M1: Wichtige Duelle am Heimspieltag

Am heutigen Sonntag dürfen wir sie wieder einmal zu einem großen Heimspieltag in der Markweghalle begrüßen. Alle drei Spiele unserer Aktiven-Teams haben dabei ihren Reiz und Ihre Brisanz, bei denen sich der Besuch eines jeden Spiels lohnt.

Den Beginn machen um 13 Uhr unsere Landesligamänner. Nach der überraschenden Niederlage vor drei Wochen beim Schlusslicht SG Degmarn-Oedheim haben unsere Männer 2 mit zuletzt zwei Siegen  wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Gegner im heutigen Spiel ist mit dem TSV Weinsberg 2 ebenfalls eine Zweitvertretung. Auf dem Papier sieht alles nach einer Favoritenrolle der SG H2Ku aus. Doch die Gäste haben zumindest nach Minuspunkten Tuchfühleng zum Kohler/Sattler-Team. Und auch das Hinspiel zeigte bei seinem dramatischen Remis ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe.

Auf ein solches Spiel auf Augenhöhe hoffen danach auch unsere Oberligamänner ab 15 Uhr im Spiel gegen den TSV Wolfschlugen. Viel Lob gab es für das Team nach der Partie am vergangenen Freitag beim TV Neuhausen/Erms. Am Ende blieben die Punkte beim 28:29 allerdings beim Tabellenführer. Dadurch hat sich die Tabellensituation nicht gravierend verschlechtert, aber um endlich aus den Niederungen der Tabelle zu kommen, bedarf es nun neben den guten Leistungen auch Punkte. Mit dem TSV Wolfschlugen haben es die H2Ku-Männer am heutigen Nachmittag mit einem angeschlagenen Schwergewicht der Liga zu tun.

Lange Zeit waren die selbsternannten „Hexabanner“ Tabellenführer in der Oberliga. Inzwischen haben die Gäste allerdings eine Negativserie von zuletzt 2:10 Punkten auf dem Konto, die das Abrutschen auf den 6. Tabellenplatz zur Folge hatte. Der letzte Sieg rührt dabei vom November des vergangenen Jahres. Um im Aufstiegsrennen weiterhin ein Wörtchen mitreden zu können, benötigt das Team um Trainer Steffen Klett einen vollen Erfolg in der Markweghalle. Eine Konstellation, die ein hochinteressantes Spiel erwarten lässt. Denn auch unser Oberligateam benötigt jeden Punkt. Zuversicht kann die Ebermann-Truppe auch trotz der Niederlage von Neuhausen auf jeden Fall aus der Leistung der beiden letzten Spiele ziehen. Und natürlich gibt es auch noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen. Im Oktober 2024 unterlag der Gäu-Club noch mit 29:32. Das soll am heutigen Nachmittag unbedingt korrigiert werden.

Den Abschluss des heutigen Heimspieltages bilden um 17 Uhr unsere Regionalligafrauen, die sicherlich vor der schwierigsten Aufgabe des heutigen Tages stehen. Mit dem TuS Schutterwald gibt der Tabellenzweite aus der Ortenau seine Visitenkarte in der Markweghalle ab. Die Bilanz der Gäste ist dabei beeindruckend. Nur eine einzige Niederlage musste die Mannschaft von Trainer Michael Bohn im bisherigen Saisonverlauf hinnehmen. Diese fiel im Heimspiel gegen den Spitzenreiter Schmiden/Oeffingen mit 21:31 jedoch deutlich aus. Alle anderen Partien wurden gewonnen. Das heißt für den TuS Schutterwald natürlich auch, dass man in Herrenberg gewinnen muss, um im Kampf um die Meisterschaft nicht schon früh die Segel streichen zu müssen.

Die Favoritenrolle liegt natürlich klar bei den Gästen. Ein besserer Angriff, eine bessere Abwehr und natürlich weitaus mehr Punkte. Es spricht im Vorfeld der Partie nicht unbedingt viel für die Kuties. Aber vielleicht liegt genau da die Chance auf eine Überraschung. Wichtig dürfte vor allem sein, das Spiel lange offen halten zu können. Die Vorpausenleistung der letzten drei Partien wird dabei nicht ausreichen, um dem Tabellenzweiten ein Bein stellen zu können. Mit dem Publikum im Rücken und dem Selbstvertrauen aus den Partien des Jahres 2025 mit einer Ausbeute von 7:3 Punkten ist aber eine Überraschung immer möglich.

F1: Wichtige Duelle am Heimspieltag

Am heutigen Sonntag dürfen wir sie wieder einmal zu einem großen Heimspieltag in der Markweghalle begrüßen. Alle drei Spiele unserer Aktiven-Teams haben dabei ihren Reiz und Ihre Brisanz, bei denen sich der Besuch eines jeden Spiels lohnt.

Den Beginn machen um 13 Uhr unsere Landesligamänner. Nach der überraschenden Niederlage vor drei Wochen beim Schlusslicht SG Degmarn-Oedheim haben unsere Männer 2 mit zuletzt zwei Siegen  wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Gegner im heutigen Spiel ist mit dem TSV Weinsberg 2 ebenfalls eine Zweitvertretung. Auf dem Papier sieht alles nach einer Favoritenrolle der SG H2Ku aus. Doch die Gäste haben zumindest nach Minuspunkten Tuchfühleng zum Kohler/Sattler-Team. Und auch das Hinspiel zeigte bei seinem dramatischen Remis ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe.

Auf ein solches Spiel auf Augenhöhe hoffen danach auch unsere Oberligamänner ab 15 Uhr im Spiel gegen den TSV Wolfschlugen. Viel Lob gab es für das Team nach der Partie am vergangenen Freitag beim TV Neuhausen/Erms. Am Ende blieben die Punkte beim 28:29 allerdings beim Tabellenführer. Dadurch hat sich die Tabellensituation nicht gravierend verschlechtert, aber um endlich aus den Niederungen der Tabelle zu kommen, bedarf es nun neben den guten Leistungen auch Punkte. Mit dem TSV Wolfschlugen haben es die H2Ku-Männer am heutigen Nachmittag mit einem angeschlagenen Schwergewicht der Liga zu tun.

Lange Zeit waren die selbsternannten „Hexabanner“ Tabellenführer in der Oberliga. Inzwischen haben die Gäste allerdings eine Negativserie von zuletzt 2:10 Punkten auf dem Konto, die das Abrutschen auf den 6. Tabellenplatz zur Folge hatte. Der letzte Sieg rührt dabei vom November des vergangenen Jahres. Um im Aufstiegsrennen weiterhin ein Wörtchen mitreden zu können, benötigt das Team um Trainer Steffen Klett einen vollen Erfolg in der Markweghalle. Eine Konstellation, die ein hochinteressantes Spiel erwarten lässt. Denn auch unser Oberligateam benötigt jeden Punkt. Zuversicht kann die Ebermann-Truppe auch trotz der Niederlage von Neuhausen auf jeden Fall aus der Leistung der beiden letzten Spiele ziehen. Und natürlich gibt es auch noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen. Im Oktober 2024 unterlag der Gäu-Club noch mit 29:32. Das soll am heutigen Nachmittag unbedingt korrigiert werden.

Den Abschluss des heutigen Heimspieltages bilden um 17 Uhr unsere Regionalligafrauen, die sicherlich vor der schwierigsten Aufgabe des heutigen Tages stehen. Mit dem TuS Schutterwald gibt der Tabellenzweite aus der Ortenau seine Visitenkarte in der Markweghalle ab. Die Bilanz der Gäste ist dabei beeindruckend. Nur eine einzige Niederlage musste die Mannschaft von Trainer Michael Bohn im bisherigen Saisonverlauf hinnehmen. Diese fiel im Heimspiel gegen den Spitzenreiter Schmiden/Oeffingen mit 21:31 jedoch deutlich aus. Alle anderen Partien wurden gewonnen. Das heißt für den TuS Schutterwald natürlich auch, dass man in Herrenberg gewinnen muss, um im Kampf um die Meisterschaft nicht schon früh die Segel streichen zu müssen.

Die Favoritenrolle liegt natürlich klar bei den Gästen. Ein besserer Angriff, eine bessere Abwehr und natürlich weitaus mehr Punkte. Es spricht im Vorfeld der Partie nicht unbedingt viel für die Kuties. Aber vielleicht liegt genau da die Chance auf eine Überraschung. Wichtig dürfte vor allem sein, das Spiel lange offen halten zu können. Die Vorpausenleistung der letzten drei Partien wird dabei nicht ausreichen, um dem Tabellenzweiten ein Bein stellen zu können. Mit dem Publikum im Rücken und dem Selbstvertrauen aus den Partien des Jahres 2025 mit einer Ausbeute von 7:3 Punkten ist aber eine Überraschung immer möglich.

wC1: SG rückt auf den zweiten Tabellenplatz vor

wC1: Am vergangenen Sonntag trafen die SG-Mädels im Spitzenspiel um Platz zwei der Landesliga gegen die HSG Hossingen-Meßstetten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewann die SG in einer spannenden Schlussphase knapp mit 25:24 (8:12).

wA1: Niederlage in Nellingen

wA1: Ohne Punkte kehrte die weibliche A-Jugend aus Nellingen zurück. Beim TV
Nellingen 2 setzte es am späten Samstagnachmittag eine 27:31 (13:17)
Niederlage.

wB1: SG lässt nichts anbrennen

wB1: Die weibliche B-Jugend der SG H2Ku Herrenberg bleibt in 2025 ungeschlagen.
Auch beim SV Hohenacker-Neustadt gewann das Team von Sofia Brand,
Alexandra Krebs und Sandra Kussmaul am Sonntagmorgen sicher mit 27:19
(12:9).

wC: Handball meets Ski

wC: Auf der Suche nach einer spontanen Möglichkeit zum Skifahren sind wir auf die Jugend-Skiausfahrt des SV Vollmaringen Abtl. Wintersport gestoßen. Und so ging’s am 7. Februar mit 10 Mädels aus der C-Jugend an den Sonnenkopf nach Österreich.

mB1: SG stolpert auf dem Weg zur Staffelmeisterschaft

mB1: Hängende Köpfe auf Herrenberger Seite nach 50 umkämpften Spielminuten – die männliche B-
Jugend hat das Spitzenspiel beim TV Bittenfeld 2 mit 28:26 verloren und ist nun auf Schützenhilfe
angewiesen, um den ersten Tabellenplatz zu verteidigen.

F1: Kuties legen fulminante zweite Halbzeit aufs Parkett

Vor allem durch eine überzeugende zweite Halbzeit haben sich die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg das 30:30 (14:20) beim TuS Steißlingen redlich verdient. Im Lager der Kuties war man sich nach der Partie schnell einig, den Punkt als Gewinn einzuordnen.

Noch zwei Punkte beträgt nach jetzigem Stand der Dinge der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Insofern ist jeder Punkt, den die Herrenbergerinnen ergattern können, Gold wert. Nach der ersten Hälfte der Partie in Steißlingen gewinnt dieser Zähler sogar noch an Bedeutung. Denn erneut hatten die H2Ku-Frauen wie schon zuletzt eine Halbzeit lang enttäuscht. „Wir haben gerade in der Abwehr nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, musste Melanie Schittenhelm konstatieren. Dabei sah es zu Beginn noch danach aus, als ob die Gäste diesmal gut ins Spiel kommen. Steißlingen lag zwar nach etwa zehn Minuten knapp mit 5:4 in Führung, doch das war auch in zwei Zeitstrafen begründet, die die Gäste zu diesem Zeitpunkt bereits verdauen mussten. Im Anschluss ging allerdings bis zur Pause nicht mehr viel, weder vorne noch hinten. Besonders die rechte Angriffsseite und die Spielmacherin Selina Röh konnten auf Steißlinger Seite nach Belieben schalten und walten. Bis zum 19:12 kurz vor der Pause konnte sich der TuS absetzen. Die Tore von Sofia Brand und Sandra Kußmaul ließen das Ergebnis beim Pausenpfiff mit 20:14 zumindest etwas freundlicher aussehen.

In der Halbzeitansprache rüttelte Melanie Schittenhelm ihre Mädels noch einmal auf. Diese Worte erreichten schnell ihre Wirkung, sehr schnell sogar. Gerade drei Minuten waren gespielt, als die H2Ku-Frauen wieder im Spiel waren. Mit Toren über die erste und zweite Welle hatten Saskia Schmidt, Katrin Schröder und zweimal Sandra Kußmaul dafür gesorgt, dass die Gäste beim 20:18 wieder im Spiel waren. Wenig später reagierte Steißlingens Trainer Mike Novakovic mit einer Auszeit und verschaffte damit seiner Mannschaft bis zum 23:19 noch einmal Luft. Die Freude der 250 Zuschauer währte allerdings nur kurz, denn die Kuties starteten nun einen 6:1- Lauf, an dessen Ende Sofia Brand mit dem 25:24 die erste Führung seit langem erzielen konnte. Auch wenn das Momentum nun auch Herrenberger Seite lag, reichte das nicht zur Entscheidung. „Wir wussten natürlich, dass Steißlingen auch wieder Tore werfen wird“, so Trainerin Schittenhelm.

Und so war es wenig verwunderlich, dass die Entscheidung erst in der letzten Minute des Spiels fallen würde. Etwas mehr als eine Minute vor dem Ende hatten die Gastgeberinnen die Möglichkeit, beim 30:29 und eigenem Ballbesitz das Spiel für sich zu entscheiden. Doch der Angriff verpuffte und es war noch eine Minute zu spielen. Der starken Shana Stäudle war es schließlich vorbehalten, zum entscheidenden Faktor für die Kuties zu werden. Erst besorgte die Linkshänderin das 30:30, dann stoppte sie den letzten Angriff der Gastgeberinnen auf Kosten eines Freiwurfs, der aber nichts mehr einbrachte.

Am kommenden Sonntag sind die H2Ku-Frauen dann um 17 Uhr gegen den Tabellenzweiten TuS Schutterwald gefordert.

SG H2Ku: Harm, Göhlich; Schoeneberg (2), Schäberle, Kappus (1), Stäudle (6), Kußmaul (6), Schmidt (4), Schweizer (1), Venth (2), Brand (5), Gramer (2/2), Schröder (1), Lide

M1: Es fehlen nur wenige Sekunden

Die Leistung stimmte, das Ergebnis leider nicht. Wie schon in der Vorwoche beim Heimsieg gegen die SG BBM Bietigheim warteten die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg auch am Freitagabend beim TV Neuhausen/Erms mit einer couragierten Leistung auf. Doch letztlich blieben beim 28:29 (16:17) aus Herrenberger Sicht die Punkte beim Tabellenführer. Für die Gäste aus dem Gäu bleibt damit die Abstiegsgefahr weiterhin akut bestehen.

Wenn eine Mannschaft, die gerade ein Spiel verloren hat, trotzdem mit donnerndem Applaus in die Kabine verabschiedet wird, muss schon viel richtig gelaufen sein. In der Tat hatten die vielen mitgereisten Fans der SG H2Ku unter den 450 Zuschauern reichlich Gründe, ihre Mannschaft fast schon zu feiern. Denn in den sechzig Minuten zuvor hatte diese den Tabellenführer aus dem Ermstal bedrohlich nah an den Rand einer Niederlage gebracht. Ein Umstand, den auch Neuhausens Coach Mike Leibssle unumwunden zugab. „Es gab noch keine Mannschaft, die uns in dieser Saison zuhause so viel abverlangt hat, auch die nicht, die hier gewonnen haben“, so der frühere Herrenberger Frauentrainer in der 2. Bundesliga. Sein Gegenüber Jörg Ebermann nahm das Kompliment eher mit süßsaurer Miene entgegen. „Ich hätte lieber die Punkte mitgenommen“, lächelte Ebermann. Aber er zollte seiner Mannschaft trotzdem ein dickes Lob. „Wir haben die Leistung aus der Vorwoche bestätigen können. Das war erst einmal wichtig. Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft“, freute sich Ebermann zumindest über den Trend der letzten zwei Spiele.

Natürlich war man sich schon im Vorfeld der Partie im Klaren, dass die Punkte für den Klassenverbleib nicht unbedingt beim Tabellenführer geholt werden müssen. Allerdings bestand auch kein Grund, schon vorher die weiße Flagge herauszukramen. Der Beginn stand allerdings erst einmal im Zeichen vergebener Torchancen auf Herrenberger Seite. Nico Sauer im SG-Tor konnte dies allerdings mit gleich vier Paraden in den ersten sechs Minuten ausbügeln. Nachdem beide Teams besonders im Angriff nachjustiert hatten, entwickelte sich ein rassiges Derby, dem eigentlich nur das Schiedsrichtergespann im Wege stand. Die beiden Unparteiischen sorgten mit ihren Entscheidungen oftmals für Unverständnis. Ungeachtet dessen waren die H2Ku-Männer beim 16:17 ganz nah an Neuhausen/Erms dran.

Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste gleich von Beginn an aufs Tempo. Wie schwer die Führung jedoch zu erlangen sein würde, zeigte sich in den folgenden Minuten. Nach dem 17:17 brauchte die SG H2Ku vier Anläufe, um letztlich durch den an diesem Abend glänzend aufgelegten Kenneth Stiegen erstmals in Führung zu gehen. Es sollte nicht der letzte Vorsprung gewesen sein. Allerdings schien etwa zehn Minuten vor dem Ende das Pendel in Richtung Spitzenreiter auszuschlagen, als in Überzahl beim 25:23 die Chance auf eine Resultatsverkürzung vertan wurde. Doch es kam anders. Zweimal Lukas, einmal Krebs und einmal Bechinka, sorgten für das 25:25. Bis zum 27:27 legten die Gastgeber vor, die Herrenberger zogen nach.

Über die letzten Spielsequenzen hätte man dann getrost eine Blaupause aus dem letzten Auswärtsspiel in Lauterstein legen können. Zuerst konnte der TVN eine Minute vor dem Ende auf 28:27 vorlegen. Im Gegenzug gleich Finn Böhm vom Kreis aus. Und tatsächlich konnte Jannik Buck wenige Sekunden vor dem Ende den umjubelten Siegtreffer für den Spitzenreiter aus Neuhausen erzielen. Die Frage, warum Luk Bartsch für seinen letzten Versuch unter starker Bedrängnis nicht einmal einen Freiwurf erhielt, konnte am Ende niemand beantworten.

SG H2Ku: Herz, Sauer; Kälbly, Bartsch (4), Werner (1), Förch (1/1), Böhm (2), Sudar (2), Stiegen (6), Bechinka (2), Jacobs, Krebs (4), Wittke (2), Dannenberg (4/2)

F1: Kehren die Kuties in die Erfolgsspur zurück?

Für die Regionalligafrauen der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag ab 18 Uhr nach der Klärung der Trainerfrage unter der Woche das nächste wichtige Spiel auf dem Programm. Im Sportpark Mindlestal wollen die Kuties nach der vergangenen Heimniederlage nun gegen den TuS Steißlingen wieder wichtige Punkte sammeln.

Zwei Themen bewegt die Fans des Herrenberger Frauenhandballs im diesen Tagen. Zum einen ist das der Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Baden-Württemberg, zum anderen natürlich auch die Zeit danach, da sich Melanie Schittenhelm nach dieser Saison von ihrem Traineramt zurückzieht. An das Thema der Trainernachfolge kann das Kompetenzteam um Monika Lide und Bernd Nüssle inzwischen einen Haken machen. Mit Heiko Fleisch präsentierte der Verein nicht nur ein bekanntes Gesicht aus vergangenen Tagen, sondern auch einen echten Wunschkandidaten. „Heiko ist unsere absolute 1A-Lösung“, freute sich Monika Lide nach der Verkündung der Personalie. Dabei war auch eine gehörige Portion Zufall im Spiel, erklärt die frühere Torhüterin der SG H2Ku, die seinerzeit noch selbst unter Heiko Fleisch spielte.

„Eigentlich hatte ich nur Heikos Kontakte nutzen wollen“, schmunzelt Monika Lide. „Doch dann sind wir irgendwie in die Richtung gekommen, warum nicht Du?“. Das war dann auch für Heiko Fleisch etwas überraschend. „Ich habe mir dann noch eine Bedenkzeit von etwa einer Woche auserbeten“, erinnert sich der neue Coach an die Gespräche im Januar zurück. „Doch irgendwie hat es schon gekribbelt“, musste er sich letztlich eingestehen. Ob er inzwischen auch bei einem Angebot eines anderen Vereins schwach geworden wäre, vermag er gar nicht zu sagen. Auf jeden Fall ging die Verpflichtung nicht nur auf der rationalen Ebene über die Bühne. „Da war schon eine Menge Emotionalität dabei. Ich hatte damals und habe bis heute viele Freunde in der SG“, so Heiko Fleisch. „Der Kontakt ist nie abgerissen“. So war es wohl genau der richtige Zeitpunkt für das richtige Gespräch. Die Handballfans in Herrenberg können sich auf jeden Fall auf einen Trainer mit Erfahrung und innovativen Ideen freuen. „Meine Trainerausbildung seinerzeit unter Rolf Brack hat mir enorm viel gegeben. Vor allem auch in der Denkweise insgesamt über den Handball“, so der frühere Erstligacoach vom TV Nellingen. Zusätzlich stehen auch die Chancen sehr gut, dass mit Ogu Nwagbara und Olga Backfisch das jetzige Erfolgstrio, dann eben mit Heiko Fleisch, bestehen bleibt.

Für Melanie Schittenhelm ist das Ganze ebenfalls mehr als positiv. „Ich freue mich riesig, dass wir Heiko für diese Position gewinnen konnten“, so die Trainerin die wie auch der neue Coach in Nebringen zuhause ist. Natürlich würde sie ihrem Nachfolger neben der Mannschaft auch zusätzlich noch den Klassenerhalt übergeben. Dafür ist die nächste Gelegenheit nun in Steißlingen. „Mit einer offensiven Abwehrformation haben wir ja nun Erfahrungen sammeln können“, lacht Melanie Schittenhelm. Denn mit Hohenacker-Neustadt und Bönnigheim spielten die letzten Gegnerinnen der SG H2Ku eine inzwischen eher seltene 3:2:1- Deckung. Für die Herrenberger Trainerin besitzen die Gastgeberinnen ein ähnliches Niveau wie der TSV Bönnigheim. „Natürlich rechnen wir uns auch in Steißlingen etwas aus“, gibt sich Schittenhelm kämpferisch. „Wichtig ist aber, dass wir gut ins Spiel kommen“. Gerade daran hatte es in den letzten beiden Partien allerdings mit teils hohen Rückständen in der Startphase gehapert. Der beste Anschauungsunterricht bietet dabei wohl das Hinspiel, das die Kuties deutlich mit 33:20 für sich entscheiden konnten.

Personell entschieden ist vor der Partie allerdings noch nicht alles. Zwar ist mit Theresa Gramer eine wichtige Spielerin wieder mit von der Partie, allerdings mussten Laureen Kappus, Katrin Schröder und Sina Venth in dieser Woche mit dem Training wegen Erkältungskrankheiten aussetzen.