Die Zusammenarbeit zwischen der Männer-Oberligamannschaft der SG H2Ku Herrenberg und ihrem Trainer Jörg Ebermann ist mit sofortiger Wirkung beendet. Am Sonntag nach der Niederlage beim TuS Schutterwald suchte Trainer Ebermann den Kontakt zur sportlichen Leitung bot eine sofortige Vertragsauflösung an.
In einer gemeinsamen Aussprache aller Mitglieder des Kompetenz-Teams wurde der einstimmige Entschluss gefasst, dem zuzustimmen und sich einvernehmlich zu trennen. „Einerseits war es ein schwerer Entschluss, weil wir Jörg und seine Arbeit sehr geschätzt haben“, erläutert Marcel Kohler. „Auf der anderen Seite gab es natürlich keine Alternative. Die Mannschaft muss gerade in den kommenden Spielen gegen Weilstetten und in Altensteig im Kopf frei sein“, umschreibt es der Sprecher des Kompetenz-Teams, Marcel Kohler. Jörg Ebermann hatte die Mannschaft in der vorigen Saison übernommen und hatte die schwere Aufgabe, zehn neue Spieler zu integrieren. Durch den überraschen Abgang nach der letzten Saison von Spielmacher Luk Bartsch und die Pause von Philipp Wanner, sowie den längerfristigen Verletzungen der Leistungsträger Florian Dannenberg und Kenneth Stiegen zur jetzigen Saison zeigte sich schon in der Vorrunde eine Abwärtstendenz.
Als Interimstrainer wurde inzwischen Tim Gauß mit der Aufgabe betraut, die Mannschaft wieder in höhere Gefilde, sprich weg von den Abstiegsrängen, zu führen. „Wir alle kennen Tim und wissen um seine Qualitäten“, gibt Kohler seinem neuen Trainer viel Vertrauen mit auf den Weg. Tim Gauß besitzt die B-Lizenz und war bisher erfolgreich als Nachwuchstrainer bei der SG H2Ku unterwegs. Zur Seite wird ihm weiterhin Christian Dürner als Co-Trainer stehen. Ungeachtet der momentanen Situation gehen im Verein die Gespräche über einen Trainer zur neuen Saison weiter.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/01/K1600_Joerg-Ebermann-1.jpg12001803petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-01-27 19:05:272026-01-27 19:05:30M1: Vielen Dank an Jörg Ebermann
Nach dreiwöchiger Vorbereitungszeit waren die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg mit viel Optimismus zum Tabellennachbarn TuS Schutterwald gereist. Nach dem 26:29 (11:14) in der Schutterwalder Mörburghalle gab es allerdings auf Herrenberger Seite nur konsternierte Gesichter.
Allen Beteilgten, auch auf Seiten der Gastgeber, war im Vorfeld die Brisanz der Partie bewusst. Mit einem Sieg hätte sich der Drittletzte Herrenberg etwas von den Abstiegsrängen lösen können, bei einer Niederlage hingegen würde die SG H2Ku auf den vorletzten Rang abrutschen. Schon die Anfangsphase ließ erahnen, dass die Gastgeber gewillt waren, ihren Heimvorteil unbedingt zu nutzen. Allerdings hätte sich angesichts der nur etwa 130 Zuschauer kaum die Atmosphäre eines Hexenkessels entwickeln können. Nötig war dies aber ohnehin nicht, denn die H2Ku-Männer taten schon in der Startphase so einiges, um den TuS Schutterwald ins Spiel zu bringen. Vor allem im Angriff lief nicht viel zusammen, das 8:2 für den TuS nach einer Viertelstunde war eine deftige Aussage.
Zumindest danach kamen auch die Herrenberger besser in die Partie. Zehn Minuten später hatten sich die Gäste wieder auf 8:11 herangekämpft. Zu diesem Zeitpunkt wurde allerdings auch fast schon der komplette Kader durchgewechselt. Zu weniger als drei Toren Rückstand reichte es bis zum Pausenpfiff beim 11:14 allerdings nicht.
Verloren war zum Seitenwechsel natürlich noch nichts, so dass sich auch die H2Ku-Männer noch berechtigte Hoffnungen auf eine Doppelpunktgewinn machen konnten. Diese Hoffnungen wurden nach Wiederbeginn allerdings schnell enttäuscht. Es dauerte gerade einmal fünf Minuten, bis Jörg Ebermann seine Mannschaft zu einer Auszeit bitten musste. Der Grund lag mit einem kurzen Blick auf die Anzeigetafel auf der Hand: Mit 1:4 hatten die Spieler den Start erneut verschlafen, das 18:12 für Schutterwald zeigte den Gästen schnell ihre Grenzen auf. Hoffnung keimte dann vor allem durch ein erfreuliches Comeback wieder auf. Mit Florian Dannenberg konnte sich der Herrenberger Rechtsaußen nach seiner langen Verletzungspause nicht nur sportlich wieder zurückmelden, sondern auch gleichzeitig mit zwei Treffern in Folge zum Anschluss von 21:17 etwas Spannung in die Partie bringen.
Da aber in der Folgezeit gegen keineswegs überzeugende Gastgeber trotz mehrfacher Gelegenheiten keine entscheidende Resultatsverkürzung gelang, konnte der TuS Schutterwald den wichtigen Heimsieg ohne größere Probleme nach Hause bringen. Eine wichtige Parade konnte Torhüter Nico Sauer dennoch für seine Mannschaft verbuchen. Der letzte gehaltene Ball wenige Sekunden vor dem Ende brachte zumindest im direkten Duell noch keinen Nachteil, da beide Partien für den jeweiligen Gastgeber mit diesem Resultat in der Statistik stehen.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/01/FB_IMG_1769429810746.jpg13632048petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-01-26 19:10:502026-01-26 19:10:53M1: Im ersten Spiel gleich ein erster Dämpfer
Die Männer 1 reisen am Samstag nach Schutterwald / Männer 2 wollen in Schömberg bestehen
Gleich zum Start ins neue Jahr müssen die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg Farbe bekennen. Beim TuS Schutterwald geht es am Samstag ab 19:30 Uhr in der Mörburghalle darum, den Abstand zum ersten Abstiegsplatz zu vergrößern. Diesen haben derzeit die Gastgeber vor der Partie mit einem einzigen Punkt Rückstand zur SG H2Ku inne. Mit einem Heimsieg könnte Schutterwald demnach am Gäu-Club vorbeiziehen.
Dieses Szenario wollen die Herrenberger natürlich unbedingt vermeiden. Jörg Ebermann redet deshalb auch gar nicht lange um den heißen Brei herum: „Wir müssen dieses Spiel gewinnen“. Alles andere wäre ohnehin kaum glaubwürdig zu vermitteln. Klar ist natürlich aber auch, dass der Ausgang dieser Partie keine Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt darstellt. Auch eine Vorentscheidung wird am Samstag nicht fallen. Gleichwohl wird dieses Spiel wohl einen Trend für die kommenden Spiele aufzeigen. Ein Sieg in der Ortenau könnte weitere Kräfte für die folgenden drei Partien gegen die HSG Ettlingen, den TV Weilstetten und den TSV Altensteig freisetzen. So zumindest gestaltet sich die Hoffnung der SG-Verantwortlichen.
Im Vorfeld gab es dabei einen nicht unerheblichen Vorteil für den TuS Schutterwald. Zum einen natürlich durch den Heimvorteil, zum anderen hat der Tabellenvorletzte bereits das erste Punktspiel im Jahr 2026 bestreiten können. Dieser Vorteil der Wettkampfpraxis könnte sich allerdings durch das deutliche 29:39 gegen den HTV Meißenheim nun in einen psychologischen Nachteil verwandelt haben. Für die Herrenberger Spieler hat dies aber weniger Relevanz als für die Gastgeber. „Die Jungs sind heiß und wissen natürlich um die Bedeutung des Spiels“, hat Trainer Ebermann eine gute und vor allem kämpferische Stimmung im Team ausgemacht.
Im Aufgebot der SG H2Ku dürfte es indes ein wenig Bewegung geben. So fällt Spielmacher Janek Förch mit einem Leistenbruch zunächst auf unbestimmte Zeit aus. Seit der Rückrunde gibt es nun auch zwei interne Neuzugänge. Die beiden hochtalentierten Lennart Lohrer und Yannick Bross aus dem Verbandsligakader, die auch beide noch in der A-Jugend spielberechtigt sind, gehören nun fest zum Kader des Oberligateams. Eine weitere gute Nachricht gibt es zudem auf der Rechtsaußenposition. Nach über einem Jahr Pause hat Florian Dannenberg seine schwere Verletzung überwunden und steht damit vor seinem Comeback. „Wir dürfen von Flo natürlich keine Wunderdinge erwarten“, nimmt Coach Ebermann aber schon im Vorfeld jeglichen Druck von seinem Spieler.
SG H2Ku II tritt in Schömberg an
Ebenfalls das erste Punktspiel im neuen Jahr steht für die Verbandsligamannschaft der SG H2Ku auf dem Spielplan. Für die Sieben der Trainer Marcel Kohler und Maxi Schöllkopf geht es dabei zur TG Schömberg. Ab 20:30 Uhr will das Tabellenschlusslicht aus dem Gäu versuchen, die Bilanz der Vorrunde mit nur einem Sieg entscheidend aufzubessern. Im Hinspiel siegten die Schömberger allerdings seinerzeit in Haslach mit ihrem stimmgewaltigen Anhang deutlich. Die Rollen sind im Vorfeld also schon klar verteilt. Um im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal angreifen zu können, wäre eine Überraschung in Schömberg Gold wert. Verzichten muss das Trainergespann allerdings auf Lennart Lohrer und Yannik Bross, die bekanntlich nun zum Oberligakader von Jörg Ebermann und Christian Dürner gehören.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/01/Auswaerts-Maenner-24-01_Erinnerung.jpg10801080petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-01-23 19:03:362026-01-23 19:03:39Die Männer 1 reisen am Samstag nach Schutterwald / Männer 2 wollen in Schömberg bestehen
Vor dem Beginn der Rückrunde in zehn Tagen gibt es einige Personalentscheidungen zu vermelden. So haben Lukas Krebs, Kenneth Stiegen und Kapitän Finn Böhm fest für die kommende Runde erfreulicherweise zugesagt.
Dagegen zieht es Oliver Sudar in der kommenden Saison zur HSG Ostfildern in die Regionalliga.
Sehr überraschend gestaltete sich derweil die Personalie Jörg Ebermann. Unser Trainer wird seinen Vertrag in Herrenberg nicht bis zum eigentlichen Ende der Laufzeit erfüllen und uns am Saisonende verlassen. Jörg Ebermann wird ab der kommenden Saison die HSG Ostfildern trainieren und dort wieder auf Oli Sudar treffen.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2026/01/H2Ku_Logo.png8701165petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2026-01-14 19:00:132026-01-14 19:00:15M1: Personalentscheidungen bei der SG H2Ku Herrenberg
Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg gab es am späten Samstagabend nach dem Schlusspfiff gegen den TV Ehingen von den Rängen stehende Ovationen. Verdient hatte sich die Mannschaft dies durch eine eindrucksvolle kämpferische Leistung, die mit dem 30:26 (14:15) und dem vierten Saisonsieg belohnt wurde.
Noch vor dem Anpfiff gab es schlechte Nachrichten zu verdauen. Mit Janek Förch fiel ein erfahrener Akteur aus. Dieser freie Platz wurde durch Yannick Bross aus der A-Jugend und der Verbandsliga besetzt. Der Beginn der Partie war indes ganz nach dem Geschmack der etwa 300 Zuschauer, unter denen sich auch eine lautstarke Abordnung aus Ehingen befand. Es dauerte sieben Minuten, bis die H2Ku-Männer ihre ersten drei Tore erzielt hatten. Wichtiger war aber, dass sie bis dahin keinen Gegentreffer hinnehmen mussten. Verantwortlich dafür war auch ein glänzend aufgelegter Nicolas Rhotert im Tor der Gastgeber, der unter anderem auch einen Strafwurf vom bisher in dieser Saison fehlerlosen Florian Wangler parieren konnte. Allerdings hielt diese Führung wie so oft in letzter Zeit nicht allzu lange. Auch der TV Ehingen bestrafte jeden Herrenberger Fehler rigoros und lag nur wenige Minuten später plötzlich mit 4:3 vorn. Diese knappe Führung der Gäste hielt auch bis zum Ehinger 15:14. Dennoch waren die Gastgeber optimistisch, was die zweite Hälfte betraf.
Dieser Optimismus sollte sich auch später bewahrheiten. Die ersten Akzente setzten allerdings weiter die Gäste. Doch nach dem Ehinger 18:16 zündeten die H2Ku-Männer den Turbo. Mit einer konsequenten Abwehrarbeit und einer effizienten Offensive konnten die Gastgeber das Spiel mit einem 7:1- Lauf bis zum 23:19 drehen. Vorne spielten sich Kenneth Stiegen, Moritz Werner, Nik Wittke und auch Lukas Krebs in den Vordergrund. In der Defensive lieferte die Defensive insgesamt eine beeindruckende Leistung ab, wobei gerade der Halbverteidiger Tim Frommer und Finn Böhm aus dem Innenblock noch ein Sonderlob von Trainer Jörg Ebermann nach Spielende einheimsen konnten. Spannend wurde es dennoch einmal, als die Gäste sechs Minuten vor dem Ende auf 25:26 verkürzen konnten. Doch diesmal ließen sich die Gastgeber nicht aus dem Konzept bringen. „Wichtig war, dass wir heute cool geblieben sind“, konnte sich Trainer Ebermann auf der Pressekonferenz freuen. Zunächst sorgten Moritz Werner und Luca Kälbly für das erlösende 28:25, später machte Oliver Sudar mit zwei blitzsauberen Durchbrüchen für das 30:26 den Sack zu.
Mit dem Doppelpunktgewinn hat die SG H2Ku nun wieder Blickkontakt zum Mittelfeld. Zum letzten Spiel des Jahres geht es für das Team am Sonntag zur HSG Konstanz II.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2025/12/K1600_DSC_2123.jpg12001805petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2025-12-08 08:56:002025-12-07 19:58:04M1: Mit einer Energieleistung zum wichtigen Heimsieg
Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag ab 20 Uhr in der heimischen Markweghalle ein wieder einmal extrem wichtiges Heimspiel auf dem Programm. Ein Erfolg gegen den TV Ehingen würde die Situation vor dem letzten Spiel des Jahres 2025 bei der HSG Konstanz II doch um einiges entschärfen.
Dreimal in Folge verließen die H2Ku-Männer zuletzt das Parkett als Unterlegene. Und auch genau dreimal war das Team an den Punkten dran und hätte durchaus Zählbares aus den Partien ziehen können. Nach den beiden Heimniederlagen sah es am vergangenen Wochenende beim TuS Altenheim lange danach, dass der erste Auswärtssieg gelingen könnte. Doch auch hier sorgte eine zehnminütige Schwächephase dafür, dass die Führung noch aus der Hand gegeben wurde. Durch diese letzten Ergebnisse wurde die SG H2ku inzwischen bis auf den vorletzten Tabellenplatz durchgereicht. Natürlich ist kurz vor dem Ende der Hinrunde mit dem Blick auf die Tabelle und vier Punkten Rückstand auf einen gesicherten Mittelfeldplatz noch längst nichts verloren, doch schon vor dem letzten Spiel in Altenheim mahnte Jörg Ebermann an: „Wir sollten langsam anfangen, Punkte zu sammeln“.
Genau da, wo die Herrenberger hinwollen, befindet sich der TV Ehingen derzeit. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto scheint die Mannschaft aus dem Hegau nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun zu haben. Allerdings haben die Gäste in den letzten Wochen einiges an Boden verloren und mussten sich aus der Spitzengruppe der Liga verabschieden. Dabei startete Ehingen fulminant mit 7:1 Punkten in die laufende Runde. Darauf folgten allerdings vier Niederlagen nacheinander, die dennoch einer Erklärung bedürfen. Diese Niederlagen waren sämtlichst knapp mit jeweils ein oder maximal zwei Treffern Unterschied ausgefallen. Die Gastgeber wissen also, was auf sie zukommt. Herrenbergs Coach Jörg Ebermann beschreibt es so: „Ehingen ist sehr robust und geht permanent mit voller Wucht zum Tor“.
Natürlich wollen sich die Hausherren vor eigenem Publikum nicht das Spiel des Gegners aufzwingen lassen. Für das eigene Spiel ist allerdings wie auch zuletzt eine geringere Fehlerquote unabdingbar. „Vor allem müssen wir mutiger spielen und uns nach Fehlern nicht sofort aus dem Konzept bringen lassen“, fordert Jörg Ebermann von seinem Team. Schon länger hat sich in der ausgeglichenen Liga deutlich abgezeichnet, dass man als Mannschaft nur mit einhundert Prozent Leistung bei der Vergabe der Punkte mitreden kann. Optimismus herrscht vor der Partie allerdings mit dem Blick auf die Personalsituation bei der SG H2Ku. Bis auf den im Aufbautraining befindlichen Florian Dannenberg und Janek Förch dürften am Samstag trotz einiger Erkältungen alle Spieler einsatzbereit sein.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2025/12/Heimspiel-Maenner-06-12_Erinnerung.jpg10801080petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2025-12-06 06:40:052025-12-06 06:40:08M1: Im letzten Heimspiel des Jahres Boden gutmachen
Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg hat der Ausflug nach Südbaden an die französische Grenze sportlich nichts eingebracht. Allerdings hätte das 24:28 (11:11) beim TuS Altenheim durchaus vermieden werden können.
Nicht zum ersten Mal stand für die SG H2Ku nach Spielende im Spielzeugnis: Hier wäre deutlich mehr drin gewesen. In den entscheidenden Phasen war die Fehlerquote der Gäste aus dem Gäu allerdings erneut zu hoch. Dabei war die Leistung über weite Strecken in Ordnung gewesen. „Wir waren vierzig Minuten lang die bessere Mannschaft“, hatte sicher nicht nur Herrenbergs Coach Jörg Ebermann erkannt. Das Problem: Aus der spielerischen Überlegenheit konnten sie H2Ku-Männer zu wenig Kapital schlagen.
Die erste Halbzeit war nach laut Anzeigetafel am Ende der dreißig Minuten mit dem 11:11 zwar ausgeglichen, doch Coach Ebermann musste schon hier konstatieren: „Eigentlich hätten wir schon hier mit zwei, drei Toren Vorsprung vorne liegen müssen“. Eine schlechte Chancenverwertung wurde aber zumindest durch die starke Defensivarbeit mit einem überzeugenden David Herz dahinter egalisiert. Und auch mit Nik Wittke scheint eine Lösung für die zuletzt ausbaufähige Quote vom Strafwurfpunkt gefunden. Acht von neun Versuchern des Kreisläufers fanden den Weg ins Tor.
Foto: Nik Wittke überzeugte vom Siebenmeterpunkt
Im zweiten Durchgang sollte sich die Miene von Jörg Ebermann aber aufhellen – zumindest bis zur 40. Minute. Denn da führten die Gäste nach zwei Toren von Oliver Sudar und Moritz Werner mit 18:15. Es sollte trotz dieser positiven Ausgangslage vor den letzten zwanzig Minuten allerdings nur eine kurze Freude sein. Denn drei Treffer des neunfachen Torschützen Tobias Biegert brachten schnell das 18:18, acht Minuten vor dem Ende führte der TuS Altenheim dann bereits mit 23:20. „Wir haben im Angriff viel zu ängstlich agiert“, musste ein enttäuschter Trainer Ebermann nach Spielschluss erklären. Die Entscheidung war spätestens nach dem 26:23 nach einem vergebenen Strafwurf und der nicht genutzten Zwei-Minuten-Strafe gefallen.
Am Samstag empfängt die SG H2Ku um 20 Uhr den TV Ehingen in der heimischen Markweghalle. Dann ist im letzten Heimspiel des Jahres ein Sieg fast schon Pflicht, um nicht noch mehr den Anschluss an das Mittelfeld zu verlieren.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2025/11/K1600_DSC_0842.jpg12001805petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2025-12-01 08:11:002025-11-30 20:14:38M1: Wieder keine Punkte in der Fremde
Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg geht es nach vier Wochen wieder mal zu einem Auswärtsspiel. Nach der ernüchternden Heimbilanz mit den zuletzt erlittenen beiden Niederlagen hoffen die Herrenberger darauf, am Samstag ab 20 Uhr weitab von der Heimspielstätte beim TuS Altenheim, etwas Zählbares einzufahren. Mit einem Blick auf die Tabelle wäre das auch dringend nötig.
Die drei letzten Heimauftritte in Folge sollten eigentlich dazu dienen, das männliche Flaggschiff der SG H2Ku in ruhige Gewässer zu steuern. Eingetreten ist allerdings eher das Gegenteil. Durch die beiden letzten Pleiten in eigener Halle gegen den HTV Meißenheim und den SV Leonberg/Eltingen wurde der Gäu-Club auf den vorletzten Tabellenplatz durchgereicht. Momentan rangiert nur noch der TSV Altensteig dahinter. Das gute an der misslichen Situation ist sicher, dass die H2Ku mit einem Sieg in Altenheim den ebenfalls unter Druck stehenden Gegner in der Tabelle überflügeln können. Allerdings ergab sich diese Konstellation für die Herrenberger auch schon vor den zwei vergangenen Spielen. Genutzt werden konnte sie bekanntlich nicht.
Zu ausführlichen Gesprächen hatten sich deshalb unter der Woche Trainer und Mannschaft zusammengesetzt. Die Lage wurde offen analysiert, Lösungsansätze wurden von beiden Seiten eingebracht. Was davon letztlich am Samstag im Südbadischen umgesetzt werden kann, dürfte eine spannende Frage sein. Auf jeden Fall werden die Gäste aus Herrenberg auf eine Mannschaft treffen, die ebenso wie die SG H2Ku über ihre mannschaftliche Ausgeglichenheit kommt. Dennoch verfügt der TuS mit Tobias Biegert über einen Rückraumspieler mit hoher Torgefahr, der es im Schnitt auf über sieben Treffer pro Spiel bringt. Jörg Ebermann möchte aber ohnehin eher den Fokus auf das Spiel seiner Mannschaft richten. Sichere Aktionen und auch einmal bei einem Rückstand die Ruhe bewahren sind dabei zwei der Punkte, die der Herrenberger Coach besonders einfordert. Denn oftmals haben sich technische Fehler und vergebene Torchancen zu schnell auch auf die Gesamtleistung der Mannschaft ausgewirkt. Klar ist aber auch, dass Selbstvertrauen und Selbstverständnis am besten über Erfolge zu erreichen sind. An Motivation wird es der Mannschaft auf keinen Fall fehlen. Und es dürfte auch aus Sicht der Kaderstarke optimistisch nach Altenheim gehen. Bis auf einige Trainingsausfälle durch grippal angeschlagene Spieler dürfte Trainer Jörg Ebermann aus dem Vollen schöpfen können.
H2Ku II vor schwerer Auswärtsaufgabe
Für die Verbandsligamänner steht ebenfalls am Samstag um 20 Uhr ein schweres Auswärtsspiel auf dem Programm. Beim heimstarken SV Fellbach wollen die Mannen um das Trainergespann Marcel Kohler / Maxi Schöllkopf alles versuchen, um für eine Überraschung zu sorgen.
In der Vorwoche war es endlich geschafft. Vor allem durch eine großartige Abwehrleistung konnte die Mannschaft den ersten Doppelpunktgewinn der Saison einfahren. Auf dieser Basis wollen die Herrenberger auch in Fellbach bestehen. Allerdings dürften die Fellbacher noch einmal qualitativ eine Stufe höher einzuordnen sein wie zuletzt Freudenstadt/Baiersbronn. Dennoch erhofft sich das Team mit dem Aufwind des ersten Sieges im Rücken, vielleicht an den Punkten schnuppern zu können.
In Fellbach wird es übrigens auch ein Wiedersehen mit dem SG-Eigengewächs Marvin Georg geben, der inzwischen die dritte Saison im Trikot des SV Fellbach absolviert.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2025/11/Auswaerts-Maenner-29-11_Erinnerung.jpg10801080petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2025-11-28 19:29:272025-11-28 19:30:57Männer 1 und Männer 2 vor schweren Auswärtsaufgaben
Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den HTV Meißenheim unterlagen die Oberligamänner erneut in eigener Halle. Dabei war es erneut die Anhäufung eigener Fehler, die beim 27:31 (9:12) im Derby gegen den SV Leonberg/Eltingen ursächlich für den Doppelpunktverlust waren.
„Wir müssen die einfachen Fehler vermeiden und einfacher spielen“. Die Worte von Trainer Jörg Ebermann im Vorfeld des Spiels hallten den Spielern wahrscheinlich noch nach, als sie in die Partie gingen. Denn der Start der Partie gehörte eindeutig den Hausherren. Auch das Ergebnis sagte dies – mit einer kleinen Einschränkung. Denn das deutliche 5:2 war eigentlich viel zu wenig. „Wir hätten deutlicher führen müssen“, befand auch Trainer Ebermann. Immerhin waren hier schon fünfzehn Minuten gespielt. Das hieß aber auch, dass die Abwehr von der ersten Minute on Fire war. Mit einem halben Dutzend Paraden in den ersten zwanzig Minuten hatte Keeper David Herz einen großen Anteil daran. Seine größte Tat vollbrachte der Herrenberger Schlussmann aber etwas später. Zu einem Zeitpunkt, als die Gäste die inzwischen eingekehrte Unsicherheit in den Angriffsaktionen der SG H2Ku in ein eigenes 9:8 verwandelt hatten, hielt David Herz erst einen Strafwurf von Felix Wiederhöft und danach gleich dessen Nachwurf. Aber auch diese Paraden konnten nicht verhindern, dass die Hausherren mit einem 9:12 in die Pause gehen mussten.
Foto: David Herz hielt die SG lange im Spiel
In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel fielen zunächst einmal alle taktischen Schranken. Nach vier Minuten waren schon zehn Treffer gefallen, paritätisch verteilt auf beide Seiten. Die erfolgreichen Angriffe brachten allerdings keine Verkürzung des Rückstandes. Die entscheidenden Minuten sollten aber dennoch nicht lange auf sich warten lassen. Als Moritz Werner, der mit seinem Bänderriss im Sprunggelenk trotzdem eingesetzt werden konnte, mit einem seiner fünf Treffer auf 20:22 verkürzte, wähnte man sich im Lager der SG H2Ku auf einem guten Weg. Sicher war auch die Hoffnung auf ein Nachlassen der Kräfte bei Leonberg/Eltingen im Hinterkopf der Gastgeber. Diese waren schließlich nur mit einem ausgedünnten Kader von zehn Feldspielern angereist. Was dann folgte, war allerdings so gar nicht im Sinne der Gastgeber. Denn mit einem Leonberger 6:0- Lauf in sechs Minuten war der Anlauf auf eine Wende im Spiel beim 20:28 im Keime erstickt. Auch wenn sich die Hausherren noch einmal aufbäumten und auf 24:28 verkürzen konnten, war die Partie durch den sechsminütigen Blackout entschieden.
Durch die durchaus vermeidbare Niederlage rutschten die Herrenberger, auch bedingt durch die Ergebnisse der Konkurrenz, auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Dadurch steht das Team vor dem kommenden Auswärtsspiel am Samstag beim TuS Altenheim schon etwas unter Zugzwang.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2025/11/K1600_DSC_0890.jpg12001805petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2025-11-24 09:06:002025-11-23 15:07:59M1: Der Rückfall in alte Muster kostet wichtige Punkte
Für die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag ab 20 Uhr einmal mehr ein richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Zum dritten Heimspiel in Folge empfängt der Gäu-Club im Kreisderby den SV Leonberg/Eltingen.
Zweimal nacheinander durften die H2Ku-Männer zuletzt vor den eigenen Fans spielen. Und auch zweimal hätten sie mit einem Sieg am jeweiligen Kontrahenten vorbeiziehen können. Gegen Heidelsheim/Helmsheim gelang dies, zuletzt gegen den HTV Meißenheim wurde nichts aus diesem Vorhaben. Nach dem Gesetz der Serie wäre nun am Samstag demnach eigentlich wieder ein Heimsieg an der Reihe. Ganz so einfach wird sich das allerdings kaum umsetzen lassen.
Die Leonberger stehen derzeit mit 8:10 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Die SG H2Ku rangiert einen Punkt und drei Ränge dahinter. Die Schwierigkeit in der Einschätzung des Gegners dürfte vor allem in der Streuung der Ergebnisse liegen. Und an der Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsbilanz. Einen einzigen Heimsieg konnten die Leonberger bisher erspielen. Für den Samstag dürfte dieser Wert allerdings kaum von Bedeutung sein, denn auf der anderen Seite haben die Gäste auch erst ein Auswärtsspiel verloren. In dieser Bilanz findet sich auch ein vielbeachteter Sieg beim TSV Schmiden wieder. Für den souveränen Tabellenführer aus dem Norden von Stuttgart war dies bisher der einzige Doppelpunktverlust.
Die SG H2Ku weiß also genau, welche Qualität auf sie zukommt. Allerdings mussten sie die schmerzvolle Erfahrung von Niederlagen gegen den SV Leonberg/Eltingen bereits im Vorjahr machen, als beide Spiele verloren gingen. Damals wie heute waren die prägenden Spieler wie Yannik Oral, Felix Wiederhöft, Roman Salathe oder Christoph Hönig schnell ausgemacht. Dennoch gab es einen Umbruch im Team, der wohl auch der Grund für die bisher etwas fehlende Konstanz ist.
Für Herrenbergs Coach Jörg Ebermann steht derweil aber ohnehin eher das Spiel der eigenen Mannschaft im Vordergrund. Die letzten Auftritte der H2Ku-Männer haben gezeigt, dass die Mannschaft überall konkurrenzfähig ist, aber dennoch in den entscheidenden Phasen oftmals zu viele Fehler macht. Deshalb hat Jörg Ebermann eine ganz klare Forderung an seine Mannschaft: „Wir müssen klarer und einfacher spielen, um so unsere Fehleranzahl zu minimieren.“ Phasenweise klappt das auch gut, allerdings fehlt dann die Konstanz über die komplette Spielzeit. Die Erfahrung hat dann auch gezeigt, dass vom jeweiligen Gegner diese Fehler eiskalt bestraft wurden.
Immerhin gibt es personell keine weiteren Hiobsbotschaften. Trotzdem wird auch diesmal Torhüter Nico Sauer nicht zur Verfügung stehen. Für ihn rückt erneut Nicolas Rhotert aus dem Verbandsligateam in den Kader. Der mit einem Bänderriss im Sprunggelenk zuletzt fehlende Moritz Werner dürfte auch diesmal noch passen müssen. „Hier gibt es vielleicht noch ein kleines Fünkchen Hoffnung“, lässt Jörg Ebermann noch ein kleines Hintertürchen für seinen zuletzt formstarken Linkshänder offen. Lukas Krebs, der am vergangenen Samstag in der zweiten Halbzeit passen musste, wird dagegen wieder im Aufgebot stehen.
Verbandsligamänner wollen gegen Freudenstadt/Baiersbronn die ersten Punkte
Vor dem Oberligaspiel der Männer 1 empfängt das Verbandsligateam der SG H2Ku um 17:45 Uhr die SG Freudenstadt/Baiersbronn. Für das Tabellenschlusslicht geht es in diesem Heimspiel erneut darum, die ersten Punkte der Saison einzufahren.
Die Favoritenrolle ist vor dem Duell eigentlich klar verteilt. Dennoch rechnen sich die Schützlinge des Trainerduos Marcel Kohler / Maxi Schöllkopf einiges aus. Eine Leistungssteigerung in den letzten Partien gegen die Spitzenteams aus Oeffingen und Alfdorch/Lorch/Waldhausen lässt die Mannschaft wieder mit neuer Motivation ins Duell gegen ein Mittelfeldteam der Liga gehen.
https://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2025/11/Heimspiel-Maenner-22-11_Erinnerung.jpg10801080petergebhardthttps://sgh2ku.com/wp-content/uploads/2020/07/sgh2ku-logo.pngpetergebhardt2025-11-21 18:53:072025-11-21 18:53:09M1: Im Derby zur Sicherheit zurückfinden / Männer 2 empfangen Freudenstadt/Baiersbronn
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