M1: Den Vorzeichen zum Trotz mit Siegeswillen zum Freitagsspiel

Wenn die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Freitag ab 20:15 Uhr bei der SG Heidelsheim/Helmsheim antreten, könnten die Vorzeichen für die Gäste aus dem Gäu deutlich besser stehen.

Allein die Anreise zum Spiel im Sportzentrum Bruchsal wird den Spielern nach einem langen Tag vor allem mental einiges abverlangen. Denn genau zum „besten“ Wochenend- und Feierabendverkehr setzt sich die Mannschaft auf der Autobahn A8 in Richtung Bruchsal in Bewegung – inclusive der Großbaustelle Pforzheim. „Eine gute Spielvorbereitung sieht natürlich anders aus. Wir müssen es aber so nehmen, wie es eben ist“, stellt sich Tim Gauß der Situation. Den Herrenberger Trainer treiben allerdings noch ganz andere Sorgen um. Denn mehrere Spieler fallen wie schon in der Vorwoche aus oder gehen zumindest krankheitsbedingt angeschlagen ins Spiel. So wird Kenneth Stiegen mit seiner Schulterverletzung in dieser Saison überhaupt nicht mehr auflaufen können. Auch Lukas Bechinka und Oliver Sudar werden am Freitag nicht mit von der Partie sein. Bei Lennart Lohrer gibt aber zumindest wieder grünes Licht.

Hinter den Einsätzen von Moritz Werner und Nik Wittke steht derweil aufgrund grippaler Infekte ein dickes Fragezeichen. Für Tim Gauß ergibt sich aus der komplizierten Personalsituation allerdings kein Taktikwechsel. „Auf Zeitverschleppung zu gehen, bringt uns nicht weiter“, weiß der Coach. Er hofft eigentlich eher auf eine Art Trotzreaktion seines Teams eben aufgrund der viele, schlechten Vorzeichen.

Mit einem vollen Kader würde das Unterfangen Auswärtssieg sicher realistischer erscheinen. Auf der anderen Seite ist Heidelsheim eine Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld, die auch schlagbar ist. Das Hinspiel zeigte das beim 30:28 der Herrenberger deutlich. Für einen Doppelpunktgewinn bedarf es aber des 100-prozentigen Abrufen des eigenen Leistungsvermögens. Als Lohn würde dann auch vorerst der Sprung von den Abstiegsrängen winken. Mehr Motivation geht eigentlich fast gar nicht.

wC1: SG-Mädels drehen das Spiel in der Schlussphase

wC1: Am vergangenen Sonntag trafen die SG-Mädels auswärts auf die HSG Hossingen-Meßstetten. In einem spannenden Spiel auf Augenhöhe setzte sich am Ende die SG gegen die stark spielenden Hossinger Mädels durch und gewannen mit 30:28 (13:15).

wD1: Ungeschlagen zum Staffelsieg

wD1: Mit einem souveränen 41:27 Sieg beenden die Mädels die Staffel der Bezirksoberliga und stehen ungeschlagen mit 24:0 Punkten und einer beeindruckenden Tordifferenz von +185 Toren im Viertelfinale des Bezirks

wC2: Sieg in lange offener Partie

wC2: Die weibliche C-Jugend der SG H2KU Herrenberg hat am 1. März 2026 in der Bezirksoberliga einen hart erkämpften 31:27-Auswärtssieg bei HB Kinzigtal  gefeiert. Trotz des verdienten Erfolgs blieb die Partie lange spannend, da Kinzigtal immer wieder herankam und nie aufsteckte.

F1: Es brauchte eine lange Anlaufphase

Die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg haben mit dem 38:23 (15:13) beim TSV Köngen den dritten überdeutlichen Sieg in Folge eingefahren. An ein solch hohes Ergebnis war nach Ablauf der ersten Hälfte allerdings noch nicht zu denken.

Momentan gibt es in der Oberliga zwei Konstante. Die eine – sehr erfreuliche aus Herrenberger Sicht – ist, dass die Kuties auch an diesem Wochenende mit einem Sieg die Tabellenführung verteidigen konnten. Die zweite Konstante ist, dass das unmittelbare Verfolgerteam fast schon wöchentlich wechselt. Derzeit nimmt diese Rolle der TSV Denkendorf ein, der nach der überraschenden Niederlage der SG Weinstadt in Waiblingen auf den zweiten Platz vorrücken konnte. Immerhin beträgt der Vorsprung nun auf Platz zwei schon drei Zähler.

Foto: Nur in der ersten Halbzeit musste Heiko Fleisch sein Team aufrütteln

Dass aber auch die H2Ku-Frauen nicht vor Überraschungen sicher sein können, deutete sich in Köngen gerade im ersten Durchgang an. Nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeberinnen, die als Drittletzte der Tabelle als klare Außenseiterinnen ins Spiel gingen, mit 7:5 vorne. „Uns hat die Konsequenz in Abwehr und Angriff gefehlt“, war der Grund für Herrenbergs Coach Heiko Fleisch schnell gefunden. Eine kurze Deckung für Sofia Brand und eine überzeugende Köngener Torhüterleistung brachte die Kuties neben ihren eigenen Unkonzentriertheiten in arge Bedrängnis. Dies zog sich durch die komplette erste Halbzeit. Immerhin konnte die SG H2Ku aber beim 15:13 noch mit einer Führung in die Pause gehen.

Dass Heiko Fleisch in der Kabine dann die richtigen Worte gefunden haben dürfte, wurde bereits in den Startsequenzen der zweiten Halbzeit deutlich. Nicht einmal fünf Minuten waren absolviert, da lagen die Gäste bereits mit 21:14 in Front. Es war die gewünschte Vorentscheidung, die dann auch die nötige Sicherheit in Angriff und Abwehr brachte. Von nun an waren die Kuties nicht mehr aufzuhalten. Sina Venth tankte sich beim 28:18 zum ersten Zehn-Tore-Vorsprung durch. Der Hunger der Herrenbergerinnen war damit aber keineswegs gestillt. Als ob man sich für die erste Halbzeit rehabilitieren wollte, drückten die H2Ku-Frauen aufs Tempo. Am Ende stand ein 38:23 und die Erkenntnis, dass die Punkte in der Liga nicht mit halber Kraft einzufahren sind. Dass seine Mannschaft dies noch während der Partie erkannt hat und gegensteuern konnte, dürfte auch Trainer Heiko Fleisch am Ende gefreut haben.

Foto: Nur in der ersten Halbzeit müsste Heiko Fleisch sein Team aufrütteln

M1: Nur wenige Minuten fehlen am Punktgewinn

Das Ziel war klar. Mit einem weiteren Sieg – es wäre der zweite in Folge – wollten sich die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Doch am Ende reichte es nicht ganz. In der Haslacher Sporthalle zogen die Gäu-Handballer am Ende mit 28:33 (14:14) gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim den Kürzeren. Auch wenn die Favoritenrolle auf Seiten der Gäste aus dem nördlichen Breisgau lag, war für die Herrenberger ein Erfolgserlebnis durchaus in Reichweite.

Die Vorzeichen waren wirklich nicht die besten. Mit Kenneth Stiegen, Oliver Sudar und Lennart Lohrer fielen gleich drei Spieler für die linke Rückraumposition aus. Damit war klar, dass Paul Lewe als „Alleinunterhalter“ auf dieser Position agieren musste. Zudem mussten die Herrenberger auch auf ihre angestammte Markweghalle verzichten und in der Haslacher Sporthalle auflaufen. Die Pflichtspiel-Premiere einer 1. Mannschaft in dieser Halle sollte sich aber nicht negativ bemerkbar machen. Die 170 Zuschauer sorgten für eine echte Heimspielatmosphäre.

Foto: Paul Lewe tankt sich durch

Sportlich wollten da die H2Ku-Männer dem natürlich nicht nachstehen. Es dauerte zwar ein paar Minuten, in denen die Gastgeber ihrem Gegner das Feld überlassen mussten, dann aber raffte sich das Team wie schon in der Vorwoche zu einem fulminanten Zwischenspurt auf. Diesmal gelang ein 6:0-Lauf, der die Hausherren nach einer knappen Viertelstunde mit 8:4 in Front brachte. Eine griffige Abwehr mit einem starken Nico Sauer im Tor ließ die Offensive der Kenzinger um ihren Toptorjäger Oliver Bührer überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Allerdings konnte die aufwendige Spielweise nicht bis zum Seitenwechsel fortgeführt werden. Mit einem für die Gäste schmeichelhaften 14:14 ging es schließlich in die Kabinen. „Schade, dass wir den Vorsprung nicht in die Pause retten konnten“, ärgerte sich Trainer Tim Gauß später.

Nach Wiederanpfiff ging es erst einmal im Gleichschritt weiter. Aber erneut ließen die Herrenberger hochkarätige Chancen liegen. Im Tor sorgte ein überzeugender David Herz nun zwar für einige spektakuläre Aktionen, die Mannschaft belohnte sich aber nicht immer für ihre Mühen. Zudem sorgten auch Mitte der zweiten Halbzeit einige strittige Entscheidungen der Schiedsrichterinnen für Unmut. „Letztlich lag es aber an uns selber, dass wir das Spiel verloren haben“, stellte Tim Gauß klar. Bis es aber soweit war, lieferten die Hausherren noch einen großen Kampf. Immer wieder konnte die SG H2Ku dabei einen Vorsprung der Gäste egalisieren.

Das Ganze wiederholte sich mehrmals – bis zum 28:28. Danach waren die Kräfte und dadurch auch die Konzentration aufgebraucht. Die Gäste spielten nun ihre ganze Cleverness aus. Genau das hätten auch die Herrenberger gebraucht. „Leider hat uns in den entscheidenden Momenten die Kaltschnäuzigkeit gefehlt“, so ein enttäuschter Tim Gauß nach dem Schlusspfiff.

Bereits am Freitag muss die SG H2Ku Herrenberg bei der SG Heidelsheim/Helmsheim zum nächsten Punktspiel antreten.

M1: Info zum Spiel SG H2Ku – SG Kenzingen/Herbolzheim

Organisatorischer Hinweis für das Heimspiel der Männer 1 am Samstag in der Sporthalle Haslach:

Die Adresse lautet: 71083 Herrenberg-Haslach, Im Häring

Wir weisen darauf hin, dass die Feuerwehrzufahrten und die Fluchtwege unbedingt freizuhalten sind. Einige Parkplätze sind direkt vor der Halle. Durch das zu erwartende Aufkommen darf auch der angrenzende Sportplatz als Parkfläche genutzt werden. Bitte nur gemäßigt im Schritttempo fahren.

M1: Oberligamänner wollen in Haslacher Halle nachlegen / Männer 2 treten Sonntag in Markweghalle an

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Da am Samstag die Markweghalle wegen einer Veranstaltung des dortigen Gymnasiums nicht zur Verfügung steht, weichen die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg für ihr Punktspiel gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim in die Sporthalle Haslach aus.

Ob dieser Umzug in die viel kleinere Halle, in der bisher noch nie ein Punktspiel der 1. Männermannschaft stattfand, am Ende ein Vorteil oder ein Nachteil ist, dürfte wohl erst nach dem Schlusspfiff feststehen. Herrenbergs Coach Tim Gauß hofft durch die aufgeheizte Atmosphäre durch die Enge der Halle auf jeden Fall auf einen Vorteil. In allererster Linie wird es, das weiß der Trainer natürlich am besten, auf die Leistung der Mannschaft und nicht auf die äußeren Umstände ankommen. Und natürlich auch auf die Stärke des Gegners.

Nach der ernüchternden Niederlage vor drei Wochen beim Tabellenschlusslicht in Altensteig zeigten die H2Ku-Männer in der Vorwoche mit dem deutlichen 35:29 gegen die HSG Ettlingen die erhoffte Antwort. Durch den Sieg kann sieht die Lage nun schon etwas besser aus. Der Blick ins untere Mittelfeld ist dadurch zumindest wieder möglich. Gegen die SG Kenzingen/Herbolzheim will die Mannschaft jetzt aber auch unbedingt nachlegen. „Ganz klar, gegen Teams aus dem Mittelfeld der Liga kann unser Ziel nur Sieg lauten“, macht Tim Gauß unmissverständlich klar. Dabei weiß er, die Qualität des Gegners einzuordnen. „Dreh- und Angelpunkt ist natürlich Oliver Bührer“, so der Trainer weiter. In der Tat gibt es kaum eine Mannschaft in der Liga, die einen Akteur mit solch einer Torgefährlichkeit aufzubieten hat. Der Linkshänder führt die Torjägerliste dabei unangefochten mit einer Quote von mehr als elf Treffern pro Spiel an.

Hier gegenzuhalten, ist die große Aufgabe für den Samstag. Mithelfen kann dafür auf keinen Fall mit Kenneth Stiegen ein wichtiger Spieler. Der Pechvogel der Saison, der bereits im Herbst fast drei Monate verletzungsbedingt ausgefallen war, hat sich beim Sieg gegen Ettlingen die Schulter ausgekugelt und wird erneut einige Wochen pausieren müssen.

Verbandsligamänner am Sonntag gegen Mössingen gefordert

Die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg genießen am Sonntag ab 17 Uhr erneut Heimrecht. Gegen die Spvgg Mössingen geht es in der Markweghalle vor allem darum, sich für die derbe Schlappe eine Woche zuvor gegen die SF Schwaikheim zu rehabitieren.

Eigentlich sah man sich bei der Herrenberger „Zweiten“ schon ein wenig weiter. Auch wenn im neuen Jahr bisher keine Punkte eingefahren wurden, hatten zumindest die Leistungen Grund zum Optimismus gegeben. Die hohe Heimniederlage hat diesen guten Eindruck allerdings wieder etwas vermischt.

In der laufenden Trainingswoche wurde unterdiesem Aspekt auch vorrangig das Augenmerk auf die Abwehrarbeit gelegt. Wie sich das auszahlt, wird die Partie dann zeigen müssen. Zumindest personell hat sich das zuletzt gefüllte Lazarett deutlich geleert. Dennoch muss das Trainergespann Marcel Kohler / Maximilian Schöllkopf auf Luca Ehler und Oliver Kohler verzichten.

F1: Wieder klare Favoritenrolle für die Kuties

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg steht die Partie am Samstag ab 18 Uhr beim TSV Köngen unter ähnlichen Vorzeichen wie die beiden letzten Spiele. Denn erneut liegt die Favoritenrolle klar auf Seiten der Kuties.

Es waren nach der Niederlage im Januar gegen die HSG Bargau/Bettringen schon zwei regelrechte Schützenfeste, die von den H2Ku-Frauen gegen Gerhausen und Kinzigtal gefeiert werden konnten. Mit 18 beziehungsweise sogar 25 Toren Vorsprung wurden die Gegnerinnen in die Schranken verwiesen. Die hohen Siege erklären sich auch dadurch, dass die beiden Teams auch am Ende der Tabelle stehen. Gegen den TSV Köngen geht es nun am Samstag gegen den Drittletzten im Klassement. Auch wenn die Herrenbergerinnen auch diesmal wieder als klare Favoritinnen ins Spiel gehen, dürfte ein ähnlich hoher Erfolg kaum zu erwarten sein.

Immerhin elf Pluspunkte kann der TSV Köngen auf der Habenseite verbuchen. Mit dieser Ausbeute stecken die Gastgeberinnen zwar mitten im Abstiegskampf, haben aber noch unmittelbaren Kontakt zu den sicheren Nichtabstiegsrängen. Die Kuties werden demnach auf einen hochmotivierten Gegner treffen. Dass diese Motivation auch mit einer durchaus vorhandenen Qualität einhergeht, zeigte sich nicht erst vor wenigen Wochen, als der TSV Köngen beim 24:24 gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen dicht vor einem Sieg stand.

Ein ähnliches Szenario möchte Heiko Fleisch mit seiner Mannschaft am Samstag natürlich unbedingt vermeiden. Der Trainer der Herrenbergerinnen wird daher auch diesmal nicht müde, zu betonen: „Punkte in der Oberliga gibt es nur bei 100 Prozent“. Er selbst geht aber ohnehin davon aus, dass die Motivation bei der Mannschaft im Hinblick auf die restlichen Spiele so hoch ist, dass sich die Spielerinnen nicht durch leichtfertige Punktverluste um ihre hervorragende Ausgangsposition bringen möchte. Immerhin stehen in den Monaten März und April dann die Wochen der Wahrheit gegen die oben in der Tabelle platzierten Teams an.

F1: Die Konzentration bis zum Ende hochgehalten

Es war sportlich gesehen für die Frauen der SG H2Ku Herrenberg sicherlich die einfachste Partie des Jahres. Gerade deshalb aber lag auch eine gewisse Unsicherheit in der Luft, wie die Aufgabe gegen das Tabellenschlusslicht HB Kinzigtal gelöst werden würde. Am Ende der Partie konnte nicht nur Kuties-Trainer Heiko Fleisch freuen, dass die Mannschaft seriös und mit voller Konzentration über fast die gesamte Spielzeit aufgetreten sind.

Noch vor der Partie hatte Heiko Fleisch zur Besonnenheit ermahnt, sollte in der Startphase noch kein klarer Vorsprung winken. Genauso kam es dann auch. Bis zum 6:4 konnten die Gäste darauf hoffen, mit einem achtbaren Ergebnis aus dem Spiel zu gehen. Ein kurzer, aber dafür umso intensiverer Zwischenspurt reichte aber aus, um nach knapp zwanzig Minuten eine frühe Entscheidung mit dem 12:4 herzustellen. Noch vor der Pause schaffte es Stefanie Schoeneber, mit dem vierten ihrer insgesamt sieben Treffer, einen erstmaligen Vorsprung von zehn Treffern herzustellen. Bis zur Pause wurde es auch nicht viel besser für den HB Kinzigtal. Beim 20:8 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Nach der Pause war klar, dass es für die Gäste nur eine Schadensbegrenzung in Betracht kommen würde. Als erste Maßnahme dafür musste sich die nicht zu haltende Sofia Brand einer kurzen Deckung erwehren. Auch wenn in Bezug auf die quirlige Rückraumspielerin erfolgreich war, änderte sich dennoch nichts am Gesamtbild. Denn nun nutzten eben andere Spielerinnen wie Nadine Schäberle, Sina Venth oder Shana Stäudle ihre Freiräume. Durch die überzeugende Mannschaftsleistung stand Trainer Heiko Fleisch allerdings vor einem anderen Problem positiver Art. „Ich wusste gar nicht, wen ich eigentlich auswechseln sollte, damit eine andere Spielzeit bekommen kann“, musste er ein wenig schmunzeln.

Juliane Seidel warf dann erstmals mit dem 37:17 einen Vorsprung von zwanzig Treffern heraus. Genug hatten die Gastgeberinnen damit aber lange noch nicht. Sina Venth durchbrach zunächst die magische Grenze von vierzig Treffern, es folgten noch fünf weitere Torerfolge bis zum Endstand von 45:20. Mit dem Doppelpunktgewinn verteidigten die Kuties natürlich auch souverän ihre Tabellenführung. Am Samstag wird die SG H2Ku dann erneut als klarer Favorit antreten, wenn es ab 18Uhr auswärts gegen den TSV Köngen geht.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Istrati alle im Tor); Schoeneberg (7/1), Schäberle (6), Kappus (2/1), Stäudle (5), Schmidt (1), Seidel (3), Schweizer (3), Venth (6), Brand (8), Schröder (1), Lide (3)