M1 / M2: Verlieren für Oberligamänner eigentlich verboten / Verbandsligateam hofft auf zweiten Saisonsieg

Wieder einmal stehen die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg vor einem richtungsweisenden Spiel. Wenn es am Samstag ab 17:45 Uhr in der Markweghalle gegen die HSG Ettlingen geht, sind die Spieler von Trainer Tim Gauß allerdings erneut in der Rolle des Außenseiters.

Wenn man am Ende der Tabelle steht, ist die Rollenverteilung eigentlich bei jedem Spiel schon im Vorfeld klar. So ist es auch für die Herrenberger vor der Heimaufgabe gegen die HSG Ettlingen. Momentan trennt sie nur eine Niederlage weniger für den nach Pluspunkten gleichgestellten TSV Altensteig von der roten Laterne. Zudem haben die Gastgeber auch noch das direkte Duell gegen Altensteig verloren. In dieser bedrohlichen Tabellensituation gibt nun mit der HSG Ettlingen eine Mannschaft in der Markweghalle ihre Visitenkarte ab, die ebenfalls bisher wohl hinter den gesteckten Erwartungen geblieben ist. Von vielen Experten wurde das Team aus dem Karlsruher Raum im Vorfeld der Runde als einer der Favoriten genannt. Vor allem einigen Spielern mit Pforzheimer Drittligavergangenheit haben den Ettlingern diese positive Prognose zu verdanken. Momentan ist die HSG allerdings ins graue Mittelfeld der Tabelle abgetaucht. Mehr noch, eine Niederlage am Samstag würde den Gästen wohl den Blick nach unten nicht ersparen.

Bei den Herrenbergern hingegen ist die Lage hingegen eindeutig. Im Kampf um den Ligaverbleib ist jeder nur mögliche Punkt überlebenswichtig. Demnach heißt es am Abend eigentlich fast schon: Verlieren verboten. Dann ist die Spielstärke des Gegners, zumindest in den Heimpartien, fast schon egal. „Der Druck ist ohnehin in jeder Partie inzwischen enorm groß“, weiß Tim Gauß. Der Trainer weiß natürlich, dass es in den letzten zehn Spielen darauf ankommen wird, sowohl die Physis als die Psyche auf die Platte zu bringen. Immerhin hat der Herrenberger Coach vor der wichtigen Partie zwei Wochen Zeit gehabt, sich auf das wichtige Spiel vorzubereiten. Er selbst sprach von zwei guten Wochen, dabei musste Gauß aber auch immer mal wieder auf erkrankte Spieler verzichten. „Dieses Problem haben andere Mannschaften auch“, wiegelt er allerdings gleich ab. Nach Lage der Dinge wird der Trainer aber am Samstag bis auf den mit einer Kapselverletzung ausfallenden Lukas Bechinka auf seinen gesamten Kader zurückgreifen können.

Verbandsligateam hofft auf zweiten Saisonsieg

Unmittelbar im Vorfeld der Oberligapartie treffen die Verbandsligamänner der SG H2ku Herrenberg um 15.30 Uhr, ebenfalls in der Markweghalle, auf die Sportfreunde Schwaikheim. Trotz der bisher bescheidenen Ausbeute von nur zwei Pluspunkten hofft das Team vom Trainergespann Marcel Kohler / Maxi Schöllkopf auf ein zweites Erfolgserlebnis. Die Hoffnung daraus schöpfen Trainer und Mannschaft vor allem aus der Entwicklung in der bisherigen Rückrunde.

Zudem sind die SF Schwaikheim mit neun Pluspunkten und dem drittletzten Tabellenplatz auch nichts aussichtslos enteilt. Der Optimismus wird auch dadurch genährt, dass mit den in den Oberligakader aufgerückten Lennart Lohrer und Yanick Broß zwei Leistungsträger im Kader der Herrenberger Verbandsligamannschaft stehen werden.

F1: Kein Grund für halbe Kraft

Auf dem Papier stehen die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg am Samstag ab 20 Uhr in der heimischen Markweghalle vor der wohl leichtesten Aufgabe der laufenden Saison. Doch der Auftritt vor den eigenen Fans gegen das Tabellenschlusslicht HB Kinzigtal ist für Heiko Fleisch alles andere als eine Pflichtveranstaltung.

Der Herrenberger Trainer warnte schon Tage zuvor, die Gegnerinnen zu unterschätzen. „Auch dieses Spiel muss erst einmal gespielt werden“, ist sein Devise vor dem Spiel. Auf den ersten Blick klingt das zwar wie eine Plattitüde, die Aussage hat aber dennoch durchaus seine Berechtigung. Einerseits hat das Unterschätzen eines Kontrahenten schon oft zu einem bösen Erwachen geführt. Auf der anderen Seite hat der HB Kinzigtal trotz des bisher einzigen Saisonsieges gegen den TSV Heiningen nachgewiesen, für jede Mannschaft zum Problem zu werden. Vor allem die Spitzenteams der HSG Böblingen/Sindelfingen und des TSV Denkendorf bekamen dies zu spüren. Gegen beide Mannschaften führte der Tabellenletzte bis hinein in die Schlussviertelstunde, ehe sich die hohen Favoritinnen am Ende noch hauchdünn mit jeweils einem Treffer Vorsprung durchsetzen konnten.

Aber es gibt auch noch einen anderen Grund, warum Heiko Fleisch gerne eine überzeugende Leistung sehen möchte. „Wir wollen wieder in den Flow kommen, der uns bis zur Niederalge gegen Bargau/Bettringen getragen hat“, so der Coach. Dafür ist ein Spiel mit halber Kraft aber kaum geeignet. Unter dem Strich ist aber die Favoritenrolle im Vorfeld klar auf Seiten der H2Ku-Frauen. Alles andere als ein Heimsieg der Herrenbergerinnen wäre eine Riesenüberraschung und eine große Enttäuschung für die Gastgeberinnen. Das weiß natürlich auch Trainer Fleisch, der die Bürde des Favoriten aber auch gerne annimmt.

Personell hat sich in der Trainingswoche nur Sandra Kußmaul krankheitsbedingt abmelden müssen, so dass die Tabellenführerinnen aus Herrenberg mit einem fast vollen Kader in der Markweghalle antreten können.

wC1: SG-Mädels gewinnen Spitzenspiel

wC1: Am vergangenen Samstag trafen die SG-Mädels auf den Tabellenzweiten TV Nellingen. In einer
spannenden Begegnung konnte sich die SG am Ende knapp durchsetzen und gewann das Spitzenspiel
mit 29:28 (17:14)

mB1: SG H2Ku Herrenberg triumphiert auswärts in torreichem Schlagabtausch

mB1: Die SG H2Ku Herrenberg hat sich in Stuttgart-Degerloch in einem spannenden und intensiv geführten Auswärtsspiel mit 32:34 (19:18) gegen die JSG Stuttgart Waldau durchgesetzt. Vor 50 Zuschauern zeigte die Mannschaft große Moral, Stabilität und eine starke Schlussphase.

wC1: SG-Mädels weiter auf Erfolgskurs

wC1: Nach dem deutlichen Sieg gegen die SpVgg Mössingen setzen die SG-Mädels ihren Erfolgskurs fort
und gewannen im dritten Rückrundenspiel zuhause gegen den SV Salamander Kornwestheim
deutlich mit 25:18 (13:12).

wD2: SG Spannung pur im Kinzigtal!

wD2: Die weibliche D2 der SG H2Ku machte sich am vergangenen Wochenende auf den weiten Weg zum Auswärtsspiel beim HB Kinzigtal. Mit nur 9 Mädels im Kader war schon vor dem Spiel klar, alle müssen im Spiel an ihre Grenzen.

F1: Diese Leistung ließ keine Wünsche offen

Mit einer eindrucksvollen Leistung haben sich die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg nach ihrer Niederlage in der Vorwoche gegen Bargau/Bettringen zurückgemeldet. Beim 34:16 (16:7) gegen den TV Gerhausen ließen die Kuties den abstiegsbedrohten Gastgeberinnen nicht den Hauch einer Chance.

Heiko Fleisch konnte sich schon während der Partie genüßlich zurücklehnen. Am besten beschreibt es wohl die Leistung der Gäste, dass der Herrenberger Coach im zweiten Durchgang erst gar nicht in die Versuchung einer Auszeit gebracht wurde. Denn der Grundstein zum Kantersieg wurde in der Blausteiner Lix-Sporthalle bereits im ersten Durchgang gelegt. Die Richtung der Partie war dabei schnell vorgegeben. 4:0 stand es nach sechs Minuten, beim 9:2 nach einer Viertelstunde war eigentlich schon alles klar. „Die Mannschaft hat heute alle Vorgaben umgesetzt“, freute sich Heiko Fleisch. Den Angriffsfluss der Gastgeberinnen durch Zustellen der Passwege zu stören war die Vorgabe, die seine Spielerinnen über die komplette Spielzeit umsetzen konnten. Aus einer sicheren Abwehr, die Gerhausen immer wieder ins Zeitspiel drängte, gelangen auch immer wieder schnelle Treffer über die zweite Welle. Als Juliane Seidel praktisch mit dem Pausenpfiff auf 16:7 stellte, glaubten auch die größten Optimisten im Lager des TV Gerhausen nicht mehr an eine Wende im Spiel.

Zumindest auf Schadensbegrenzung waren die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang aus. Zunächst klappte dies auch ganz ordentlich – für etwa sechs Minuten und dem 11:19. Danach gab es für die Kuties kein Halten mehr. Linksaußen Juliane Seide war es vorbehalten, beim 21:11 für den erstmaligen Vorsprung von zehn Toren zu sorgen. Genug hatten die H2Ku-Frauen aber noch lange nicht. Eine Viertelstunde lang ließen die nun wie entfesselt aufspielenden Gäste keinen Gegentreffer mehr zu. Als schließlich Gerhausen den Treffer Nummer dreizehn fünf Minuten vor dem Ende erzielen konnte, waren auf Herrenberger Seite schon derer 31 notiert.

Durch den klaren Erfolg und den überraschenden Niederlagen von Böblingen/Sindelfingen und Bargau/Bettringen hat sich der Vorsprung nach Minuspunkten auf 2 leicht erhöht. Plötzlich sind der TSV Denkendorf und die SG Weinstadt die ärgsten Verfolgerinnen. „Krass, wie es in der Liga zugeht. Das wird ganz bestimmt bis zum Ende eng bleiben“, ahnt Heiko Fleisch heute schon.

Zum nächsten Punktspiel empfangen die Kuties dann am 21. Februar das Tabellenschlusslicht HB Kinzigtal in der Markweghalle.

M1: Nach guter erster Halbzeit den Faden verloren

Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg wird die Luft im Kampf um den Klassenerhalt langsam dünn. Nach dem 28:32 (14:13) im Derby beim TSV Altensteig steht der Gäu-Club nun punktgleich mit den Altensteigern am Tabellenende. Da mit dieser Niederlage auch der direkte Vergleich aus beiden Spielen mit den Gastgebern verloren wurde, trennt die Herrenberger nur noch die Tatsache, dass der TSV ein Spiel mehr bestritten hat, von der roten Laterne.

Es war wie immer ein stimmungsvolles Derby. 500 Zuschauer, darunter viele Herrenberger Fans, die nach dem Remis gegen den TV Weilstetten in der Vorwoche voller Optimismus die kurze Reise in die Eichwaldhalle auf sich genommen hatten, gaben dem so wichtigen Duell um den Klassenerhalt einen tollen Rahmen. Und zunächst schien es auch so, als ob die Gäste den richtigen Schlüssel für den Zugang zum Spiel gefunden hatten. Zwar wurde das schnelle 2:0 der SG H2Ku wieder egalisiert, dennoch war früh erkennbar, dass vor allem die Abwehr die Lage stets im Griff hatte. Die meiste Torgefahr ging auf Seiten der Gastgeber dabei von Tim Schweizer aus, dahinter klaffte aber eine große Lücke.

Foto: Paul Lewe traf fünf Mal für die SG

Aber auch im Herrenberger Angriff lief nicht alles nach Wunsch. Aufgrund des starken Altensteiger Innenblocks entschied sich Tim Gauß für die eher flinken und wendigen Rückraumspieler Tim Frommer und Oliver Sudar und beließ Moritz Werner auf der einen und Kenneth Stiegen beziehungsweise Lennart Lohrer auf der anderen Angriffsseite zunächst außen vor. Insgesamt ging dieser Plan auch eine Viertelstunde lang auf, zumal Oliver Sudar noch eine glatt rote Karte gegen Tomislav Sudaric ziehen konnte. Dennoch, trotz des starken 9:5 nach der Startviertelstunde, gelang es nicht, diesen Vorsprung weiter auszubauen. Ein erster Kulminationspunkt war sicher die letzte halbe Minute vor der Halbzeit, in der die Führung mit zwei Gegentreffern auf 14:13 zusammenschmolz. „Hier hätten wir viel deutlicher führen müssen“, wusste auch Trainer Tim Gauß.

Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Bild dann allerdings deutlich ändern. Die Gastgeber kehrten nun mit einem permanenten 7 gegen 6 im Angriff aus der Kabine zurück. Zu Beginn konnten sich die H2Ku-Männer diesem Schachzug noch bis zum 19:16 entgegen stellen, danach hatte der TSV Altensteig die Feinjustierung gefunden. Immer wieder war es der frühere Herrenberger Paul Wagner, der die Fäden des Spiels in der Hand hielt. Entweder fand er selbst die Lücke in der H2Ku-Defensive oder der Ball gelangte mustergültig zum Rechtsaußen Andreas Dannenberg, der das Brüderduell gegen Florian auf Herrenberger Seite an diesem Abend klar für sich entscheiden konnte.

So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Altensteiger Oberwasser bekommen sollten. Erschwerend kam hinzu, dass der überzeugende Torhüter David Herz mit muskulären Problemen im zweiten Abschnitt für zwanzig Minuten vom Parkett musste. Sein Vertreter Nico Sauer enttäuschte zwar keineswegs, dennoch nutzten die Hausherren diese Phase zur ersten Führung zum 22:21. Noch einmal konnte der 13-fache Torschütze Nik Wittke ausgleichen, dann zog der TSV mit vier Treffern in Folge vorentscheidend auf 26:22 davon. Geschlagen gaben sich die H2Ku-Männer noch nicht, zweimal noch gelang der Anschluss auf nur zwei Treffer Rückstand. Doch beide Male konnte das Momentum nicht genutzt werden. Insgesamt fanden gleich drei Mal Würfe auf das durch die Altensteiger Überzahl verwaiste Gehäuse den Weg nicht ins Tor. „Wir haben uns im Angriff in der zweiten Halbzeit völlig verunsichern lassen“, analysierte Trainer Tim Gauß enttäuscht nach dem Spiel. Das 30:27 durch Paul Wagner war dann zwei Minuten vor dem Ende die endgültige Entscheidung.

Am kommenden Wochenende hat die SG H2Ku spielfrei, bevor es dann am Samstag, dem 14. Februar mit dem Heimspiel gegen die HSG Ettlingen weitergeht.

F1: Kuties reisen als Favoritinnen nach Blaustein

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg steht am Sonntag eine der weitesten Fahrten dieser Runde an. In der Blausteiner Lixsporthalle treffen die Kuties dabei ab 16 Uhr auf den TV Gerhausen. Über die Favoritenrolle muss im Vorfeld der Partie gar nicht erst lange debattiert werden.

Die Gastgeberinnen haben mit dem HB Kinzigtal nur ein Team in der Tabelle hinter sich, sind also Vorletzte der Tabelle. Die H2Ku-Frauen hingegen sind Tabellenführerinnen und wollen diesen Platz selbstredend auch nach der Partie innehaben. Und genau dieser Umstand wurde schon am vergangenen Samstag nach der Heimniederlage gegen Bargau/Bettringen von Heiko Fleisch  in den Ring geworfen. „Wir haben nur ein Handballspiel verloren, mehr nicht“, stellte der Herrenberger Trainer klar. Deshalb gab es auch in der Trainingswoche keine besonderen Aktionen. „Natürlich haben wir das Spiel ausgewertet und die Fehler besprochen. Dann sollte es aber auch gut sein“, möchte der Coach das Negativerlebnis gar nicht erst zu lange in den Köpfen der Spielerinnen belassen.

Trotz dieser ersten Niederlage nach zuvor neun siegreichen Partien gehen die Herrenberger Frauen aber natürlich als hohe Favoritinnen ins Rennen. „Dier Rolle sind wir uns bewusst und wollen sie auch offensiv angehen“, redet Heiko Fleisch auch gar nicht um den heißen Brei herum. Apropos offensiv: Genau hier liegt auch das Kernproblem des TV Gerhausen. Auch wenn das Team mit Matea Mazurin eine herausragende Torschützin besitz, sieht es dahinter weit weniger rosig aus. Zum Vergleich: Die Kuties haben im Schnitt pro Partie zehn Tore mehr erzielt als Gerhausen. Defensiv liegen beide Teams dann allerdings wieder auf einer fast identischen Ebene.

Nach Lage der Dinge wird Trainer Fleisch am Sonntag einen prall gefüllten Kader zur Verfügung haben. Somit wird auch Stefanie Schoeneberg nach ihrem Fehlen aus der Vorwoche wieder spielen.

M1: Das Derby verspricht wieder einmal viel Spannung

Wenn am Samstag um 19:30 Uhr in der Altensteiger Eichwaldhalle das ewig junge Derby zwischen dem TSV Altensteig und der SG H2Ku Herrenberg steigt, dürfte diesmal fast sogar noch ein wenig Brisanz mehr vorhanden sein als ohnehin schon, wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen.

Eine volle Halle dürfte am Samstag garantiert sein. Wie schon im Hinspiel in Herrenberg, als über 500 Zuschauer in die Markweghalle pilgerten und ein hochdramatische und ebenso knappes 25:24 für die Gastgeber sahen, wird auch in der Eichwaldhalle eine sicher emotional aufgeladene Atmosphäre zu erwarten sein. Neben der traditionellen Rivalität hat dies auch viel mit der sportlichen Lage beider Teams zu tun.

Die Gastgeber zieren derzeit mit acht Pluspunkten das Tabellenende der Oberliga Baden-Württemberg. Darüber tummeln sich mit dem TuS Altenheim, dem TuS Schutterwald und eben der SG H2Ku gleich drei Teams, die sich mit zwei Zählern mehr um die beiden Nichtabstiegsplätze streiten. Mit einem Heimsieg in der Vorwoche gegen die HSG Ettlingen hätten sich die Gastgeber in diesen Kreis einreihen können. Trotz Gleichwertigkeit über eine lange Spielzeit unterlag der TSV jedoch und steht am Samstag gehörig unter Zugzwang. Natürlich trifft dies auch auf die Herrenberger zu. Dadurch allein dürfte es ein heißer Fight werden. Dazu trägt auch bei, dass viele Spieler beider Teams eine sportliche Vergangenheit im jeweiligen anderen Team haben.

Das Selbstvertrauen für das Derby haben sich die H2Ku-Männer indes schon einmal in der Vorwoche geholt. Das hochdramatische Unentschieden in letzter Minute gegen den TV Weilstetten war dabei Ausdruck eines unermüdlichen Kampfes über sechzig Minuten. Genau diese Einstellung wird auch am heutigen Spieltag Grundvoraussetzung sein, um im Kampf um die begehrten zwei Punkte ein gewichtiges Wort mitreden zu können.

Personell gab es unter der Woche noch einige krankheitsbedingte Ausfälle im Training. Dennoch hofft Tim Gauß, am Samstag auf seinen gesamten Kader zugreifen zu können. Daneben schwingt beim Coach und der gesamten Mannschaft zudem die Hoffnung mit, dass möglichst viele Herrenberger Fans den Weg nach Altensteig antreten.