wC: Bezirksligamannschaft SG H2Ku , Bezirksquali 1. Runde 9.6.2024

wC: Seit April trainiert die Bezirksliga-Mannschaft der SG H2Ku mit den Jahrgängen 2011 und 2010 in neuer Konstellation. In den vergangenen Wochen stand die Vorbereitung auf die Bezirksquali im Vordergrund, denn das erklärte Ziel war auch, in der kommenden Saison erneut in der obersten Liga im Bezirk zu spielen und somit ein guter Unterbau der Leistungsmannschaft in der Landesliga zu sein.

SG E-Jugend beim Blitzturnier

Wer hätte das gedacht: sage und schreibe 10 E-Jugend-Teams konnte die SG beim eigenen Blitzturnier stellen. Zwei Teams kamen dabei aus Herrenberg, Haslach und Oberjesingen/Kuppingen stellten je vier Teams auf

Vier Talente der SG bei der HBW-Sichtung

Mit Emma Schuster, Thea Böse, Ida Hellener und Amelie Krebs wurden gleich vier Talente des Jahrgangs 2011 der weiblichen C-Jugend für den 19. Juni 2024 zum Talenttag des Handballverbands Baden-Württemberg (HBW) in Balingen eingeladen

wC2: Trainingsauftakt

wC2: Trainingsauftakt in Form einer ersten Teambuilding-Maßnahme war erfolgreich

weibliche Jugend – Großer Erfolg in Qualifikation

Die SG H2Ku Herrenberg spielt in der kommenden Saison mit allen weiblichen Teams der A-Jugend, B-Jugend und C-Jugend auf Verbandsebene. Am vergangenen Wochenende gestalteten alle Mannschaften erfolgreiche Qualifikationsturniere, die in der Saison 2024/25 mit Oberliga und Landesliga belohnt wird.

mB1 – SG qualifiziert sich für die Württembergliga

mA1: Nach zwei Qualifikationsspieltagen erreichte die neuformierte B-Jugend der SG H2Ku Herrenberg ihr Ziel – kommende Saison spielt das Team des neuen Trainer-Trios Tim Gauß, Amil Besic und Kolja Fritz in der Württembergliga. Dabei hätten die zwei Spieltage unterschiedlicher nicht sein können.

mA1 – Die Erwartungen weit übertroffen

mA1: Die A-Jugendhandballer der SG H2Ku Herrenberg qualifizieren sich mit starken Leistungen für die Württemberg-Oberliga – und überraschen dabei sogar sich selbst.

Ein gelungener letzter Auftritt

Es war das erklärte Ziel der SG H2Ku Herrenberg vor dem letzen Heimspiel der diesjährigen Oberligasaison. Mit einem Heimsieg wollte man sich von der roten Laterne des Tabellenletzten fernhalten und gleichzeitig noch einen Platz in der Endabrechnung nach oben klettern. Ersteres gelang mit einem 25:22 (10:10) gegen den TSV Deizisau. Aus einer Verbesserung im Ranking der Tabelle wurde allerdings nicht, weil da die Konkurrenz nicht mitspielte.

Als sich die Freude über den ersten Heimsieg am letzten Spieltag vor den knapp über 200 Zuschauern etwas gelegt hatte, drang auch das Ergebnis aus Weinsberg in die Markweghalle. Der TSV hätte als Tabellenführer gegen die SG Heidelsheim/ Helmsheim gewinnen müssen, um der SG H2Ku noch den siebten Platz zu bescheren. Da dies aber überraschenderweise nicht geschah, blieben die Herrenberger auf Rang acht stecken. Wichtig war allerdings in erster Linie der Heimsieg. „Die Anspannung war vor dem Spiel schon da“, musste Fabian Gerstlauer zugeben. Das Spiel begann dann auch recht zerfahren auf beiden Seiten. Die Abwehrreihen dominierten in der ersten Hälfte das Geschehen. Wobei eigentlich die Torhüter im Vordergrund standen. Sowohl Georg Mohr für die Herrenberger als auch Benjamin Hauptvogel für den TSV Deizisau machten reihenweise Tormöglichkeiten des jeweiligen Gegners zunichte. Ein folgerichtig torarmes 10:10 zum Pausenpfiff ließ daher noch alle Möglichkeiten für den zweiten Durchgang offen.

Aus der Kabine kamen zunächst die Gäste besser in die Partie. Das 11:13 konnte der Gastgeber aber relativ schnell korrigieren. Nach dem 15:13 durch Herrenbergs besten Torschützen, Sven Schmitt, reagierte Gästecoach Stefan Eidt umgehend mit einer Auszeit. Die brachte dann auch für einige Minuten die gewünschte Wirkung. Als beim 16:16 die Schlussviertelstunde eingeläutet wurde, übernahmen die H2Ku-Männer allerdings das Kommando. Zweimal Sven Schmitt und Joshua Stöffler sorgten zunächst für das 19:16. Es war ein Vorsprung, den die Mannschaft bis zum Ende nicht mehr abgeben sollte. Das lag aber weniger am Angriff als eher an der Defensive. Die Gastgeber konnten noch einmal an Aggressivität und Durchsetzungsfähigkeit zulegen. Zudem vernagelte Georg Mohr nun sein Gehäuse förmlich. 

Etwas kritisch wurde es beim Stande von 22:20 noch einmal, als Finn Böhm mit einer doppelten Zeitstrafe bedacht wurde. Aber auch diese vier Minuten brachte die SG H2Ku unbeschadet über die Zeit. Lukas Krebs sorgte mit seinem Doppelpack zum 24:20 für die endgültige Entscheidung neunzig Sekunden vor dem Ende. Welche Last trotz des lang feststehenden Abstiegs von der Mannschaft fiel, zeigte sich nach dem Schlusspiff. Eine überschäumende Freude bestimmte die Szenerie in der Markweghalle.

Emotional ging es dann erwartungsgemäß bei den Verabschiedungen zu. Neben den bereits während der Saison getätigten Abgängen verließen noch weitere acht Spieler den Verein. Georg Mohr wechselt zu den Bergischen Panthern in die 3.Liga. Ebenfalls in Liga Drei sind in der kommenden Saison Valentin Mosdzien und Trainer Fabian Gerstlauer aktiv. Beide wechseln nach Pfullingen. In der Oberliga bleiben weiterhin Janne Böhm bei der HSG Ostfildern und Lukas Mäußnest beim TV Plochingen. In die Südbadenliga zu seinem Heimatverein TuS Helmlingen zieht es Sven Schmitt. 

Wechsel in die Verbandsliga vollziehen schließlich noch drei Spieler. Finn Hummel wechselt nach Hegensberg-Liebersbronn, Marvin Georg zum SV Fellbach und Joshua Stöffler zur HSG Böblingen/Sindelfingen.

Ebenso viel Beifall wie die Spieler ernteten am Ende noch der langjährige Mannschaftsbetreuer Michael Elsner und Hansi Böhm, der sich als sportlicher Leiter praktisch gleich selbst verabschiedete.

In der kommenden Runde wird somit eine komplett runderneuerte Mannschaft in der Oberliga Württemberg an den Start gehen. In den letzten Wochen hat die jetzige Mannschaft aber zumindest für ein versöhnliches Ende gesorgt.

Ein versöhnlicher Abschluss als großes Ziel

Wenn am Samstag um 20 Uhr in der Markweghalle die Mannschaften der SG H2Ku Herrenberg und des TSV Deizisau aufeinandertreffen, dann ist es gleichzeitig für beide Teams nicht nur das letzte Spiel der laufenden Saison, sondern auch gleichzeitig für beide die Abschiedsvorstellung aus der Oberliga Baden-Württemberg.

Sowohl bei der SG H2Ku als auch bei den Gästen aus Deizisau stand der Abstieg aus der Oberliga schon länger fest. Damit steht auch fest, dass sich beide Mannschaften in der kommenden Spielzeit wiedersehen werden. Nach der Strukturreform wird dies dann in der Oberliga Württemberg sein. Zuerst einmal wollen sich aber beide Teams noch vernünftig aus dem Spieljahr verabschieden. Für die SG H2Ku könnte bei einem Erfolg sogar noch der Sprung auf Platz 7 der Abstiegsrunde möglich sein. Nötig wäre dafür allerdings in erster Linie ein Sieg über Deizisau. Zudem müsste der Tabellenführer aus Weinsberg sein Heimspiel gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim gewinnen. Beides ist möglich, wird sich allerdings im Falle der Herrenberger nicht im Schongang erledigen. Auch wenn mit dem Sprung um einen Rang in der Tabelle sportlich nichts ändert, ist es für die Mannschaft ein durchaus lohnenswertes Ziel.

Wer die Mannschaft um Trainer Fabian Gerstlauer in den letzten Wochen gesehen hat, wird festgestellt haben, dass die Moral im Team auch trotz der prekären Tabellensituation nicht gelitten hat. Auch am vergangenen Samstag war im Spiel beim hohen Favoriten TSV Blaustein nach den zuvor erzielten drei Punkten in zwei Spielen Zählbares durchaus möglich gewesen. Auch wenn es am Ende eine knappe Niederlage zu verkraften galt, haben die Spieler die Lust auf einen Sieg am Samstagabend natürlich nicht verloren. Dass es allerdings alles andere als leicht wird, bewies schon das Hinspiel, als sich die SG H2Ku beim 29:29 ihren ersten Punkt der Saison sichern konnte. Viel wird auch davon abhängen, mit welchem Kader Fabian Gerstlauer arbeiten kann. Mit nur zwei Auswechselspielern wie am vergangenen Samstag dürfte es auch gegen Deizisau schwer werden, den angestrebten Erfolg einzufahren.

Zur Gegenwart des heutigen Spiels gehört natürlich auch das, was nach dem Spiel passieren wird. Nachdem uns bereits während der Saison Johannes Theurer und Peer Wisst verlassen haben, werden wir heute noch mehrere Spieler verabschieden. Schon an dieser Stelle wollen wir uns ganz herzlich bei Georg Mohr, Janne Böhm, Marvin Georg, Joshua Stöffler, Finn Hummel, Sven Schmitt, Valentin Mosdzien und Lukas Mäußnest für ihren Einsatz im letzten Jahr beziehungsweise in den letzten Jahren bedanken. Das gilt besonders für unsere Eigengewächse Georg Mohr, Janne Böhm, Marvin Georg und Joshua Stöffler.

Kein Eigengewächs, aber jemand, der inzwischen 28 Jahre bei der SG H2Ku, hat heute sein letztes Spiel auf der Bank. Mit Mannschaftsbetreuer Michael Elsner hört heute der frühere Spieler und die gute Seele der Männermannschaft als Betreuer auf. Auch ihm jetzt jetzt schon ein großes Danke für die vielen Jahre SG im Herzen.

Auch unser Trainer geht nach dieser Saison einen neuen Weg. Fabian Gerstlauer wird ab dem Sommer den Drittligisten VfL Pfullingen trainieren. In seiner fünfjährigen Amtszeit steht an oberster Stelle sicher der dritte Platz in der Saison 2021/2022, der im Vorfeld so nicht erwartet werden konnte. Auch Fabian sind wir für seine akribisch geleistete Arbeit zu großem Dank verpflichtet. Nicht zu vergessen ist aber auch der Mann im Hintergrund. Hansi Böhm wird als sportlicher Leiter den Staffelstab an das siebenköpfige Kompetenzteam weiterleiten. Auch Hansi danken wir für sein unermüdliches Engagement für den Herrenberger Handball. Dies ist natürlich mit der Hoffnung verbunden, dass sich Hansi Böhm weiterhin dem Handball in Herrenberg verbunden fühlt.

Für die letzte Partie hat die Mannschaft noch einmal eine gut gefüllte Markweghalle verdient. Es ist dann auch sicher nicht der Moment zum Zurückblicken. Vielmehr wollen die Spieler mit den Fans gemeinsam nach Spielende auf einen Sieg und ein versöhnliches Ende einer nicht einfachen Saison anstoßen. Bleiben Sie auch nach der Partie noch einige Minuten in der Markweghalle, um der Verabschiedung einen schönen Rahmen zu geben.

Nicht nur Spieler werden neue Wege gehen

Wenn am Samstag vor einer hoffentlich noch einmal gut gefüllten Halle die SG H2Ku Herrenberg gegen den TSV Deizisau zum letzten Saisonspiel antritt, gilt es, nicht nur Spielern Glück zu wünschen. Mit Trainer Fabian Gerstlauer, dem sportlichen Leiter Hansi Böhm und dem Mannschaftsbetreuer Michael Elsner verabschieden wir wichtige Protagonisten, die neben dem Spielfeld ihre ganze Kraft der SG zur Verfügung gestellt haben.

Fabian Gerstlauer

Unser Trainer war bei der SG H2Ku nicht immer „nur“ Trainer. 2015 kam der Rückraumspieler vom TV Flein an den Fuß der Stiftskirche in erster Linie als hauptamtlicher Jugendkoordinator. Zugleich unterstützte er aber auch das Drittligateam als Spieler. Ab 2019 übernahm Fabian dann das Oberligateam als hauptamtlicher Trainer. Nach zwei abgebrochenen Spielzeiten wegen der Corona-Pandemie konnte der Trainer mit dem Team in der Saison 2021/2022 einen hervorragenden 3. Platz in der Oberliga Baden-Württemberg erringen. Nach Ende dieser Saison wird Fabian Gerstlauer eine neue Herausforderung beim Drittligisten VfL Pfullingen annehmen. Wir wünschen Fabi für seine Arbeit an seiner neuen Wirkungsstätte stets ein glückliches Händchen!

Hansi Böhm

Es gibt wohl kaum jemanden, dem der Name Hansi Böhm bei der SG H2Ku kein Begriff wäre. Sein ganzes handballerisches Wirken nach seiner aktiven Zeit beim Bundesligisten SG Stuttgart-Scharnhausen galt der Herrenberger Spielgemeinschaft bzw. dem HSV Oberjesingen/Kuppingen. Auch als SG-Jugendleiter war Hansi lange tätig. Ab 2019 stellte er sich schließlich in die erste Reihe und füllte das Amt des sportlichen Leiters der 1. Und 2. Männermannschaft der SG mit seiner ganzen Kraft aus. Beruflich stets stark eingespannt fand er trotzdem immer die Zeit für sein ehrenamtliches Wirken. Wir wünschen Hansi für die Zukunft alles Gute und würden uns freuen, wenn der Vollblut-Handballer auch weiterhin für die SG H2Ku als Zuschauer, Fan und Förderer da ist.

Michael Elsner

Den Mannschaftsbetreuer braucht man wohl ebenfalls kaum vorzustellen. 28 Jahre lang hat Micha nun bei „seiner“ SG verbracht. Erst als Spieler, später als Ehrenamtler. Peter Schwenk holte den gerade in den Ruhestand gegangenen Spieler 2008 zunächst als Videofilmer ins Team der ersten Männermannschaft. Doch Michael wollte mehr und so wurde er schnell als Mannschaftsbetreuer die gute Seele des Teams. Für den gebürtigen Leipziger blieb dabei der Aufstieg und das Jahr in der 2.Bundesliga 2010/2011 unvergessen. Am Samstag wird Michael Elsner das letzte Mal als helfende Hand auf der Wechselbank sitzen. Wir hoffen aber, Micha in Zukunft des Öfteren auf der Tribüne zu begrüßen.