Organisatorischer Hinweis für das Heimspiel der Männer 1 am Samstag in der Sporthalle Haslach:
Die Adresse lautet: 71083 Herrenberg-Haslach, Im Häring
Wir weisen darauf hin, dass die Feuerwehrzufahrten und die Fluchtwege unbedingt freizuhalten sind. Einige Parkplätze sind direkt vor der Halle. Durch das zu erwartende Aufkommen darf auch der angrenzende Sportplatz als Parkfläche genutzt werden. Bitte nur gemäßigt im Schritttempo fahren.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/02/K1600_DSC_2662.jpg12001800petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-02-27 19:43:292026-02-27 19:44:59M1: Info zum Spiel SG H2Ku - SG Kenzingen/Herbolzheim
Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Da am Samstag die Markweghalle wegen einer Veranstaltung des dortigen Gymnasiums nicht zur Verfügung steht, weichen die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg für ihr Punktspiel gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim in die Sporthalle Haslach aus.
Ob dieser Umzug in die viel kleinere Halle, in der bisher noch nie ein Punktspiel der 1. Männermannschaft stattfand, am Ende ein Vorteil oder ein Nachteil ist, dürfte wohl erst nach dem Schlusspfiff feststehen. Herrenbergs Coach Tim Gauß hofft durch die aufgeheizte Atmosphäre durch die Enge der Halle auf jeden Fall auf einen Vorteil. In allererster Linie wird es, das weiß der Trainer natürlich am besten, auf die Leistung der Mannschaft und nicht auf die äußeren Umstände ankommen. Und natürlich auch auf die Stärke des Gegners.
Nach der ernüchternden Niederlage vor drei Wochen beim Tabellenschlusslicht in Altensteig zeigten die H2Ku-Männer in der Vorwoche mit dem deutlichen 35:29 gegen die HSG Ettlingen die erhoffte Antwort. Durch den Sieg kann sieht die Lage nun schon etwas besser aus. Der Blick ins untere Mittelfeld ist dadurch zumindest wieder möglich. Gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim will die Mannschaft jetzt aber auch unbedingt nachlegen. „Ganz klar, gegen Teams aus dem Mittelfeld der Liga kann unser Ziel nur Sieg lauten“, macht Tim Gauß unmissverständlich klar. Dabei weiß er, die Qualität des Gegners einzuordnen. „Dreh- und Angelpunkt ist natürlich Oliver Bührer“, so der Trainer weiter. In der Tat gibt es kaum eine Mannschaft in der Liga, die einen Akteur mit solch einer Torgefährlichkeit aufzubieten hat. Der Linkshänder führt die Torjägerliste dabei unangefochten mit einer Quote von mehr als elf Treffern pro Spiel an.
Hier gegenzuhalten, ist die große Aufgabe für den Samstag. Mithelfen kann dafür auf keinen Fall mit Kenneth Stiegen ein wichtiger Spieler. Der Pechvogel der Saison, der bereits im Herbst fast drei Monate verletzungsbedingt ausgefallen war, hat sich beim Sieg gegen Ettlingen die Schulter ausgekugelt und wird erneut einige Wochen pausieren müssen.
Verbandsligamänner am Sonntag gegen Mössingen gefordert
Die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg genießen am Sonntag ab 17 Uhr erneut Heimrecht. Gegen die Spvgg Mössingen geht es in der Markweghalle vor allem darum, sich für die derbe Schlappe eine Woche zuvor gegen die SF Schwaikheim zu rehabitieren.
Eigentlich sah man sich bei der Herrenberger „Zweiten“ schon ein wenig weiter. Auch wenn im neuen Jahr bisher keine Punkte eingefahren wurden, hatten zumindest die Leistungen Grund zum Optimismus gegeben. Die hohe Heimniederlage hat diesen guten Eindruck allerdings wieder etwas vermischt.
In der laufenden Trainingswoche wurde unterdiesem Aspekt auch vorrangig das Augenmerk auf die Abwehrarbeit gelegt. Wie sich das auszahlt, wird die Partie dann zeigen müssen. Zumindest personell hat sich das zuletzt gefüllte Lazarett deutlich geleert. Dennoch muss das Trainergespann Marcel Kohler / Maximilian Schöllkopf auf Luca Ehler und Oliver Kohler verzichten.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/02/1772215867356.jpg10801080petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-02-27 19:40:342026-02-27 19:40:37M1: Oberligamänner wollen in Haslacher Halle nachlegen / Männer 2 treten Sonntag in Markweghalle an
Endlich hat es mit dem ersten Sieg im Jahr 2026 geklappt. Und es waren am Ende gegen die HSG Ettlingen nicht nur zwei Punkte, sondern auch eine Leistung, die absolut überzeugte. Dabei stellte beim 35:29 (22:14) vor allem die erste Halbzeit den Gegner vor kaum lösbare Probleme.
Zunächst sah es aber alles andere nach einer Gala aus. Wieder einmal lag es vornehmlich an der schlechten Chancenverwertung, dass die Gäste aus dem Badischen nach sieben Minuten mit 5:2 in Front lagen. Doch dieser Rückstand wirkte eher wie ein Wecksignal für die H2Ku-Männer als für Sicherheit bei den Gästen. Innerhalb kürzester Zeit konnten drei Ballgewinne in der Abwehr mit Tempogegenstößen von Leon Fischer, der gleich doppelt traf, und Luca Kälbly zum 5:5 verwandelt werden. Kurze Zeit später führten die Herrenberger sogar mit 8:5. Dieser 6:0-Lauf sorgte für das Selbstvertrauen, dass es ermöglichte, nun ein Feuerwerk vom Feinsten abzubrennen. Dazu gesellte sich noch eine griffige Abwehr mit einem überzeugenden Torhüter Herz dahinter. Die HSG Ettlingen probierte in der Abwehr alles, helfen konnte den Gästen allerdings keine der versuchten Varianten. Das 22:14 zur Pause bedeutete die wohl beste Halbzeit der gesamten Saison.
Leon Fischer steuerte starke sechs Treffer zum Sieg bei
Die Hoffnung unter den 300 Zuschauern war natürlich groß, dass es auch im zweiten Abschnitt genauso weitergehen würde. Doch bereits nach sieben Minuten hatte der Gast beim 25:21 bereits die Hälfte des Rückstands aufgeholt. Doch wie schon in der ersten Halbzeit und auch später in der Schlussphase der Partie ließen sich die H2Ku-Männer nicht aus dem Konzept bringen. „Wir sind heute nicht eingeknickt und haben immer zur passenden Zeit die passende Antwort gegeben“, konnte sich Herrenbergs Coach Tim Gauß später freuen. Jedenfalls ging es bis zum 29:23 überzeugend weiter. Seinen wichtigen Teil dazu trug auch Nico Sauer bei, der nach einem Kopftreffer für David Herz zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Gehäuse beordert wurde und prompt zum großen Rückhalt wurde. Noch einmal mussten die Fans der SG allerdings zittern, als Ettlingen mit drei Treffern auf 29:26 verkürzen konnte. Doch genau jetzt bewiesen die Hausherren ihre Nervenstärke an diesem Abend. Das 31:26 durch Tim Frommer mit anschließender Zeitstrafe für seinen Gegenspieler bildete die Grundlage für das letztlich klare 35:29.
Trainer Gauß warnte trotz der Freude über den Sieg: „Wir haben noch nichts erreicht. Jetzt wollen wir auch unbedingt gleich nachlegen“. Zudem gab es noch einen dicken Wermutstropfen zu verkraften. Rückraumspieler Kenneth Stiegen zog sich nach etwa zwanzig Minuten im Zweikampf eine Schulterverletzung zu, die im Krankenhaus versorgt werden musste. Wie schwer die Verletzung ist, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen.
Am Samstag genießen die H2Ku-Männer erneut Heimrecht, wenn es gegen die SG Kenzingen-Herbolzheim geht.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/02/K1600_DSC_5393.jpg12001800petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-02-23 08:45:002026-02-23 19:14:16M1: Eine Halbzeit lang wie aus einem Guss
Wieder einmal stehen die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg vor einem richtungsweisenden Spiel. Wenn es am Samstag ab 17:45 Uhr in der Markweghalle gegen die HSG Ettlingen geht, sind die Spieler von Trainer Tim Gauß allerdings erneut in der Rolle des Außenseiters.
Wenn man am Ende der Tabelle steht, ist die Rollenverteilung eigentlich bei jedem Spiel schon im Vorfeld klar. So ist es auch für die Herrenberger vor der Heimaufgabe gegen die HSG Ettlingen. Momentan trennt sie nur eine Niederlage weniger für den nach Pluspunkten gleichgestellten TSV Altensteig von der roten Laterne. Zudem haben die Gastgeber auch noch das direkte Duell gegen Altensteig verloren. In dieser bedrohlichen Tabellensituation gibt nun mit der HSG Ettlingen eine Mannschaft in der Markweghalle ihre Visitenkarte ab, die ebenfalls bisher wohl hinter den gesteckten Erwartungen geblieben ist. Von vielen Experten wurde das Team aus dem Karlsruher Raum im Vorfeld der Runde als einer der Favoriten genannt. Vor allem einigen Spielern mit Pforzheimer Drittligavergangenheit haben den Ettlingern diese positive Prognose zu verdanken. Momentan ist die HSG allerdings ins graue Mittelfeld der Tabelle abgetaucht. Mehr noch, eine Niederlage am Samstag würde den Gästen wohl den Blick nach unten nicht ersparen.
Bei den Herrenbergern hingegen ist die Lage hingegen eindeutig. Im Kampf um den Ligaverbleib ist jeder nur mögliche Punkt überlebenswichtig. Demnach heißt es am Abend eigentlich fast schon: Verlieren verboten. Dann ist die Spielstärke des Gegners, zumindest in den Heimpartien, fast schon egal. „Der Druck ist ohnehin in jeder Partie inzwischen enorm groß“, weiß Tim Gauß. Der Trainer weiß natürlich, dass es in den letzten zehn Spielen darauf ankommen wird, sowohl die Physis als die Psyche auf die Platte zu bringen. Immerhin hat der Herrenberger Coach vor der wichtigen Partie zwei Wochen Zeit gehabt, sich auf das wichtige Spiel vorzubereiten. Er selbst sprach von zwei guten Wochen, dabei musste Gauß aber auch immer mal wieder auf erkrankte Spieler verzichten. „Dieses Problem haben andere Mannschaften auch“, wiegelt er allerdings gleich ab. Nach Lage der Dinge wird der Trainer aber am Samstag bis auf den mit einer Kapselverletzung ausfallenden Lukas Bechinka auf seinen gesamten Kader zurückgreifen können.
Verbandsligateam hofft auf zweiten Saisonsieg
Unmittelbar im Vorfeld der Oberligapartie treffen die Verbandsligamänner der SG H2ku Herrenberg um 15.30 Uhr, ebenfalls in der Markweghalle, auf die Sportfreunde Schwaikheim. Trotz der bisher bescheidenen Ausbeute von nur zwei Pluspunkten hofft das Team vom Trainergespann Marcel Kohler / Maxi Schöllkopf auf ein zweites Erfolgserlebnis. Die Hoffnung daraus schöpfen Trainer und Mannschaft vor allem aus der Entwicklung in der bisherigen Rückrunde.
Zudem sind die SF Schwaikheim mit neun Pluspunkten und dem drittletzten Tabellenplatz auch nichts aussichtslos enteilt. Der Optimismus wird auch dadurch genährt, dass mit den in den Oberligakader aufgerückten Lennart Lohrer und Yanick Broß zwei Leistungsträger im Kader der Herrenberger Verbandsligamannschaft stehen werden.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/02/Supersamstag_erinnerung_21-02_maenner.jpg10801080petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-02-21 07:11:532026-02-21 07:11:56M1 / M2: Verlieren für Oberligamänner eigentlich verboten / Verbandsligateam hofft auf zweiten Saisonsieg
Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg wird die Luft im Kampf um den Klassenerhalt langsam dünn. Nach dem 28:32 (14:13) im Derby beim TSV Altensteig steht der Gäu-Club nun punktgleich mit den Altensteigern am Tabellenende. Da mit dieser Niederlage auch der direkte Vergleich aus beiden Spielen mit den Gastgebern verloren wurde, trennt die Herrenberger nur noch die Tatsache, dass der TSV ein Spiel mehr bestritten hat, von der roten Laterne.
Es war wie immer ein stimmungsvolles Derby. 500 Zuschauer, darunter viele Herrenberger Fans, die nach dem Remis gegen den TV Weilstetten in der Vorwoche voller Optimismus die kurze Reise in die Eichwaldhalle auf sich genommen hatten, gaben dem so wichtigen Duell um den Klassenerhalt einen tollen Rahmen. Und zunächst schien es auch so, als ob die Gäste den richtigen Schlüssel für den Zugang zum Spiel gefunden hatten. Zwar wurde das schnelle 2:0 der SG H2Ku wieder egalisiert, dennoch war früh erkennbar, dass vor allem die Abwehr die Lage stets im Griff hatte. Die meiste Torgefahr ging auf Seiten der Gastgeber dabei von Tim Schweizer aus, dahinter klaffte aber eine große Lücke.
Foto: Paul Lewe traf fünf Mal für die SG
Aber auch im Herrenberger Angriff lief nicht alles nach Wunsch. Aufgrund des starken Altensteiger Innenblocks entschied sich Tim Gauß für die eher flinken und wendigen Rückraumspieler Tim Frommer und Oliver Sudar und beließ Moritz Werner auf der einen und Kenneth Stiegen beziehungsweise Lennart Lohrer auf der anderen Angriffsseite zunächst außen vor. Insgesamt ging dieser Plan auch eine Viertelstunde lang auf, zumal Oliver Sudar noch eine glatt rote Karte gegen Tomislav Sudaric ziehen konnte. Dennoch, trotz des starken 9:5 nach der Startviertelstunde, gelang es nicht, diesen Vorsprung weiter auszubauen. Ein erster Kulminationspunkt war sicher die letzte halbe Minute vor der Halbzeit, in der die Führung mit zwei Gegentreffern auf 14:13 zusammenschmolz. „Hier hätten wir viel deutlicher führen müssen“, wusste auch Trainer Tim Gauß.
Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Bild dann allerdings deutlich ändern. Die Gastgeber kehrten nun mit einem permanenten 7 gegen 6 im Angriff aus der Kabine zurück. Zu Beginn konnten sich die H2Ku-Männer diesem Schachzug noch bis zum 19:16 entgegen stellen, danach hatte der TSV Altensteig die Feinjustierung gefunden. Immer wieder war es der frühere Herrenberger Paul Wagner, der die Fäden des Spiels in der Hand hielt. Entweder fand er selbst die Lücke in der H2Ku-Defensive oder der Ball gelangte mustergültig zum Rechtsaußen Andreas Dannenberg, der das Brüderduell gegen Florian auf Herrenberger Seite an diesem Abend klar für sich entscheiden konnte.
So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Altensteiger Oberwasser bekommen sollten. Erschwerend kam hinzu, dass der überzeugende Torhüter David Herz mit muskulären Problemen im zweiten Abschnitt für zwanzig Minuten vom Parkett musste. Sein Vertreter Nico Sauer enttäuschte zwar keineswegs, dennoch nutzten die Hausherren diese Phase zur ersten Führung zum 22:21. Noch einmal konnte der 13-fache Torschütze Nik Wittke ausgleichen, dann zog der TSV mit vier Treffern in Folge vorentscheidend auf 26:22 davon. Geschlagen gaben sich die H2Ku-Männer noch nicht, zweimal noch gelang der Anschluss auf nur zwei Treffer Rückstand. Doch beide Male konnte das Momentum nicht genutzt werden. Insgesamt fanden gleich drei Mal Würfe auf das durch die Altensteiger Überzahl verwaiste Gehäuse den Weg nicht ins Tor. „Wir haben uns im Angriff in der zweiten Halbzeit völlig verunsichern lassen“, analysierte Trainer Tim Gauß enttäuscht nach dem Spiel. Das 30:27 durch Paul Wagner war dann zwei Minuten vor dem Ende die endgültige Entscheidung.
Am kommenden Wochenende hat die SG H2Ku spielfrei, bevor es dann am Samstag, dem 14. Februar mit dem Heimspiel gegen die HSG Ettlingen weitergeht.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/02/K1600_Paul-Lewe-fuenf-Treffer.jpg12001800petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-02-09 19:01:062026-02-09 19:01:09M1: Nach guter erster Halbzeit den Faden verloren
Wenn am Samstag um 19:30 Uhr in der Altensteiger Eichwaldhalle das ewig junge Derby zwischen dem TSV Altensteig und der SG H2Ku Herrenberg steigt, dürfte diesmal fast sogar noch ein wenig Brisanz mehr vorhanden sein als ohnehin schon, wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen.
Eine volle Halle dürfte am Samstag garantiert sein. Wie schon im Hinspiel in Herrenberg, als über 500 Zuschauer in die Markweghalle pilgerten und ein hochdramatische und ebenso knappes 25:24 für die Gastgeber sahen, wird auch in der Eichwaldhalle eine sicher emotional aufgeladene Atmosphäre zu erwarten sein. Neben der traditionellen Rivalität hat dies auch viel mit der sportlichen Lage beider Teams zu tun.
Die Gastgeber zieren derzeit mit acht Pluspunkten das Tabellenende der Oberliga Baden-Württemberg. Darüber tummeln sich mit dem TuS Altenheim, dem TuS Schutterwald und eben der SG H2Ku gleich drei Teams, die sich mit zwei Zählern mehr um die beiden Nichtabstiegsplätze streiten. Mit einem Heimsieg in der Vorwoche gegen die HSG Ettlingen hätten sich die Gastgeber in diesen Kreis einreihen können. Trotz Gleichwertigkeit über eine lange Spielzeit unterlag der TSV jedoch und steht am Samstag gehörig unter Zugzwang. Natürlich trifft dies auch auf die Herrenberger zu. Dadurch allein dürfte es ein heißer Fight werden. Dazu trägt auch bei, dass viele Spieler beider Teams eine sportliche Vergangenheit im jeweiligen anderen Team haben.
Das Selbstvertrauen für das Derby haben sich die H2Ku-Männer indes schon einmal in der Vorwoche geholt. Das hochdramatische Unentschieden in letzter Minute gegen den TV Weilstetten war dabei Ausdruck eines unermüdlichen Kampfes über sechzig Minuten. Genau diese Einstellung wird auch am heutigen Spieltag Grundvoraussetzung sein, um im Kampf um die begehrten zwei Punkte ein gewichtiges Wort mitreden zu können.
Personell gab es unter der Woche noch einige krankheitsbedingte Ausfälle im Training. Dennoch hofft Tim Gauß, am Samstag auf seinen gesamten Kader zugreifen zu können. Daneben schwingt beim Coach und der gesamten Mannschaft zudem die Hoffnung mit, dass möglichst viele Herrenberger Fans den Weg nach Altensteig antreten.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/02/Auswaerts-Maenner-07-02_Erinnerung1.jpg10801080petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-02-06 19:37:372026-02-06 19:37:38M1: Das Derby verspricht wieder einmal viel Spannung
Mit einem Punktgewinn endete für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg das erste Heimspiel des Jahres 2026. Zugleich war das 33:33 (13:12) gegen den TV Weilstetten das Debüt für Herrenbergs neuen Coach Tim Gauß.
Der Druck auf das Team war schon enorm. Nach der Niederlage in Schutterwald war die Mannschaft auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht, der Tabellendritte von der schwäbischen Alb war sicher nicht der dankbarste Auftaktgegner für Coach Gauß. Dennoch war von Beginn an für das Team klar, dass es auch gegen die favorisierten „Lochenfüchse“ ein Wörtchen in der Punktevergabe mitreden wollte. Und so packte die Mannschaft vom Anpfiff weg den Kampfgeist aus, den es für den Erfolg braucht. Dazu sollte das von Tim Gauß geforderte Tempospiel mit eingebunden werden. Gelingen sollte das im ersten Durchgang zwar nicht immer, allerdings schafften es die Hausherren unter der Regie von Paul Lewe oder auch Lukas Krebs, ein ausgeglichenes Spiel zu erreichen. Zur Pause lagen die H2Ku-Männer dann auch knapp mit 13:12 in Front.
Foto: Nico Sauer bot eine starke Leistung
Die zweite Halbzeit sollte dann aber für eine lange Zeit ganz im Zeichen der Gäste stehen. Bereits in der 40. Minute sah sich Tim Gauß zu einer Auszeit gezwungen. Die Gäste führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit 22:18. Grund dafür waren einerseits vergebene Tormöglichkeiten, aber mehr noch verlorene Zweikämpfe in der Abwehr, die es dem TV Weilstetten ermöglichte, im eins gegen eins immer wieder zum Erfolg zu kommen. Vor allem Moritz Werner und Oliver Sudar sorgten mit ihren Aktionen aus dem Rückraum dafür, dass der Rückstand zumindest nicht vorentscheiden anwuchs. Eine Viertelstunde vor dem Ende keimte dann kurz Hoffnung unter den etwa 150 Zuschauern auf. Oliver Sudar hatte mit einem Doppelschlag auf 25:27 verkürzt, doch postwendend konnte Weilstetten wieder auf 25:29 vorlegen. Trainer Gauß reagierte umgehend mit einer Auszeit und beorderte Lukas Bechinka auf die Spitze einer 5:1- Abwehr. Riskant war das gegen das 7 gegen 6- Angriffsspiel des TV Weilstetten allemal, aber: „Wir mussten etwas probieren und einen Impuls setzen“. Spätestens in den letzten Minuten sollte sich dieser Schachzug dann auch bezahlt machen.
So ging es aber zunächst fast im Gleichschritt bis drei Minuten vor dem Abpfiff weiter. Noch immer lagen die „Lochenfüchse“ beim 32:29 mit drei Toren in Führung, ehe sich die Hausherren zu ihrem ultimativen Endspurt aufrafften. Innerhalb von zwei Minuten sorgten Lennart Lohrer, Nik Wittke und schließlich Luca Kälbly für das umjubelte 32:32. Zwar konnten die Gäste noch einmal vorlegen, doch der starke Moritz Werner sorgte schließlich zehn Sekunden vor dem Ende für das Endresultat von 33:33.
„Das war heute eindeutig ein gewonnener Punkt“, freute sich Tim Gauß über sein Debüt. Dann ging sein Blick aber schon eine Woche voraus: „Mit der Leistung haben wir uns für das Derby gegen Altensteig rechtzeitig Selbstvertrauen aufgebaut“.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/02/K1600_DSC_3944.jpg12001803petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-02-02 20:00:072026-02-02 20:00:10M1: Ein Punkt als Hoffnungsträger
Für die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg beginnt die Saison mit dem Heimspiel am Sonntag um 17:30 Uhr gegen den TV Weilstetten auf eine gewisse Art und Weise von neuem. Denn die Partie gegen den Tabellendritten der Oberliga ist nicht nur das erste Heimspiel des Jahres 2026, sondern auch gleichzeitig das Debüt unseres Interimstrainers Tim Gauß. Dabei steht der bisherige SG-Nachwuchstrainer vor der heiklen Aufgabe, der Mannschaft neues Selbstvertrauen einzuimpfen.
Eine Woche Zeit konnte Tim Gauß inzwischen mit seiner neuen Mannschaft trainieren. Wobei neu eigentlich auch nur relativ zu sehen ist. Denn quasi die halbe Mannschaft hatte Gauß schon in der Jugendzeit unter den Fittichen. Als Mitglied des siebenköpfigen Kompetenz-Teams hatte er zumindest mit allen anderen Akteuren schon auf die eine oder andere Art und Weise Kontakt. Natürlich ersetzt dies nicht die tägliche Trainingsarbeit. Und da gibt sich der neue Coach durchaus optimistisch. Allerdings war auch eine Woche zuvor der Eindruck im Vorfeld des Spiels in Schutterwald sehr gut. Für Tim Gauß steht daher fest, dass er eher in die Köpfe als in die Körper seiner Spieler vordringen muss. „Grundsätzlich kann ich in einer Woche sportlich ohnehin nichts Grundlegendes ändern“, weiß auch Tim Gauß. Eines hat er sich allerdings für sein Debüt schon auf die Fahnen geschrieben: „Ich will mehr Tempo spielen lassen, wir brauchen mehr einfache Tore“.
Ob das gleich gegen den TV Weilstetten gelingt, dürfte die spannende Frage für den Sonntag sein. Die Mannschaft von Trainer Felix Euchner hat ihre derzeit gute Platzierung vor allem den letzten Partien mit vier Siegen aus fünf Spielen zu verdanken. Mit Jan Bitzer verfügt das Team über einen spielstarken und torgefährlichen Spielmacher. Insgesamt ist das Team aber sehr ausgeglichen besetzt. Wie stark die Mannschaft einzuschätzen ist, bewies allein das Hinspiel, als Weilstetten auch ohne Bitzer die SG H2Ku mit 33:31 besiegen konnte.
Dennoch zeigt die Vergangenheit, dass die Spiele zwischen beiden Mannschaften immer wieder auch überraschende Ergebnisse brachten. Bei den Verantwortlichen hofft man natürlich auch darauf, dass sich der Heimvorteil auch trotz des fast zeitgleich stattfindenden Finals der Europameisterschaft zugunsten der Herrenberger auch als echter Vorteil erweist. Gerade jetzt braucht die Mannschaft jede nur mögliche Unterstützung!
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/01/Heimspiel-Maenner-01-02_Erinnerung-1.jpg10801080petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-01-31 14:29:062026-01-31 14:29:09M1: Gelingt gegen den Tabellendritten ein Befreiungsschlag?
Die Zusammenarbeit zwischen der Männer-Oberligamannschaft der SG H2Ku Herrenberg und ihrem Trainer Jörg Ebermann ist mit sofortiger Wirkung beendet. Am Sonntag nach der Niederlage beim TuS Schutterwald suchte Trainer Ebermann den Kontakt zur sportlichen Leitung bot eine sofortige Vertragsauflösung an.
In einer gemeinsamen Aussprache aller Mitglieder des Kompetenz-Teams wurde der einstimmige Entschluss gefasst, dem zuzustimmen und sich einvernehmlich zu trennen. „Einerseits war es ein schwerer Entschluss, weil wir Jörg und seine Arbeit sehr geschätzt haben“, erläutert Marcel Kohler. „Auf der anderen Seite gab es natürlich keine Alternative. Die Mannschaft muss gerade in den kommenden Spielen gegen Weilstetten und in Altensteig im Kopf frei sein“, umschreibt es der Sprecher des Kompetenz-Teams, Marcel Kohler. Jörg Ebermann hatte die Mannschaft in der vorigen Saison übernommen und hatte die schwere Aufgabe, zehn neue Spieler zu integrieren. Durch den überraschen Abgang nach der letzten Saison von Spielmacher Luk Bartsch und die Pause von Philipp Wanner, sowie den längerfristigen Verletzungen der Leistungsträger Florian Dannenberg und Kenneth Stiegen zur jetzigen Saison zeigte sich schon in der Vorrunde eine Abwärtstendenz.
Als Interimstrainer wurde inzwischen Tim Gauß mit der Aufgabe betraut, die Mannschaft wieder in höhere Gefilde, sprich weg von den Abstiegsrängen, zu führen. „Wir alle kennen Tim und wissen um seine Qualitäten“, gibt Kohler seinem neuen Trainer viel Vertrauen mit auf den Weg. Tim Gauß besitzt die B-Lizenz und war bisher erfolgreich als Nachwuchstrainer bei der SG H2Ku unterwegs. Zur Seite wird ihm weiterhin Christian Dürner als Co-Trainer stehen. Ungeachtet der momentanen Situation gehen im Verein die Gespräche über einen Trainer zur neuen Saison weiter.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/01/K1600_Joerg-Ebermann-1.jpg12001803petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-01-27 19:05:272026-01-27 19:05:30M1: Vielen Dank an Jörg Ebermann
Nach dreiwöchiger Vorbereitungszeit waren die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg mit viel Optimismus zum Tabellennachbarn TuS Schutterwald gereist. Nach dem 26:29 (11:14) in der Schutterwalder Mörburghalle gab es allerdings auf Herrenberger Seite nur konsternierte Gesichter.
Allen Beteilgten, auch auf Seiten der Gastgeber, war im Vorfeld die Brisanz der Partie bewusst. Mit einem Sieg hätte sich der Drittletzte Herrenberg etwas von den Abstiegsrängen lösen können, bei einer Niederlage hingegen würde die SG H2Ku auf den vorletzten Rang abrutschen. Schon die Anfangsphase ließ erahnen, dass die Gastgeber gewillt waren, ihren Heimvorteil unbedingt zu nutzen. Allerdings hätte sich angesichts der nur etwa 130 Zuschauer kaum die Atmosphäre eines Hexenkessels entwickeln können. Nötig war dies aber ohnehin nicht, denn die H2Ku-Männer taten schon in der Startphase so einiges, um den TuS Schutterwald ins Spiel zu bringen. Vor allem im Angriff lief nicht viel zusammen, das 8:2 für den TuS nach einer Viertelstunde war eine deftige Aussage.
Zumindest danach kamen auch die Herrenberger besser in die Partie. Zehn Minuten später hatten sich die Gäste wieder auf 8:11 herangekämpft. Zu diesem Zeitpunkt wurde allerdings auch fast schon der komplette Kader durchgewechselt. Zu weniger als drei Toren Rückstand reichte es bis zum Pausenpfiff beim 11:14 allerdings nicht.
Verloren war zum Seitenwechsel natürlich noch nichts, so dass sich auch die H2Ku-Männer noch berechtigte Hoffnungen auf eine Doppelpunktgewinn machen konnten. Diese Hoffnungen wurden nach Wiederbeginn allerdings schnell enttäuscht. Es dauerte gerade einmal fünf Minuten, bis Jörg Ebermann seine Mannschaft zu einer Auszeit bitten musste. Der Grund lag mit einem kurzen Blick auf die Anzeigetafel auf der Hand: Mit 1:4 hatten die Spieler den Start erneut verschlafen, das 18:12 für Schutterwald zeigte den Gästen schnell ihre Grenzen auf. Hoffnung keimte dann vor allem durch ein erfreuliches Comeback wieder auf. Mit Florian Dannenberg konnte sich der Herrenberger Rechtsaußen nach seiner langen Verletzungspause nicht nur sportlich wieder zurückmelden, sondern auch gleichzeitig mit zwei Treffern in Folge zum Anschluss von 21:17 etwas Spannung in die Partie bringen.
Da aber in der Folgezeit gegen keineswegs überzeugende Gastgeber trotz mehrfacher Gelegenheiten keine entscheidende Resultatsverkürzung gelang, konnte der TuS Schutterwald den wichtigen Heimsieg ohne größere Probleme nach Hause bringen. Eine wichtige Parade konnte Torhüter Nico Sauer dennoch für seine Mannschaft verbuchen. Der letzte gehaltene Ball wenige Sekunden vor dem Ende brachte zumindest im direkten Duell noch keinen Nachteil, da beide Partien für den jeweiligen Gastgeber mit diesem Resultat in der Statistik stehen.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/01/FB_IMG_1769429810746.jpg13632048petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-01-26 19:10:502026-01-26 19:10:53M1: Im ersten Spiel gleich ein erster Dämpfer
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Um die neuen Datenschutzrichtlinien zu erfüllen, müssen wir Sie um Ihre Zustimmung für Cookies fragen.
Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.
Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.
Wichtige Website Cookies
Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Website verfügbaren Dienste zur Verfügung zu stellen und einige ihrer Funktionen zu nutzen.
Da diese Cookies zur Bereitstellung der Website unbedingt erforderlich sind, können Sie sie nicht ablehnen, ohne die Funktionsweise unserer Website zu beeinträchtigen. Sie können sie blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Website erzwingen.
Andere externe Dienste
Wir verwenden auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten wie Ihre IP-Adresse sammeln, können Sie diese hier blockieren. Bitte beachten Sie, dass dies die Funktionalität und das Erscheinungsbild unserer Website stark beeinträchtigen kann. Änderungen werden wirksam, sobald Sie die Seite neu laden.
Google Webfont-Einstellungen:
Google Karteneinstellungen:
Vimeo und Youtube Video bettet ein:
Datenschutz-Bestimmungen
Sie können unsere Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail auf unserer Datenschutzrichtlinie nachlesen.