F1: Kuties setzen sich weiter ab

Es war eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, die am Samstag auf die Oberligafrauen der SG H2Ku wartete. Doch auch die Auswärtshürde SG Herbrechtingen-Bolheim wurde von den Kuties souverän gemeistert. Das 29:18 (13:9) war dabei der fünfte Erfolg in Serie mit mehr als zehn Treffern Differenz.

Der Beginn der Partie verhieß dabei erst einmal nichts Gutes für die Kuties. Mit 5:2 waren die Gastgeber schnell enteilt. Grund dafür waren auch gleich zwei vergebene Strafwürfe der Gäste in dieser Startphase. Nervös wurden Trainer und Mannschaft dennoch nicht. „Unsere Abwehr stand ja schon in dieser Zeit sicher“, glaubte Trainer Heiko Fleisch auch an eine schnelle Umkehr des Ergebnisses. Genau so kam es dann auch. Vier Tore binnen kürzester Zeit brachten die Gäste am Ende der Startviertelstunde mit 6:5 in Führung. Im Gleichschritt ging es dann weiter bis zum 9:9. Knapp sieben Minuten waren hier bis zur Halbzeit noch zu absolvieren, ein Torerfolg sollte Herbrechtingen bis dahin nicht mehr gelingen. Es war der Endspurt bis zum Pausenpfiff, der die Kuties mit einem beruhigendem 13:9 in die Kabine gehen ließ.

Diese Konsequenz in der Abwehr setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. Als die quirlige Sofia Brand in der 38. Minute das 18:11 markierte, war das schon eine Vorentscheidung. Die Zügel ließen die H2Ku-Frauen dennoch nicht schleifen- ganz im Gegenteil. Neben der konsequenten Abwehrarbeit wurde auch in der Offensive das Tempo über die komplette Spielzeit hochgehalten. Vor allem die Gegenstöße über die erste und zweite Welle schraubten das Ergebnis zur Freude von Heiko Fleisch immer mehr in die Höhe. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende sorgte Sofia Brand beim 25:15 zum ersten Mal für einen Vorsprung von zehn Toren. So konnten es sich die Kuties aufgrund der Defensivleistung sogar leisten, am Ende im Angriff nicht unbedingt das volle Risiko zu gehen.

Letztlich war das 29:18 auch in dieser Höhe völlig verdient. „Das war heute ein überragendes Gesamtpaket“, freute sich Trainer Heiko Fleisch nach Spielende. Besonders angetan war er dabei erneut von seiner Abwehr, die wieder einmal unter zwanzig Gegentore blieb. Das war umso bemerkenswerter, da mit Stefanie Schoeneberg eine verlässliche Größe für den Innenblock der Defensive nicht mit von der Partie war. Hier sorgte Nadine Schäberle jedoch dafür, dass überhaupt kein Qualitätsabfall zu verzeichnen war.

Das Positive am Wochenende sollte sich jedoch auch noch am Sonntag fortsetzen. Durch die knappe Niederlage des TSV Denkendorf beim VfL Pfullingen haben die Herrenbergerinnen nun bereits fünf Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Am Samstag geht es nun zum Kracher-Derby zur HSG Böblingen/Sindelfingen.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Istrati; Schäberle (1), Kappus (3/2), Stäudle (2), Kußmaul (8), Schmidt (2/1), Seidel, Schweizer, Venth (2), Brand (9), Schröder (2), Lide

wD1: Unschlagbar zum Titel: H2Ku-Nachwuchs krönt perfekte Saison

wD1: Nach einer makellosen Spielzeit ohne eine einzige Niederlage haben die Handballerinnen der
weiblichen D-Jugend (wD) ihrer Dominanz die Krone aufgesetzt. Beim Final4-Turnier in Allensbach
ließ das Team der SG H2Ku Herrenberg nichts anbrennen und sicherte sich mit einem souveränen
47:30-Finalsieg hochverdient die Bezirksmeisterschaft.

SG – Talentkader

Vergangene Woche fand das letzte Training des männlichen Talentkaders 2025/26 statt. Dabei ging
es zum höchsten Ort Herrenbergs – dem Schönbuchturm

wD1: Souverän ins Final4

wD1: Durch 2 Eindrucksvolle Siege gegen den TSV Dettingen-Wallhausen ziehen die Mädels der SG H2Ku ins Final4 Turnier ein.

wC1: SG-Mädels bereit für das Spitzenspiel

wC1: Am vergangenen Wochenende hatten die weibliche C1 der SG H2Ku Herrenberg gleich zwei Heimspiele. Am Samstag trafen die SG-Mädels auf den durch Ausfälle geschwächten VfL Waiblingen 2 und gewannen deutlich mit 40:17 (19:5).

F1: Den Vorsprung nun nicht mehr hergeben

Die Saison neigt sich in der Oberliga Baden-Württemberg der Frauen langsam dem Ende entgegen. Erfreulich aus Herrenberger Sicht ist die dabei natürlich die Tatsache, dass die Kuties momentan den Platz an der Sonne mit drei Punkten Vorsprung innehaben. Allerdings warten bis zum Ende der Runde fast nur noch schwere Spiele. Den Anfang macht dabei am Samstag ab 18 Uhr die Partie bei der SG Herbrechtingen-Bolheim.

Zehnter gegen Erster. Für die H2Ku-Frauen liest sich die Aufgabe südlich von Heidenheim an der Brenz eigentlich ganz locker an. In einem Feld von 13 Teams käme man schnell zu dem Schluss, die Gastgeberinnen wären ähnlich einzuordnen wie die Teams darunter, gegen die Herrenberg in den letzten Wochen ausnahmslos mehr als deutliche Siege einfahren konnte. Doch dieser Schein trügt gewaltig. Dass Herbrechtingen-Bolheim so tief in der Tabelle angesiedelt ist, liegt einzig und allein im mageren Herbst begründet, in dessen Verlauf nur magere vier Pünktchen ergattert werden konnten. Nach dem Jahreswechsel startete die Mannschaft dann richtig durch. Ab dem Januar erreichte Herbrechtingen beeindruckende 11:5 Punkte, die letzten drei Spiele wurden ungeschlagen absolviert. Wie stark das Team derzeit ist, zeigte das jüngste Spiel bei der HSG Böblingen Sindelfingen. Dort gab es am Ende ein verdientes 31:31.

Dreh- und Angelpunkt der Gastgeberinnen ist mit Marie Brachert ein noch junges Nachwuchstalent, das allerdings bereits mit einer hohen Qualität aufwartet. „Das ist eine richtig gute Spielerin“, weiß auch Heiko Fleisch. Trotz dieser Qualität wird der Herrenberger Trainer der Spielerin aber keine Sonderbewachung zukommen lassen: „Das würde zu große Räume für die anderen ergeben“. Viel lieber schaut der Coach aber ohnehin auf sein eigenes Team. Ein Unterschätzen der Gegnerinnen hält er zwar für sehr unwahrscheinlich, ein anderer Aspekt ist aber auch für ihn spannend: „Wir sind jetzt in der entscheidenden Phase der Saison die Gejagten. Dem müssen wir uns stellen“. Der Trainer stellt dabei aber auch klar: „Es ist ja genau das, was wir auch wollten. Deshalb freuen wir uns auch über den Druck“,

Personell wird Heiko Fleisch auf zwei Spielerinnen verzichten müssen. Stefanie Schoeneberg fehlt aus privaten Gründen und Juliane Seidel fällt mit einer Knieverletzung aus. An der Zielsetzung Sieg ändert das natürlich nichts.

M1/M2: Beide Männerteams haben nichts zu verlieren

Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag ab 20 Uhr eine extrem große Herausforderung ins Haus. Beim HTV Meißenheim geht der Gäu-Club als klarer Außenseiter in die Partie. Genau deshalb hoffen die Gäste aber dennoch auf eine Überraschung.

„Wenn Meißenheim schwächeln sollte, müssen wir da sein“. Auf solch eine einfache Formel bringt Tim Gauß die Marschroute für die Partie beim Tabellenzweiten. Der Trainer der Herrenberger weiß natürlich genau um die begrenzten Erfolgsaussichten in der Ortenau. Legt man dabei noch das letzte Auswärtsspiel der H2Ku-Männer am vergangenen Freitag bei der SG Heidelsheim/Helmsheim zugrunde, erhöht das auch nicht unbedingt den Glauben an eine Überraschung. Für Trainer Gauß ist die Partie eine Art Bonusspiel. „Wir müssen nicht gewinnen, wollen es aber“, unterstreicht er. Im Videostudium hat Gauß natürlich auch Sequenzen entdecken können, in denen der Tabellenzweite verwundbar wirkte. „Wenn es mal nicht läuft, nimmt meist Alexander Velz das Heft in die Hand und will es richten. Das müssen wir dann verhindern“.

Um den Gastgeber überhaupt erst einmal in Schwierigkeiten bringen zu können, bedarf es allerdings einer eigenen Leistung, die ganz nah an einhundert Prozent heranreicht. Hoffnung macht den Coach dabei vor allem auch, dass sich das Lazarett der Verletzten ein wenig gelichtet hat. Mit der Rückkehr von Oliver Sudar und Moritz Werner ergeben sich vor allem im Rückraum wieder neue Alternativen. Und noch etwas ist für Tim Gauß daran positiv: „Jetzt müssten eigentlich auch die Abläufe wieder flüssiger laufen“. Fehlen werden dennoch die langzeitverletzten Kenneth Stiegen und Janek Förch sowie Lukas Bechinka.

Verbandsligamänner vor fast unlösbarer Auswärtsaufgabe

Noch schwieriger als für die Oberligamänner dürfte sich für die Verbandsligamänner der SG H2Ku Herrenberg der Auftritt am Sonntag ab 17 Uhr gestalten. Für die Mannschaft vom Trainergespann Marcel Kohler und Maxi Schöllkopf geht es zum TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen. Die Gastgeber stellen in der Liga das absolute Nonplusultra dar und gelten schon jetzt als designierte Aufsteiger.

In den Reihen des TSV Allowa stehen mit Spielern wie Aleksa Djokic, Marvin Fuß oder Felix Beutel Spieler mit Drittligaerfahrung. Zudem kann der Tabellenführer auch bisweilen auf die Dienste des ehemaligen Bundesligatorhüters Primoz Prost zurückgreifen. All das macht die Schwere der Aufgabe noch deutlicher.

Die Herrenberger, noch punktlos in der Rückrunde und insgesamt nur mit zwei Pluspunkten ausgestattet, rechnen sich aber genau aus diesem Grunde eine kleine Außenseiterchance aus. Fehlen werden mit Andreas Kohler, Oliver Kohler, Luca Ehler, Linus Kretschmann und Sven Rinderknecht jedoch gleich fünf Spieler.

mD1: Bezirksfinale in Konstanz

mD1: Die männliche D-Jugend der SG H2Ku Herrenberg hat bisher eine perfekte Saison gespielt und sich mit 14 Siegen aus 14 Spielen und mit einem Torverhältnis von +312 Toren, ungeschlagen für die Endrunde der besten vier Teams im neuen Bezirk Bodensee-Neckar am kommenden Sonntag, den 15.03.2026, in Konstanz qualifiziert

mB1: Sieg in Altensteig: SG H2Ku Herrenberg setzt Erfolgsserie souverän fort

mB1: Mit einem klaren 22:32-Auswärtssieg (8:11) setzt die SG H2Ku Herrenberg ihre beeindruckende Serie in der Oberliga der männlichen B‑Jugend fort

wD2: Dramatischer Sieg in FDS

wD2: Am vergangenen Wochenende ging es für die weibliche D2 nach Freudenstadt zum Rückspiel. Möglicherweise schon die Vorentscheidung um die Meisterschaft in der Bezirksliga.