F1: Gelingt am Samstag der große Wurf?

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag das wohl bisher wichtigste Spiel der bisherigen Runde auf dem Programm. Wenn die Kuties um 17:45 Uhr in fremder Halle beim TSV Heiningen antreten, könnten sie etwa neunzig Minuten später die Rückkehr in die Regionalliga geschafft haben. Grundvoraussetzung ist dafür allerdings ein Sieg bei den zuletzt sehr starken Gastgeberinnen.

Heiko Fleisch ist genau wie sein ganzes Trainerteam und natürlich auch die Mannschaft selbst voller Vorfreude auf die drittletzte Partie der Saison. „Natürlich ist das Spiel in Heiningen etwas ganz Besonderes“, gibt der Herrenberger Coach auch ohne Umschweife zu. „Das ist genau das, was wir wollten. Nun wollen wir das Ding auch klarmachen“, strahlt der Coach im Vorfeld eine große kämpferische Einstellung aus. Das gleiche erwartet er auch von seiner Mannschaft. Dabei ist er sich auch sicher: „Die Mannschaft ist sehr fokussiert und wird die Aufgabe mit der nötigen Konsequenz angehen“. Nötig ist eine Topleistung in der Voralbhalle auf jeden Fall, wobei in dieser Frage die Tabelle ein eher widersprüchliches Bild abgibt.

Fakt ist, dass der TSV Heiningen mit dem 7. Tabellenplatz faktisch den Klassenerhalt geschafft hat. Vor etwa zwei Monaten sah das allerdings noch ganz anders aus. Mit zuletzt nur einer Niederlage in den vergangenen sieben Partien hat sich die Mannschaft wieder aus den unteren Tabellenregionen freigeschwommen und könnte in den letzten Partien so etwas wie das Zünglein an der Waage im Kampf um die Spitzenplätze werden. Denn das Team von Trainer Sven Fischer spielt nach dem Spiel gegen Herrenberg noch gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen und den TSV Denkendorf. Zu den Leistungsträgerinnen gehören unter anderem Katharina Schloot, Theresa Kurz oder auch Maja Seeger. Eine besondere Stellung nimmt dabei auch Johanna Biegert ein, die nach mehreren Jahren Frisch Auf Göppingen und einer mehrmonatigen Handballpause im Spätherbst zum TSV Heiningen wechselte und dort wie erwartet zur Leistungsträgerin avancierte.

Trotz dieses Leistungshochs der Heiningerinnen gehen die H2Ku-Frauen als Favorit ins Rennen. Denn der guten Statistik von Heiningen haben die Herrenbergerinnen noch beeindruckenderes entgegenzusetzen. Nur eine einzige Niederlage seit Mitte Oktober des letzten Jahres, Ende Januar im Heimspiel gegen Bargau/Bettringen, gab es zu verschmerzen. Die SG H2Ku stellt mit Abstand die beste Offensive. Und auch die Abwehr überzeugte bei den letzten Siegen mit nur durchschnittlich etwas mehr als 20 Gegentoren. Vieles spricht also für Herrenberg, allerdings dürfte gerade bei diesem Spiel auch die Psyche eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Doch auch da gibt sich Heiko Fleisch zuversichtlich. „Wir hatten diesen Druck auch zuletzt in Böblingen und gegen Denkendorf und haben das prima gelöst“, so der Trainer. Und weiter: „Wir haben immer in Etappen gedacht. Damit sind wir bis jetzt immer gut gefahren. Und die nächste Etappe heißt nun Heiningen“. Damit will Heiko Fleisch natürlich auch den Druck von seiner Mannschaft nehmen.

Die Zuversicht von Trainerteam und Mannschaft gründet sich derweil auch darauf, dass am Samstag bis auf die langzeitverletzte Juliane Seidel alle Spielerinnen an Bord sind. „Die Mannschaft hat sich diesen ersten Matchball absolut verdient. Es ist umso schöner, dass bis auf Juliane alle dabei mithelfen können“, freut sich der Herrenberger Coach für seine Mädels. Er und die ganze Mannschaft hoffen natürlich auch, dass eine möglichst große Anzahl von Fans den Weg ins etwa 80 Kilometer entfernte Heiningen auf sich nehmen und so für eine tolle Atmosphäre sorgen können.

Männer 1 wollen Minichance nutzen / Männer 2 fahren personell gebeutelt nach Ludwigsburg

Für die Oberligamänner der SG H2Ku ist der letzte Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt trotz der zuletzt durchwachsenen Leistungen noch nicht erloschen. Um diesen Funken am Leben zu halten, sollte am Samstag ab 20 Uhr beim TV Ehingen unbedingt etwas Zählbares herausspringen.

Es war bisher sicher eine Rückrunde, die insgesamt überhaupt nicht nach den Wünschen der SG H2Ku Herrenberg lief. Doch nach dem Sieg im letzten Heimspiel gegen den TuS Altenheim ist wieder etwas Zuversicht eingekehrt. „Der Erfolg und die zwei Punkte haben der Mannschaft noch einmal einen Schub gegeben“, hat Tim Gauß in den letzten beiden Trainingswochen erkannt. Neben dem gewonnenen Selbstvertrauen haben die H2Ku-Männer zudem auch wieder Kraft für die letzten vier Saisonspiele tanken können. Und gleich die erste dieser abschließenden Partien hat es dabei in sich, geht es doch zum Tabellenvierten TV Ehingen. Die Reise in die Nähe von Singen soll aber beileibe nicht zum Ausflug werden. „Wir wollen dort etwas holen“, betont Trainer Gauß, der natürlich selbst am besten weiß, dass in der jetzigen Situation ohnehin nur noch Siege helfen, um den drohenden Abstieg noch abwenden zu können.

Blickt man auf die Tabelle, wird auch schnell klar, dass als letzter verbliebener Strohalm die HSG Konstanz II herhalten muss. Die Bodensee-Städter haben momentan drei Zähler mehr auf dem Konto als die SG H2Ku. In der nächsten Woche treffen dann beide Teams in der Markweghalle direkt aufeinander. Um hier noch einmal Spannung aufzubauen, sollte allerdings in Ehingen auch ein Erfolgserlebnis herausspringen, zumal die Konstanzer am Sonntag das Tabellenschlusslicht Altensteig empfangen. Für diese dürfte ein Sieg in Konstanz wiederum ebenso die letzte Chance für einen Ligaverbleib darstellen.

Als Problem könnte sich jedoch eventuell herausstellen, dass mit der HSG Konstanz II eine Mannschaft involviert ist, die sich durchaus auch mit Personal aus dem Drittliga-Team bedienen könnte. Auch dort tummeln sich viele junge Talente. Inwieweit das, auch durch die Personalnot in der Konstanzer Erstmannschaft, eine Rolle spielen wird, bleibt allerdings abzuwarten. Ohnehin liegt es zuallererst in der Herrenberger Hand, die Chance auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten. Zumindest personell stehen hierfür die Vorzeichen recht gut. Bis auf Kenneth Stiegen und Janek Förch wird Tim Gauß auf seinen kompletten Kader zurückgreifen können.

Verbandsligamänner mit Rumpfkader nach Ludwigsburg

Für die SG H2Ku Herrenberg II ist der Zug in Richtung Klassenerhalt längst abgefahren. In den letzten vier Spielen geht es nur noch darum, gute Leistungen anzubieten und hier und da ein Erfolgserlebnis zu erzielen. Bei nur einem Sieg insgesamt und bisher keinem Punkt in der Rückrunde dürfte dieses Unterfangen allerdings auch am Samstag ab 18 Uhr beim HB Ludwigsburg alles andere als leicht werden.

Schon das Hinspiel ging deutlich verloren, inzwischen hat sich der Mitaufsteiger im oberen Tabellenmittelfeld etabliert und wird im Gegensatz zu den Herrenbergern auch in der kommenden Saison in der Regionalliga spielen können.

Die Motivationslage des Teams um das Trainergespann Marcel Kohler / Maxi Schöllkopf ist dennoch ungebrochen gut. Weniger gut stellt sich für die beiden Trainer allerdings die Personalsituation. So wird aus privaten Gründen der Mittelblock mit Tom Bühler und Miro Mezger ausfallen. Verletzungsbedingt werden zudem Simon Gogl, Loius Kälbly, Luca Ehler, Oliver Kohler und Louis Eckert nicht mitwirken können. Auch hinter dem Einsatz von Marcel Braitmaier steht noch ein dickes Fragezeichen.

F1: Der Countdown läuft!

Der Countdown läuft!

Am Samstag liegt ab 17:45 Uhr der 1. Matchball zum Aufstieg bereit. In der  Heininger Voralbhalle müssen wir unbedingt für Heimspielatmosphäre sorgen, damit sich unsere Kuties wie in der Markweghalle fühlen.

Deshalb: Kommt nach Heiningen! Bildet Fahrgemeinschaften! Mobilisiert Freunde und Familie! Zieht Euch Eure SG-Kleidung an und bekennt Euch zur Mannschaft!

Für Euch gibt es noch als sportliche Information auf den Weg:

Wann und wie würden unsere Kuties aufsteigen?

  1. Beim einem Sieg, egal in welcher Höhe, spielt unsere Mannschaft in der kommenden Saison in der Regionalliga – Hurra!
  2. Bei einem Remis käme es auf das Spiel vom Tabellenzweiten SG Weinstadt gegen den VfL Pfullingen an, das 15 Minuten später beginnt. Sollte Weinstadt die Partie gewinnen, steigen die Kuties an diesem Samstag noch nicht auf. Dann könnten sie das allerdings beim direkten Duell in Weinstadt nachholen – Hurra!
  3. Bei einer Niederlage würde unser Team nur aufsteigen, wenn die SG Weinstadt ihr Heimspiel gegen Pfullingen verliert. Bei jedem anderen Ergebnis kann die Entscheidung dann auch wieder in Weinstadt fallen. Oder spätestens dann im Heimspiel gegen die SG Dornstetten.

wD1: Die Besten im Land kommen aus Herrenberg

wD1: weibliche D-Jugend der SG H2Ku Herrenberg schnappt sich den erstmalig ausgetragenen BWHV-Pokal im 7m-Schießen

F1: Kuties erspielen sich drei Matchbälle zum Aufstieg

Der Aufstieg für die Herrenberger Oberligafrauen rückt immer näher. Mit dem 28:26 (12:11) gegen den TSV Denkendorf haben sich die Kuties eine ausgezeichnete Ausgangslage für die letzten drei Spiele geschaffen. In denen reicht der Mannschaft ein einziger Sieg für die Rückkehr in die Regionalliga.

Bis sich diese Konstellation ergab, lag aber noch ein hartes Stück Arbeit vor den Gastgeberinnen. Und allein der Start in dieses Spiel zeigte, wie schwer die Aufgabe gegen den Tabellendritten der Liga werden würde. Nach drei technischen Fehler und zwei vergebenen Chancen führte Denkendorf mit 4:1. „Wir hatten bis dahin dennoch eine gute Abwehr gestellt. Deshalb machte mich dieser Start auch nicht nervös“, gab sich Heiko Fleisch trotz des Rückstands entspannt. Wie Recht er damit hatte, zeigte sich keine zwei Minuten später. Denn in dieser kurzen Zeitspanne hatten die Kuties den Rückstand in ein 5:4 gedreht. Durch das hohe Tempo und das damit verbundene Risiko hakte es bei beiden Mannschaften im Angriff des öfteren, die Abwehrreihen gaben sich hingegen kaum eine Blöße. Mit einem 12:11 ging es schließlich in die Kabinen.

Der zweite Durchgang brauchte zwar etwas Anlaufzeit, danach jedoch nahm das Spiel auch offensiv Fahrt auf. Während auf Denkendorfer Seite Jule Riehs das Zepter schwang, schlüpfte auf Herrenberger Seite Emma Schweizer in diese Rolle. Mit Tordrang und intelligenten Anspielen schwang sich die Spielmacherin zu ihrer besten Saisonleistung auf. Da passte es auch ins Bild, dass sie gleich selbst mit ihrem 26:22 vier Minuten vor dem Ende den Deckel auf das Spiel machte. Dass die H2Ku-Frauen mit ständigen Wechseln das Tempo über die komplette Spielzeit hochhalten konnten, entging natürlich auch Gästecoach Hönig nicht, der nach Spielende nur feststellen konnte: „Herrenberg ist so unglaublich breit besetzt. Das merkt man gar nicht, wenn die das ganze Spiel durchwechseln“.

Mit dem 28:26 haben die Herrenbergerinnen nun drei Spieltage vor dem Ende fünf Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Weinstadt. Nach dem Willen von Mannschaft und Trainer soll der Aufstieg am besten gleich im ersten Anlauf beim TSV Heiningen am 11.April gelingen.

M1: Der Funken Hoffnung lebt noch

Mit einer engagierten Leistung haben sich die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg im Heimspiel gegen den TuS Altenheim zwei Heimpunkte gesichert. Das 32:27 (14:13) brachte nicht nur den Sprung vom letzten auf den 12. Tabellenplatz, sondern auch wichtiges Selbstvertrauen für die letzten Saisonspiele.

Schon vor dem Spiel war klar, dass es für beide Teams die wohl letzte Chance sein würde, im Kampf um den Klassenerhalt noch entscheidend einzugreifen. Mit diesem Druck konnten zunächst die Gäste weitaus besser umgehen. Nach knapp einer Viertelstunde führte Altenheim mit 8:4 und hatte sogar die Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen. War in den vergangenen Spielen dieser Zeitraum meist der Beginn von schwachen Herrenberger Minuten, legten die Gastgeber diesmal den Schalter genau in die andere Richtung um. Ein 5:0- Lauf sorgte nach zwanzig Minuten mit dem 9:8 für die erste Führung. Eine Auszeit von Tim Gauß fünf Zeigerumdrehungen vor dem Ende des ersten Abschnitts schien dann genau zur rechten Zeit gekommen zu sein, denn mit zwei Treffern gelang noch ein knapper Vorsprung beim Gang in die Kabinen.

Die ersten Minuten nach Wiederbeginn gehörten dann eindeutig den H2Ku-Männern. Gästecoach Robin Haller monierte, dass sein Team einen katastrophalen Start hingelegt hatte: „Wir haben nichts von dem auf die Platte bekommen, was wir uns vorgenommen hatten“. Tim Gauß dagegen konnte in dieser Phase mit seiner Mannschaft hochzufrieden sein. „Das haben wir richtig gut gemacht“, freute er sich nach Spielende. Abschütteln ließen sich die Gäste allerdings noch nicht. Jedoch war bei den Gastgebern eine ganz andere Körpersprache zu sehen. Auf dem Parkett und auf der Ersatzbank pushte sich die Mannschaft gegenseitig zu einer starken Leistung.

Für die endgültige Entscheidung sorgte dann ein Doppelpack der besonderen Art. Erst verwandelte Florian Dannenberg das Rückhandanspiel von Oliver Sudar als Einläufer an den Kreis zum 30:26, danach erzielte Tim Frommer nach dem vierten Pass des angedrohten Zeitspiels aus schwieriger Position das 31:26. Da nütze es auch wenig, dass es Gästecoach immer wieder mit neuen Taktikvarianten probierte. Diesmal hatten die Herrenberger stets die richtige Antwort parat. Am Ende schaffte die SG H2Ku sogar noch mit den fünf Toren Vorsprung auch noch den besseren Part im direkten Vergleich. „Man weiß ja nie“, kommentierte Trainer Gauß diesen Umstand nach Spielende.

Nach der Osterpause tritt die Mannschaft dann am 11.April beim TV Ehingen an.

F1: Der Fokus liegt nur auf diesem Spiel

Für die Frauen der SG H2ku Herrenberg steht am Sonntag um 17 Uhr erneut ein Spitzenspiel ins Haus. Nach dem beeindruckenden Sieg bei der HSG Böblingen/Sindelfingen können die Kuties diesmal auf ihren Heimvorteil bauen. Der Gegner TSV Denkendorf dürfte allerdings sportlich noch ein Stück höher einzustufen sein. Das lässt sich allein schon am Tabellenbild ablesen, reisen doch die Gäste als Tabellendritte in die Markweghalle an.

Das große Rechnen kann beginnen. Es ist ein Rechnen, ob und wann der Tabellenführer aus Herrenberg die Rückkehr in die Regionalliga perfekt machen kann. Dass diese mathematische Möglichkeit schon an diesem Sonntag eintreten könnte, haben sich die H2Ku-Frauen vor allem durch eine enorme Konstanz verdient. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres hat das Team von Trainer Heiko Fleisch nach leichten Anlaufschwierigkeiten nur noch eine Partie verloren – zuhause gegen Bargau/Bettringen.

Sollte am Samstag nun die HSG Böblingen/Sindelfingen in Bargau gewinnen und einen Tag später die SG Weinstadt in Köngen unterliegen, könnten die Herrenbergerinnen mit einem Heimsieg die Meisterschaft schon perfekt machen. Das Gute an dieser Konstellation: Diese relevanten Spiele sind beim Anpfiff in der Markweghalle schon beendet. Der vielleicht schlechte Nebeneffekt: Sollten die Ergebnisse nicht wie gewünscht laufen, könnte es eventuell schon vor dem Anpfiff zu einem Spannungsabfall kommen. An diese Möglichkeit glaubt Heiko Fleisch eigentlich nicht, er baut aber dennoch vor: „Wir werden dieses Thema sicher ansprechen“.

Viel lieber schaut er aber ohnehin auf sein eigenes Team. Und da ist für ihn klar, dass es gegen Denkendorf eine harte Nuss zu knacken gilt. „Die Mannschaft spielt einen unheimlich schnellen Ball, das hat uns schon im Hinspiel alles abverlangt“, so der Coach. Dennoch weiß er aber auch um die Stärke seiner eigenen Mannschaft. Und was noch wichtiger ist: Der Kader ist fast komplett einsatzbereit. Das „fast“ beinhalt allerdings eine schmerzliche Nachricht. Bei Linksaußen Juliane Seidel hat sich die Knieverletzung inzwischen als Kreuzbandriss herausgestellt. „Sportlich und menschlich ist das für uns alle natürlich ein Riesenschock. Mir tut das unendlich leid für Juliane“, zeigt sich Heiko Fleisch betroffen.

Vielleicht werden die Kuties aber genau deswegen am Sonntag noch eine Schippe drauflegen, um gegen Denkendorf zumindest eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen herzustellen. Daneben hofft das Team natürlich auf eine volle Markweghalle. Verdient haben sie sich einen großen Zuspruch auf jeden Fall.

M1: Leidenschaft als oberstes Ziel

Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg scheint der Zug zum Klassenerhalt bei realistischer Betrachtungsweise wohl schon abgefahren zu sein. Dennoch ist die theoretische Chance auf ein weiteres Jahr Oberliga noch gegeben. Aber nicht nur deshalb fordert Herrenbergs Trainer Tim Gauß vor dem Heimspiel am Samstag um 20 Uhr gegen den TuS Altenheim eine engagierte Leistung.

„Ich will die Leidenschaft sehen, die wir zuletzt in Leonberg nicht gezeigt haben“, bringt es Tim Gauß auf eine klare Formel. In Leonberg waren die H2Ku-Männer im so wichtigen Auswärtsspiel vor einer Woche relativ chancenlos gewesen. Das soll sich am Samstag nun ändern. „Natürlich haben wir das Spiel aufgearbeitet, der Blick geht aber nun nach vorne“, hat der Trainer inzwischen den enttäuschenden Auftritt abgehakt.

Für den Samstag ergibt sich derweil, eine hochbrisante Ausgangslage. Durch den schlechteren direkten Vergleich gegen Altensteig ist die SG H2Ku auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Der TuS Altenheim steht zwar zwei Plätze höher in der Tabelle, hat allerdings nur ein Zähler mehr auf dem Konto. Das derzeit rettende Ufer ist fünf Spieltage vor Rundenende inzwischen vier bzw. fünf Punkte entfernt. Das heißt im Klartext: Für beide Teams dürfte es die allerletzte Chance sein, im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal einzugreifen. Und diese, wenn auch kleine, Möglichkeit, wollen die Gastgeber mit aller Macht nutzen. Vor allem will sich die Mannschaft auch vor den eigenen Fans mit einem überzeugenden Sieg rehabilitieren.

Personell können wohl bis auf die Langzeitverletzten alle Spieler mithelfen, einen Heimsieg einzufahren. Damit wird Trainer Gauß nach Lage der Dinge nur auf Kenneth Stiegen und Janek Förch verzichten müssen.

Verbandsligamänner empfangen Fellbach

Vor dem Spiel der Oberligamänner tritt das Verbandsligateam der SG H2Ku um 17.45 Uhr gegen den SV Fellbach an. Obwohl für die Mannschaft des Trainergespanns Marcel Kohler / Maxi Schöllkopf die Rückkehr in die Landesliga nicht mehr abzuwenden ist, will sich die Mannschaft weiterhin für jeden nur möglichen punkt zerreißen. Gegen die Fellbacher hatten die Herrenberger im Hinspiel beim 28:34 noch eine respektable Leistung abgeliefert. Gleiches soll sich nun am Samstag wiederholen.

Allerdings haben sich die Gäste inzwischen auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet, was die Aufgabe zusätzlich erschweren wird. Zudem werden die Gastgeber nicht in Bestbesetzung antreten können. So wird das Trainerteam auf Oliver Kohler, Luca Ehler und Kolja Fritz verzichten müssen.

Für den inzwischen in Fellbach spielenden Marvin Georg hingegen wird es nach langer Zeit eine Rückkehr an seine einstige und langjährige Wirkungsstätte geben.

wC1: Mädels werden Baden-Württemberg Oberliga Meister

wC1: Nachdem die C1-Mädels der SG H2Ku Herrenberg im Mai vergangenen Jahres nur denkbar knapp die Qualifikation um die Regionalliga verpasst hatten, war das Ziel, in der Baden-Württemberg Oberliga ganz vorne mitzuspielen

M1: Schmerzhafte Niederlage für die H2Ku-Männer

Einen vielleicht entscheidenden Rückschlag mussten die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Freitagabend beim SV Leonberg/Eltingen hinnehmen. Am Ende war die Niederlage mit 39:32 (18:14) auch in dieser Höhe verdient.

Zwanzig Minuten lang konnten die Gäste aus Herrenberg dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Unter dem Strich war das natürlich zu wenig, um das Parkett als Sieger zu verlassen. Dabei waren die ersten Minuten so ganz nach dem Geschmack der vielen mitgereisten Fans. Nach sieben Minuten zappelte im Angriff jeder Wurf im Kasten der Gastgeber. Auch ein überzeugender David Herz im Herrenberger Tor sorgte für ein 7:4. Aufbauen konnten die Gäste gegen in dieser Phase verunsicherte Hausherren darauf allerdings nicht. Zwar vermochten es die Herrenberger, diesen Vorsprung bis zum 12:10 zu behaupten, jedoch wurde eine zunehmende Unsicherheit von Angriff zu Angriff sichtbar. Fünf Gegentore in Folge zum 15:12 schickten die Herrenberger erstmals in Richtung Verliererstraße. Beim Halbzeitstand von 18:14 war für die SG H2Ku zumindest noch nicht alles verloren.

Ins endgültige Hintertreffen manövrierten sich die Gäste dann selbst nach Wiederbeginn. Gleich zu Beginn leistete sich Leonberg einen technischen Fehler, der im Gegenzug zum 18:15 inklusive einer Zeitstrafe für die Hausherren führte. Genau diese Überzahl führte aber nicht zur Aufholjagd, sondern zu drei Treffern des SV Leonberg/Eltingen zum 21:15. Es war der Anfang vom Ende aller Herrenberger Hoffnungen, denn danach ging für eine Weile nichts mehr. Vor allem mit der taktischen Variante mit vier Rückraumspielern ohne Kreisspieler kam die SG H2Ku überhaupt nicht zurecht. Als noch etwas weniger als zwanzig Minuten zu spielen waren, hatte Leonberg mit dem 29:19 längst für die Vorentscheidung gesorgt. Und auch in den folgenden Minuten, in denen sich bei den Gastgebern ein Kräfteverschleiß sichtbar wurde, konnte dies nicht entscheidend genutzt werden.

„Vielleicht war der Druck zu groß. Jedenfalls waren wir mit dem Kopf überhaupt nicht auf dem Parkett“, war für Tim Gauß einer der Gründe für die Niederlage. Insgesamt war das aber keine wirkliche Erklärung. „Angesichts der Bedeutung des Spiels war es eine indiskutable Leistung. Das darf uns so einfach nicht passieren“, fand der Herrenberger deutliche Schlußworte. Ein Klassenerhalt in der Oberliga wird dadurch fast schon unmöglich.

SG H2Ku: Herz, Sauer (2) (beide im Tor); Kälbly (2/1), Werner (7), Lohrer (2), Bross, Böhm (3), Sudar (2), Bechinka (2), Fischer (4), Frommer, Jacobs (2), Krebs, Wittke (5/5), Lewe, Dannenberg (1)