F2: Kleine Kuties unterliegen bei den BöSis

Spielbericht: HSG Böblingen/Sindelfingen 2 – SG H2Ku 2 (20:17)

Am vergangenen Samstag traf die SG H2Ku 2 auswärts auf die HSG Böblingen/Sindelfingen 2. In der Bezirksoberliga-Partie entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem die Gäste trotz großem Kampfgeist letztlich nicht für eine Überraschung sorgen konnten.

Erste Halbzeit: Guter Start, dann der Einbruch

Die SG H2Ku 2 erwischte einen starken Auftakt und konnte in den ersten Minuten gut mithalten. Doch nach der Anfangsphase riss der Faden. Die Abwehr agierte nicht konsequent genug, wodurch die HSG Böblingen/Sindelfingen 2 ihre Chancen konsequent nutzte. Im Angriff der Gäste hingegen fehlte die Kaltschnäuzigkeit – klare Gelegenheiten blieben ungenutzt, während der Gastgeber Tor um Tor davonzog. Ab der 7. Minute versuchte die SG H2Ku 2 nur noch, den Anschluss zu halten, konnte den Rückstand aber nicht verhindern. Zur Halbzeitpause lag das Team mit 13:8 hinten.

Zweite Halbzeit: Kampfgeist und starke Torhüterleistung

Nach dem Seitenwechsel zeigte die SG H2Ku 2 eine starke Moral. Besonders die überragende Torhüterleistung hielt das Team im Spiel und sorgte dafür, dass der Rückstand nicht weiter anwuchs. In der 38. Minute verkürzten die Gäste erstmals auf zwei Tore – das Momentum schien zu kippen. Doch die HSG Böblingen/Sindelfingen 2 blieb stabil und nutzte ihre Chancen clever. Trotz großem Kampf bis zum Schlusspfiff fehlten am Ende die nötige Kraft und die Zeit, um das Spiel noch zu drehen.

Am Ende musste sich die SG H2Ku 2 mit 20:17 geschlagen geben, kann aber auf die starke zweite Halbzeit aufbauen. Besonders die Defensivleistung und der Kampfgeist nach der Pause machen Mut für die kommenden Spiele.

wB1: Die SG ist Staffelsieger!

wB1: Die weibliche B-Jugend der SG H2Ku Herrenberg hat es tatsächlich noch geschafft. Nach einem 30:27 (14:15) Auswärtssieg am letzten Spieltag bei der HSG Kochertürn/Stein löste das Team des Trainertrios Sofia Brand, Alexandra Krebs und Sandra Kussmaul die HSG an der Tabellenspitze ab und ist Sieger der Staffel 1 der Oberliga Württemberg.

wD1: Souveräner Sieg trotz Ausfällen

wD1: Trotz der ungünstigen Vorzeichen durch drei Spielerausfälle fuhr die wD der SG H2Ku einen nie gefährdeten 42:14-Sieg gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen ein.

M1: Die Rückkehr eines alten Bekannten

Die Saison neigt sich langsam dem Ende entgegen. Sowohl unsere Oberligamänner als auch unsere Regionalligafrauen brauchen in ihren restlichen Partien dabei jeden nur möglichen Punkt, um auch in der kommenden Saison in ihrer jeweiligen Spielklasse antreten zu können. In der Markweghalle geht es dabei heute für beide Teams gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Den Anfang machen am heutigen Sonntag bereits um 14:45 Uhr unsere Oberligamänner im Spiel gegen die SG Schozach-Bottwartal. Die Gäste sind derzeit nur einen Zähler besser platziert als die SG H2Ku. Allerdings haben sie auch noch ein Spiel weniger absolviert, da wegen einer Erkrankung eines Schiedsrichters das Heimspiel am vorletzten Wochenende gegen Lauterstein abgesagt werden musste. Aber allein aus der Punktekonstellation ergibt sich eine enorme Brisanz für das Spiel. Mit einem Sieg könnten die Herrenberger an Schozach-Bottwartal vorbeiziehen, eine Niederlage hingegen würde die Lage für unsere Männer noch schwieriger machen.

Noch vor drei Wochen schien es, als sich ob die H2Ku-Männer auf dem Weg ins sichere Mittelfeld befinden. Zwei Siege in der Crunch-Time zeigten dabei auch eindrucksvoll die Entwicklung der Mannschaft. Inzwischen aber haben die Herrenberger zwei Spiele knapp verloren. Das reicht in der ausgeglichenen Liga bereits, um sich wieder mit der Abstiegszone befassen zu müssen. Nach Lage der Dinge steht die SG H2Ku noch ein Punkt über dem Strich. Damit dies so bleibt, sollte im Heimspiel gegen Bottwartal möglichst ein Sieg her. Dass dies nicht gerade einfach werden wird, hat alleine schon das Hinspiel gezeigt. In der Beilsteiner Langhanshalle unterlagen die Herrenberger Mitte November des letzten Jahres deutlich mit 23:30 und lieferten seinerzeit wohl das einzige Spiel der Saison ab, in dem man schon früh auf verlorenem Posten stand.

Fehlen werden am heutigen Nachmittag mit Florian Dannenberg, Nim Wittke und Luk Bartsch drei ganz wichtige Spieler. So wie für Florian Dannenberg ist auch für Luk Bartsch die Saison leider beendet. Schon seit längerer Zeit plagt sich unser Spielmacher mit Hüftproblemen umher, die es schon in den letzten Spielen nicht zugelassen haben, sein volles Leistungsvermögen abzurufen. Dennoch darf man davon ausgehen, dass sich alle anderen Akteure, die heute Abend auf der Platte stehen, für die zwei wichtigen Punkte zerreißen werden. Vor allem werden die Fans ein neues, altes Gesicht in unseren Reihen entdecken. Alexander Zürn, eigentlich seit letztem Sommer im sportlichen Ruhestand, hat sich bereiterklärt, der Mannschaft für die restlichen fünf Saisonspiele noch einmal auf der Rechtsaußenposition zu unterstützen. „Wir freuen uns darüber natürlich. So muss Leon Fischer nicht die ganze Last auf dieser Position alleine tragen, so Jörg Ebermann.

F1: Brisanter geht es kaum

Neben dem Spiel der Männer, die bereits um 14:45 Uhr beginnen, dürfte auch das Spiel unserer Kuties nicht minder wichtig werden, die ab 17 Uhr auf die HG Oftersheim/Schwetzingen treffen. Im Gegensatz zu anderen Ligen haben alle Teams in der Regionalliga Baden-Württemberg, die in Abstiegsgefahr schweben, ein großes Problem. Denn wie viele Mannschaften absteigen, steht erst Wochen nach der regulären Saison fest. Man kann zwar davon ausgehen, dass zwei Absteiger aus der dritten Liga nach Baden-Württemberg eingruppiert werden. Genauso wichtig ist aber, ob sich Schmiden/Oeffingen oder Schutterwald in der Aufstiegsrunde für die dritte Liga qualifizieren. Das hat dann unmittelbaren Einfluß auf die Abstiegsplätze. Umso mehr stehen für unsere H2Ku-Frauen in den letzten drei Saisonspielen ebenso viele Endspiele auf dem Program

Was mit einem unbändigen Kampfgeist möglich ist, bewiesen die Herrenbergerinnen dabei schon am vergangenen Wochenende beim 22:22 in Göppingen. Mit etwas mehr Glück wäre an der EWS-Arena sogar ein Sieg möglich gewesen. Doch letztlich könnte dieser eine Punkt am Ende noch Gold wert sein. Das hatte schon unmittelbar nach der Partie in Göppingen Trainerin Melanie Schittenhelm orakelt. Mindestens genauso wichtig wie der eine Punkt war aber der Auftritt insgesamt. Besonders der leidenschaftliche Kampf in der Abwehr sollte Mut für die letzten drei Partien machen. Dabei gilt die volle Konzentration erst einmal der heutigen Partie gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen. Die Kontrahentinnen aus dem Nordbadischen liegen derzeit zwei Punkte vor unseren Kuties. Daraus folgt, dass die Herrenbergerinnen mit einem vollen Sieg nach Punkten zu Schwetzingen aufschließen können. Nach dem 39:34 im Hinspiel für die HSG Oftersheim würde ein klarer Sieg mit sechs Toren Unterschied sogar ausreichen, um an den Gästen vorbeizuziehen. Von derlei Rechenspielen ist man bei den H2Ku-Frauen aber im Vorfeld weit entfernt. Wichtig sind nur die zwei Punkte, für die auch die Fans mit ihrer Unterstützung sorgen sollen.

M1: SG H2Ku steckt weiter unten fest

Nach der zweiten Niederlage in Folge hat sich der positive Gesamteindruck der letzten Wochen für die SG H2Ku Herrenberg nicht nur wieder etwas verwischt, nach dem 28:30 (13:15) bei der HSG Langenau/Elchingen sind die Abstiegssorgen mehr denn je präsent.

Keine Frage, die Niederlage in der mit über 600 Zuschauern proppenvollen und stimmungsgeladenen Pfleghofhalle war durchaus vermeidbar gewesen. Dazu hätte es allerdings einer etwas besseren Spielweise in der Crunch-Time bedurft. Doch wie schon in der Vorwoche bei der Heimniederlage gegen Schmiden waren es auch diesmal die ausgelassenen Möglichkeiten in den letzten Minuten, die eine knappe Niederlage besiegelten.

Auch sieben Treffer eines gut aufgelegten Kenneth Stiegen reichten nicht zum Sieg

Schwer in die Partie kamen die Gäste schon zu Beginn. Bereits elf Gegentore in der Startviertelstunde zeigten deutlich, wo das Problem lag. „Unsere Bälle, die wir vorne  verloren haben, wurden uns mit Gegentoren über die erste und zweite Welle zum Verhängnis“, ordnete Jörg Ebermann die Anfangsphase ein. Bis zur Halbzeit kehrte dann aber etwas mehr Ruhe und Ordnung ins Spiel der Gäste ein. Ein gut aufgelegter Kenneth Stiegen sorgte mit einem Doppelschlag sogar beim 13:13 für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch auch beim 15:13 für Langenau zur Halbzeit war noch nichts entschieden.

Das war auch noch immer in der 42. Minute so. Das höchst unglückliche Gegentor zum 23:20 für die Gastgeber war dann aber das Wecksignal für die H2Ku-Männer. Plötzlich bekamen die Gastgeber eine zittrige Hand und mussten auch in der Abwehr die Herrenberger gewähren lassen. Als Sven Jacobs und Moritz Werner schließlich zum 24:24 trafen, war das Momentum klar auf Herrenberger Seite. Doch es sollte sogar noch besser kommen. Janek Förch sorgte mit einem einmal mehr sicher verwandelten Strafwurf zum 26:25 für die erste Herrenberger Führung. Nach dem schnellen Ausgleich tankte sich Philipp Wanner zum 27:26 durch. Doch ausgerechnet jetzt leisteten sich die Gäste die entscheidenden Fehler. Die Gastgeber ließen sich nicht zweimal bitten und machten mit vier Treffern in Folge den Sieg perfekt. Sieben torlose Minuten in der Schlussphase ließen wie schon bei  der Niederlage gegen Schmiden kein besseres Resultat zu. Das letzte Tor zum 28:30 war am Ende nur noch Ergebniskosmetik.

SG H2Ku Herrenberg: Herz, Rhotert; Kälbly, Bartsch, Werner (5), Wanner (3), Förch (8/6), Böhm (1), Sudar (1), Stiegen (7), Bechinka (1), Fischer (1), Jacobs (1), Krebs

F1: Das Abwehrbollwerk hält

Mit einem wichtigen Punktgewinn kehrten die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg vom Spiel bei Frisch Auf Göppingen II zurück. Wie das 22:22 (11:12) am Ende einzuordnen ist, weiß allerdings noch niemand so genau.

Wie immer stellt sich nach einem Remis die Frage, gewonnener oder verlorener Punkt. Auch Melanie Schittenhelm war sich nach dem Abpfiff der dramatischen Partie in der Göppinger EWS-Arena nicht ganz sicher. „Am Ende können wir sogar noch verlieren. Der Punkt kann vielleicht noch sehr wertvoll für uns sein“, so die Herrenberger Trainerin. Dieser ganzen Konjunktive hätte es aber vielleicht gar nicht bedurft, wenn die Kuties ihren wertvollen Vorsprung von 22:19 über die letzten Minuten gebracht hätten. Allerdings hatten sie es auch mit einem Gegner zu tun, der eben nicht gerade zur Laufkundschaft in der Regionalliga zählt.

Dabei zeigte schon der Beginn, dass die H2Ku-Frauen gewillt waren, aus Göppingen Zählbares mitzunehmen. Das schnelle 3:0 durch Laureen Kappus, Nadine Schäberle und Shana Stäudle konnte von den Gastgeberinnen zwar beim 3:3 egalisiert werden, die Richtung im Spiel war damit aber bereits vorgegeben. Eine bärenstarke Abwehr mit einer überzeugenden Alexandra Harm leistete bereits im ersten Durchgang erfolgreiche Schwerstarbeit. Auch wenn die Frisch Auf-Frauen Mitte der ersten Hälfte beim 7:6 erstmals in Führung gehen konnten, ließen sich die Kuties davon nicht aus dem, Konzept bringen. Zweimal Sofia Brand und ein Treffer von der nach ihrer langen Verletzungspause couragiert aufspielenden Nadine Schäberle sorgten zwischenzeitlich sogar wieder für eine Führung zum 10:8. Das 12:11 für Göppingen zum Pausenpfiff ließ für beide Seiten noch alles offen.

Alles andere als offen war dann allerdings die Abwehr der Herrenbergerinnen zu Beginn der zweiten Hälfte. Was die Kuties in der Startviertelstunde des zweiten Abschnitts in der Defensive boten, war schon eindrucksvoll. Bis zur 43. Minute musste Göppingen auf seinen ersten Treffer warten. Da es aber ein heißer Abwehrkampf auf beiden Seiten war, lagen die Gäste beim Göppinger Anschluss zum 13:15 voll in Reichweite. Das schien sich nur wenige Minuten beim 16:16 auch voll zu bestätigen. Aber noch einmal konnten die Kuties vorlegen. 22:19 stand es sieben Minuten vor dem Ende, ein gehaltener Strafwurf von Isabel Göhlich nährte die Hoffnung auf den so wichtigen Auswärtssieg. Doch die letzten Minuten gehörten noch einmal den Frisch Auf- Frauen, die tatsächlich noch zum Remis kamen und sogar in den Schlusssekunden die Chance auf den Siegtreffer hatten.

SG H2Ku Herrenberg: Harm, Göhlich; Schoeneberg (5), Schäberle (3), Kappus (2), Stäudle (2), Kußmaul (2), Schmidt, Schweizer, Venth (3), Brand (5), Gramer, Schröder, Lide

M1: Mit altem Feuer zurück in die Erfolgsspur

Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag ab 20 Uhr eines der schwierigsten Auswärtsspiele der Saison auf dem Programm. Bei der HSG Langenau/Elchingen dürfte es in einer gewohnt vollen Halle wieder heiß hergehen. In dieser Atmosphäre wollen die Herrenberger aber nicht nur gegenhalten, sondern nach Möglichkeit auch noch etwas Zählbares mitnehmen.

Die Oberliga Württemberg biegt in diesen Tagen auf die Zielgerade der Saison ein.  Schon vor Wochen waren sich die Handballkenner einig darin, dass sich damals die Spreu vom Weizen trennt. Doch genau das passierte noch immer nicht, unerwartete Resultate stehen auf der Tagesordnung. So schwebt die SG H2Ku mit eigentlich keineswegs schlechten 18:22 Punkten noch immer in akuter Abstiegsgefahr. Nach momentanem Stand ist die Ligazugehörigkeit mit derzeit einem Pünktchen Vorsprung noch gesichert. Aber nicht nur deshalb birgt die Partie in der Langenauer Pfleghofhalle enorm viel Brisanz. Denn auch die Gastgeber sind mit gerade einmal zwei Pluspunkten mehr längst nicht aller Abstiegssorgen ledig. Dass die HSG Langenau/Elchingen ein Spiel weniger absolviert hat als die Konkurrenz, liegt übrigens im vergangenen Wochenende begründet, an dem das Auswärtsspiel in Bottwartal wegen der Erkrankung eines Schiedsrichters abgesagt werden musste.

Auch sportlich lief es für die Gastgeber zuletzt nicht wie gewünscht. Nur ein Sieg aus den letzten fünf Begegnungen unterstreichen die Beobachtung von Herrenbergs Coach Jörg Ebermann über eine Mannschaft mit vielen Höhen und Tiefen. Natürlich hofft man bei den Gästen, dass Langenau nicht gerade einen Sahnetag erwischt. Viel wird für die H2Ku-Männer auch davon abhängen, wie man die Rückraumachse um Henrik Schenk und Felix Junginger in den Griff bekommt. Dazu kommt noch deren gutes Zusammenspiel mit Routinier Jan Schaden am Kreis.

Trainer Ebermann hofft indes auf eine Rückkehr seiner Mannschaft zu der Leistung vor dem Spiel gegen Schmiden am vergangenen Wochenende. Es war nach erfolgreichen und auch überzeugenden Wochen schon eine kleine Enttäuschung, wie die doch möglichen Punkte gegen den Tabellenzweiten am Ende leichtfertig vergeben wurden. Auch die leidenschaftliche Spielweise war bei der Niederlage vor Wochenfrist etwas abhanden gekommen. Genau dessen bedarf es allerdings für einen Erfolg. In Angriff nehmen wird Trainer Ebermann die schwierige Aufgabe wohl mit dem gleichen Kader aus der Vorwoche. Das heißt, dass neben Florian Dannenberg auch Nik Wittke mit seinen Rückenproblemen noch nicht wieder einsatzbereit ist. Bei den anderen Akteuren, die sich teilweise unter der Woche mit Erkältungssymptomen umherschlagen mussten, rechnet der Trainer aber fest mit deren Einsatz.

F1: Jeder Punkt wird dringend gebraucht

Wenn unsere Regionalligafrauen am Samstag um 18 Uhr in der geschichtsträchtigen EWS-Arena von Göppingen bei der Zweitvertretung von Frisch Auf antreten, dann wird dies einerseits mit einer großen Portion Motivation, aber auch mit genausoviel Respekt sein. Klar ist auf alle Fälle schon im Vorfeld, wie die sportlichen Rollen verteilt sind.

An das Spiel in der Vorsaison an gleicher Stelle haben die Herrenberger Kuties sicher noch die besten Erinnerungen. Durch eine vor allem in der Schlussphase überzeugenden Leistung gewannen die Gäste am Ende deutlich mit 28:22. Ein Ergebnis, das natürlich am heutigen Samstag jeder im Lager der SG H2Ku unterschreiben würde. Doch inzwischen haben sich die Kräfteverhältnisse zwischen beiden Teams um einiges verschoben. Während die Frisch Auf-Damen auf Rang vier stehen und schon seit langem von weitem das Hauen und Stechen im unteren Tabellenmittelfeld betrachten können, stecken eben genau dort die Kuties fest, die für einen Klassenverbleib dringlichst jeden nur möglichen Punkt brauchen. So geht es am Samstag wohl nicht darum, in der Außenseiterrolle ein gutes Spiel zu machen, sondern vor allem alles an kämpferischen Einsatz in den letzten vier Partien in die Waagschale zu werfen.

„Mindestens zwei Siege werden wir wohl noch brauchen. Dann müssen wir schauen, was die Konkurrenz macht“, rechnet Melanie Schittenhelm ein wenig. Wie alle anderen Teams hofft sie natürlich auch, dass nach Ende der Saison am besten sowohl Schutterwald als auch Schmiden/Oeffingen in die dritte Liga aufsteigen würden. Dementsprechend würde sich die Anzahl der Absteigerinnen verringern. Zuerst einmal geht es aber um die eigenen Hausaufgaben, sprich so viele Punkte wie möglich. Das dürfte gerne schon in Göppingen der Fall sein. Die Gastgeberinnen sind allerdings in dieser Runde bisher hervorragend unterwegs. „Mit Johanna Biegert verfügt Göppingen über eine klare Führungsspielerin, die viele junge und hochtalentierte Spielerinnen um sich hat“, weiß Melanie Schittenhelm.

Wie auch in den Partien zuvor wird es in erster Linie allerdings erst einmal darauf ankommen, das eigene Potential abzurufen. „Nur mit einhundert Prozent Leistung können wir auch punkten“, wiederholt die Trainerin diese Vorgabe vor jeder Partie fast schon gebetsmühlenartig. Gerne hätte sie in den zwei spielfreien Wochen auch eine optimale Vorbereitung betrieben. Davon war man bei der SG H2Ku aber doch um einiges entfernt. Einige erkältungsbedingte Ausfälle zwangen Melanie Schittenhelm doch das eine oder andere Mal zum Improvisieren. Dennoch geht sie davon aus, am Samstag bis auf Selina Nüßle den kompletten Kader zur Verfügung zu haben.

F2: SG H2Ku 2 vs. TV Rottenburg – Der Spitzenreiter soll wanken!

Am kommenden Samstag um 20 Uhr kommt es in der Bezirksoberliga zum Duell zwischen unseren Frauen 2 und dem Tabellenführer aus Rottenburg. Auf dem Papier mag die Favoritenrolle klar sein, doch wir sind bereit, den Spitzenreiter zu ärgern und ihm das Leben so schwer wie möglich zu machen!

Rottenburg steht aktuell auf Platz 1, aber auch diese Mannschaft ist nicht unbesiegbar. In eigener Halle wollen wir mit Kampfgeist, Tempo und einem starken Teamgeist alles in die Waagschale werfen, um die Überraschung zu schaffen. Unser sechster Tabellenplatz spiegelt nicht unser wahres Potenzial wider – genau das haben wir in der aktuellen Rückrunde bewiesen! 

Unsere Abwehr wird hart arbeiten, um den Rottenburger Angriff aus dem Konzept zu bringen, und vorne werden wir mit schnellem Umschaltspiel und cleveren Abschlüssen Druck machen. Mit der Unterstützung unserer Fans im Rücken werden wir um jeden Ball fighten – und wer weiß, vielleicht endet der Abend mit einer faustdicken Überraschung!

Samstag, 20 Uhr, Markweghalle – wir sind bereit! Seid dabei und feuert uns an!