 mit neuem Kampfgeist, einer gesunden Einstellung und erhobenen Hauptes in die letzten 3 Spiele der Hinrunde. Am kommenden Samstag, 18:00Uhr, treffen die Kuties 2 auswärts auf den Tabellenführer TV Rottenburg.

F1: Kuties verlieren nach der Pause ihre Linie

Mit dem festen Vorsatz, das negative Punktekonto wieder auf ausgeglichen zu stellen, gingen die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg in ihr Heimspiel gegen Frisch Auf Göppingen II. Am Ende mussten sie sich allerdings mit 28:34 (17:17) geschlagen geben. Die höhere Fehlerquote gegenüber den Gästen gab letztlich den Ausschlag für die zweite Niederlage hintereinander.

Mit 8:12 Punkten geht momentan der Blick der Kuties wieder nach unten. Bei den Göppingerinnen hingegen war der Jubel riesengroß, ist doch durch den Auswärtssieg die Abstiegszone erst einmal in weite Ferne gerückt.

Von Beginn an gingen die Gäste vom Hohenstaufen konzentriert zu Werke. Nach zwölf gespielten Minuten lagen die Gastgeberinnen mit 5:7 hinten und hatten mit zwei Dingen zu kämpfen. Zum einen kam im Vorwärtsgang nicht immer der Spielfluss zustande oder es wurden einige gute Chancen ungenutzt gelassen. Zum anderen bekam die Abwehr die neunfache Torschützin Johanna Biegert zu selten gestoppt. Die Initialzündung für eine Wende zum Besseren schien dann aber ausgerechnet eine eigene Zeitstrafe gegen Sina Venth zu sein. Während der Hinausstellung konnten die Kuties den knappen Rückstand halten und ihrerseits plötzlich dem eigenen Spiel weitaus mehr Schwung geben. Flüssige Ballpassagen und mehrere Paraden der ins Tor gekommenen Isabel Göhlich brachten die nötige Sicherheit, um die herausgespielten Chancen auch zu nutzen. Der Rückraum um die quirligen Sofia Brand und Sina Venth strahlte ebenso Torgefahr aus wie das Spiel über den Kreis. Gerade letzteres wurde gegen Ende der ersten Halbzeit immer öfters zum entscheidenden Faktor. Da Sandra Kußmaul diese Möglichkeiten auch eiskalt nutzte, ging es schließlich mit einem 17:17 in die Kabinen, wobei das Momentum eigentlich auf Seiten der Gastgeberinnen lag.

Foto: Sandra Kußmaul strahlte viel Torgefahr aus

Deren Optimismus sollte aber nicht mehr lange vorherrschen. Zuerst einmal zauberte die Offensive aber noch einmal. Nach einem überragenden Pass von Shana Stäudle konnte Stefanie Schoeneberg zum 19:18 verwandeln. Es sollte die letzte Führung der H2Ku-Frauen in dieser Partie gewesen sein. Bis zum 22:22 konnten die Herrenbergerinnen noch mithalten, dann schlichen sich immer mehr Fehler ins Spiel ein. Es war kein kompletter Bruch im Spiel, wohl aber ein langsames Anwachsen der Fehlerquote. Mit einer schnellen Auszeit beim 22:24 versuchte Melanie Schittenhelm noch gegenzusteuern, doch das war letztlich vergeblich. Als mit Katrin Schröder und Sandra Kußmaul zwei wichtige Abwehrsäulen binnen kürzester Zeit mit Zeitstrafen vom Parkett geschickt wurden, nutzte Frisch Auf dies zum vorentscheidenden 29:24 elf Minuten vor dem Ende. Mehr als Ergebniskosmetik gelang dann allerdings nicht mehr. Erstaunlich routiniert brachten die Gäste den Sieg nach Hause und konnten in den letzten Minuten das Ergebnis sogar noch auf 34:28 schrauben. „Wenn zwei ebenbürtige Mannschaften in der Liga aufeinandertreffen, entscheiden meist Kleinigkeiten“, brachte es Trainerin Schittenhelm auf den Punkt.

SG H2Ku: Harm, Göhlich; Schoeneberg (3), Kappus (2), Lide (1), Stäudle (2), Kußmaul (6), Schmidt (1), Link, Schweizer (3), Venth (3), Brand (3), Gramer (3/3), Schröder, Becirovic (1)

F1: Kehren die Kuties zurück in die Erfolgsspur?

Nach der knappen Niederlage aus der Vorwoche beim TV Nellingen stehen die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg am heutigen Samstag ab 20 Uhr in der Markweghalle erneut vor einer schweren Aufgabe. Gegen die Zweitvertretung von Frisch Auf Göppingen brennen die Kuties natürlich trotzdem auf Wiedergutmachung.

Irgendwie scheint es fast, als hätten sich beide Mannschaften ihren bisherigen Saisonverlauf im Vorfeld der Partie per Blaupause geteilt. Die Kuties begannen die Saison mit drei Niederlagen, um dann zwischenzeitlich mit vier Siegen aus fünf Partien durchzustarten. In der Vorwoche gab es dann einen Dämpfer mit der Niederlage in Nellingen. Erstaunliche Parallelen zeigen sich bei unserem heutigen Gegner aus Göppingen. Auch die Frisch Auf-Frauen starteten mit drei Niederlagen aus vier Partien in die Runde, um danach vier ungeschlagene Spiele nachzulegen. Aber auch für den Tabellensiebten gab es in der letzten Begegnung eine knappe Niederlage mit dem 23:24 im Heimspiel gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen. Eine der beiden Mannschaften wird also wieder in die Erfolgsspur zurückkehren können.

Die Pluspunkte der Gäste aus Göppingen liegen dabei in einer sehr ausgeglichenen Mannschaft mit mehreren Spielerinnen, die Torgefahr ausstrahlen können, allen voran Sina Ehmann und Johanna Biegert. Ein Wiedersehen wird es zudem mit Tim Güthoff und Celine Effinger geben. Während die Herrenberger Tim Güthoff als Co-Trainer der Bundesligafrauen kennen, verließ Celine Effinger als Linksaußen vor fünf Jahren den Zweitligakader und kam über die Stationen Bietigheim und Nellingen nach Göppingen, wo sie inzwischen als Spielmacherin agiert.

Mannschaft und Zuschauer hoffen natürlich, dass am Ende der Partie die Punkte auf der Habenseite der Kuties verbucht werden können. Dafür ist wieder einmal eine Top-Leistung notwendig. Und diese hat auch erneut einen Namen: 100 Prozent. In allen vorangegangenen Partien hat sich bestätigt, dass die Punkte nur über eben dieses volle Abrufen der eigenen Leistungsfähigkeit möglich sind. Die Vorzeichen für die Partie stehen dabei gar nicht schlecht. Neben der Heimniederlage gegen den inzwischen zum Topfavoriten der Liga aufgestiegenen HC Schmiden/Oeffingen erspielten sich die H2Ku-Frauen drei deutliche Heimsiege mit auch meist überzeugenden Leistungen. Zudem kann man auch davon ausgehen, dass der Kader der Gastgeberinnen wieder gut gefüllt sein wird.

Nimmt man alle Fakten zusammen, kann man sicher von einem Spiel auf Augenhöhe ausgehen, bei dem die Tagesform entscheiden wird. Für ein weiteres Plus sollen derweil die Zuschauer sorgen. Mit ihrer Hilfe wollen die Gastgeberinnen im Erfolgsfall an Frisch Auf in der Tabelle vorbeiziehen.