F1: Derby und Spitzenspiel sorgt für viel Zündstoff

Wenn am Samstag um 19:30 Uhr die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg bei der HSG Böblingen/Sindelfingen antreten, dann ist schon vorher viel Brisanz in der Partie. Zum einen natürlich ist das Duell in der Böblinger Murkenbachhalle ein echtes Derby, zum anderen wollen sich die Gastgeberinnen sicher auch für die denkwürdige, weil äußerst knappe Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Nicht zuletzt sind die BöSi-Frauen wie auch die Kuties mitten im Kampf um einen der ersten beiden Tabellenplätze.

Es scheint so, als ob sich die HSG Böblingen/Sindelfingen dieses Spiel exakt zur richtigen Zeit zurechtgelegt hat. Nach drei sieglosen Spielen zu Jahresbeginn hat das Team in den letzten drei Partien deutlich die Kurve bekommen. Besonders beeindruckend war dabei das 33:28 in der Vorwoche beim VfL Waiblingen II. „Da brauchen wir nicht lange drumherum reden. Böblingen ist eine richtig gute Mannschaft mit vielen guten Einzelspielerinnen“, weiß auch Heiko Fleisch. Deshalb schiebt der Herrenberger Trainer auch die klare Favoritenrolle weit weg. „Die Tabelle sagt dazu vielleicht ja, mehr aber auch nicht“. Vor allem, wenn der Blick zurück auf das Hinspiel geht, wird schnell klar, woher der große Respekt von Heiko Fleisch kommt. Seinerzeit gelang den Kuties nur ein hauchdünnes 24:23 durch ein Treffer durch Sofia Brand praktisch mit dem Schlusspfiff.

Grundsätzlich geht der Blick von Trainer und Mannschaft aber nach vorn. Dass die Herrenbergerinnen bei einem Sieg in der Murkenbachhalle einen wichtigen Schritt Richtung Regionalliga gehen könnte, ist Heiko Fleisch zwar klar, rt hängt das aber nicht zu hoch. „Wir sind zuletzt ganz gut damit gefahren, in Etappen zu denken. Und die nächste Etappe heißt erst einmal Böblingen/Sindelfingen. Danach sehen wir weiter“.

Eine gute Nachricht gibt es aber schon vor dem Spiel in Sachen Personal. Bis auf die am Knie verletzte Juliane Seidel wird Trainer Fleisch der gesamte Kader zur Verfügung stehen.

mB1: HSC Schmiden/Oeffingen 2004 – SG H2Ku Herrenberg 29:36

mB1: Die männliche B-Jugend der SG H2Ku Herrenberg hat am Wochenende ihren nächsten Sieg gefeiert. Gegen den HSC Schmiden/Oeffingen 2004 setzten sich die Gäste in der Oberliga Staffel 2 am Ende deutlich mit 36:29 durch

M1: Verlieren darf eigentlich niemand

Das Spiel in der Handball-Oberliga der Männer zwischen dem SV Leonberg/Eltingen und der SG H2Ku Herrenberg ist schon anhand des Derbycharakters der beiden Kreisrivalen hochbrisant. Dazu kommt am Freitag ab 20 Uhr noch eine zusätzliche Spannung ins Spiel, kämpfen doch beide Teams derzeit noch um den Klassenerhalt.

Nach Lage der Dinge werden am Ende der Saison drei Mannschaften in den sauren Apfel des Abstiegs beißen müssen. Die Herrenberger besetzten noch am Anfang der Woche den ersten Platz unter dem Strich, die Leonberger standen als Tabellennachbar einen Rang darüber. Inzwischen hat die Tabelle am grünen Tisch allerdings ein etwas anderes Aussehen bekommen. Dem TV Weilstetten wurden vier Punkte abgezogen, der SG Kenzingen/Herbolzheim deren zwei. Dabei geht es wohl um den Einsatz nicht spielberechtigter Akteure. Für Leonberg/Eltingen und die SG H2Kun hat dies unmittelbare Konsequenzen, da nun mit dem TSV Altensteig und dem TuS Schutterwald zwei unmittelbare Konkurrenten um den Ligaverbleib zwei Punkte mehr auf dem Konto haben als vorher.

Die Herrenberger sind dadurch auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht, punktgleich mit dem TSV Altensteig. Dadurch hat sich die Lage für den Gäu-Club natürlich nochmals zugespitzt. Auch Tim Gauß hatte schon vor der neuen Punktesituation festgestellt: „Wenn wir im Kampf um den Klassenerhalt noch ein gewichtiges Wort mitreden möchten, müssen wir die nächsten beiden Spiele gewinnen“. Der Herrenberger Trainer weiß auch ohne große Rechnerei: Bei einer Niederlage im Leonberger Sportzentrum beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer bei dann noch fünf zu absolvierenden Spielen bereits sechs Punkte.

Allerdings ist auch vor der Partie der Optimismus durchaus noch vorhanden. Selbstvertrauen hat sich die Mannschaft in der Vorwoche trotz einer knappen Niederlage beim Tabellenzweiten HTV Meißenheim zumindest schon einmal geholt. Und auch personell sieht es gar nicht einmal so schlecht aus. Zwar fallen mit Janek Förch, Kenneth Stiegen und Lukas Bechinka drei Spieler aus, der restliche Kader sollte allerdings für das wichtige Auswärtsspiel fit sein.

M1: Die gute Leistung reicht nicht für Punkte

Auch wenn die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg am Samstag beim Tabellenzweiten HTV Meißenheim eine gute Leistung ablieferten, reichte es dennoch nicht für etwas Zählbares. Nach dem 36:39 (14:17) in der Ortenau hat die Mannschaft aber zumindest Selbstvertrauen für die kommenden, schweren Aufgaben tanken können.

Schon im Vorfeld war klar, dass ein Punktgewinn in Meißenheim nur möglich ist, wenn die Mannschaft über ihre Leistungsgrenze geht und der Favorit an diesem Abend schwächeln würde. Beides schien jedoch nicht einzutreten. Schnell führten die Gastgeber mit 6:1 und nur wenig deutete auf ein enges Spiel hin. In der Folgezeit machte es sich aber bereits bemerkbar, dass die Rückkehr der Rückraumspieler Moritz Werner und Oliver Sudar für eine sichtbare Belebung sorgen würde. Als Letzterer dann gleich mal einen Dreierpack schnürte, war die Partie beim 8:8 nach einer Viertelstunde plötzlich wieder offen.

Lange erfreuen konnten sich die Herrenberger an diesem Gleichstand aber nicht. Nur kurze Zeit später hatte der Favorit wieder auf 11:8 vorgelegt. Zumindest schafften es die Gäste aus dem Gäu, diesen Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen. So war man beim 17:14 zur Pause noch in Schlagdistanz zum Gegner.

Die zweite Halbzeit sollte dann die wohl beste Halbzeitleistung bringen, die in dieser Saison von den H2Ku-Männern gezeigt wurde. Zumindest auf die Offensivleistung traf diese Einschätzung zu. Die Abwehr hatte vor allem gegen die Rückraumachse um die erfahrenen Alexander Velz und Dustin Ammel weiterhin Schwerstarbeit zu verrichten. Auch wenn es nicht immer zu einhundert Prozent gelang, deren Kreise einzuengen, sorgten die Offensivqualitäten eines Nik Wittke, Oliver Sudar, Luca Kälbly oder eines Moritz Werner dafür, dass die Partie nicht vorzeitig entschieden war. Als der HTV Meißenheim zehn Minuten vor dem Ende mit 35:30 in Front lag, setzte Herrenbergs Trainer Tim Gauß mit einer doppelten Manndeckung für Alexander Velz und Dustin Ammel alles auf eine Karte. „Wir mussten ja was probieren“, so der Coach. Allerdings brachte auch diese Maßnahme nicht den gewünschten Erfolg. Nach einer Zeitstrafe für Lukas Krebs schraubten die Gastgeber das Ergebnis auf 37:31. Es war die endgültige Entscheidung.

Für die Moral der H2Ku-Männer spricht allerdings, dass sie noch bis zum Ende an ihre Chance glaubten und das Ergebnis auf 39:36 am Ende verkürzen konnten. Bereits am Freitag steht nun für die SG H2Ku das extrem wichtige Kreisderby beim SV Leonberg/Eltingen auf dem Programm.

SG H2Ku: Herz, Sauer (beide im Tor); Kälbly (6), Werner (5), Lohrer (1), Bross (1), Böhm, Sudar (7), Fischer (1), Frommer, Jacobs, Krebs (2), Wittke (9/5), Lewe (1), Dannenberg (3)

F1: Kuties setzen sich weiter ab

Es war eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, die am Samstag auf die Oberligafrauen der SG H2Ku wartete. Doch auch die Auswärtshürde SG Herbrechtingen-Bolheim wurde von den Kuties souverän gemeistert. Das 29:18 (13:9) war dabei der fünfte Erfolg in Serie mit mehr als zehn Treffern Differenz.

Der Beginn der Partie verhieß dabei erst einmal nichts Gutes für die Kuties. Mit 5:2 waren die Gastgeber schnell enteilt. Grund dafür waren auch gleich zwei vergebene Strafwürfe der Gäste in dieser Startphase. Nervös wurden Trainer und Mannschaft dennoch nicht. „Unsere Abwehr stand ja schon in dieser Zeit sicher“, glaubte Trainer Heiko Fleisch auch an eine schnelle Umkehr des Ergebnisses. Genau so kam es dann auch. Vier Tore binnen kürzester Zeit brachten die Gäste am Ende der Startviertelstunde mit 6:5 in Führung. Im Gleichschritt ging es dann weiter bis zum 9:9. Knapp sieben Minuten waren hier bis zur Halbzeit noch zu absolvieren, ein Torerfolg sollte Herbrechtingen bis dahin nicht mehr gelingen. Es war der Endspurt bis zum Pausenpfiff, der die Kuties mit einem beruhigendem 13:9 in die Kabine gehen ließ.

Diese Konsequenz in der Abwehr setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. Als die quirlige Sofia Brand in der 38. Minute das 18:11 markierte, war das schon eine Vorentscheidung. Die Zügel ließen die H2Ku-Frauen dennoch nicht schleifen- ganz im Gegenteil. Neben der konsequenten Abwehrarbeit wurde auch in der Offensive das Tempo über die komplette Spielzeit hochgehalten. Vor allem die Gegenstöße über die erste und zweite Welle schraubten das Ergebnis zur Freude von Heiko Fleisch immer mehr in die Höhe. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende sorgte Sofia Brand beim 25:15 zum ersten Mal für einen Vorsprung von zehn Toren. So konnten es sich die Kuties aufgrund der Defensivleistung sogar leisten, am Ende im Angriff nicht unbedingt das volle Risiko zu gehen.

Letztlich war das 29:18 auch in dieser Höhe völlig verdient. „Das war heute ein überragendes Gesamtpaket“, freute sich Trainer Heiko Fleisch nach Spielende. Besonders angetan war er dabei erneut von seiner Abwehr, die wieder einmal unter zwanzig Gegentore blieb. Das war umso bemerkenswerter, da mit Stefanie Schoeneberg eine verlässliche Größe für den Innenblock der Defensive nicht mit von der Partie war. Hier sorgte Nadine Schäberle jedoch dafür, dass überhaupt kein Qualitätsabfall zu verzeichnen war.

Das Positive am Wochenende sollte sich jedoch auch noch am Sonntag fortsetzen. Durch die knappe Niederlage des TSV Denkendorf beim VfL Pfullingen haben die Herrenbergerinnen nun bereits fünf Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Am Samstag geht es nun zum Kracher-Derby zur HSG Böblingen/Sindelfingen.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Istrati; Schäberle (1), Kappus (3/2), Stäudle (2), Kußmaul (8), Schmidt (2/1), Seidel, Schweizer, Venth (2), Brand (9), Schröder (2), Lide

wD1: Unschlagbar zum Titel: H2Ku-Nachwuchs krönt perfekte Saison

wD1: Nach einer makellosen Spielzeit ohne eine einzige Niederlage haben die Handballerinnen der
weiblichen D-Jugend (wD) ihrer Dominanz die Krone aufgesetzt. Beim Final4-Turnier in Allensbach
ließ das Team der SG H2Ku Herrenberg nichts anbrennen und sicherte sich mit einem souveränen
47:30-Finalsieg hochverdient die Bezirksmeisterschaft.

SG – Talentkader

Vergangene Woche fand das letzte Training des männlichen Talentkaders 2025/26 statt. Dabei ging
es zum höchsten Ort Herrenbergs – dem Schönbuchturm

wD1: Souverän ins Final4

wD1: Durch 2 Eindrucksvolle Siege gegen den TSV Dettingen-Wallhausen ziehen die Mädels der SG H2Ku ins Final4 Turnier ein.

wC1: SG-Mädels bereit für das Spitzenspiel

wC1: Am vergangenen Wochenende hatten die weibliche C1 der SG H2Ku Herrenberg gleich zwei Heimspiele. Am Samstag trafen die SG-Mädels auf den durch Ausfälle geschwächten VfL Waiblingen 2 und gewannen deutlich mit 40:17 (19:5).

F1: Den Vorsprung nun nicht mehr hergeben

Die Saison neigt sich in der Oberliga Baden-Württemberg der Frauen langsam dem Ende entgegen. Erfreulich aus Herrenberger Sicht ist die dabei natürlich die Tatsache, dass die Kuties momentan den Platz an der Sonne mit drei Punkten Vorsprung innehaben. Allerdings warten bis zum Ende der Runde fast nur noch schwere Spiele. Den Anfang macht dabei am Samstag ab 18 Uhr die Partie bei der SG Herbrechtingen-Bolheim.

Zehnter gegen Erster. Für die H2Ku-Frauen liest sich die Aufgabe südlich von Heidenheim an der Brenz eigentlich ganz locker an. In einem Feld von 13 Teams käme man schnell zu dem Schluss, die Gastgeberinnen wären ähnlich einzuordnen wie die Teams darunter, gegen die Herrenberg in den letzten Wochen ausnahmslos mehr als deutliche Siege einfahren konnte. Doch dieser Schein trügt gewaltig. Dass Herbrechtingen-Bolheim so tief in der Tabelle angesiedelt ist, liegt einzig und allein im mageren Herbst begründet, in dessen Verlauf nur magere vier Pünktchen ergattert werden konnten. Nach dem Jahreswechsel startete die Mannschaft dann richtig durch. Ab dem Januar erreichte Herbrechtingen beeindruckende 11:5 Punkte, die letzten drei Spiele wurden ungeschlagen absolviert. Wie stark das Team derzeit ist, zeigte das jüngste Spiel bei der HSG Böblingen Sindelfingen. Dort gab es am Ende ein verdientes 31:31.

Dreh- und Angelpunkt der Gastgeberinnen ist mit Marie Brachert ein noch junges Nachwuchstalent, das allerdings bereits mit einer hohen Qualität aufwartet. „Das ist eine richtig gute Spielerin“, weiß auch Heiko Fleisch. Trotz dieser Qualität wird der Herrenberger Trainer der Spielerin aber keine Sonderbewachung zukommen lassen: „Das würde zu große Räume für die anderen ergeben“. Viel lieber schaut der Coach aber ohnehin auf sein eigenes Team. Ein Unterschätzen der Gegnerinnen hält er zwar für sehr unwahrscheinlich, ein anderer Aspekt ist aber auch für ihn spannend: „Wir sind jetzt in der entscheidenden Phase der Saison die Gejagten. Dem müssen wir uns stellen“. Der Trainer stellt dabei aber auch klar: „Es ist ja genau das, was wir auch wollten. Deshalb freuen wir uns auch über den Druck“,

Personell wird Heiko Fleisch auf zwei Spielerinnen verzichten müssen. Stefanie Schoeneberg fehlt aus privaten Gründen und Juliane Seidel fällt mit einer Knieverletzung aus. An der Zielsetzung Sieg ändert das natürlich nichts.