F1: Das nächste Gipfeltreffen wartet schon

Nach dem letzten Spitzenspiel für die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg mit dem Heimsieg gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen geht es für den Spitzenreiter aus dem Gäu mit der Partie beim TSV Denkendorf ab 16 Uhr im gleichen Takt weiter. Auch wenn es erneut Erster gegen Zweiter heißt, gibt es doch einen entscheidenden Unterschied zum Derby in der Vorwoche.

Erst mit dem Sieg des Spitzenreiters SG H2Ku gegen die BöSi´s ermöglichten es diese dem TSV Denkendorf, auf den zweiten Platz vorzurücken. Die Denkendorferinnen haben sich diese Position hinter den Kuties vor allem durch eine Serie von zuletzt fünf Siegen in Folge verdient. Noch etwas verhalten mit 3:5 Punkten in die Runde gestartet, gab es seither nur noch Doppelpunktgewinne. Allerdings steht die Bilanz der Herrenbergerinnen denen ihrer Gegnerinnen in keiner Weise nach. Die H2Ku-Frauen können sogar noch einen Sieg mehr in ihrer so erfolgreichen Serie vorweisen, nachdem auch sie mit einer überschaubaren Ausbeute von 4:4 Punkten gestartet sind. Allein dadurch lässt sich unschwer ableiten, dass sich am Samstagnachmittag somit die zwei derzeit besten Mannschaften gegenüberstehen.

Und noch zwei Superlative gibt es im Vorfeld der Partie zu konstatieren. In der Denkendorfer Sporthalle wird die abwehrstärkste Mannschaft auf das offensiv erfolgreichste Team treffen. Dabei ist es fast schon verwunderlich, dass die Herrenbergerinnen in ihrer früheren Paradedisziplin, der Defensive, nicht in der Spitzengruppe der Liga vertreten sind. „Wir haben bisher eher den Fokus auf unser Angriffsspiel gelegt“, erklärt dazu Holger Fleisch. Nach eigenen Aussagen will sich der Herrenberger Coach aber in der Winterpause auch verstärkt dem Defensivspiel seiner Mannschaft widmen. Was die Offensive der Kuties betrifft, hat Trainer Fleisch bisher ganze Arbeit geleistet. Auch bedingt durch das hohe Tempo mit der dadurch hohen Zahl an Angriffen erzielten die Herrenberger Frauen einen Trefferschnitt von 33 pro Partie. Damit thront die Mannschaft unangefochten an der Spitze. Es dürfte eine der spannenden Fragen sein, welches System am Samstag durchsetzen muss. Für Heiko Fleisch ist es indes schon einmal ein gutes Gefühl, mit seiner Mannschaft in den zwei der letzten drei Spiele in den Schlusssekunden den Sieg eingetütet zu haben. „Dadurch hat sich die Mannschaft noch einmal enorm viel Selbstvertrauen geholt. Und dennoch gibt es natürlich einen entscheidenden Unterschied zum Spiel vom vergangenen Samstag. Denn diesmal müssen die Kuties auf ihren Heimvorteil in der Markweghalle verzichten. Umso mehr wünschen sich die H2Ku-Frauen natürlich auch die Unterstützung der SG-Fans in der Fremde.

Sollte es nach Kaderbreite gehen, gibt es einen weiteren Grund vor einen optimistischen Blick voraus. Unter der Woche gab es zwar erneut einige Spielerinnen, die wegen grippaler Infekte pausieren mussten, Heiko Fleisch ist dennoch optimistisch, seine gesamte Mannschaft aufbieten zu können.

Männer 1 und Männer 2 vor schweren Auswärtsaufgaben

Für die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg geht es nach vier Wochen wieder mal zu einem Auswärtsspiel. Nach der ernüchternden Heimbilanz mit den zuletzt erlittenen beiden Niederlagen hoffen die Herrenberger darauf, am Samstag ab 20 Uhr weitab von der Heimspielstätte beim TuS Altenheim, etwas Zählbares einzufahren. Mit einem Blick auf die Tabelle wäre das auch dringend nötig.

Die drei letzten Heimauftritte in Folge sollten eigentlich dazu dienen, das männliche Flaggschiff der SG H2Ku in ruhige Gewässer zu steuern. Eingetreten ist allerdings eher das Gegenteil. Durch die beiden letzten Pleiten in eigener Halle gegen den HTV Meißenheim und den SV Leonberg/Eltingen wurde der Gäu-Club auf den vorletzten Tabellenplatz durchgereicht. Momentan rangiert nur noch der TSV Altensteig dahinter. Das gute an der misslichen Situation ist sicher, dass die H2Ku mit einem Sieg in Altenheim den ebenfalls unter Druck stehenden Gegner in der Tabelle überflügeln können. Allerdings ergab sich diese Konstellation für die Herrenberger auch schon vor den zwei vergangenen Spielen. Genutzt werden konnte sie bekanntlich nicht.

Zu ausführlichen Gesprächen hatten sich deshalb unter der Woche Trainer und Mannschaft zusammengesetzt. Die Lage wurde offen analysiert, Lösungsansätze wurden von beiden Seiten eingebracht. Was davon letztlich am Samstag im Südbadischen umgesetzt werden kann, dürfte eine spannende Frage sein. Auf jeden Fall werden die Gäste aus Herrenberg auf eine Mannschaft treffen, die ebenso wie die SG H2Ku über ihre mannschaftliche Ausgeglichenheit kommt. Dennoch verfügt der TuS mit Tobias Biegert über einen Rückraumspieler mit hoher Torgefahr, der es im Schnitt auf über sieben Treffer pro Spiel bringt. Jörg Ebermann möchte aber ohnehin eher den Fokus auf das Spiel seiner Mannschaft richten. Sichere Aktionen und auch einmal bei einem Rückstand die Ruhe bewahren sind dabei zwei der Punkte, die der Herrenberger Coach besonders einfordert. Denn oftmals haben sich technische Fehler und vergebene Torchancen zu schnell auch auf die Gesamtleistung der Mannschaft ausgewirkt. Klar ist aber auch, dass Selbstvertrauen und Selbstverständnis am besten über Erfolge zu erreichen sind. An Motivation wird es der Mannschaft auf keinen Fall fehlen. Und es dürfte auch aus Sicht der Kaderstarke optimistisch nach Altenheim gehen. Bis auf einige Trainingsausfälle durch grippal angeschlagene Spieler dürfte Trainer Jörg Ebermann aus dem Vollen schöpfen können.

H2Ku II vor schwerer Auswärtsaufgabe

Für die Verbandsligamänner steht ebenfalls am Samstag um 20 Uhr ein schweres Auswärtsspiel auf dem Programm. Beim heimstarken SV Fellbach wollen die Mannen um das Trainergespann Marcel Kohler / Maxi Schöllkopf alles versuchen, um für eine Überraschung zu sorgen.

In der Vorwoche war es endlich geschafft. Vor allem durch eine großartige Abwehrleistung konnte die Mannschaft den ersten Doppelpunktgewinn der Saison einfahren. Auf dieser Basis wollen die Herrenberger auch in Fellbach bestehen. Allerdings dürften die Fellbacher noch einmal qualitativ eine Stufe höher einzuordnen sein wie zuletzt Freudenstadt/Baiersbronn. Dennoch erhofft sich das Team mit dem Aufwind des ersten Sieges im Rücken, vielleicht an den Punkten schnuppern zu können.

In Fellbach wird es übrigens auch ein Wiedersehen mit dem SG-Eigengewächs Marvin Georg geben, der inzwischen die dritte Saison im Trikot des SV Fellbach absolviert.

F1: In den Schlusssekunden den Sieg festgezurrt

Erst in einer hochdramatischen Schlussphase konnten sich die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg eigener Halle gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen durchsetzen. Das entscheidende Tor beim 24:23 (14:11) fiel dabei gerade einmal fünf Sekunden vor dem Ende durch Sofia Brand. Mit dem Sieg sind die Kuties weiterhin Tabellenführer und profitierten dabei auch von der Niederlage der HSG Bargau/Bettringen.

Natürlich war im Vorfeld des Derbys klar gewesen, dass sich die Galavorstellungen der bisherigen Heimspiele gegen den bisherigen Tabellenzweiten nicht wiederholen lassen werden. Und doch war es natürlich nicht geplant, selbst bis in die Schlusssekunden so zittern zu müssen. Vor allem auch deshalb, weil die Gastgeberinnen über die komplette Spielzeit in Führung lagen – abgesehen von der Phase beim 23:23. Dennoch war Trainer Heiko Fleisch „einfach nur froh, gewonnen zu haben“. Auch er wusste natürlich: „So ein Spiel kann am Ende auch einmal ganz schnell kippen“. Dass dies am Ende eben nicht passierte, hatten der Tabellenführer unter anderem einer Sofia Brand zu verdanken, die sich trotz starker Erkältungssymptome in den Dienst der Mannschaft stellte und am Ende auch den finalen Siegtreffer mit einem Wurf aus dem Rückraum sicherstellte. Die alleinige Matchwinnerin war sie damit allerdings nicht. Einmal mehr war es eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer überzeugenden Abwehr und einer stark agierenden Alexandra Harm im Tor dahinter. Die letzte Parade beim finalen Wurf der HSG fünfzig Sekunden vor dem Ende überließ die erfahrene Torfrau dann aber Isabel Göhlich. Mit ihrer Tat hatte Göhlich letztlich dafür gesorgt, dass es zum Showdown um beide Punkte wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff kommen konnte.

Der Beginn der Partie ließ aber erst einmal keine Dramatik vermuten. Die Auftaktphase gehörte klar den Gastgeberinnen, die hochkonzentriert begannen. Die wieder mit großen Spielanteilen ausgestattete Laureen Kappus führte klug Regie und beschwor selbst immer wieder Torgefahr heraus. Das 6:2 für die Kuties war deutlich genug, bis zum 10:5 nach nicht einmal einer Viertelstunde durch Shana Stäudle gab es kaum eine Verschnaufpause für die Gäste. Wenig später wurde dann jedoch eine große Schaufel Sand ins Getriebe des Herrenberger Spiels gestreut. Mit Sandra Kußmaul musste ausgerechnet eine der konstantesten und besten Spielerinnen der bisherigen Runde nach einem Foul an Böblingens Sophie Hilf mit einer glatten roten Karte vom Parkett. „Sandra können wir bei einem Ausfall während der Partie eigentlich gar nicht ersetzen“, sah Heiko Fleisch schon hier Probleme auf sein Team zukommen. In der Tat kamen die BöSi´s nun besser ins Spiel und konnten den Rückstand bis zur Pause auf 14:11 verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel war zunächst nichts von einer Aufholjagd der Gäste auszumachen. Zweimal Saskia Schmidt nach jeweils sehenswerten Kombinationen und einmal Sofia Brand ließen den Vorsprung wieder auf 17:12 anwachsen. „Wir wussten alle, dass Böblingen/Sindelfingen bis zur letzten Minute kämpfen würde“, war sich Herrenbergs Coach Heiko Fleisch auch hier bewusst, nach vierzig Minuten noch keine Vorentscheidung gesehen zu haben. Bis zum 23:19 konnten die Kuties den Vorsprung vor allem mit immer wiederkehrenden Aktionen über den rechten Rückraum noch halten, danach folgten mehr als acht torlose Minuten. Nachdem die Böblingerinnen zuvor immer wieder die Möglichkeiten zum Verkürzen ausgelassen hatten, machten sie es diesmal bis zum 23:23 besser. Ob dies beim Anschlusstreffer zuvor mit Unterstützung der Unparteiischen gelang oder nicht, war ein hitziges Gesprächsthema nach Spielende. Was war passiert? Lena Zeller von den Gästen hatte sich den Ball zum Strafwurf geschnappt. In der Ausholbewegung fiel ihr der Ball nach hinten. Lena Münch nahm den Ball auf und verwandelte unter dem lautstarken Protest der ganzen Halle zum Tor. Regelkonform oder nicht, die Schiedsrichter gaben den Treffer. Dass den Gastgebern später noch der Siegtreffer zum 24:23 gelang, nahm der Diskussion zumindest ein wenig den Wind aus den Segeln.

Nach dem Motto „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ warf Heiko Fleisch nach dem hitzigen Spiel  schon einmal einen Blick auf den Samstag um 16 Uhr. Dann kommt es erneut zu einem echten Spitzenspiel, wenn die SG H2Ku ihre Tabellenführung beim nunmehrigen Tabellenzweiten TSV Denkendorf verteidigen will. „Das wird um keinen Deut leichter“, weiß er um die Schwere der Partie bei den zuletzt fünfmal in Folge siegreichen Gegnerinnen.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Istrati; Schoeneberg (2/1), Schäberle (7), Stäudle (2), Kußmaul (1), Schmidt (6), Seidel, Schweizer, Venth (2), Brand (3), Schröder, Lide (1)

M1: Der Rückfall in alte Muster kostet wichtige Punkte

Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den HTV Meißenheim unterlagen die Oberligamänner erneut in eigener Halle. Dabei war es erneut die Anhäufung eigener Fehler, die beim 27:31 (9:12) im Derby gegen den SV Leonberg/Eltingen ursächlich für den Doppelpunktverlust waren.

„Wir müssen die einfachen Fehler vermeiden und einfacher spielen“. Die Worte von Trainer Jörg Ebermann im Vorfeld des Spiels hallten den Spielern wahrscheinlich noch nach, als sie in die Partie gingen. Denn der Start der Partie gehörte eindeutig den Hausherren. Auch das Ergebnis sagte dies – mit einer kleinen Einschränkung. Denn das deutliche 5:2 war eigentlich viel zu wenig. „Wir hätten deutlicher führen müssen“, befand auch Trainer Ebermann. Immerhin waren hier schon fünfzehn Minuten gespielt. Das hieß aber auch, dass die Abwehr von der ersten Minute on Fire war. Mit einem halben Dutzend Paraden in den ersten zwanzig Minuten hatte Keeper David Herz einen großen Anteil daran. Seine größte Tat vollbrachte der Herrenberger Schlussmann aber etwas später. Zu einem Zeitpunkt, als die Gäste die inzwischen eingekehrte Unsicherheit in den Angriffsaktionen der SG H2Ku in ein eigenes 9:8 verwandelt hatten, hielt David Herz erst einen Strafwurf von Felix Wiederhöft und danach gleich dessen Nachwurf. Aber auch diese Paraden konnten nicht verhindern, dass die Hausherren mit einem 9:12 in die Pause gehen mussten.

Foto: David Herz hielt die SG lange im Spiel

In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel fielen zunächst einmal alle taktischen Schranken. Nach vier Minuten waren schon zehn Treffer gefallen, paritätisch verteilt auf beide Seiten. Die erfolgreichen Angriffe brachten allerdings keine Verkürzung des Rückstandes. Die entscheidenden Minuten sollten aber dennoch nicht lange auf sich warten lassen. Als Moritz Werner, der mit seinem Bänderriss im Sprunggelenk trotzdem eingesetzt werden konnte, mit einem seiner fünf Treffer auf 20:22 verkürzte, wähnte man sich im Lager der SG H2Ku auf einem guten Weg. Sicher war auch die Hoffnung auf ein Nachlassen der Kräfte bei Leonberg/Eltingen im Hinterkopf der Gastgeber. Diese waren schließlich nur mit einem ausgedünnten Kader von zehn Feldspielern angereist. Was dann folgte, war allerdings so gar nicht im Sinne der Gastgeber. Denn mit einem Leonberger 6:0- Lauf in sechs Minuten war der Anlauf auf eine Wende im Spiel beim 20:28 im Keime erstickt. Auch wenn sich die Hausherren noch einmal aufbäumten und auf 24:28 verkürzen konnten, war die Partie durch den sechsminütigen Blackout entschieden.

Durch die durchaus vermeidbare Niederlage rutschten die Herrenberger, auch bedingt durch die Ergebnisse der Konkurrenz, auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Dadurch steht das Team vor dem kommenden Auswärtsspiel am Samstag beim TuS Altenheim schon etwas unter Zugzwang.

SG H2Ku: Herz, Rhotert, Sauer; Kahlich, Kälbly (7), Werner (5), Förch (1), Böhm, Sudar, Stiegen (2), Bechinka, Fischer (4), Frommer, Krebs (2), Wittke (5/3), Lewe (1)

F1: Die Kuties fühlen sich bereit

Es ist ein Spiel, auf das die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg hingearbeitet haben. Und sie haben es sich durch ihre Erfolge in den letzten Wochen auch verdient. Wenn die Herrenberger Kuties am Sonntag um 17 Uhr auf die HSG Böblingen/Sindelfingen treffen, ist es der vorläufige Höhepunkt einer positiven Entwicklung. Dessen Ende soll es natürlich noch nicht sein.

Fünf deutliche Heimsiege stehen in der laufenden Saison für die Kuties zu Buche. Fünf Siege gab es zudem auch zuletzt insgesamt zu verzeichnen. Bemerkenswerte Zahlen, die dafür sorgten, dass die Gastgeberinnen heute im Gipfeltreffen Erster gegen Zweiter als Tabellenführerinnen ins Spiel gehen. Doch noch ein anderer Umstand sorgte für diese Konstellation. Am vergangenen Sonntag unterlagen die BöSi´s in eigener Halle überraschend dem VfL Waiblingen mit 30:33, hievten damit die Herrenbergerinnen auf den vorläufigen Thron und weisen damit ebenso wie die SG H2ku nun vier Minuspunkte auf. Aufgrund dieser Niederlage aus der Vorwoche werden die Kuties ihre Gegnerinnen dennoch nicht unterschätzen.

„Wir haben allergrößten Respekt vor den BöSi´s“, stellt Heiko Fleisch im Vorfeld schon einmal klar. Dieses Statement des Herrenberger Trainers ist dabei alles andere als unbegründet. Denn einerseits weisen die Gäste eben auch nur jene vier Minuspunkte wie die Herrenbergerinnen auf. Zum anderen sind jene Negativzähler allesamt in eigener Halle eingefahren wurden. Von ihren Reisen in die Fremde konnte das Team von Trainer Mischa Herok stets zwei Punkte einpacken. Damit tritt die beste Auswärtsmannschaft der Liga beim heimstärksten Team an. Nicht vergessen werden sollte aber auch, dass mit der HSG Bargau/Bettringen eine Mannschaft hinter dem Duo aus Herrenberg und Böblingen/Sindelfingen lauert, das nur drei Minuszähler aufweist. Allerdings stehen hier zwei Spiele weniger in der Statistik.

Ungeachtet der Gegnerstärke ist aber das Ziel für die H2Ku-Frauen eindeutig: „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen“. Es ist die Vorgabe, die der Trainer ausgesprochen hat, aber wohl auch von jeder Spielerin hätte stammen können. „Die Vorfreude in der Mannschaft ist riesengroß. Es sind ja auch genau diese Spiele, warum wir Handball spielen“, hat Heiko Fleisch festgestellt. Seine Aufgabe wird es nun sein, diese Energie auch in die richtigen Bahnen zu lenken. Denn klar ist auch, dass man in einem solchen Spiel auch schnell einmal überpacen kann. „Wir dürfen nicht zu früh zu viel wollen“, lautet daher die Marschroute. Von einem Heimspiel, wie sie bisher liefen, kann man am Sonntag auf keinen Fall ausgehen. Die hohen Erfolge in der Markweghalle waren zwar allesamt gut für das Selbstvertrauen, werden aber gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen keine Rolle spielen.

Und dennoch: Für Heiko Fleisch hat die Mannschaft zuletzt eine Entwicklung genommen, die ihn in seinem Optimismus für die Partie bestärkt. „Gerade die die letzten beiden Spiele haben uns weiter vorangebracht“, blickt der Trainer kurz zurück. In Pfullingen verspielten die Kuties zunächst einen hohen Vorsprung, um dann doch noch das Spiel wieder an sich zu reißen. Im Heimspiel gegen Herbrechtingen-Bolheim wiederum wurde mit Geduld und Ruhe ein früher Rückstand wieder wettgemacht. So gibt es auch keinen Grund für Heiko Fleisch, irgendetwas an seiner Taktik zu ändern. Und auch personell dürfte er nach Lage der Dinge keine Änderungen befürchten. „Auch wenn immer mal wieder eine Spielerin wegen Erkältungssymptomen pausieren müssen, sollten am Sonntag alle spielen können“.

M1: Im Derby zur Sicherheit zurückfinden / Männer 2 empfangen Freudenstadt/Baiersbronn

Für die Oberligahandballer der SG H2Ku Herrenberg steht am Samstag ab 20 Uhr einmal mehr ein richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Zum dritten Heimspiel in Folge empfängt der Gäu-Club im Kreisderby den SV Leonberg/Eltingen.

Zweimal nacheinander durften die H2Ku-Männer zuletzt vor den eigenen Fans spielen. Und auch zweimal hätten sie mit einem Sieg am jeweiligen Kontrahenten vorbeiziehen können. Gegen Heidelsheim/Helmsheim gelang dies, zuletzt gegen den HTV Meißenheim wurde nichts aus diesem Vorhaben. Nach dem Gesetz der Serie wäre nun am Samstag demnach eigentlich wieder ein Heimsieg an der Reihe. Ganz so einfach wird sich das allerdings kaum umsetzen lassen.

Die Leonberger stehen derzeit mit 8:10 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Die SG H2Ku rangiert einen Punkt und drei Ränge dahinter. Die Schwierigkeit in der Einschätzung des Gegners dürfte vor allem in der Streuung der Ergebnisse liegen. Und an der Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsbilanz. Einen einzigen Heimsieg konnten die Leonberger bisher erspielen. Für den Samstag dürfte dieser Wert allerdings kaum von Bedeutung sein, denn auf der anderen Seite haben die Gäste auch erst ein Auswärtsspiel verloren. In dieser Bilanz findet sich auch ein vielbeachteter Sieg beim TSV Schmiden wieder. Für den souveränen Tabellenführer aus dem Norden von Stuttgart war dies bisher der einzige Doppelpunktverlust.

Die SG H2Ku weiß also genau, welche Qualität auf sie zukommt. Allerdings mussten sie die schmerzvolle Erfahrung von Niederlagen gegen den SV Leonberg/Eltingen bereits im Vorjahr machen, als beide Spiele verloren gingen. Damals wie heute waren die prägenden Spieler wie Yannik Oral, Felix Wiederhöft, Roman Salathe oder Christoph Hönig schnell ausgemacht. Dennoch gab es einen Umbruch im Team, der wohl auch der Grund für die bisher etwas fehlende Konstanz ist.

Für Herrenbergs Coach Jörg Ebermann steht derweil aber ohnehin eher das Spiel der eigenen Mannschaft im Vordergrund. Die letzten Auftritte der H2Ku-Männer haben gezeigt, dass die Mannschaft überall konkurrenzfähig ist, aber dennoch in den entscheidenden Phasen oftmals zu viele Fehler macht. Deshalb hat Jörg Ebermann eine ganz klare Forderung an seine Mannschaft: „Wir müssen klarer und einfacher spielen, um so unsere Fehleranzahl zu minimieren.“ Phasenweise klappt das auch gut, allerdings fehlt dann die Konstanz über die komplette Spielzeit. Die Erfahrung hat dann auch gezeigt, dass vom jeweiligen Gegner diese Fehler eiskalt bestraft wurden.

Immerhin gibt es personell keine weiteren Hiobsbotschaften. Trotzdem wird auch diesmal Torhüter Nico Sauer nicht zur Verfügung stehen. Für ihn rückt erneut Nicolas Rhotert aus dem Verbandsligateam in den Kader. Der mit einem Bänderriss im Sprunggelenk zuletzt fehlende Moritz Werner dürfte auch diesmal noch passen müssen. „Hier gibt es vielleicht noch ein kleines Fünkchen Hoffnung“, lässt Jörg Ebermann noch ein kleines Hintertürchen für seinen zuletzt formstarken Linkshänder offen. Lukas Krebs, der am vergangenen Samstag in der zweiten Halbzeit passen musste, wird dagegen wieder im Aufgebot stehen.

Verbandsligamänner wollen gegen Freudenstadt/Baiersbronn die ersten Punkte

Vor dem Oberligaspiel der Männer 1 empfängt das Verbandsligateam der SG H2Ku um 17:45 Uhr die SG Freudenstadt/Baiersbronn. Für das Tabellenschlusslicht geht es in diesem Heimspiel erneut darum, die ersten Punkte der Saison einzufahren.

Die Favoritenrolle ist vor dem Duell eigentlich klar verteilt. Dennoch rechnen sich die Schützlinge des Trainerduos Marcel Kohler / Maxi Schöllkopf einiges aus. Eine Leistungssteigerung in den letzten Partien gegen die Spitzenteams aus Oeffingen und Alfdorch/Lorch/Waldhausen lässt die Mannschaft wieder mit neuer Motivation ins Duell gegen ein Mittelfeldteam der Liga gehen.

F1: Kurze Anlaufphase zum klaren Erfolg

Auch im fünften Heimspiel der Saison konnten die Oberligafrauen der SG H2Ku Herrenberg das Parkett als Siegerinnen verlassen. Und erneut gab es auch für die Zuschauer einen klaren Erfolg zu feiern. Bis das deutliche 42:26 (18:11) gegen die SG Herbrechtingen-Bolheim unter Dach und Fach war, gab es für die Einheimischen aber zumindest eine heikle Startphase zu überstehen.

Am Sonntagabend stand nicht nur der Doppelpunktgewinn der Kuties schon einen Tag lang fest, sondern auch die Tatsache, dass es ein perfektes Wochenende für die Herrenbergerinnen war. Denn neben der ersten Niederlage für Bargau/Bettringen setzte es auch noch am Sonntag eine völlig überraschende Heimpleite für die HSG Böblingen/Sindelfingen gegen den VfL Waiblingen 2. Damit können die Kuties auch am Sonntag ab 17 Uhr als Tabellenführerinnen gegen die BöSi´s ins Spiel gehen. Zu Beginn der Partie gegen Herbrechtingen-Bolheim sah es aber zunächst alles andere als nach einem deutlichen Erfolg aus. Nach nicht einmal acht Minuten führten die Gäste mit 6:2 und bestraften jeden Fehler der H2Ku-Frauen eiskalt. Besonders die Konzentration im Abschluss ließ bei den Gastgeberinnen noch zu wünschen übrig. Mit einem eher glücklich verwandelten Strafwurf von Stefanie Schoeneberg begann aber die Aufholjagd der Kuties, die bis zur 20. Minute zum 12:8 durch Saskia Schmidt führte. Nicht optimal, aber durchaus solide präsentierten sich die Herrenbergerinnen bis zur Pause und dem 18:11. Kurz zuvor gab es aber noch einen Schreckmoment für die SG H2Ku, als Nadine Schäberle nach einem Konter und dem Zusammenprall mit der gegnerischen Torfrau minutenlang behandelt werden musste. Glücklicherweise konnte die Rückraumspielerin, die mit insgesamt sechs Treffern zu gefallen wusste, später in der zweiten Hälfte wieder mitwirken.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief dann fast synchron mit dem Spielbeginn, denn erneut erwischten die Gäste den besseren Start. Mehr als zehn Minuten lang konnten die Kuties nicht an die Vorpausenleistung anknüpfen. Die SG Herbrechtingen-Bolheim nutzte dies zum Verkürzen auf 24:19. Doch der neue Tabellenführer schien scheinbar mühelos den Schalter umlegen zu können. Anders ist der folgende 9:1-Lauf wohl nicht zu erklären. Beim 33:20 war die Partie natürlich entschieden, zumal auch Herbrechtingen bis auf Spielmacherin Carmen Siller nun nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Dass es die Herrenbergerinnen nicht nur gut, sondern auch schön können, zeigte sich in dieser Phase mehrfach mit sehenswerten Treffern. Am Ende stand ein 42:26, an dem sich alle Feldspielerinnen der Mannschaft beteiligen konnten. Für Trainer Heiko Fleisch war es erneut eine besondere Genugtuung, ohne einem Bruch im Spiel auf allen Positionen durchwechseln zu können. Trainer Heiko Fleisch und seine Spielerinnen hoffen nun beim Gipfeltreffen gegen Böblingen/Sindelfingen auf eine proppenvolle Halle.

SG H2Ku: Harm, Göhlich, Istrati; Schoeneberg (10/5), Schäberle (6), Kappus (4), Stäudle (3), Kußmaul (4), Schmidt (1), Seidel (1), Schweizer (4), Venth (3), Brand (3), Schröder (1), Lide (2)

M1: SG H2Ku gelingt der Sprung nach oben nicht

Das war sicher etwas anders geplant. Stand in der vergangenen Woche beim Sieg gegen Heidelsheim/Helmsheim die Schlussphase ganz im Zeichen der Gastgeber, war es nun im Heimspiel gegen den HTV Meißenheim genau diese Crunch-Time, in der das 31:33 (15:17) zu Ungunsten der SG H2Ku Herrenberg besiegelt wurde. Durch die zweite Heimniederlage der Saison rutschten die Herrenberger wieder tief in die Abstiegszone.

Lange Zeit sah es so aus, als ob die Partie gegen den Tabellenfünften aus Meißenheim ähnlich dem jüngst gewonnenen Spiel gegen die Heidelsheimer laufen könnte. Erneut gehörten die ersten Minuten den Hausherren, die ohne den am Sprunggelenk verletzten Moritz Werner auskommen mussten. Bis zum 4:3 lief der Ball, angetrieben durch Spielmacher Lukas Krebs, schnell und sicher durch die Reihen der SG H2Ku. Aber erneut erwiesen sich die ersten Fehlwürfe als Gift für das Selbstvertrauen der Herrenberger. Es folgten vier Gegentore in Folge, die einen ersten Rückstand bedeuteten. Der nach längerer Verletzungspause ins Team zurückgekehrte Kenneth Stiegen traf fast mit seinem ersten Ballkontakt in der 19. Minute zum 10:9 und hätte damit das Momentum auf die Gastgeberseite ziehen können. Doch dazu kam es nicht, weil auch dieser Minimalvorsprung aus der Hand gegeben wurde. Auch wenn das 15:17 zur Halbzeit kein Idealergebnis war, ließ es doch für den zweiten Durchgang noch alles offen.

Und erneut zeigten sich Parallelen zur Vorwoche, denn die Gäste nutzten die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel zum Ausbau der eigenen Führung. Als nach nicht einmal vierzig Minuten ein 19:23 von der Anzeigetafel leuchtete, schienen der SG H2Ku die Felle recht früh davonzuschwimmen. Doch auch diesmal schien sich die Geschichte aus der Vorwoche zu wiederholen. Denn erneut holten die Hausherren wie aus dem Nichts zum Gegenschlag aus. Innerhalb weniger Minuten wurde der Gegner seiner Führung beraubt, beim 25:25 durch Finn Böhm eine Viertelstunde vor dem Ende stand die Halle kurzzeitig Kopf. Was danach folgte, kann man durchaus als Galavorstellung bezeichnen. Leider lieferte diese nicht der Gastgeber ab, sondern mit Alexander Velz ein Spieler des HTV Meißenheim. Der ehemalige Spieler der SG BBM Bietigheim drückte mit seinen Aktionen und vor allem auch seinen Toren dem Spiel seinen ganz besonderen Stempel auf und wurde ganz eindeutig zum Matschwinner für die Gäste. Nach dem Ausgleich folgten vier Gegentreffer in Folge zum 25:29, in der 53. Minute war beim 27:33 die Messe praktisch gelesen. Am Ende konnten die Hausherren zwar noch Ergebniskosmetik betreiben, das 31:33 war dennoch enttäuschend. „Wir müssen einfach viel klarer spielen und unsere Fehler minimieren“, lautete das abschließende Fazit von Trainer Jörg Ebermann. Mitnehmen können die H2Ku-Männer aber vor allem das gelungene Comeback von Kenneth Siegen sowie überzeugende Leistungen von Leon Fischer, Torhüter David Herz oder auch Finn Böhm. Eine Leistungssteigerung ist am kommenden Samstag ab 20 Uhr allerdings unabdingbar, wenn es im Derby in der Markweghalle gegen den SV Leonberg/Eltingen geht.

SG H2Ku: Herz, Rhotert; Kahlich, Kälbly, Förch (2/1), Böhm (4), Sudar (4), Stiegen (6), Bechinke (2), Fischer (6), Frommer (1), Jacobs (1), Krebs, Wittke (2), Lewe (3)

F1: Die Serie darf gerne weitergehen

Zum fünften Heimspiel der Saison empfangen unsere Kuties am heutigen Samstag um 20 Uhr die SG Herbrechtingen-Bolheim. Dabei geht es für die Gastgeberinnen um den Ausbau gleich zweier Serien.

Vier Heimspiele haben die H2Ku-Frauen in der laufenden Runde bisher bestritten. Alle diese Partien wurden ausnahmslos deutlich gewonnen. Das ist eine der Serien, die auch nach dem Spiel möglichst Bestand haben soll. Die andere Serie sind die letzten Spiele insgesamt, in denen die Kuties ebenfalls viermal in Folge doppelt erfolgreich waren. Auch dieser Erfolg soll natürlich weiter ausgebaut werden. Und auch wenn die gastgebende SG H2Ku als klarer Favorit ins Rennen geht, hat Heiko Fleisch auch einige mahnende Worte parat. So verweist der Herrenberger Coach nicht zu Unrecht auf die bisweilen doch respektablen Ergebnisse von Herbrechtingen-Bolheim. Denkbar knappe Niederlagen in eigener Halle gegen Bargau/Bettringen (28:29), in Köngen (27:28) und in Pfullingen (33:35) deuten neben zwei Siegen auf ein ernstzunehmendes Potential der Gäste hin. Ein einziges Spiel dagegen ging deutlich verloren. Auch durch das Fehlen von Bolheims Spielmacherin Carmen Siller setzte es jüngst zuhause ein 22:29 gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen. Mit der erst 19-jährigen Marie Brachert hat Herbrechtingen/Bolheim dagegen die Nummer drei der Oberliga-Torschützenliste in ihren Reihen.

Die Gastgeberinnen sind durch all das zwar gewarnt, hätten ihren Gegner aber ohnehin kaum unterschätzt. Zu wertvoll ist der momentan zweite Tabellenplatz für das Team. Und dann wollen sich die Kuties natürlich auch noch für das Wochenende darauf in Position bringen, wenn es in der Markweghalle zum mit Hochspannung erwarteten Spitzenspiel gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen kommt. Verfrühte Gedanken daran wollen aber weder Trainer noch Mannschaft aufkommen lassen. „Diesen Respekt sind wir schon allein den Spielern von Herbrechtingen-Bolheim schuldig“, verteilt Heiko Fleisch nicht vorschnell die Punkte.

Personell sah es am Ende der Trainingswoche schon einmal sehr gut aus. So wird Sofia Brand nach ihrem grippalen Infekt wieder mit von der Partie sein können. Und auch die zuletzt in Pfullingen nur teilweise einsatzfähigen Shana Stäudle und Juliane Seidel sollten wieder komplett fit zur Verfügung stehen.

M1 / M2: Männer 1 empfangen Samstag Meißenheim / Männer 2 spielen Sonntag zuhause gegen TSG Allowa

Den Heimvorteil zum Sprung nach oben nutzen

Drei Heimspiele in Folge dürfen die Oberligamänner der SG H2Ku Herrenberg im Monat November bestreiten. Nach dem erfolgreichen Auftakt am vergangenen Wochenende gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim soll nun am Samstag ab 17:45 Uhr in der Markweghalle gegen den HTV Meißenheim nachgelegt werden. Wie alle Partien in der Oberliga Baden-Württemberg ist aber auch diesmal von einer anspruchsvollen Aufgabe auszugehen.

Einmal mehr hat es sich bewahrheitet: Es gibt in dieser Liga nichts zu verschenken. Unter einhundert Prozent Leistung und Einsatz ist die Chance auf Punkte sehr gering. Und auch das ist ein offensichtlicher Fakt: Jeder Fehler wird vom Kontrahenten sofort bestraft. Unsere Truppe hat dies im Saisonverlauf schon mehrfach leidvoll erfahren müssen. Die letzten Heimspiele haben mit der Ausnahme der Auftaktniederlage gegen Pforzheim/Eutingen haben aber auch gezeigt, dass auch die H2Ku-Männer selbst ihre Gegner zu Fehlern zwingen und diese ausnutzen können. Und so ist die Hoffnung groß, im fünften Heimspiel auch den vierten Erfolg einzufahren.

Die Qualität des Gegners ist dabei wohl etwa ähnlich einzuordnen wie die der Heidelsheimer vor Wochenfrist. Allerdings haben die Meißenheimer mit Alexander Velz einen herausstechenden Akteur in ihren Reihen. Velz stammt ursprünglich aus Meißenheim und hatte später über mehrere Stationen den Weg zur SG BBM Bietigheim gefunden. Nach deren Erstligaaufstieg 2024 kehrte Alexander Velz dann aber auch aus beruflichen Gründen zu seinem Heimatverein zurück und zieht dort im Rückraum die Fäden und glänzt auch als Torschütze. Seine Kreise einzuengen dürfte zwar nicht gänzlich möglich sein, steht aber ganz oben auf der Agenda.

Wichtig für Jörg Ebermann ist aber vor allem, dass seine eigene Mannschaft dem Spiel seinen Stempel aufdrückt. Der Auftritt am letzten Samstag dürfte ihm dabei durchaus gefallen haben. Gegen Heidelsheim/Helmsheim steigerten sich die Herrenberger genau zur richtigen Zeit und konnten so das Spiel am Ende knapp gewinnen. Für Optimismus dürfte beim Herrenberger Trainer auch eine Spielerpersonalie sorgen. Nach wochenlanger Verletzungspause steht Kenneth Stiegen dicht vor einem Comeback. Inwieweit der für die Mannschaft in Abwehr und Angriff extrem wichtige Akteur eingesetzt werden kann, dürfte sich allerdings sehr an der Situation angepasst zeigen.

Verbandsligamänner spielen zuhause gegen Tabellenführer

Vor einer auf dem Papier schier unlösbaren Aufgabe stehen am Sonntag ab 17 Uhr die Verbandsligamänner der SG H2Ku. Zumindest können sie im Spiel gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen auf den Heimvorteil bauen.

Auch wenn der Tabellenführer als haushoher Favorit ins Spiel geht, haben die Schützlinge vom Trainergespann Marcel Kohler / Patrick Sattler gerade in den Heimspielen in der Markweghalle bisher ansprechende Leistungen gezeigt.

Vielleicht gelingt es ja, die TSG Allowa, zumindest lange zu ärgern.

Die Mannschaft freut sich natürlich über die Unterstützung von den Rängen.