Nicht nur Spieler werden neue Wege gehen

Wenn am Samstag vor einer hoffentlich noch einmal gut gefüllten Halle die SG H2Ku Herrenberg gegen den TSV Deizisau zum letzten Saisonspiel antritt, gilt es, nicht nur Spielern Glück zu wünschen. Mit Trainer Fabian Gerstlauer, dem sportlichen Leiter Hansi Böhm und dem Mannschaftsbetreuer Michael Elsner verabschieden wir wichtige Protagonisten, die neben dem Spielfeld ihre ganze Kraft der SG zur Verfügung gestellt haben.

Fabian Gerstlauer

Unser Trainer war bei der SG H2Ku nicht immer „nur“ Trainer. 2015 kam der Rückraumspieler vom TV Flein an den Fuß der Stiftskirche in erster Linie als hauptamtlicher Jugendkoordinator. Zugleich unterstützte er aber auch das Drittligateam als Spieler. Ab 2019 übernahm Fabian dann das Oberligateam als hauptamtlicher Trainer. Nach zwei abgebrochenen Spielzeiten wegen der Corona-Pandemie konnte der Trainer mit dem Team in der Saison 2021/2022 einen hervorragenden 3. Platz in der Oberliga Baden-Württemberg erringen. Nach Ende dieser Saison wird Fabian Gerstlauer eine neue Herausforderung beim Drittligisten VfL Pfullingen annehmen. Wir wünschen Fabi für seine Arbeit an seiner neuen Wirkungsstätte stets ein glückliches Händchen!

Hansi Böhm

Es gibt wohl kaum jemanden, dem der Name Hansi Böhm bei der SG H2Ku kein Begriff wäre. Sein ganzes handballerisches Wirken nach seiner aktiven Zeit beim Bundesligisten SG Stuttgart-Scharnhausen galt der Herrenberger Spielgemeinschaft bzw. dem HSV Oberjesingen/Kuppingen. Auch als SG-Jugendleiter war Hansi lange tätig. Ab 2019 stellte er sich schließlich in die erste Reihe und füllte das Amt des sportlichen Leiters der 1. Und 2. Männermannschaft der SG mit seiner ganzen Kraft aus. Beruflich stets stark eingespannt fand er trotzdem immer die Zeit für sein ehrenamtliches Wirken. Wir wünschen Hansi für die Zukunft alles Gute und würden uns freuen, wenn der Vollblut-Handballer auch weiterhin für die SG H2Ku als Zuschauer, Fan und Förderer da ist.

Michael Elsner

Den Mannschaftsbetreuer braucht man wohl ebenfalls kaum vorzustellen. 28 Jahre lang hat Micha nun bei „seiner“ SG verbracht. Erst als Spieler, später als Ehrenamtler. Peter Schwenk holte den gerade in den Ruhestand gegangenen Spieler 2008 zunächst als Videofilmer ins Team der ersten Männermannschaft. Doch Michael wollte mehr und so wurde er schnell als Mannschaftsbetreuer die gute Seele des Teams. Für den gebürtigen Leipziger blieb dabei der Aufstieg und das Jahr in der 2.Bundesliga 2010/2011 unvergessen. Am Samstag wird Michael Elsner das letzte Mal als helfende Hand auf der Wechselbank sitzen. Wir hoffen aber, Micha in Zukunft des Öfteren auf der Tribüne zu begrüßen.

Weitere Verabschiedungen am Samstag

Am Samstag verabschieden wir zum letzten Spiel gegen den TSV Deizisau weitere Spieler. Heute geht es um Janne Böhm und Georg Mohr.

Georg Mohr

Auf Wiedersehen müssen wir auch zu Georg Mohr sagen. Als wahres Eigengewächs durchlief Georg von den Minis bis zur Männer 1 alle Mannschaften der SGH2Ku Herrenberg. Er kämpfte sich ebenfalls von der Männer 2 hoch in unsere Oberligamannschaft und als feste Größe im Tor hat er sich in den letzten Jahren zu einem der besten Keepern der BWOL entwickelt.
„Schorsch“ zieht es studienbedingt weg von Herrenberg in Richtung Köln. Gleichzeitig wird Georg damit seinen nächsten Karriereschritt gehen und künftig in der 3. Liga das Tor vernageln. Wir wünschen unserem Torhüter viel Erfolg und alles Gute in seiner weiteren Karriere! Wir freuen uns auf ein künftiges Wiedersehen in der Markweghalle!

Janne Böhm

Auch Janne Böhm hat in seinem Handballerleben schon immer für die SG H2Ku in den Harztopf gegriffen. Von den Minis bis letztlich zum Oberligateam war Janne stets ein Leistungsträger. Der Rückraumspieler bestach nicht nur durch seine Tore. Seine Spielintelligenz ließ ihn auch des Öfteren auf der Spielmacherposition agieren. Für Janne ging es nach der A-Jugend fast ohne Zwischenstopp ins Team der 1. Männermannschaft. Leider mussten wir in der abgelaufenen Spielzeit wegen einer schweren Verletzung auf Janne Böhm verzichten. Die Vorbereitung auf die neue Runde wird Janne dann hoffentlich wieder gesund und fit bei der HSG Ostfildern bestreiten. Auch Janne wünschen wir alles erdenklich Gute für die Zukunft und freuen uns, wenn ihn sein Weg öfters mal in die Markweghalle führt.

Weitere Verabschiedungen zum letzten Spieltag.

Am Samstag zum letzten Heimspiel gegen den TSV Deizisau müssen wir uns leider auch von diesen Spielern verabschieden.

Valentin Mosdzien

Ein besonders schmerzhafter Abgang, denn als einer der besten Spielmacher der Liga lenkt Valentin unser gesamtes Angriffsspiel. Schon in der B-Jugend wechselte Vale von Calw nach Herrenberg und agierte bei uns ein Jahr bei der SG, bevor der nächste Schritt zur JSG Balingen-Weilstetten kam. Vor 3 Jahren kam er dann zurück an den Fuß der Stiftskirche. Rasch entwickelte sich Valentin zum unumstrittenen Stammspieler auf der Mitte Position und landete vergangene Saison in den Top Ten der BWOL-Torjägerliste. Auch diese Saison war er essenziell für unser Spiel. Außerdem ist er der Top-Torschütze unserer Mannschaft. Auch beim Kicken tanzt er des Öfteren die Abwehrreihe von Team jung aus und hält hinten den Kasten sauber. Vale will handballerisch nun seinen nächsten Entwicklungsschritt gehen und schließt sich dem Drittligateam-Team aus Pfullingen an. Wir wünschen Valentin Mosdzien in Pfullingen möglichst viel Erfolg und alles Gute auf seinem weiteren Karriereweg.

Joshua Stöffler

Der große Linkshänder trägt schon seit den Minis das SG-Trikot. Joshi kämpfte sich mit konstant überzeugenden Leistungen von der Jugend über die 2. Herrenmannschaft bis in unser BWOL-Team . Dort trägt er seit Jahren als Allrounder auf der rechten Angriffsseite und als wichtige Stütze im Abwehrverbund zum mannschaftlichen Erfolg bei. Umso härter war es für uns, bis Mitte der Saison auf seine Dienste verzichten zu müssen. Nach seinem Kreuzbandriss steht Joshi seit Anfang des Jahres wieder gemeinsam mit uns auf der Platte und zeigt immer wieder, warum er ein Gewinn für unser Spiel ist.
Mittlerweile hat er sein Studium und ist für seine neue Arbeitsstelle auch jüngst umgezogen. Deswegen zieht es unseren Joshi auch zur HSG Böblingen/Sindelfingen in die Verbandsliga.
Auch Joshi wünschen wir alles Gute für seinen weiteren Weg.

Marvin Georg

Auch Marvin ist ein waschechtes Eigengewächs. Von kleinauf war „Winnie“ beim TV Haslach und später bei der SG H2Ku aktiv. Marvin durchlief alle Jugendmannschaften und war früher schon mit Janne Böhm, Nico Schnitzler oder auch Michael Fangerow in einem Team aktiv. Als Linksaußen startete Marvin dann in unserer „Zweiten“ als Aktiver richtig durch. Inzwischen ist er fester Bestandteil im Oberligateam. Auch wenn Marvin nicht immer die komplette Spielzeit auf der Platte stand, war er stets ein menschlicher und sportlicher Gewinn für unser Team. Wir wünschen Marvin auf seinem weiteren sportlichen Weg alles Gute!

Letztes Heimspiel am Samstag unserer Oberligamänner

Am Samstag um 20 Uhr empfangen unsere Oberligamänner zum letzten Spiel den TSV Deizisau. Der letzte Spieltag ist leider auch immer die Zeit zum Verabschieden.In den nächsten Tagen geben wir Euch einen kleinen Überblick über unsere Abgänge.

Wir gehen natürlich davon aus, dass Ihr am Samstag persönlich zur Verabschiedung in die Halle kommt. Heute starten wir mit Sven Schmitt, Finn Hummel und Lukas Mäußnest.

Sven Schmitt

Vor 2,5 Jahren wegen des Studiums zu uns gekommen entwickelte sich Sven stets weiter und hat sich mit seinen gefürchteten Schlagwürfen als echte Bereicherung dargestellt und zu einer festen Größe in unserem Rückraum entwickelt! Dies untermauert er mit insgesamt 130 Toren diese Saison und dem damit starken 12. Platz in der BWOL Torschützenliste. Leider zieht es ihn jetzt studienbedingt wieder ins heimische Badische. Hier wird er künftig wieder für seinen Heimatverein, den TuS Helmlingen in der Südbadenliga in den Harztopf greifen. Wir wünschen Sven alles Gute auf seinem weiteren Weg!

Finn Hummel

Vor 2 Jahren von Bittenfeld & Balingen zu uns gekommen, bewies sich Finn menschlich sowie spielerisch als echter Glücksgriff. In der Hinrunde leider noch verletzt ausgefallen, macht er mittlerweile wieder mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Leider zieht es Finn wieder näher Richtung Heimat und er wird uns daher am Ende der Saison verlassen. In der kommenden Saison geht er für die SG Hegensberg/Liebersbronn auf die Platte. Wir wünschen ihm bei seinem nächsten Karriereschritt viel Erfolg und alles Gute!

Lukas Mäußnest

Auch Lukas Mäußnest wird uns nach einem Jahr bei der SG verlassen. Aus Wolfschlugen zu uns gekommen stellte er sich gleich als Bereicherung für unser Angriffs- als auch Abwehrspiel heraus. Schnell hat er sich in der Mannschaft etabliert und fällt stets mit seinen teils artistischen Toren auf. Nicht außer Acht zu lassen: Lukas findet sich beim Kicken auf Platz 1 der mannschaftsinternen Torjägerliste wieder und hat somit beste Chancen auf die Torjägerkanone. Ihn zieht es zur kommende Saison näher Richtung Heimat in die BWOL zum TV Plochingen. Wir wünschen Lukas dort viel Erfolg und alles Gute bei seinem weiteren Weg.

Wir hoffen natürlich, Euch nächste Saison ab und an auch mal als Gast wieder in der Markweghalle begrüßen zu können!

SG H2Ku überzeugt und verliert dennoch

Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg scheint die Saison deutlich zu früh zu Ende zu gehen. In der Schlussphase der Abstiegsrunde kommt die Mannschaft immer besser in Tritt. Auch wenn es nach dem 28:30 (13:16) beim favorisierten TSV Blaustein keine Punkte gab, war es angesichts der Umstände eine überzeugende Teamleistung.

Die Fahrt Richtung Blautopf hätte am Samstag auch gut und gerne mit einem Kleinbus stattfinden können. Ein Neun-Sitzer wäre genau die richtige Größe gewesen, um alle einsatzfähigen Spieler aufzunehmen. Neben dem ohnehin langzeitverletzten Janne Böhm und den feststehenden Ausfällen von Kenneth Stiegen, Valentin Mosdzien und Leon Fischer meldete sich auch noch kurzfristig Torhüter Georg Mohr krank ab. Somit blieben auf der Auswechselbank nur noch zwei Feldspieler als Wechselmöglichkeit zurück.

Der Spielfreude tat dies auf Herrenberger Seite jedoch erst einmal keinen Abbruch. Mit einem 4:2 nach wenigen Minuten setzten die Gäste ein erstes kleines Ausrufezeichen. Das wurde zwar auch wieder schnell weggewischt, im Rennen um die Punkte blieben die H2Ku-Männer bis zum 10-10 aber trotzdem. Eine kurze torlose Phase nach zwanzig Minuten reichte dann aber trotzdem, um den Gastgebern eine Führung von 14:10 zu gestatten. Auseinander fiel der Tabellenvorletzte aber dennoch nicht. Beim 16:13 zum Pausenpfiff war jedenfalls noch alles offen für die Gäste.

Finn Hummel bot eine überzeugende Leistung / Foto: P. Gebhardt

Nach der Pause drehten die Herrenberger den Spieß zunächst kräftig um. Die Abwehr ließ kaum etwas zu, dahinter stand mit Finn Hummel ein überzeugender Rückhalt im Tor. Mit seine insgesamt achtzehn Paraden hatte er einen großen Anteil daran, dass die SG H2Ku in der 37. Minute überraschend mit 17:16 in Führung lag. Erst als der schon in Skopje auf Europapokalebene agierende Nikola Potic der erste Blausteiner Treffer in der 37. Minute gelang, war auch der Gastgeber wieder im Spiel. Nach dem 21:21 ereilte die Herrenberger dann das gleiche Schicksal wie in Halbzeit eins. Vier torloser Minuten reichten aus, um den TSV Blaustein beim 25:21 als Sieger der Partie zu sehen. „Meine Jungs haben sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen“, frohlockte Fabian Gerstlauer später. Vor allem Philipp Wanner und Sven Schmitt waren von einer immer wieder überraschten Blausteiner Abwehr nicht zu stoppen. Als Marvin Georg schließlich im Gegenstoß auf 26:27 verkürzen konnte, war die Motivation für einen weiteren Punktgewinn so hoch, dass sich die Kraftfrage im extrem dünnen Kader gar nicht mehr stellte.

Zwei Mal schaffte es Lukas Krebs mit blitzsauberen Toren, jeweils auf ein Tor zu verkürzen. Und dann ergab sich etwa eine Minute vor dem Ende  tatsächlich noch die Möglichkeit auf den Ausgleich. Blausteins Torwart Jannik Ruhland verhinderte mit dem gehaltenen Wurf von Finn Böhm dafür, dass die SG H2Ku nicht zum Party-Crasher im letzten Heimspiel des TSV wurden. Trotzdem geizte Fabian Gerstlauer nach Spielende nicht mit Lob. „Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Jeder ist heute wieder an sein Optimum gegangen“, freute sich der Coach.

Am Samstag gibt es dann für die Mannschaft den letzten Auftritt in dieser Zusammensetzung, wenn es gegen den TSV Deizisau geht. Dann könnte mit einem Sieg sogar noch der Sprung auf den siebten Platz in der Abstiegsrunde gelingen.

SG H2Ku: Hummel; Wanner (10/5), Böhm (3), Georg (1), Bechinka (3), Schmitt (7), Stöffler, Jacobs (2), Krebs (2)

Mit einem Rumpfkader zum letzten Auswärtsspiel

Die SG H2Ku reist zum letzten Auswärtsspiel nach Blaustein. Erneut fallen im ohnehin schmalen Kader mehrere Akteure aus. Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus

Nach den beiden letzten überzeugenden Spielen mit drei Punkten stehen die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Samstag ab 20 Uhr beim TSV Blaustein nicht nur vor ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison, sondern auch vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Das hat einerseits mit der Qualität des Gegners zu tun, auf der anderen Seite aber auch mit der eigenen Personalsituation.

Schon in der Vorwoche musste Fabian Gerstlauer auf seinen Spielmacher Valentin Mosdzien und Kreisläufer Lukas Mäußnest verzichten. Dennoch konnte sich der Herrenberger Trainer nach einer Energieleistung seiner Mannschaft am Ende über ein Remis gegen die TSG Söflingen freuen. Am Samstag nun werden im Kader des Tabellenvorletzten mindestens zwei weitere Akteure fehlen. Kenneth Stiegen wird ebenso verletzungsbedingt fehlen wie Leon Fischer. Wie es sich bei Fischer schon im letzten Spiel nach seiner Auswechslung wegen seines umgeknickten Fußes angedeutet hat, wird der Rechtsaußen mit seiner Knöchelverletzung ausfallen. Doch damit nicht genug. Mit Sven Schmitt droht sogar noch der SG-Allrounder mit einer fiebrigen Erkältung auszufallen. Sollte dies so eintreten, würde der Gäu-Club mit nur sieben Feldspielern anreisen können.

Foto: Eine aufmerksame Abwehrarbeit wie hier bei Marvin Georg braucht es auch in Blaustein

Auch wenn Coach Gerstlauer in der Trainingswoche das Pensum drastisch heruntergefahren hat, wird bei ein oder maximal zwei Wechselspielern die Kraftfrage eine entscheidende Rolle spielen. Aber auch ohne personelle Probleme wäre die Favoritenrolle klar auf Seiten des TSV Blaustein. Die Gastgeber sind als Dritter der Abstiegsrunde längst aller Sorgen um den Ligaverbleib los und können ohne Druck in ihr letztes Heimspiel gehen. Natürlich wollen sich die Blausteiner vor ihrem eigenen Publikum mit einem Sieg verabschieden, der sogar noch einen Blick auf den Gewinn der Abstiegsrunde erlauben würde. Ungeachtet dessen könnte auch die SG H2Ku noch einen Platz nach oben klettern. Es wäre ein zumindest ein etwas versöhnlicher Abschluss einer verkorksten Saison. Dafür wäre allerdings noch mindestens ein Sieg in den letzten beiden Partien notwendig. Sollte dies schon in Blaustein gelingen, wäre es unter dem Strich letztlich eine noch größere Überraschung als die Punktgewinne der zwei Spiele zuvor.

Wer die Mannschaft zum letzten Auswärtsspiel begleiten möchte, kann dies im Mannschaftsbus tun. Abfahrt ist um 16:30 Uhr am Hallenbad in Herrenberg.

wC1: Erste Quali-Runde erfolgreich bestanden

wC1: Am vergangenen Samstag reisten die C-Mädels nach Nellingen, um sich in der ersten Runde der HVW-Qualifikation für die Verbandsebene zu qualifizieren. Hierbei mussten sich die SG Mädels in der mit Abstand stärksten Gruppe durchsetzen, um nicht wieder in den Bezirk zurück zu fallen. Am Ende gelang den SG-Mädels der zweite Platz und somit der sichere Aufstieg in die Landesliga.

wA1: SG erkämpft sich den Gruppensieg

wA1: Am vergangenen Sonntag reiste die weibliche A-Jugend zur ersten Runde der HVW Qualifikation für die Württembergliga nach Oberhausen und erspielte sich mit dem Gruppensieg eine gute Ausgangslage für die zweite Runde.

SGH2Ku Herrenberg 2 feiert souveränen Sieg zum Saisonabschluss

Gegen die HSG Schönbuch 2 feierte die SGH2Ku Herrenberg 3 mit einem überzeugenden 28:21-Sieg in ihrem letzten Spiel als bereits feststehender Meister und Aufsteiger in die Bezirksoberliga den krönenden Abschluss. Im Derby, welches im Hinspiel bereits klar mit 33:24 gewonnen wurde, zeigte die Mannschaft von Beginn an ihre Überlegenheit. Zur Halbzeit führte SGH2Ku Herrenberg 2 bereits mit 14:10.

In der Folge plätscherte das Spiel vor dem Hintergrund, dass es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, vor sich hin, sodass sich ein Spiel entwickelte, welches die SGH2Ku zu jedem Zeitpunkt dominieren konnte, ohne die ganz große spielerische Klasse zu zeigen. Im relativ highlightarmen und sehr fairen Spiel ließ die Gäumannschaft dennoch nie Zweifel am Sieg aufkommen, in dem man den Gegner auch in der zweiten Halbzeit immer auf mindestens drei Toren Abstand hielt.

Was besonders bemerkenswert war, ist die ausgeglichene Spielzeitverteilung Jeder Spieler erhielt nahezu gleiche Spielanteile, und nahezu alle trugen zum Erfolg bei, indem sie ein Tor erzielten. Diese kollektive Stärke ist ein Zeugnis für die Tiefe und den Zusammenhalt des Kaders.

Trainer Schöllkopf äußerte sich nach dem Spiel hochzufrieden: „Es war eine souveräne, wenn auch bei weitem nicht die beste Leistung zum Abschluss der Saison. Mit 8 Minuspunkten und einem Vorsprung von mindestens 5 Punkten auf Platz 2 ist der Aufstieg völlig verdient“, womit er die Dominanz und Konstanz, die das Team während der gesamten Spielzeit gezeigt hat, unterstreicht.

Auch Trainer Jannik Bökle betont augenzwinkernd die Bedeutung der bevorstehenden Sommerpause: „Jetzt ist die Zeit, um die Pause zu genießen und sich zu erholen. Das haben sich die Jungs verdient. Sicherlich werden wir die Meisterschaft auch noch bei einigen bevorstehenden Veranstaltungen feiern und genießen“ Nach der anstrengenden Saison ist es wichtig, dass die Spieler die Möglichkeit haben, ihre Energiereserven aufzuladen und frisch in die Vorbereitungen für die neue Runde zu starten.

Mit diesem überzeugenden Sieg und dem verdienten Aufstieg in der Tasche können die Spieler von SGH2Ku Herrenberg 3 nun stolz auf ihre Leistung zurückblicken und sich auf die Herausforderungen vorbereiten, die in der nächsten Saison in der Bezirksoberliga auf sie warten. Auch dort will man mit viel Spaß und Ehrgeiz eine ernsthafte Rolle spielen und zeigen, dass man mindestens mithalten kann.

mC1: Vorbereitung für anstehende HVW Quali

mC1: In Vorbereitung auf die HVW-Quali führte die männlich C1 ein Trainingsspiel gegen die Spvgg Mössingen durch.