F1: Ein Spiel wie aus einem Guss

Erfolgreicher hätte das Jahr 2026 für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg kaum beginnen können. Mit einem überragenden 37:21 (19:15) beim VfL Waiblingen II festigten die Kuties nicht nur ihre Tabellenführung, sondern sendeten auch eine klare Kampfansage an die Konkurrenz.

Beide Teams gingen mit den fast identischen Ausgangslagen ins Spiel. Acht Siege in Folge sowie ein voller Kader ließen im Vorfeld ein Duell auf Augenhöhe erwarten. Was sich danach über die sechzig Minuten in der Waiblinger Rundsporthalle abspielte, ließ aber sogar den Herrenberger Coach staunend zurück. „Die Leistung hatte sich im Training unter der Woche zumindest angedeutet, aber ein solches Spiel?“, war Heiko Fleisch mehr als erfreut. Dabei drückten die Gäste von Beginn an dem Spiel ihren Stempel auf. Mit einer kompromisslosen Abwehr, die das Angriffsspiel der Waiblingerinnen kaum zum Zug kommen ließ, begann es. Fortgesetzt wurde es mit einem Rückzugsverhalten, das Heiko Fleisch später als „einfach nur überragend“ einstufte. Damit war den Gastgeberinnen praktisch die stärkste Waffe genommen. So wurden gleich in den ersten zehn Minuten mit einem 8:3 die Weichen für den späteren Erfolg gestellt. Auch wenn der VfL im Verlauf der ersten Halbzeit noch einmal bis auf 10:11 herankam, reichte eine Auszeit von Heiko Fleisch aus, um das Spiel wieder in die gewünschten Bahnen zu lenken. Mit einem 19:15 zu Gunsten der Kuties wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Waren die Waiblingerinnen zur Pause noch voller Hoffnung, dem Spiel eine Wende geben zu können, zerstob diese relativ schnell nach Wiederanpfiff. War es neben den eigenen Tempogegenstößen im ersten Durchgang vor allem Stefanie Schoeneberg, die mit Torerfolgen glänzte, übernahm diese Rolle nach der Halbzeit dann Sofia Brand. Mit einem 5:1- Lauf erzwangen die Gäste nach sieben Minuten und dem 24:16 durch Sofia Brand praktisch die Entscheidung. Auch eine Waiblinger Auszeit zu diesem frühen Zeitpunkt änderte daran nichts – ganz im Gegenteil. Die restliche Spielzeit nutzten die Herrenberger Kuties dann noch zu einer regelrechten Gala. Der wieder einmal nimmermüden und torgefährlichen Sandra Kußmaul blieb es schließlich vorbehalten, zwanzig Minuten vor dem Ende mit dem 27:17 den ersten Vorsprung von zehn Treffern zu erzielen.

Doch damit war der Torhunger lange nicht gestillt. Der Tabellenführer aus dem Gäu drückte bis zur letzten Minute aufs Tempo und rührte auch in der Abwehr regelrecht Beton an. Mit ganzen sechs Gegentreffern in der zweiten Halbzeit gegen ein solches Spitzenteam ist allein schon die Qualität der SG H2Ku an diesem Nachmittag beschrieben. Am Ende stand unter der wohl besten Saisonleistung ein 37:21.

Für die Kuties geht es weiter Schlag auf Schlag. Am Samstag steht um 20 Uhr das Heimspiel gegen die HSG Bargau/Bettringen auf dem Programm, die sich am vergangenen Wochenende mit einem Sieg gegen die SG Herbrechtingen-Bolheim auf den zweiten Tabellenplatz schieben konnte.

M1: Im ersten Spiel gleich ein erster Dämpfer

Nach dreiwöchiger Vorbereitungszeit waren die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg mit viel Optimismus zum Tabellennachbarn TuS Schutterwald gereist. Nach dem 26:29 (11:14) in der Schutterwalder Mörburghalle gab es allerdings auf Herrenberger Seite nur konsternierte Gesichter.

Allen Beteilgten, auch auf Seiten der Gastgeber, war im Vorfeld die Brisanz der Partie bewusst. Mit einem Sieg hätte sich der Drittletzte Herrenberg etwas von den Abstiegsrängen lösen können, bei einer Niederlage hingegen würde die SG H2Ku auf den vorletzten Rang abrutschen. Schon die Anfangsphase ließ erahnen, dass die Gastgeber gewillt waren, ihren Heimvorteil unbedingt zu nutzen. Allerdings hätte sich angesichts der nur etwa 130 Zuschauer kaum die Atmosphäre eines Hexenkessels entwickeln können. Nötig war dies aber ohnehin nicht, denn die H2Ku-Männer taten schon in der Startphase so einiges, um den TuS Schutterwald ins Spiel zu bringen. Vor allem im Angriff lief nicht viel zusammen, das 8:2 für den TuS nach einer Viertelstunde war eine deftige Aussage.

Zumindest danach kamen auch die Herrenberger besser in die Partie. Zehn Minuten später hatten sich die Gäste wieder auf 8:11 herangekämpft. Zu diesem Zeitpunkt wurde allerdings auch fast schon der komplette Kader durchgewechselt. Zu weniger als drei Toren Rückstand reichte es bis zum Pausenpfiff beim 11:14 allerdings nicht.

Verloren war zum Seitenwechsel natürlich noch nichts, so dass sich auch die H2Ku-Männer noch berechtigte Hoffnungen auf eine Doppelpunktgewinn machen konnten. Diese Hoffnungen wurden nach Wiederbeginn allerdings schnell enttäuscht. Es dauerte gerade einmal fünf Minuten, bis Jörg Ebermann seine Mannschaft zu einer Auszeit bitten musste. Der Grund lag mit einem kurzen Blick auf die Anzeigetafel auf der Hand: Mit 1:4 hatten die Spieler den Start erneut verschlafen, das 18:12 für Schutterwald zeigte den Gästen schnell ihre Grenzen auf. Hoffnung keimte dann vor allem durch ein erfreuliches Comeback wieder auf. Mit Florian Dannenberg konnte sich der Herrenberger Rechtsaußen nach seiner langen Verletzungspause nicht nur sportlich wieder zurückmelden, sondern auch gleichzeitig mit zwei Treffern in Folge zum Anschluss von 21:17 etwas Spannung in die Partie bringen.

Da aber in der Folgezeit gegen keineswegs überzeugende Gastgeber trotz mehrfacher Gelegenheiten keine entscheidende Resultatsverkürzung gelang, konnte der TuS Schutterwald den wichtigen Heimsieg ohne größere Probleme nach Hause bringen. Eine wichtige Parade konnte Torhüter Nico Sauer dennoch für seine Mannschaft verbuchen. Der letzte gehaltene Ball wenige Sekunden vor dem Ende brachte zumindest im direkten Duell noch keinen Nachteil, da beide Partien für den jeweiligen Gastgeber mit diesem Resultat in der Statistik stehen.

F1: Ein echter Härtetest zum Auftakt

Für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg hätte das Jahr 2026 kaum herausfordernder beginnen können. Mit dem Spiel beim VfL Waiblingen II haben die Kuties am Samstag ab 15:30 Uhr in der Rundsporthalle gleich zum Auftakt die Mannschaft der Stunde vor sich.

Beim Blick auf die samstägliche Partie lohnt sich durchaus ein Blick zurück. Es war für die Waiblinger Zweitligareserve Anfang Oktober der zweite Spieltag der noch jungen Saison, als das Spiel gegen die Kuties in der Markweghalle auf dem Programm stand. Völlig chancenlos mussten die Gäste nach einem 30:41 die Heimreise gegen wie entfesselt aufspielende Herrenbergerinnen antreten. Schon damals war Heiko Fleisch erstaunt über den Auftritt der Waiblingerinnen. „Vor allem die Rückraumachse mit Anica Müller, Annika Walz und Lea Johansen hat enorm viel Qualität“, hält der Herrenberger Coach eine Rückschau und gibt gleichzeitig vor, wessen Räume in der Rundsporthalle es einzugrenzen gilt.

Ohnehin hat der VfL Waiblingen II danach längst seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Denn nach vier Auftaktniederlagen gab es acht Siege in Folge und damit verbunden den Sprung auf Rang 5. Es gibt in der Oberliga nur eine einzige Mannschaft, die eine solche Erfolgsbilanz vorzuweisen hat – eben die SG H2Ku mit ebenfalls acht Erfolgen in Serie. Somit kann man mit Fug und Recht von einem echten Topspiel sprechen. Ob das Spiel für die Kuties so früh schon zu einem richtigen Zeitpunkt kommt, dürfte eine spannende Frage sein. Denn beim letzten Vorbereitungsspiel gegen den TSV Neckartenzlingen lief beim 38:35 längst nicht alles nach Wunsch.

 

Nach den Wünschen des Trainers sieht es allerdings schon aus, wenn man einen Blick auf den Kader für den Samstag wirft. Fast in Bestbesetzung werden die Kuties die Fahrt in die Rundsporthalle antreten können. Lediglich die Torhüterin Isabel Göhlich wird verletzungsbedingt weiter fehlen. Am Dienstag deutete jedoch Gabriela Istrati bereits mit einer guten Leistung an, diese Lücke adäquat schließen zu können.

Die Männer 1 reisen am Samstag nach Schutterwald / Männer 2 wollen in Schömberg bestehen

Ein echtes Vier-Punkte-Spiel zum Auftakt

Die Männer 1 reisen am Samstag nach Schutterwald / Männer 2 wollen in Schömberg bestehen

Gleich zum Start ins neue Jahr müssen die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg Farbe bekennen. Beim TuS Schutterwald geht es am Samstag ab 19:30 Uhr in der Mörburghalle darum, den Abstand zum ersten Abstiegsplatz zu vergrößern. Diesen haben derzeit die Gastgeber vor der Partie mit einem einzigen Punkt Rückstand zur SG H2Ku inne. Mit einem Heimsieg könnte Schutterwald demnach am Gäu-Club vorbeiziehen.

Dieses Szenario wollen die Herrenberger natürlich unbedingt vermeiden. Jörg Ebermann redet deshalb auch gar nicht lange um den heißen Brei herum: „Wir müssen dieses Spiel gewinnen“. Alles andere wäre ohnehin kaum glaubwürdig zu vermitteln. Klar ist natürlich aber auch, dass der Ausgang dieser Partie keine Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt darstellt. Auch eine Vorentscheidung wird am Samstag nicht fallen. Gleichwohl wird dieses Spiel wohl einen Trend für die kommenden Spiele aufzeigen. Ein Sieg in der Ortenau könnte weitere Kräfte für die folgenden drei Partien gegen die HSG Ettlingen, den TV Weilstetten und den TSV Altensteig freisetzen. So zumindest gestaltet sich die Hoffnung der SG-Verantwortlichen.

Im Vorfeld gab es dabei einen nicht unerheblichen Vorteil für den TuS Schutterwald. Zum einen natürlich durch den Heimvorteil, zum anderen hat der Tabellenvorletzte bereits das erste Punktspiel im Jahr 2026 bestreiten können. Dieser Vorteil der Wettkampfpraxis könnte sich allerdings durch das deutliche 29:39 gegen den HTV Meißenheim nun in einen psychologischen Nachteil verwandelt haben. Für die Herrenberger Spieler hat dies aber weniger Relevanz als für die Gastgeber. „Die Jungs sind heiß und wissen natürlich um die Bedeutung des Spiels“, hat Trainer Ebermann eine gute und vor allem kämpferische Stimmung im Team ausgemacht.

Im Aufgebot der SG H2Ku dürfte es indes ein wenig Bewegung geben. So fällt Spielmacher Janek Förch mit einem Leistenbruch zunächst auf unbestimmte Zeit aus. Seit der Rückrunde gibt es nun auch zwei interne Neuzugänge. Die beiden hochtalentierten Lennart Lohrer und Yannick Bross aus dem Verbandsligakader, die auch beide noch in der A-Jugend spielberechtigt sind, gehören nun fest zum Kader des Oberligateams. Eine weitere gute Nachricht gibt es zudem auf der Rechtsaußenposition. Nach über einem Jahr Pause hat Florian Dannenberg seine schwere Verletzung überwunden und steht damit vor seinem Comeback. „Wir dürfen von Flo natürlich keine Wunderdinge erwarten“, nimmt Coach Ebermann aber schon im Vorfeld jeglichen Druck von seinem Spieler.

SG H2Ku II tritt in Schömberg an

Ebenfalls das erste Punktspiel im neuen Jahr steht für die Verbandsligamannschaft der SG H2Ku auf dem Spielplan. Für die Sieben der Trainer Marcel Kohler und Maxi Schöllkopf geht es dabei zur TG Schömberg. Ab 20:30 Uhr will das Tabellenschlusslicht aus dem Gäu versuchen, die Bilanz der Vorrunde mit nur einem Sieg entscheidend aufzubessern. Im Hinspiel siegten die Schömberger allerdings seinerzeit in Haslach mit ihrem stimmgewaltigen Anhang deutlich. Die Rollen sind im Vorfeld also schon klar verteilt. Um im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal angreifen zu können, wäre eine Überraschung in Schömberg Gold wert. Verzichten muss das Trainergespann allerdings auf Lennart Lohrer und Yannik Bross, die bekanntlich nun zum Oberligakader von Jörg Ebermann und Christian Dürner gehören.

wC1: SG-Mädels starten furios in die Rückrunde

wC1: Im ersten Rückrundenspiel starteten die SG-Mädels gegen den SV Allensbach vor heimischem Publikum in die Rückrunde. Nachdem das Spiel in den ersten zehn Minuten noch recht ausgeglichen war, überrannten die SG die Gäste vom Bodensee völlig und gewannen am Ende mehr als deutlich mit 43:18 (26:8).

mB1: SG H2Ku Herrenberg startet mit deutlichem Heimsieg ins neue Jahr

mB1: Nach der mehrwöchigen Winterpause in der Oberliga Baden-Württemberg gastierte der Tabellenletzte aus Köngen vergangenen Sonntag in der Herrenberger Markweghalle. Die Hausherren gaben sich dabei keine Blöße und siegten deutlich mit 41:25.

M1: Personalentscheidungen bei der SG H2Ku Herrenberg

Vor dem Beginn der Rückrunde in zehn Tagen gibt es einige Personalentscheidungen zu vermelden. So haben Lukas Krebs, Kenneth Stiegen und Kapitän Finn Böhm fest für die kommende Runde erfreulicherweise zugesagt.


Dagegen zieht es Oliver Sudar in der kommenden Saison zur HSG Ostfildern in die Regionalliga.


Sehr überraschend gestaltete sich derweil die Personalie Jörg Ebermann. Unser Trainer wird seinen Vertrag in Herrenberg nicht bis zum eigentlichen Ende der Laufzeit erfüllen und uns am Saisonende verlassen. Jörg Ebermann wird ab der kommenden Saison die HSG Ostfildern trainieren und dort wieder auf Oli Sudar treffen.

wD1: Kämpferherz und Teamgeist: wD-Jugend feiert souveränen Auswärtssieg

wD1: Am vergangenen Spieltag bewies die Mädels der wD1 wahre Moral. In einer phasenweise sehr körperbetonten Partie bei der HSG Fridingen/Mühlheim setzten sich die Mädels am Ende deutlich mit 27:18 durch und nahmen verdient beide Punkte mit nach Hause.

wB2: Bezirksoberliga  2. Halbzeit der Platzierungsrunde November – Dezember 2025

wB2: Fast ohne Pause ging es in die Rückrundenspiele der Staffel 1 in der Bezirksoberliga und da gelang dem Team um Peter Balint ein guter Einstieg

HSV-Skiausfahrt ins Pitztal

Die diesjährige Skiausfahrt des HSV Oberjesingen-Kuppingen und der SG H2Ku führte knapp 60 Handballfreunde ins österreichische Pitztal nach Mandarfen. Die gemeinsame Anreise erfolgte am Freitagmittag mit einem Reisebus sowie einem Kleinbus vom Autohaus Neuffer