wC1: Regionalliga, wir kommen!

wC1: Am vergangenen Samstag ging es für uns nach Waiblingen zur Regionalliga Qualifikation.Voller Spannung nahmen die Mädels die Gegnerinnen unter die Lupe und es war gleich klar, einfach wird das nicht.

Showdown in der Markweghalle

Spannenender geht es nicht!

Durch die letzten Auftritte unserer Jungs kommt es am Samstag zum großen Showdown gegen den TSV Schmiden.

Dafür brauchen wir Euch alle! Wirklich alle!

Wie sehr die SG-Familie zusammensteht, zeigt sich auch daran, dass der legendäre FC Bloskapell sowohl am Samstag als auch am Sonntag unsere Mannschaften unterstützt. Schon jetzt dafür ein riesengroßes Danke!!!

Jetzt fehlt nur noch die proppevolle Halle. Dafür müsst Ihr sorgen. Wir zählen im Finale auch Euch!

F1: Am Ende hakte es im Angriff

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg gab es am vorletzten Spieltag der Saison nach längerer Zeit mal wieder eine Niederlage zu verkraften. Das 30:32 (18:16) bei der SG Weinstadt hatte allerdings für die Kuties keinen Einfluss auf die Tabellenführung. Die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga war zuvor schon gesichert gewesen.

Immerhin haben sich in diesem absoluten Spitzenspiel Zweiter gegen Erster die Gastgeberinnen die Führung in der Rückrundentabelle mit bisher nur drei Minuspunkten erobert. Kein Beinbruch zwar für die Herrenbergerinnen, gewonnen hätten sie das Gipfeltreffen aber dennoch gerne. Ihnen gegenüber stand allerdings auch ein Team, das bis in die Haarspitzen motiviert war. Durch eine mögliche Konstellation mit einer Dreiergruppe in der Endabrechnung um den Relegationsplatz für die Regionalliga brauchten die Gastgeberinnen zur Sicherheit noch einen Punkt, de am besten natürlich gleich gegen den Meister eingefahren werden sollte.

Zu sehen bekamen die etwa 200 Zuschauer in der Beutalsbacher Sporthalle zunächst aber erst einmal Magerkost von ihrer eigenen Mannschaft. Zu dominant ar das Auftreten der Kuties, die ab der ersten Minute mit voller Konzentration zu Werke gingen. Nach zwölf Minuten war ein deutliches 11:5 herausgespielt, nach dem Ende der Startviertelstunde betrug der Vorsprung beim 12:7 noch immer fünf Treffer. Warum die Gastgeberinnen aber auf Rang zwei im Klassement geführt werden, zeigte sich danach. Die folgenden drei Herrenberger Fehler nutzten sie postwendend zu ebenso vielen eigenen Toren. Beim 10:12 war damit wieder alles offen. Noch aber stemmte sich die Kuties erfolgreich gegen die SG Weinstadt. Allerdings war zur Halbzeit der Vorsprung mit dem 18:16 noch immer nur knapp.

Nach der Pause sollte sich das Bild dann aber grundlegend wandeln. Noch ein Mal konnte Sofia Brand auf 19:16 stellen, danach drückten die Weinstädterinnen dem Spiel langsam ihren Stempel auf. Einerseits agierte die Deckung der Kuties nicht mehr so aufmerksam, zum anderen – und das war viel entscheidender – fand die Herrenberger Offensive nun kaum noch eine Lücke im immer stärker werdenden Abwehrverbund der SG Weinstadt. Wenn noch etwas ging, dann meist über die Rechtsaußen Sandra Kußmaul, die einmal mehr bis kurz vor dem Ende eine überragende Leistung bot. Aber auch ihre Tore konnten es nicht verhindern, dass die Gastgeberinnen beim 25:24 zum ersten Mal in Führung gingen.

Eine Vorentscheidung in der inzwischen zur Hitzeschlacht mutierten Partie war dies aber keineswegs. Wenige Minuten vor dem Ende hielt Gabriela Istrati zunächst einen Strafwurf, dann warf Sandra Kußmaul ihre Farben wieder mit 30:29 in Front. Dass gerade sie danach noch zweimal von der Rechtsaußenposition scheiterte, entbehrte dabei nicht einer gewissen Tragik. „Kein Vorwurf. Wir sind ja erst durch Sandra in diese Position gekommen, dass wir noch um den Sieg spielen konnte“, nahm Trainer Heiko Fleisch auch sofort jegliche Kritik den Wind aus den Segeln. Am Ende spielten die Gastgeberinnen ihre ganze Qualität aus und verbuchten so den für sie eminent wichtigen Heimsieg. „Wir müssen die Niederlage zwar aufarbeiten, werden sie aber nicht zu hoch aufhängen. Immerhin haben wir hier beim Tabellenzweiten verloren“, rückte Heiko Fleisch die Relationen gleich wieder gerade.

Am Sonntag empfangen die Kuties dann um 16 Uhr zum letzten Saisonspiel die SG Dornstetten in der Markweghalle.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Istrati (alle im Tor); Schoeneberg (9/5), Schäberle, Kappus (1), Stäudle (1), Kußmaul (10), Schmidt (2), Schweizer, Venth (2), Brand (5), Schröder

M1: Bleibt die Hoffnung weiter erhalten?

Ein extrem wichtiges Auswärtsspiel steht am Sonntag ab 16 Uhr für die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg auf dem Programm. Wenn die Mannschaft der Trainer Tim Gauß und Christian Dürner in der Pforzheimer Bertha-Benz-Halle auf die gastgebende SG Pforzheim/Eutingen II trifft, schwingt für die Gäste weiter die Hoffnung auf den Verbleib in der Oberliga Württemberg mit. Um diese Hoffnung auch auf den letzten Spieltag zu übertragen, ist aber einmal mehr ein Sieg die Voraussetzung dafür.

Eigentlich waren den Herrenbergern vor wenigen Wochen nach der enttäuschenden Leistung und der damit verbundenen Niederlage in Leonberg schon alle Felle in Sachen Klassenerhalt davongeschwommen. Doch dann folgten drei Siege in Folge, die den Abstand zum rettenden Ufer zwei Spieltage vor dem Saisonende auf nur noch einen Punkt zusammenschmelzen ließen. Und auch wenn die H2Ku-Männer im Vergleich zu den beiden möglichen Mitkonkurrenten HSG Ettlingen und HSG Konstanz II noch immer die schlechteren Karten besitzen, ist die Stimmung im Team hervorragend. „Wir sind derzeit auf dem Höhepunkt von Stimmung und Motivation angekommen“, freut sich Trainer Tim Gauß über die Entwicklung der Mannschaft. „Jetzt wollen wir natürlich auch in Pforzheim gewinnen“, gibt es vom Coach eine klare Ansage in Richtung Pforzheim.

Natürlich weiß Tim Gauß selbst am besten, dass es auch diesmal keine leichte Aufgabe wird. „Pforzheim hat eine hochmotivierte junge Truppe mit dem erfahrenen Spielmacher Paul Lupus als Lenker und Denker“. Aber Gauß weist auch auf die Ausgeglichenheit der Liga hin: „In dieser Liga kann wirklich jeder jeden schlagen“. Warum also auch nicht den Tabellenfünften? In unguter Erinnerung ist den Herrenbergern allerdings noch das Hinspiel, das die H2Ku-Männer in eigener Halle hoch mit 32:38 verloren. Auf einen erneuten Heimvorteil hoffen dabei die Gäste auch im Rückspiel. Meist verlieren sich in der riesengroßen, 2000 Zuschauer fassenden Bertha-Benz-Halle nur wenige Zuschauer. Deshalb wünschen sich Mannschaft und Trainer möglichst viele Zuschauer aus dem Gäu, die für eine Heimspielstimmung sorgen könnten.

Gar nicht so viel über Taktik und Spielweise wollte Tim Gauß im Vorfeld der wichtigen Partie reden. „Es wird auf den Kopf ankommen“, hat er vor dem Spiel erkannt. Und auch hierv erhofft er sich aufgrund der letzten Spiele einen zumindest kleinen Vorteil. Optimistisch kann Trainer Gauß aber zumindest schon einmal auf die Quantität in seinem Kader blicken. Ein dickes Fragezeichen steht bisher nur hinter dem Einsatz von Torhüter David Herz, der sich unter der Woche krankheitsbedingt vom Training abmelden musste.

SG H2Ku II will endlich ersten Rückrundensieg

Auch für die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg stehen noch zwei Spiele in dieser Saison auf dem Programm. Und auch für sie geht es am Samstag auf Reisen. Allerdings ist für das Team des Trainerduos Marcel Kohler und Maxi Schöllkopf der Zug in Richtung Klassenerhalt längst abgefahren. Allerdings lebt zumindest die Hoffnung auf den ersten Rückrundensieg Runde noch immer. Die beste Möglichkeit dafür ergäbe sich dabei am Samstag ab 18 Uhr. Dann geht es zum Vorletzten SV Remshalden, der ebenfalls bereits abgestiegen ist. „Wir werden unseren Fans bis zur letzten Minute zeigen, dass wir noch immer hochmotiviert in die Spiele gehen“, verspricht Co-Trainer Maxi Schöllkopf.

Auskommen muss das Trainerteam allerdings einmal mehr ohne eine Vielzahl von Spielern, so dass auch im letzten Auswärtsspiel der laufenden Runde nur ein Rumpfaufgebot zur Verfügung stehen wird.

F1: Die Saison ist noch nicht zu Ende

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg geht es am Samstag und eine Woche später sonntags auf die unmittelbare Zielgerade der diesjährigen Saison. Das große Ziel mit der Rückkehr in die Regionalliga ist seit zwei Wochen geschafft, nun wartet am Samstag um 18 Uhr mit der SG Weinstadt der Zweitplatzierte der Tabelle.

Tabellarisch relevant ist die Partie zwar nicht mehr, dennoch birgt die Begegnung in der Sporthalle von Weinstadt-Beutelsbach noch Einiges an Brisanz. Klar ist schon vor dem Anpfiff, dass die SG H2Ku nicht mehr von der Spitzenposition verdrängt werden kann. Ebenso ist der zweite Rang der Gastgeberinnen im Klassement zementiert. Möglich macht dies zwei Spieltage vor Rundenende der bessere direkte Vergleich von Weinstadt sowohl gegen Bargau/Bettringen als auch gegen Böblingen/Sindelfingen. Da sich zudem mit dem TSV Denkendorf der wohl hartnäckigste Konkurrent um Platz zwei durch zuletzt drei sieglose Spiele selbst aus dem Aufstiegsrennen genommen hat, ist der Weg für Weinstadt frei.

Somit können die Gastgeberinnen ihr letztes reguläres Heimspiel gegen die Herrenbergerinnen zugleich als Härtetest vor den Relegations-Spielen um den Aufstieg angehen. Und dann gäbe es noch einen Motivationsgrund. Kommt die Erfolgsserie der H2Ku-Frauen in der Rückrunde mit nur zwei Minuspunkten schon eindrucksvoll daher, steht die Bilanz der SG Weinstadt der von der SG H2Ku kaum etwas nach. Nur einen Remis mehr steht auf der Negativseite. Das heißt: Sollte Weinstadt gegen den Gäu-Club gewinnen, wäre die Mannschaft sogar Rückrundenmeister.

Auch wenn dieser inoffizielle Titel bei den Gästen nicht die oberste Priorität genießen dürfte, wird die Fahrt im mit Mannschaft und Fans vollbesetzten Bus in den Rems-Murr-Kreis dennoch kein Wochenendausflug werden. „Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen“, stellt Heiko Fleisch auch unmissverständlich klar. Nach den Meisterfeierlichkeiten hatte der Herrenberger Coach seiner Mannschaft zwei freie Tage verordnet, danach ging es ab der vorletzten Woche bis zum Samstag mit insgesamt vier Trainingseinheiten in die Vorbereitung auf die letzten beiden Partien.

Personell wird Trainer Fleisch wieder einen gut aufgestellten Kader zur Verfügung haben. Nicht dabei sein kann neben der langzeitverletzten Juliane Seidel nach Lage der Dinge nur Sophy Lide. Das Nachwuchstalent auf Rechtsaußen wird in den Qualifikationsspielen der A-Jugend gebraucht und wird demnach die letzten beiden Partien des frischgebackenen Aufsteigers nicht mehr bestreiten.

M1: SG erarbeitet sich ein weiteres Endspiel

Mit einer Offensivgala, wie sie in dieser Saison bislang noch nicht zu sehen war, haben die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg die HSG Konstanz II förmlich aus der Markweghalle gefegt. Das 44:32 (21:17) war dabei der dritte Sieg in Folge. Damit kann die Mannschaft von Trainer Tim Gauß weiter vom Klassenerhalt träumen.

Über 300 Zuschauer traten in der Markweghalle den persönlichen Beweis an, noch immer an die Mannschaft zu glauben. Und auch die Mannschaft selbst blieb diesen Beweis in einem wahren Handballfest nicht schuldig. Vor allem, dass die Mannschaft dem maximalen Druck standhalten konnte, lässt für die beiden restlichen Saisonspiele zusätzlichen Optimismus aufkommen. Denn vor dem Spiel war klar, dass die Herrenberger mit einer Niederlage den Abstieg nicht mehr hätten verhindern können.

Der Beginn der Partie verlief dabei schon vielversprechend. Zwar mussten die Gastgeber auf Moritz Werner wegen eines grippalen Infekts verzichten, doch sollte sich dafür Tim Frommer im Laufe der Partie auf der rechten Rückraumposition zu seiner wohl besten Leistung im bisherigen Saisonverlauf aufraffen. Überzeugend war ohnehin das Wort, das diesen Abend am treffendsten beschreiben konnte. Nachdem die Gäste vom Bodensee mit drei Toren in Folge auf 6:5 stellten, entpuppte sich dieses Zwischenhoch eher als Herrenberger Dosenöffner für eine erste Halbzeit, die im Zeichen höchsten Tempos stand. „Wir wollten so wenig wie möglich in den Positionsangriff gehen. Dafür war Konstanz bisher zu abwehrstark“, erklärte Tim Gauß diese Taktik nach Spielende. Es sollte sich als goldrichtig herausstellen, denn oftmals hatte die Konstanzer Abwehr gar keine Zeit, sich zu formieren. Und da auch die Effektivität sehr hoch war, gelang es den Herrenbergern  bis zur Pause ein 21:17 herauszuwerfen.

Die Frage war für den zweiten Durchgang eigentlich schnell gestellt: Würden die H2Ku-Männer dieses immens hohe Tempo beibehalten können? Denn neben Moritz Werner mussten die Gastgeber noch einen weiteren Ausfall, diesen allerdings während des Spiels, verkraften. Linksaußen Luca Kälbly musste bereits nach einer Viertelstunde mit einer glatt roten Karte auf der Tribüne Platz nehmen. Somit fiel eine weitere personelle Alternative weg. Letztlich sollte sich die Befürchtung eines Kräfteeinbruchs aber als unbegründet erweisen.

Bereits nach wenigen gespielten Minuten musste Gästecoach Jonas Hadlich im zweiten Durchgang beim Stand von 28:20 mit einer Auszeit gegensteuern. Während er versuchte, zu retten, was zu retten war, brachte sein Gegenüber erstmals ein weiteres Detail zu Sprache. „Belohnt Euch für Euer Spiel und holt Euch den direkten Vergleich!“. Es wäre praktisch die Kirsche auf der Sahnetorte. Die Spieler taten letztlich dem Coach diesen Gefallen gerne. Auch wenn die Bank der Konstanzer breiter besetzt war, ließ die SG H2Ku ihrem Gegner keine Luft zum Atmen mehr. Bereits elf Minuten vor dem Ende erzielte Oliver Sudar das 37:27. Der Herrenberger Aktivposten stand an diesem Abend aber keineswegs alleine da. Es gab keinen sportlichen Ausfall zu beklagen. Und auch trotz der vermeintlich hohen Zahl der Gegentreffer lieferte auch die Abwehr mit Torhüter David Herz im Tor eine starke Leistung ab.

Am Ende war das 44:32 sogar in dieser Höhe verdient. Am kommenden Sonntag sind dann die Spieler im nächsten Endspiel gefordert. Dann heißt es auch beim Spiel bei der SG Pforzheim/Eutingen II wieder: Siegen oder Fliegen. Immerhin haben die Herrenberger nun aber nur noch einen Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. „Wenn wir in Pforzheim genauso spielen, können wir auch dort gewinnen“, versprüht Tim Gauß schon eine große Kampfeslust.

SG H2Ku: Herz (1), Sauer (beide im Tor); Kälbly (2), Lohrer (1), Böhm (6), Sudar (8), Bechinke (1), Fischer (2), Frommer (7), Jacobs, Krebs (5), Wittke (8/1), Lewe (2), Dannenberg (1)

Erfolgreiche Talentsichtung für die 2013er-Mädels der SG H2Ku Herrenberg

Fünf Mädchen der SG durften sich im Rahmen des Bezirksfördergruppenturniers in der Göppinger EWS Arena beweisen. Dabei war nicht nur erfreulich, dass die SG die meisten Mädchen stellte, sondern dass sie auch den größten Block der Kinder stellt, die zum Talenttag an die Landessportschule Albstadt eingeladen wird.

Setzt sich für die Männer 1 die Hoffnung auf den Klassenerhalt fort? Männer 2 reisen nach Spaichingen

Wenn die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Samstag um 20 Uhr auf die HSG Konstanz II treffen, könnten am Ende drittletzten Spieltages zwei Entscheidungen gleichzeitig gefallen sein. Dabei hoffen die Gastgeber allerdings, dass dieser Fall nicht eintreten wird.

Die Lage ist schnell skizziert. Als Drittletzter hat die SG H2Ku drei Punkte Rückstand auf die Konstanzer Drittligareserve. Verlieren die Herrenberger, ist bei dann fünf Punkten Rückstand der Abstieg des Gäu-Clubs in die Verbandsliga besiegelt. Für die Gäste vom Bodensee hieße das im gleichen Zuge: Klassenerhalt geschafft. Denn selbst wenn der TuS Altenheim, Vorletzter des Klassements, sein Spiel bei der SG Heidelsheim/Helmsheim am Sonntag gewinnt, könnte die HSG Konstanz aufgrund des um ein Tor besseren direkten Vergleichs nicht mehr von den Nichtabstiegsplätzen verdrängt werden. Auch wenn in der Theorie auch noch die HSG Ettlingen und die SG Kenzingen/Herbolzheim in der Verlosung um den Klassenerhalt dabei sind, dürfte Konstanz der letzte Kontrahent sein, der von den Herrenbergern überflügelt werden könnte.

Dazu bedarf es allerdings am Samstag in der Markweghalle unbedingt eines Sieges. Dann wären die H2Ku-Männer bis auf einen Punkt an die Gäste herangerückt und hätten mit zwei weiteren Siegen in den abschießenden Partien gegen Pforzheim und Schmiden noch immer eine Chance auf den Ligaverbleib.

Zunächst richtet sich der Blick aber auf die Heimpartie ab 20 Uhr. Trainer Tim Gauß hat nach den zwei Siegen zuletzt – es waren die ersten beiden Erfolge nacheinander – durchaus auch im Training eine Änderung erkennen können. „Die Siege haben dem Team noch einmal einen Schub gegeben“, so der Herrenberger Coach. Besonders auffällig war dabei beim Sieg in Ehingen die Abgeklärtheit im Team, als selbst in brenzligen Situationen der Kopf oben blieb. Wichtig wird es vor allem sein, dass die SG H2Ku erneut eine überzeugende Abwehrleistung zeigt. Im Lager der Gastgeber hofft man dabei natürlich auch wieder auf eine ähnliche Torhüterleistung, wie sie jüngst in Ehingen von Nico Sauer gezeigt wurde. Theoretisch zumindest steht dem auch nichts im Wege. Sowohl Nico Sauer als auch alle anderen Spieler dürften für den Abstiegskracher fit sein. Lediglich die beiden Langzeitverletzten Kenneth Stiegen und Janek Förch werden nicht mit dabei sein können.

Verbandsligamänner in Spaichingen gefordert

Mit nur zwei Pluspunkten im Gepäck tritt die zweite Mannschaft der SG H2Ku Herrenberg am Samstag die Reise zum TV Spaichingen an. Ab 19 Uhr sollen nach Möglichkeit die ersten beiden Zähler der Rückrunde eingefahren werden.

Natürlich geht das Verbandsligateam auch in diese Partie als krasser Außenseiter an den Start. An der Motivationslage hat die bisherige magere Saisonbilanz aber nichts geändert. Noch immer zieht die Mannschaft mit und will in jeder Partie für einen Erfolg kämpfen. Aber auch diesmal müssen die Gäste mit einem Rumpfaufgebot auskommen. Erneut werden neben dem Innenblock mit Miro Mezger und Tom Bühler noch Simon Gogl, Marcel Braitmaier, Andreas Kohler und Louis Kälbly aus. Hinter dem Einsatz von Alexander Kohler steht derweil noch ein dickes Fragezeichen.

F1: Kuties schaffen den Aufstieg!

Es war sicher nicht ihr bestes Saisonspiel, das die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg am Samstag ablieferten. Das war jedoch allen Beteiligten nach dem 27:21 (13:10) beim TSV Heiningen vollkommen egal. Das dennoch hohe Ergebnis zeigte dabei einmal mehr, dass die Kuties fast in ihrer eigenen Liga spielen. Das Wichtigste an diesem Tage war aber: Die SG H2Ku spielt in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga.

Auch wenn das Spiel schon sicher schwer genug war: Der Feiermarathon im Nachgang der Partie war sicher noch um einiges anstrengender als die sechzig Minuten auf dem Parkett, dauerte dieser doch bis in den Sonntagabend hinein – mindestens.

Zuvor galt es allerdings erst einmal, die letzte Hürde vor dem Aufstieg zu nehmen. Der TSV Heiningen wollte natürlich mit aller Macht verhindern, dass die Gäste die Meisterschaft ausgerechnet in ihrer Halle feiern würden. So entwickelte sich ein Spiel, dass zunächst ein 2:0 für die Gastgeberinnen brachte. Und auch wenn die Gäste aus Herrenberg schnell wieder auf Gleichstand stellten, merkte man doch, dass es dann eben doch kein Spiel wie jedes andere war. „Bei der ein oder anderen Aktion war schon ein zittriges Händchen erkennbar“, musste auch Heiko Fleisch feststellen. Das war nicht zuletzt auch deshalb verständlich, weil über 100 erwartungsfrohe Fans den Weg nach Heiningen auf sich genommen hatten, um den vorfristigen Aufstieg zu feiern.

Zumindest gelang es den Kuties, nach dem 3:2 eine knappe Führung zu behaupten. Als Sandra Kußmaul nach etwa einer Viertelstunde auf 9:6 stellte, sah es danach aus, als ob sich die Gäste nun absetzen könnten. Doch daraus wurde nichts. Es war der erneut starken Abwehr zu verdanken, dass die Herrenbergerinnen weiter in Front lagen. Das 13:10 zur Pause war bei den Fans aber zumindest schon etwas Balsam auf das Nervenkostüm.

Für noch mehr Beruhigung sorgten die ersten Minuten nach Wiederbeginn. Sina Venth, Saskia Schmidt und Stefanie Schoeneberg stellten auf 16:10, eine Vorentscheidung bahnte sich an. Daraus wurde jedoch noch nichts. Eine entscheidende Szene gab es in der 42. Minute, als Stefanie Schoeneberg beim Stand von 18:15 vom Punkt scheiterte. Geistesgegenwärtig griff sich die Kreisspielerin jedoch den Abpraller und verwandelte den Nachwurf sicher. Es sollte das letzte Mal gewesen sein, dass die mitgereisten Fans etwas zittern mussten. Die restliche Spielzeit konnten die Kuties ihre Gegnerinnen sicher in Schach halten. Die letzten zwei Minuten waren dann nur noch ein Schaulaufen, der Sieg war zu diesem Zeitpunkt schon in Sack und Tüten. Nach dem 27:21 durch Shana Stäudle und dem gleichzeitigen Schlusspfiff gab es bei Fans und Mannschaft kein Halten mehr. Die Rückkehr in die Regionalliga war perfekt!

„Ich bin so unfassbar stolz auf die Mannschaft. Vor allem auch, wenn ich die Entwicklung der letzten Monate sehe“, sprudelte es aus Heiko Fleisch heraus. So wie er sahen es auch die Fans, die sich nach Spielende ähnlich äußerten. Es folgen für die Kuties nun noch zwei Spiele in Weinstadt und zum Schluss zuhause gegen Dornstetten. Hierfür versprach Heiko Fleisch noch einmal volle Konzentration. Wer den Trainer kennt, weiß auch genau, dass dies trotz der nun gewonnenen Meisterschaft keine leeren Worthülsen sind. Die Fans wird’s freuen – die Konkurrenz wohl eher etwas weniger.

M1: Die Hoffnung lebt weiter

Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg ist der schon fast sicher geglaubte Abstieg in die Verbandsliga noch immer abwendbar. Durch ein hochverdientes 27:24 (12:10) beim TV Ehingen lebt der Funken Hoffnung weiter.

Der Sieg beim Tabellenvierten sorgte dabei für zwei Premieren. Einerseits war es der erste Auswärtssieg der laufenden Saison und gleichzeitig konnten zum ersten Mal zwei Siege hintereinander bejubelt werden. Dabei gab es im Nachgang nicht einmal Zweifel an der Berechtigung des Doppelpunktgewinns beim Favoriten.

Mit einem 5:1 nach knapp zehn Minuten wurde zunächst erst einmal ein solider Grundstein gelegt. Dabei überragte im Angriff der Herrenberger mit Oliver Sudar ein Spieler, der seine Stärken im Eins gegen Eins hat. Genau das war auch der Plan von Tim Gauß. „Wir haben Oli ganz bewusst immer wieder in eine solche Position gebracht“, so der Herrenberger Coach nach Spielende. Der Lohn waren allein fünf Sudar-Treffer bis zum 6:3. Dass es in der Startphase des Spiels und eigentlich bis zum Ende der Partie so wenig Gegentore zu quittieren gab, hatte dagegen einen einfachen Grund. „Ganz klar, Nico Sauer war heute der Spieler des Spiels“, lobte Trainer Gauß seinen Torhüter überschwänglich. Er war es auch, der immer wieder die Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel mit seinen Paraden, darunter vielen freien Würfen, ausbügeln konnten. Aus Sicht der Gäste war das 12:10 beim Pausenpfiff vielleicht sogar etwas zu niedrig ausgefallen.

Nico Sauer als überragender Rückhalt

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich zunächst nicht viel. Der Vorsprung von zwei bis drei Toren hatte in den ersten Minuten weiterhin Bestand. Als der überzeugende Lukas Krebs in der 40. Minute auf 18:13 stellen konnte, war die Hoffnung auf eine frühe Vorentscheidung natürlich groß. Dennoch schwang auch die Sorge mit, dass die Mannschaft, wie zuletzt öfters eingetreten, in kniffligen Situationen ein Vorsprung leichtfertig hergeben würde. Dieses Mal sollte sich ein solches Szenario allerdings nicht einstellen. Die Herrenberger, in dieser Partie noch nicht ein einziges Mal im Rückstand, verteidigten ihren Vorsprung vor allem durch ihre überzeugende Abwehr. Nico Sauer hielt weiterhin alles, was es zu halten gab. Und auch der Innenblock mit Nik Wittke und Finn Böhm erhielt vom Trainer nach Spielende Bestnoten.

Brenzlig wurde es aber noch einmal sieben Minuten vor dem Abpfiff. Hier konnte der TV Ehingen durch Niklas Duffner auf 22:23 verkürzen. Doch einmal mehr sorgte Oliver Sudar gemeinsam mit Luca Kälbly dafür, dass fünf Minuten vor dem Ende wieder zwei Tore Vorsprung bejubelt werden konnten. Am Ende sorgte Oliver Sudar mit seinem siebten Treffer zum Endstand von 27:24 für die endgültige Entscheidung.

Am Samstag treffen die H2Ku-Männer nun mit der HSG Konstanz II auf den letzten verbliebenen Konkurrenten, den sie im Kampf um den Klassenerhalt theoretisch noch überholen können. Schützenhilfe konnte der TSV Altensteig indes nicht leisten. Das Tabellenschlusslicht unterlag bei der Drittligareserve mit 28:34. Damit haben die Konstanzer weiterhin drei Punkte Vorsprung vor dem direkten Aufeinandertreffen in der Markweghalle.